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Magazin für neue Perspektiven und lebendige Debatten
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Die Freiheit des Verzichtens: Nicht das Besitzen macht uns frei, sondern die Entscheidung: Ich brauche das nicht mehr!
Besonders in Krisenzeiten halten wir an dem fest, was wir haben. Materieller Besitz gibt uns auf der einen Seite die Illusion von Sicherheit und beschert uns auf der anderen Seite die Angst vor Verlust. Wir klammern uns an unser Hab und Gut, verwenden viel Energie darauf, um es gegen mögliche Angreifer zu verteidigen und können doch niemals sicher sein. Um mehr zu haben, sind wir bereit, unsere Freiheit zu opfern. Andere bestimmen über unser Leben und geben die Richtung vor. Wirklich frei macht nicht das Besitzen, sondern das selbst gewählte Verzichten.
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Die Diktatur der Algorithmen: Digitalisierungsoffensiven wollen die Arbeitenden einem maschinengestützten Zwang zur Selbstoptimierung unterwerfen.
Politik, Wirtschaft und Medien locken uns mit dem Versprechen von Arbeitserleichterung und smarter Modernität. Die Wahrheit ist jedoch: die Digitalisierung kettet Menschen noch stärker als zuvor an Maschinen, enteignet ihre Arbeit, automatisiert Kontrolle und Arbeitsverdichtung und führt somit letzlich zu einem Verlust an Freiheit. Am 6. und 7. März 2020 findet in Berlin der diesjährige Kongress der Neuen Gesellschaft für Psychologie (NGfP) statt. Er trägt die Überschrift „Digitalisierung — Sirenentöne oder Schlachtruf der 'kannibalistischen Weltordnung'“. Aus diesem Anlass sprach Christa Schaffmann mit dem linken Aktivisten und Buchautor Detlef Hartmann.
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@multipolar_magazin-Lesetipp 👍🏻
"Es geht um Standardisierung, um die Teilung der Arbeit in Einzelschritte per Algorithmisierung; Individualität ist nicht gewollt. Sie würde die Austauschbarkeit jedes beliebigen Beschäftigten erschweren."
Die Online-Reaktionäre: Auf einigen Internetseiten versuchen konservative Libertäre den Sozialstaat im Namen der Freiheit zu diskreditieren.
Nicht alles, was auf Fakten bassiert, führt in einem umfassenderen Sinn zur Wahrheit. Immer wieder entstehen im Internet Portale, die versuchen, gutgläubige Surfer mit echten Wissenschaftsmeldungen in ihren Denksumpf aus neoliberaler und reaktionärer Propaganda zu locken. Mit einem Beitrag zum Corona-Virus war Scilogs erfolgreich. Vergleichbar verfährt das Portal Eifrei. Von diesen fragwürdigen Webseiten führt der Weg über die AfD zu Trumps Online-Reaktionären. Mit Propaganda für den vermeintlich gehobenen Anspruch versuchen die Medienprojekte ein hierarchisches, elitäres Denken in die Köpfe zu pflanzen, wettern gegen den „ausufernden“ Sozialstaat und den Gleichheitsgrundsatz.
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Der manipulierte Heldenkult: Zwei Kiewer Juristen demontieren das im Westen gepflegte Narrativ von einer „friedlichen Revolution“.
Zum sechsten Mal jähren sich heuer jene blutigen Ereignisse auf dem Kiewer Maidan, die unmittelbar zum Machtwechsel geführt haben. Die Toten unter den Demonstranten werden seitdem auf fast religiöse Weise gefeiert. Doch der Opfermythos ist eine Manipulation. Der Autor stellt konfrontiert die „offizielle“ Version mit unbequemen Fragen: Welches waren die wahren Hintergründe der Ereignisse? Wer waren die vermeintlichen Helden wirklich? Und welche Opfer werden in den westlichen Medien unterschlagen?
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#ukraine #maidan #demokratie #medien 🇺🇦
• Das perfekte Manöver: Das Parteiestablishment der Demokraten vereinigt sich gegen Sanders
Der „Super Tuesday“ sorgte mit dem Durchmarsch des ehemaligen Vizepräsidenten in neun Bundesstaaten für eine faustdicke Überraschung. Aber wer setzte diese scharfe Wendung der Dynamik im Rennen um das Weiße Haus durch? Es war kein Geringerer als Barack Obama, der die entscheidenden Strippen zog, argumentiert unser Autor.
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Nur heiße Luft: Der BND will einen Topspion in der DDR-Führung gehabt haben — die Welt am Sonntag macht aus der Legende ein historisches Faktum.
Von lieb gewordenen Vor- und Fehlurteilen trennen wir uns nur ungern. Es ist zum Beispiel in der offiziellen westdeutschen Geschichtsschreibung üblich, zu behaupten, die damalige DDR-Führung habe keinen Anteil am friedlichen Verlauf der „Wende“ gehabt. Dies sei allein das Verdienst der Menschen und allenfalls noch von Michail Gorbatschow gewesen. In ähnlicher Weise überschätzen sich westdeutsche Institutionen chronisch selbst und versuchen, ihr Wirken in heroischen Erzählungen zu überhöhen. Gelegentliche Versuche, das Image des Nachrichtendienstes mit positiven Meldungen aufzupolieren, hatten und haben bisweilen diesen Nebeneffekt. Unabsichtlich oder gewollt begründen sie Geschichtslegenden und -lügen und verfälschen damit die Beschreibung der Vergangenheit, wie nachfolgende Geschichte belegt.
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Feindpropaganda statt Mitgefühl: Ein Einblick in den Alltag der Chinesen unter den Bedingungen des Virus-Notstands und weltweiter rassistischer Hetze.
Es fällt schon bei einem flüchtigen Vergleich auf: Die Art der Berichterstattung über den Virusausbruch in China unterscheidet sich extrem von der üblichen Vorgehensweise der Medien in der BRD — und anderswo — in Fällen von „Katastrophen“. Keine „einfühlsamen“ Berichte zur Lage der betroffenen Menschen — stattdessen Ausbreitungsstatistiken vor allem im jeweiligen Ausland, und damit naheliegend, über Opfer der „gelben Gefahr“. Und dass die chinesische Regierung sowieso nichts richtig machen kann, ist Grundkonsens nicht nur europäischer Berichterstattung.
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Nach dem Kapitalismus: In Zeiten verschärfter sozialer und ökologischer Krisen muss der #Sozialismus neu definiert werden. Teil 1 von 3
Wie könnte eine postkapitalistische Gesellschaft ganz konkret ausgestaltet sein? Was heißt Sozialismus auf der Höhe der Zeit transnationalisierter kapitalistischer Produktionsverhältnisse? Was heißt Sozialismus im Kontext der drohenden Klimakatastrophe? Wie müsste und könnte die Gesellschaft ihren Weg in eine sozial und klimagerechte Welt demokratisch planen? Was lässt sich aus den Fehlern, aber auch den Errungenschaften der Sozialismusversuche in der Vergangenheit lernen? Zu diesen und weiteren Fragen hat Ingar Solty einen Text geschrieben, der auf Rubikon in drei Teilen veröffentlicht wird.
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Forwarded from Multipolar Magazin
• Kasper und Krokodil: Die Ablehnung des Ergebnisses der thüringischen Ministerpräsidentenwahl durch Berliner Politiker offenbart ein demokratisches Defizit. Das politische System erscheint vielen als manipulierte Puppenbühne. Wieviel parlamentarische Selbstbestimmung, Diskussion und Vielfalt sind erwünscht?
#Demokratie in #Deutschland!?

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​​Mütze auf, Augen zu! Dienst-Kleidung für die Tagesschau. Die Macht um Acht (Nr.47) @RationalGalerie 🙏🏻 @tagesdosis_KenFM#TagesSchau-Kritik in Höchstform! #KenFM #Medien

👉🏻 kenfm.de/sendungen/die-macht-um-acht
kurze Vorschau ⤵️
Die größte Liebe: Wirklich zu lieben, bedeutet alles zu lieben — das was zu uns gehört und das was uns scheinbar fremd ist.
Die Existenz des Menschen ist ein Mysterium. Wir sind in die Zeit geworfen und sehnen uns nach Ewigkeit. Wir sind endlich und verwundbar, doch als Liebende fähig zum Glück. Die Liebe nährt und tilgt Schuld, sie ermöglicht Leben, denn dieses ist sowohl das Einzelne wie das Ganze: Leben ist alles. In jedem Menschen schlummert ein großes Versprechen, die Menschlichkeit — wache Aufmerksamkeit, echtes Mitgefühl und tiefe Verbundenheit.
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Der virale Kapitalismus: Die Corona-Epidemie ist auch eine Krise des Neoliberalismus und seiner exzessiven Privatisierungspolitik.
Die Infiziertenzahlen steigen, die Börsen bibbern, aber Präsident Trump bläst die Backen auf und erklärt sein Amerika für „gut vorbereitet“. Dabei hat auch er — wie seine Vorgänger Clinton, Bush und Obama — das US-Gesundheitssystem weiter verkommen lassen. Auch er brauchte die knappen Steuergelder, um reiche Nichtstuer und fette Unternehmen — darunter sich selbst — noch reicher zu machen. Bei uns warnen Jens Spahn, eine Ministerkonferenz und der Städte- und Gemeindetag vor Panik. Kaum etwas kann die Menschen jedoch schneller beunruhigen, als wenn Behörden vor Panik warnen. Viele fragen sich jetzt: War es wirklich so schlau, die Krankenhäuser massenweise zu privatisieren, sie „effizienter“ zu machen und Betten abzubauen?
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#neoliberalismus #privatisierung #gesundheit
Der Gegenschlag: Neuer Nationalismus und der Hass auf den Westen sind logische Folgen von Jahrzehnten imperialer Kriegs- und Ausplünderungspolitik.
Der chinesische Außenminister Wang Yi betonte auf der Münchner Sicherheitskonferenz vom 15. Februar die dringende Notwendigkeit einer internationalen Zusammenarbeit, „um eine gemeinsame Zukunft aufzubauen“. Er forderte den Westen auf, von seiner Überlegenheits-Attitüde Abstand zu nehmen und seine Voreingenommenheit gegenüber China aufzugeben. Da dürfte er angesichts der personellen Zusammensetzung der Konferenz vergebens hoffen. Die Vertreter der USA und ihrer Verbündeten träumen noch immer davon, weiter auf der Welle der Imperialismus-Euphorie des späten 20. Jahrhunderts surfen und auf den Rest der Welt wie auf einen riesigen Hinterhof hinabsehen zu können. Der Begriff „Westlessness“, der in der Folge des zunehmenden Bedeutungsverlusts des US-Imperiums aufkam, ist nur das Symptom einer langen, selbstverschuldeten Entwicklung.
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#imperialismus #antisiko #nationalismus
Von wegen Demokratie! Die Berufsverbote der 1970er und 80er Jahre sind ein dunkles Kapitel westdeutscher Geschichte — die Folgen spüren wir bis heute.
„Berufsverbote“ hat es in der Bundesrepublik nach offizieller Lesart nie gegeben. Auch wer die Vergangenheit nicht leugnet, sitzt nicht selten der gängigen Meinung auf, Berufsverbote aus politischen Gründen gehörten der Vergangenheit an. Doch es gibt sie immer wieder und auch heute noch. Die Vorgänge damals wie heute sind historisch und politisch noch längst nicht aufgearbeitet. Der Autor beleuchtet in seinem geschichtlichen Überblick einige dunkle Winkel bundesdeutscher Realität, unter anderem die De-facto-Berufsverbote, die es in der Folge der Auflösung der DDR gegeben hat.
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#demokratie #freiheit #werte #westen
„Nur Mut! Wenn wir uns ändern, verändert das die Welt“
Das Prinzip Hoffnung: Im KenFM-Interview ruft Rubikon-Autorin Elisa Gratias dazu auf, das Spiel der Mächtigen, die uns mittels Herrschaftstechniken der Angsterzeugung klein halten wollen, nicht länger mitzuspielen.
Sie hatte gemeinsam mit Jens Wernicke die Rubikon-Mutmach-Redaktion begründet — als Gegengewicht zu all den analytisch-kritischen Artikeln des Magazins, die notgedrungen oft eine düstere Stimmung verbreiten. Denn Mut und Hoffnung sind wichtig, gerade jetzt. Die vielen negativen Nachrichten aus den #Medien sollten uns nie in lähmender Angst gefangen halten. Das würde nur den globalen Tätern in die Hände spielen, die uns ablenken, paralysieren und in #Ohnmacht halten wollen. Am 6. März 2020 präsentierte Elisa Gratias nun bei #KenFM das neue #Rubikon-Buch „Nur Mut! Wenn wir uns ändern, verändert das die Welt“, dessen Mitherausgeberin sie ist. In seinem #Gespräch interessierte sich Ken Jebsen auch für die ungewöhnliche Biografie der Rubikon-Autorin, die mit dem von ihr vorgestellten Buch harmoniert.
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👉🏻 relevante Beiträge zu diesem Thema, von Rainer Mausfeld, Prof. Dr. der Psychologie — Wahrnehmungspsychologie, Kognitionswissenschaft und Geschichte der Psychologie 👍🏻

👉🏻 ihr Gespräch mit KenFM auf Telegram

Empfehlungen der Autorin:
1)
Multipolar-Magazin
2) Rubikon-Magazin
3) NachDenkSeiten
4) KenFM
Forwarded from Multipolar Magazin
Der Journalist als Staatsfeind: Die Rolle der Medien ist im Umbruch, wie die Anklage gegen Julian Assange zeigt, der nicht nur in London oder Washington als Staatsfeind gilt. Kaum eine Regierung hat gegen seine Inhaftierung protestiert oder ihn gar unterstützt. Auch große Teile der Presse äußern sich distanziert. Die durch WikiLeaks geschaffene Transparenz missfällt vielen.
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Der Hoffnungsquickie 👈
Die Welt ist ein schlechter Ort. Diesen Eindruck kann zumindest jeder bekommen, der sie durch das mediale Brennglas betrachtet. Katastrophen, Kriege, Lügen, Heuchelei und Zerstörung bestimmen die vermittelte Realität. Obwohl jedem bekannt sein dürfte, dass dies nur ein stark begrenzter Ausschnitt der Wirklichkeit ist, übernehmen ihn viele allzu häufig als einzig mögliches Weltbild. Daher hat sich die Mutredaktion entschlossen, in regelmäßigen Abständen gute Nachrichten in die Weltuntergangsszenarien einzustreuen. Denn: Es geschehen auch viele Wunder, Erfolge und erfreuliche Ereignisse, diese verkaufen sich medial nur nicht so gut wie die unter einem reißerischen Titel vorgetragene Katastrophe. Gute Nachrichten erfordern keine tiefgehende Analyse, sie dienen als kurze Verschnaufpause, um das einseitig verzerrte Weltbild wieder ein Stück ins Lot zu rücken.
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