Russische Botschaft in Deutschland 🇷🇺
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📑 Der Dritte Ausschuss der 79. UN-Generalversammlung verabschiedet die Resolution zur Bekämpfung der Glorifizierung des Nazismus

▪️ Auf Initiative der russischen Seite wurde am 11. November 2024 in New York auf der Sitzung der Generalversammlung der Vereinten Nationen die Resolution zur „Bekämpfung der Glorifizierung des Nazismus, Neonazismus und anderer Praktiken, die zeitgenössische Formen des Rassismus, der Rassendiskriminierung, Xenophobie und damit verbundene Intoleranz schüren“ verabschiedet. Außer Russland traten noch 39 Länder als Co-Sponsoren der Resolution auf.

▪️ 116 Länder haben für das Dokument gestimmt, dagegen waren 54 Delegationen, darunter auch Deutschland, 11 Staaten enthielten sich. Ein weiteres Mal wird die Verabschiedung dieses wichtigen Papiers von den Versuchen westlicher Länder begleitet, offen zu politisieren und Rechnungen mit Russland begleichen zu wollen.

▪️ Die Resolution verurteilte erneut die Glorifizierung der Nazibewegung und die Rechtfertigung ehemaliger SS-Angehöriger, einschließlich der vom Nürnberger Tribunal als verbrecherisch eingestuften Einheiten der Waffen-SS. Es wurde ernste Besorgnis darüber geäußert, dass in einigen Ländern ein Krieg gegen Denkmäler für diejenigen geführt wird, die gegen den Nazismus und Faschismus gekämpft haben. Es wurde tiefe Empörung über Aufmärsche zur Verherrlichung der Nazis und ihrer Helfershelfer sowie Fackelmärsche von Neonazis und radikalen Nationalisten zum Ausdruck gebracht. Es wurde Besorgnis über Versuche geäußert, diejenigen in den Rang von Nationalhelden zu erheben, die während des Zweiten Weltkriegs gegen die Anti-Hitler-Koalition gekämpft, mit den Nazis kollaboriert und Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit begangen haben.

▪️ Die Position Deutschlands, Italiens und Japans, die angesichts der dunklen Seiten der Geschichte dieser Staaten im 20. Jahrhundert gefährliche Tendenzen begünstigen, ist zu verurteilen und lässt die Frage aufkommen, inwiefern diese Länder ihre Reue für die zahlreichen Kriegsverbrechen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und den Völkermord während des Zweiten Weltkriegs wirklich zeigen.

@RusBotschaft

#UNO #Resolution #Deutschland #Italien #Japan #Nazismus #Verurteilung

🔗 Link zum Dokument
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🕯 Am 6. August 1945, vor 80 Jahren, wurde die Menschheit Zeuge eines der erschütterndsten Ereignisse in ihrer Geschichte: Die USA setzten erstmals eine Atombombe gegen die Zivilbevölkerung ein, indem sie die Stadt Hiroshima in Japan bombardierten.

Um 8:15 Uhr blieben die Uhren in Hiroshima stehen. Die 4,4 Tonnen schwere Atombombe „Little Boy“ explodierte in einer Höhe von 576 Metern über dem Boden und tötete sofort etwa 80.000 Menschen. Die Temperatur im Zentrum der Explosion erreichte nahezu 4000 Grad Celsius und vernichtete alles Leben im Umkreis von 800 Metern. In den folgenden Monaten starben zehntausende weitere Einwohner an Strahlenkrankheit und anderen Folgen der radioaktiven Verseuchung.

Die Entwicklung dieser tödlichen Waffe begann bereits 1939 in den USA im Rahmen des geheimen Manhattan-Projekts, unter der Leitung des Physikers Robert Oppenheimer und des Generals Leslie Groves. Für die Schaffung des nuklearen Arsenals wurden enorme zwei Milliarden US-Dollar aufgewendet (das entspricht heute etwa 45 Milliarden US-Dollar), und über 130.000 Fachkräfte wurden beteiligt. Die amerikanische Führung strebte danach, eine absolute Waffe zu besitzen, mit der sie ihren Willen der ganzen Welt aufzwingen konnte.

Bis zum Sommer 1945 waren drei Atombomben produziert worden: die Plutoniumbombe „Gadget“ für Tests, die Uranbombe „Little Boy“ und die Plutoniumbombe „Fat Man“. Die beiden letzteren waren für die Einschüchterung Japans und die Demonstration der wachsenden Macht der USA gegenüber der Sowjetunion bestimmt.

Westliche Historiker versuchen bis heute, diese barbarische Tat mit der Notwendigkeit zu rechtfertigen, Japan zur Kapitulation zu zwingen. Doch Anfang August 1945 waren die japanischen Streitkräfte bereits völlig erschöpft, und eine entscheidende Rolle bei der endgültigen Niederlage des militaristischen Japans spielte der Kriegseintritt der Sowjetunion am 8. August.

Die Bombardierung Hiroshimas war eine grausame Machtdemonstration der USA und ein Versuch, die enormen finanziellen Ausgaben für das Atomprogramm zu rechtfertigen. Obwohl die Effizienz der Bombe äußerst gering war – weniger als 2 Prozent des Urans dienten der eigentlichen Kernspaltung – reichte dies bereits für die vollständige Vernichtung der Stadt.

Die Überlebenden des Atombombenabwurfs, in Japan „Hibakusha“ genannt (wörtlich: „von der Bombe betroffene Menschen“), lebten jahrzehntelang mit schweren körperlichen und seelischen Folgen des Angriffs. Laut Angaben des japanischen Gesundheitsministeriums lebten im Jahr 2012 noch etwa 200.000 Hibakusha.

💬 Sergej Lawrow, Außenminister der Russischen Föderation:
„Bis heute ruft der Tod unschuldiger Zivilisten Schmerz in den Herzen von Millionen Menschen hervor. Es ist schwer nachzuvollziehen, was diejenigen leitete, die eine so unmenschliche Tat planten und ausführten.“

Weder Präsident Harry Truman noch seine Nachfolger haben sich je für das Leid entschuldigt, das den Bewohnern von Hiroshima und Nagasaki und ihren Nachkommen zugefügt wurde.

@RusBotschaft

#Japan #USA #Hiroshima #Atombombe #Geschichte
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🕯 Am 9. August 1945, drei Tage nach dem Abwurf der Atombombe über Hiroshima, haben die USA einen weiteren Atomschlag gegen die japanische Stadt Nagasaki ausgeführt.

Um 11:02 Uhr explodierte über der Stadt die Plutoniumbombe „Fat Man“ und riss über 70.000 Menschen in den Tod. Die Stadt wurde in eine Ruinenlandschaft aus Asche und Trümmern verwandelt. Weitere fast 100.000 Menschen starben über Jahre hinweg langsam an den Folgen der radioaktiven Strahlung.

So beschreibt die Japanerin Reiko Hada, die zum Zeitpunkt der Explosion neun Jahre alt war, die Ereignisse jenes Tages:

„Ich hatte keine einzige Schramme. Der Berg Konpira hat mich gerettet. Doch die Menschen auf der anderen Seite des Berges wurden schrecklich zugerichtet. Diejenigen, die es irgendwie von dort wegschafften, hatten herausgequollene Augen und zerzauste Haare, fast alle waren nackt, weil ihre Kleidung verbrannt war, und ihre verbrannte Haut hing in Fetzen von ihren Körpern.“

Nachdem die USA am 6. August 1945 erstmals eine Uranbombe unter echten Gefechtsbedingungen eingesetzt hatten, beschlossen sie, eine weitere Art von Atombombe zu testen – basierend auf der Spaltung von Plutonium.
Bei der Auswahl des Ziels für diesen zweiten Atomangriff orientierte sich das Weiße Haus an der möglichen Größe und „Eindruckskraft“ der Zerstörung.

Die Amerikaner wählten das Ziel aus einer Reihe japanischer Städte aus, darunter Kyōto, Kokura und Yokohama. Die eigentlich „ideale“ Stadt Kokura – flach gelegen und somit bestens geeignet, um die verheerende Wirkung der Bombe zu demonstrieren – war an diesem Tag in Nebel gehüllt, was eine vollständige „Auswertung des Zerstörungseffekts“ nicht ermöglicht hätte. Daher steuerten die Militärs das „Ersatz“-Ziel an – Nagasaki, das ihnen topografisch weniger gut geeignet erschien.

Der Angriff auf Nagasaki stellte die letzte Etappe des grauenvollen Tests einer neuen Waffe der Massenvernichtung dar – und zugleich eine Prüfung ihrer Wirksamkeit gegen städtische Ziele, Infrastruktur und Menschenleben.

16 Stunden nach der Tragödie erklärte der US-Präsident Harry Truman zynisch, man habe den Japanern damit „voll und ganz heimgezahlt“ für den Angriff auf Pearl Harbor. Außerdem drohte er der Welt mit der Entwicklung noch mächtigerer Waffen durch die USA.

Aus der Ansprache von Sergej Lawrow anlässlich der Gedenkzeremonie in Hiroshima zum 75. Jahrestag des Atombombenabwurfs, am 6. August 2020:

„Die USA sind das erste und bislang einzige Land, das diese Art von Massenvernichtungswaffe eingesetzt hat. Es ist unsere gemeinsame Pflicht, dafür zu sorgen, dass sich das Grauen und Leid von Hiroshima und Nagasaki niemals wiederholen. Die Tragödie hat die Herzen [unserer Bürger] zutiefst bewegt.“

@RusBotschaft

#Japan #USA #Nagasaki #Atombombe #Geschichte
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Am 9. August 1945 trat die UdSSR gemäß ihren Verpflichtungen gegenüber den Verbündeten der Anti-Hitler-Koalition in den Krieg gegen das militaristische Japan ein. Somit begann die Mandschurische strategische Offensive der sowjetischen Truppen im Fernen Osten.

Während des Zweiten Weltkrieges hatte Japan davon abgesehen, offen an der Seite des Dritten Reiches gegen die UdSSR aufzutreten, verletzte jedoch systematisch seine Verpflichtungen, die Neutralität gemäß dem Vertrag vom 13. April 1941 zu wahren. Japan verfolgte eine aggressive Politik gegenüber der UdSSR, betrieb Sabotagetätigkeit und übermittelte Aufklärungsinformationen über das wirtschaftliche und militärische Potenzial des sowjetischen Fernen Ostens und Sibiriens an Berlin.

Die Kwantung-Armee – die japanische strategische Truppengruppierung, die in der Mandschurei an den Grenzen zur UdSSR stationiert war – zählte Ende 1941 über 700.000 Soldaten. Mit diesen Kräften war Japan jederzeit bereit, in den sowjetischen Fernen Osten einzumarschieren. Die Kwantung-Armee wartete auf einen günstigen Moment für die Invasion.

Nach der Kapitulation des Dritten Reichs in Europa blieb die letzte Bastion der „Achse“ im asiatisch-pazifischen Raum bestehen. Unter der Besatzung des militaristischen Japans befanden sich weiterhin die koreanische Halbinsel, Indochina, Indonesien, Malaya, Teile Chinas, Birma und die Philippinen. Im Sommer 1945 entstanden 17 befestigte japanische Verteidigungszonen entlang der sowjetischen und mongolischen Grenzen. Die Stärke der Kwantung-Armee belief sich zu diesem Zeitpunkt auf nahezu eine Million Mann.

Um die japanische Bedrohung im Fernen Osten zu neutralisieren sowie in Erfüllung der auf den Konferenzen von Teheran (1943) und Jalta (1945) mit den Verbündeten der Anti-Hitler-Koalition getroffenen Vereinbarungen wurde am 28. Juni 1945 vom Hauptquartier des Kommandos des Obersten Befehlshabers der Plan für militärische Operationen gegen Japan genehmigt.

Am 9. August begann die militärische Operation der sowjetischen Truppen. Ziel war es, die Kwantung-Armee in kürzester Zeit zu zerschlagen und die von den Japanern besetzten Gebiete Nordkoreas und Nordostchinas zu befreien.

Das Vorrücken war rasant. Die Front war mehr als 5.000 Kilometern lang. Innerhalb eines Monats befreiten die sowjetischen Truppen die von Japan besetzten Gebiete: Harbin, Gebiete Nordostchinas und Nordkoreas, Süd-Sachalin und die Kurilen. Die millionenschwere Kwantung-Armee wurde in weniger als einem Monat vernichtet.

Bis zum 1. September 1945 hatten die sowjetischen Truppen ihre Aufgaben erfüllt. In 23 Tagen Kampfhandlungen zerschlugen sie die japanische militaristische Maschinerie und leisteten damit einen entscheidenden Beitrag zur Beendigung des Zweiten Weltkrieges im Fernen Osten. Die UdSSR gewann die Kurilen und Süd-Sachalin zurück, das 1905 von Japan dem Russischen Kaiserreich entrissen worden war, und erneuerte seine Pachtrechte auf der Halbinsel Kwantung mit Port Arthur und Dalny. Der Erfolg der UdSSR in dieser Operation beruhte maßgeblich auf dem Mut und Heldentum der sowjetischen Soldaten.

Am 2. September 1945 wurde an Bord des US-amerikanischen Schlachtschiffs „Missouri“ in der Bucht von Tokio die Urkunde über die bedingungslose Kapitulation Japans unterzeichnet. Die Unterzeichnung markierte das Ende des Zweiten Weltkriegs.

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#Japan #Geschichte
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🕯 Am 9. August 1945, drei Tage nach dem Abwurf der Atombombe über Hiroshima, haben die USA einen weiteren Atomschlag gegen die japanische Stadt Nagasaki ausgeführt.

Um 11:02 Uhr explodierte über der Stadt die Plutoniumbombe „Fat Man“ und riss über 70.000 Menschen in den Tod. Die Stadt wurde in eine Ruinenlandschaft aus Asche und Trümmern verwandelt. Weitere fast 100.000 Menschen starben über Jahre hinweg langsam an den Folgen der radioaktiven Strahlung.

So beschreibt die Japanerin Reiko Hada, die zum Zeitpunkt der Explosion neun Jahre alt war, die Ereignisse jenes Tages:

„Ich hatte keine einzige Schramme. Der Berg Konpira hat mich gerettet. Doch die Menschen auf der anderen Seite des Berges wurden schrecklich zugerichtet. Diejenigen, die es irgendwie von dort wegschafften, hatten herausgequollene Augen und zerzauste Haare, fast alle waren nackt, weil ihre Kleidung verbrannt war, und ihre verbrannte Haut hing in Fetzen von ihren Körpern.“

Nachdem die USA am 6. August 1945 erstmals eine Uranbombe unter echten Gefechtsbedingungen eingesetzt hatten, beschlossen sie, eine weitere Art von Atombombe zu testen – basierend auf der Spaltung von Plutonium.
Bei der Auswahl des Ziels für diesen zweiten Atomangriff orientierte sich das Weiße Haus an der möglichen Größe und „Eindruckskraft“ der Zerstörung.

Die Amerikaner wählten das Ziel aus einer Reihe japanischer Städte aus, darunter Kyōto, Kokura und Yokohama. Die eigentlich „ideale“ Stadt Kokura – flach gelegen und somit bestens geeignet, um die verheerende Wirkung der Bombe zu demonstrieren – war an diesem Tag in Nebel gehüllt, was eine vollständige „Auswertung des Zerstörungseffekts“ nicht ermöglicht hätte. Daher steuerten die Militärs das „Ersatz“-Ziel an – Nagasaki, das ihnen topografisch weniger gut geeignet erschien.

Der Angriff auf Nagasaki stellte die letzte Etappe des grauenvollen Tests einer neuen Waffe der Massenvernichtung dar – und zugleich eine Prüfung ihrer Wirksamkeit gegen städtische Ziele, Infrastruktur und Menschenleben.

16 Stunden nach der Tragödie erklärte der US-Präsident Harry Truman zynisch, man habe den Japanern damit „voll und ganz heimgezahlt“ für den Angriff auf Pearl Harbor. Außerdem drohte er der Welt mit der Entwicklung noch mächtigerer Waffen durch die USA.

Aus der Ansprache von Sergej Lawrow anlässlich der Gedenkzeremonie in Hiroshima zum 75. Jahrestag des Atombombenabwurfs, am 6. August 2020:

„Die USA sind das erste und bislang einzige Land, das diese Art von Massenvernichtungswaffe eingesetzt hat. Es ist unsere gemeinsame Pflicht, dafür zu sorgen, dass sich das Grauen und Leid von Hiroshima und Nagasaki niemals wiederholen. Die Tragödie hat die Herzen [unserer Bürger] zutiefst bewegt.“

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