Russische Botschaft in Deutschland 🇷🇺
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Anlässlich des 228. Geburtstages von Alexander Mikhailowitsch Gortschakow laden wir Sie ein, die virtuelle Ausstellung "A.M. Gortschakow. Wächter über Russische Interessen" zu besuchen.
 
Alexander Mikhailowitsch Gortschakow diente mehr als 25 Jahre lang als Außenminister des Russischen Kaiserreiches und erhielt die höchsten Auszeichnungen, darunter den Rang des Staatskanzlers des Russischen Kaiserreiches. Er trug zu einer Reihe herausragender Erfolge der russischen Diplomatie im 19. Jahrhundert bei. Ein bedeutender Teil seiner beruflichen Biografie ist eng mit Deutschland und Österreich verflochten.
 
Die Ausstellung basiert auf historischen Dokumenten und Abbildungen aus dem Archiv des russischen Außenministeriums und ist auch online unter diesem Link verfügbar.
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🎙 Aus dem Kommentar des Beraters des Präsidenten der Russischen Föderation, Juri Uschakow, zum Telefonat des Präsidenten Wladimir Putin mit dem US-Präsidenten Donald Trump, 14. Juni 2026
 
💬 Der Präsident Russlands Wladimir Putin gratulierte heute dem Präsidenten der Vereinigten Staaten telefonisch zu seinem 80. Geburtstag. Das Gespräch verlief in freundschaftlicher und offener Atmosphäre und dauerte etwa eine Stunde. Donald Trump zeigte sich von den Worten bewegt, bedankte sich und bemerkte, dass Wladimir Putin der erste ausländische Staats- und Regierungschef gewesen sei, der ihn an diesem Tag im Weißen Haus angerufen habe.
 
💬 Die Staatschefs erörterten zentrale Fragen der gegenwärtigen internationalen Lage, Themen der Weiterentwicklung der bilateralen russisch-amerikanischen Beziehungen sowie mögliche Kontakte zwischen Vertretern beider Seiten.
 
💬 Angesprochen wurde auch die Situation rund um die vorbereitete Absichtserklärung zwischen den USA und dem Iran. Donald Trump erklärte, eine Einigung sei in greifbarer Nähe, und brachte seine Anerkennung für das Engagement Russlands sowie insbesondere für die unterbreiteten Vorschläge zur Suche nach konstruktiven Lösungen zum Ausdruck. Von russischer Seite wurde Zufriedenheit darüber geäußert, dass es gelingt, den Konflikt einzudämmen, der das Potenzial gehabt hätte, die gesamte Region und darüber hinaus zu destabilisieren. Zugleich wurde die Bereitschaft bekräftigt, weiterhin zur Stabilisierung der Lage beizutragen.
 
💬 Im Hinblick auf den Ukraine-Konflikt betonte Donald Trump erneut die Notwendigkeit einer Einstellung der Kampfhandlungen. Er erklärte, bereit zu sein, auch auf die europäischen Partner sowie auf Kiew einzuwirken, unter anderem im Rahmen bevorstehender Kontakte beim Gipfeltreffen der G7. Wladimir Putin führte aus, dass Versuche des Kiewer Regimes, Angriffe auf zivile Infrastruktur in Russland zu verüben, nichts an der kritischen Lage der Ukraine auf dem Schlachtfeld ändern würden. Er wies darauf hin, dass die Europäer und Selenskyj in Évian zweifellos versuchen würden, die Situation gegenteilig darzustellen und lediglich Vorschläge unterbreiten könnten, die auf eine Verlängerung des Konflikts und die Fortsetzung der Kampfhandlungen abzielten. Zugleich wurde unterstrichen, dass – wie bereits früher erklärt – der Präsident Russlands für den Fall, dass das Oberhaupt des Kiewer Regimes erneut die Möglichkeit eines Treffens mit dem russischen Staatsoberhaupt ansprechen sollte, an seiner Position festhält: Wenn er ein Treffen wünscht, kann er nach Moskau kommen.
 
💬 Es wurde vereinbart, dass die Sondergesandten des Präsidenten der Vereinigten Staaten, Steve Witkoff und Jared Kushner, die sich derzeit intensiv mit den iranischen Angelegenheiten befassen, in naher Zukunft erneut nach Russland reisen werden.
 
🔗 Quelle
 
@RusBotschaft
 
#USA #Ukraine
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🎙 Auszüge aus dem Interview des stellvertretenden Außenministers Russlands Michail Galusin mit Lenta.ru (5. Juni 2026)

💬 Heute sehen wir in der Öffentlichkeit regelmäßig Äußerungen von Wladimir Selenskij, die darauf hindeuten, dass Kiew nicht gewillt ist, nach friedlichen Lösungen des Konflikts zu suchen und unsere Position zu berücksichtigen, wonach eine Lösung auf der Grundlage einer endgültigen Beseitigung der Ursachen der Ukraine-Krise erforderlich ist. All dies ist für uns inakzeptabel.

💬 Diese Rhetorik ist das Ergebnis einer ideologischen Indoktrination durch die britisch-europäischen Geldgeber des Kiewer Regimes. Sie versuchen, die Ukrainer davon zu überzeugen, dass die ukrainischen Streitkräfte die Lage an der Front fast gewendet hätten, über die Ressourcen für Offensivoperationen verfügten, noch zwei bis drei Jahre weiterkämpfen könnten und Kiew angeblich in der Lage sei, Russland Friedensbedingungen zu diktieren. All dies ist ein banaler Versuch, sich selbst und die eigenen Untergebenen aufzumuntern.

💬 Tatsächlich räumt sogar die NATO-Führung ein, dass die russischen Streitkräfte nicht nur entlang der gesamten Frontlinie die Initiative fest in der Hand haben, sondern diese auch auf absehbare Zeit behalten werden. Die Lage der ukrainischen Streitkräfte ist keineswegs rosig. Sie schaffen es nicht, ihre Verluste auszugleichen, die Logistik ist gestört, und es gibt Probleme bei der Beschaffung und Nutzung westlicher militärischer und finanzieller Hilfe. Vor kurzem forderte Selenskij die USA auf, neue Militärlieferungen zu organisieren, da die bisherigen bereits aufgebraucht seien.

💬 All dies zeugt davon, dass es in Kiew an politischem Willen zum Frieden mangelt. Unter diesen Umständen bleibt uns nichts anderes übrig, als die im Rahmen der Sondermilitäroperation anstehenden Aufgaben weiter zu erfüllen. Sie alle werden zweifellos umgesetzt werden.

💬 Die russische Seite hält es für notwendig, sich an die gegenseitigen Vereinbarungen zu halten, die die Präsidenten Russlands und der USA am 15. August 2025 in Anchorage getroffen haben. Gerade diese bilden jene konstruktive Grundlage, von der man bei den Verhandlungen ausgehen sollte. Leider behindern das Regime in Kiew und die Europäer diesen Prozess, indem sie versuchen, Washington davon zu überzeugen, von seinem pragmatischen Kurs abzuweichen und die Waffenlieferungen an die Ukraine zu verstärken. Wir gehen davon aus, dass die US-Regierung diesem schädlichen Druck nicht nachgeben wird.

💬 Damit der Verhandlungsprozess zu Ergebnissen führt, muss die regierende Führung in Kiew dazu gebracht werden, destruktive Praktiken aufzugeben und nicht nach vorübergehenden Waffenstillständen zu suchen, sondern nach Lösungen, die die Ursachen des Konflikts beseitigen und seine Wiederholung unmöglich machen.

🔗 Quelle

@RusBotschaft

#Ukraine
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🎙 Aus der Rede des Präsidenten Russlands Wladimir Putin auf der Plenarsitzung des Internationalen Wirtschaftsforums in Sankt Petersburg, 5. Juni 2026
 
💬 Die Einzigartigkeit und Attraktivität des Internationalen Wirtschaftsforums in Sankt Petersburg liegen in der Möglichkeit eines offenen Dialogs über Fragen, die Unternehmer, ganze Wirtschaftszweige und sogar ganze Staaten betreffen. Wir stehen stets allen offen gegenüber, die an einer Zusammenarbeit mit unserem Land interessiert sind und zu einer gleichberechtigten und für beide Seiten vorteilhaften Kooperation bereit sind. Wir sind überzeugt, dass gerade ein solcher Ansatz – einander zuzuhören, die Interessen jeder Seite zu verstehen und gemeinsame Lösungen zu finden – einen harmonischen Entwicklungsweg darstellt und die Möglichkeit eröffnet, auf die ernsten Herausforderungen zu antworten, vor denen die moderne Welt heute steht.
 
💬 Wir sehen, welchen Erschütterungen die Energiemärkte ausgesetzt sind, wie Spannungen in einzelnen Regionen geschürt werden – derzeit insbesondere im Nahen Osten –, wie die kurzsichtige Politik der europäischen Bürokratie umgesetzt wird, begleitet von aggressiver Rhetorik und verbunden mit einem weiteren Verlust der Position Europas in der Weltwirtschaft. Darüber hinaus untergräbt sie die regionale und globale Sicherheit. Tatsächlich provozieren die europäischen Eliten ein Chaos, in das sie versuchen, immer mehr Staaten hineinzuziehen.
 
💬 Diese Prozesse sind nicht von selbst entstanden. Sie sind die Folge dessen, dass die Welt gegenwärtig den größten strukturellen Wandel der vergangenen Jahrzehnte erlebt. Über Jahrzehnte hinweg beruhte das Modell globaler Entwicklung auf einer begrenzten Zahl von Finanzzentren, technologischen Lösungen, Versicherungs- und Logistikdrehscheiben, Ratingagenturen und Reservewährungen. Dieses System wurde als universell dargestellt, als angeblich für alle geeignet und vor allem als angeblich neutral. Tatsächlich wurde es jedoch immer häufiger als Instrument politischen Drucks und unlauteren Wettbewerbs genutzt, bei dem Zahlungsströme, Technologien, Logistik oder sogar der Zugang zu Informationen jederzeit unterbrochen werden konnten, um diejenigen zu bestrafen, die beschlossen hatten, im eigenen nationalen Interesse zu handeln. Im Kern handelte es sich um ein bewusst geschaffenes System der Abhängigkeit und des Ressourcenentzugs.
 
💬 Heute erkennt die überwältigende Mehrheit der Staaten diese Realität. Es ist deutlich geworden, dass Investitionspläne und Schritte zur wirtschaftlichen Entwicklung erheblichen Risiken ausgesetzt sein können – nämlich dem Risiko, dass die externe Infrastruktur, auf die sie sich stützen, gegen sie eingesetzt wird. Deshalb beginnen Staaten, eigene technologische Lösungen zu entwickeln, eigene Lieferwege aufzubauen und eigene Institutionen zu schaffen.
 
💬 Russland erlebt diese Veränderungen in vollem Umfang. Der Druck auf unser Land hält an, gleichzeitig hat sich jedoch unser Handlungsspielraum erweitert, neue Partnerschaften sowie neue finanzielle und technologische Lösungen sind entstanden, und wir erschließen vielversprechendere Märkte. Russland bewertet die globalen Veränderungen daher nicht nur als Bedrohung, sondern auch als enorme Chance. Um diese Chancen zu nutzen, streben wir danach, schnell und pragmatisch zu handeln.
 
🔗 Quelle
 
@RusBotschaft
 
#Wirtschaft
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🌳Schwarzer Wald (Kara Uman) - Kriegsdrama in deutscher Sprache

Im Zentrum der Geschichte steht das Schicksal des tatarischen Dichters und Helden der Sowjetunion Musa Jalil, der in Gefangenschaft gerät und dort einen geheimen Krieg der Bedeutsamkeit führt, indem er seine Gedichte in eine mächtige Waffe des Widerstands verwandelt.

Der Film ist dem 120. Geburtstag von Musa Jalil gewidmet und basiert auf wahren Begebenheiten. Die Handlung thematisiert ehrwürdigen Mut und wie Lyrik zu einer Heldentat werden kann.

„Schwarzer Wald“ erhielt bereits internationale Anerkennungen, so beispielsweise den Grand Prix für den besten Spielfilm beim 23. Internationalen Festival des Kriegsfilm.


🗓️18. Juni
🕖 19:00
📲 Anmeldung auf der Webseite
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Forwarded from Fenster nach Russland
Die Moskauer Metro ist mehr als nur ein Verkehrsmittel – sie ist auch eine rollende Ausstellung. Immer wieder werden Themenzüge eingesetzt, die an historische Ereignisse, kulturelle Institutionen oder besondere Jubiläen erinnern 🚇 🚇

Zu den bekanntesten gehören der legendäre „Rote Pfeil“, der historische Zug „Sokolniki“, der an die Anfänge der Metro erinnert, sowie Themenzüge zum Gorki-Filmstudio, zum Bolschoi-Theater oder zur Raumfahrt. Auch regionale Besonderheiten finden ihren Platz: So präsentiert der Zug „Oblast Tula“ die Sehenswürdigkeiten der Region, von Jasnaja Poljana bis zu den berühmten Tulaer Samowaren und Lebkuchen ☕️ 🥨

Weitere Züge widmeten sich den Olympischen Spielen, dem chinesischen Neujahr, dem Rettungsdienst oder dem Fernsehsender RT. Jeder Zug erzählt seine eigene Geschichte und macht die Fahrt durch Moskau zu einem besonderen Erlebnis 🤩

#welcometoRussia #Russland #welcometoRussia

📸 Alexander Schtscherbak, Michail Sinizyn / TASS; Michail Woskressenski, Juri Kotschetkow, Jewgeni Bijatow, Alexei Maischew / Sputnik; Die Regierung der Stadt Moskau; Swetlana Nafikowa / Moskwa Agentur

🪆 Fenster nach Russland
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📆 Heute vor 80 Jahren – am 16. Juni 1945 – verlor Berlin einen Mann, der in nur wenigen Wochen Hoffnung in die Trümmerstadt brachte: Generaloberst Nikolai Bersarin, erster Stadtkommandant des befreiten Berlins, starb bei einem Motorradunfall in der Schloßstraße Ecke Wilhelmstraße (heute Am Tierpark Ecke Alfred-Kowalke-Straße). Ein tragisches Ende für einen, der als Befreier in die Geschichte einging.

Geboren 1904 in St. Petersburg als Sohn einfacher Arbeiter, wurde Bersarin früh Vollwaise. Mit nur 14 Jahren trat er in die Rote Armee ein – dort fand er nicht nur Essen und Unterkunft, sondern auch Bildung und eine militärische Laufbahn. Im Zweiten Weltkrieg führte er Elitetruppen durch Moldawien, Polen die Südukraine und schließlich bis an die Tore Berlins.

Am 21. April 1945 überschritt seine 5. Stoßarmee bei Marzahn als erste die Berliner Stadtgrenze. Nur wenige Tage später wurde Bersarin Stadtkommandant – und handelte mit Weitblick und Menschlichkeit: Die Sowjettruppen löschten Brände, bargen Leichen, entminten Straßen und organisierten die Lebensmittelversorgung. Am 14. Mai rollte wieder die U-Bahn, kurz darauf nahmen Wasser- und Gaswerke, Polizei, Gerichte und der Berliner Rundfunk den Betrieb auf. Schulen öffneten, Theater probten den Neustart. Mit viel Menschenkenntnis berief Bersarin überparteiliche Fachleute in den Magistrat. Seine Verordnungen regelten Milch für Kinder und ließen antifaschistische Parteien und Gewerkschaften wieder zu.

Seine erste Verordnung wurde zum Symbol des Neubeginns. Der legendäre Befehl Nr. 1 lautete: „Wiederherstellung des zivilen Gesundheitswesens …; Schutz aller Lebensmittelbetriebe und -magazine …; Versorgung der kranken Kinder und der Neugeborenen mit Milch …; Sicherung der sanitär-epidemischen Wohlfahrt“.

🕯Später, am 18. Juni 1945, erschien die ersten Zeitungsausgaben im Trauerrand – Berlin trauerte um einen, der nicht befohlen, sondern geholfen hatte.

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#Berlin #Deutschland #Geschichte
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🎙 Pressesprecherin des Außenministeriums Russlands Maria Sacharowa:

💬 Der Rat der Europäischen Union setzt die Verabschiedung immer neuer „Pakete“ illegitimer einseitiger Zwangsmaßnahmen gegen Russland fort. Es entsteht der Eindruck, dass man in Brüssel nach wie vor nicht verstehen will, dass das angestrebte Ziel – Einfluss auf unsere souveräne Politik zu nehmen – weder erreicht wurde noch erreicht werden wird. Da die Sanktionsspirale von den Eurobürokraten inzwischen nicht mehr gestoppt werden kann und sie vor allem nichts anderes anzubieten haben, bleibt ihnen lediglich, mit neuen Einschränkungen zu drohen, ohne sich die Frage zu stellen, welche Folgen diese Maßnahmen für Brüssel selbst haben.

💬 Dabei nehmen die antirussischen Sanktionen ihrem Wesen nach zunehmend internationalen und extraterritorialen Charakter an. Der Schwerpunkt liegt auf den Beziehungen Russlands zu seinen wichtigsten und engsten Handels- und Wirtschaftspartnern. Die Zahl der Staaten, deren Wirtschaftsakteure auf die EU-Sanktionslisten gesetzt werden, wächst stetig. Dies stößt bei den Ländern der Weltmehrheit zunehmend auf Unzufriedenheit, da die verhängten Beschränkungen die Energie- und Lebensmittelmärkte weltweit destabilisieren sowie bestehende Produktions-, Logistik- und Transportketten untergraben.

💬 Russland verurteilt entschieden jegliche illegitimen einseitigen Zwangsmaßnahmen. Immer mehr Staaten teilen und unterstützen diesen Ansatz. Selbstverständlich werden wir unsererseits auf das nächste Sanktionspaket der Europäischen Union mit wirksamen und entschlossenen Gegenmaßnahmen reagieren.

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#EU
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📰 Sonderbeauftragter des russischen Präsidenten für Investitionen und wirtschaftliche Zusammenarbeit Kirill Dmitrijew im Interview mit der Berliner Zeitung

💬 Wir glauben, dass Deutschland und Russland zusammen eine der stärksten Wirtschaftsmächte bilden würden, die es je in der Welt gegeben hat, wenn sie zusammenarbeiten.
Die Kombination aus deutscher Technologie, dem russischen Volk und russischen Rohstoffen wäre eine gewaltige Macht.

💬 Wir haben das Gefühl, dass es viele Bemühungen gab, uns zu trennen. In Wirklichkeit gab es viele Bemühungen, Russland und Deutschland davon abzuhalten, zusammenzuarbeiten. Weil deutsche Industriebetriebe keine russische Energie kaufen, ist Energie in Deutschland für Industrieunternehmen 30 bis 40 Prozent teurer. Das bedeutet, dass Industriebetriebe Deutschland verlassen, und so weiter.

💬 Wir glauben also, dass es für beide, Deutschland und Russland, von Vorteil sein wird, wenn wir anfangen, die Verbindungen wiederherzustellen.

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#Russland #Deutschland
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🎙 Aus der Rede des Außenministers Russlands Sergej Lawrow nach der Sitzung des OVKS-Außenministerrates

💬 In den letzten Tagen konnte jeder verfolgen, wie die EU versucht, in der Frage der Ukraine eine führende Rolle zu übernehmen und die Situation angeblich zu regeln. Wir haben den Dialog mit der EU nie abgelehnt. Wenn die EU wirklich zur Beilegung des Konflikts in der Ukraine hätte beitragen wollen, hätte sie dazu viele Chancen nutzen können. Sie hat sie jedoch alle verpasst.

💬 Die Staats- und Regierungschefs europäischer Länder haben wiederholt erklärt, dass die gesamte Politik gegenüber Russland und sämtliche Sanktionen auch nach einer Regelung des Konflikts vollständig aufrechterhalten werden müssten. Unter einer solchen Regelung verstehen sie jedoch die Einstellung der Kampfhandlungen und die Gewährung von Sicherheitsgarantien für die verbleibende Ukraine durch die Stationierung französischer und britischer „Stabilisierungskräfte“. Das heißt, sie wollen auf keinen Fall zulassen, dass sich das von ihnen an die Macht gebrachte Regime ändert – ein Regime, das ein Beispiel für ein neonazistisches und rassistisches Regime ist, das Freiheiten und Menschenrechte ebenso unterdrückt wie die russische Sprache und die orthodoxe Kirche.

💬 In der Europäischen Union gibt es einen Militärstab mit einer eigenen Führung. Dessen Leiter erklärte vor einigen Monaten, dass „eine starke ukrainische Armee in erster Linie für die Europäische Union notwendig sei und Sicherheitsgarantien für die Ukraine den Wiederaufbau ihres militärischen Potenzials mit Blick auf die Erfüllung von Aufgaben in östlicher Richtung vorsehen müssten“. Geht es dabei um Verhandlungen oder darum, dass der Krieg ewig dauern wird?

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@RusBotschaft

#OVKS #EU
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🎙Aus der Rede des russischen Präsidenten Wladimir Putin auf der Plenarsitzung des Internationalen Wirtschaftsforums in Sankt Petersburg, 5. Juni 2026

💬 Gemäß der Charta der Vereinten Nationen hat jedes Volk das Recht auf Selbstbestimmung. Nach dem Staatsstreich in der Ukraine erklärte eine Reihe von Gebieten der Ukraine, dass sie diesen Staatsstreich nicht unterstützen, und riefen ihre Unabhängigkeit und Souveränität aus. Sie handelten dabei in voller Übereinstimmung mit dem Völkerrecht und der UN-Charta.

💬 Wir haben lange versucht, all diese strittigen Fragen mit friedlichen Mitteln zu lösen. In Minsk, der Hauptstadt von Belarus, wurden Vereinbarungen darüber getroffen, wie man aus der schwierigen Situation im Südosten der Ukraine einen Ausweg finden kann. Später stellte sich heraus, dass die andere Seite all diese Dokumente nur unterzeichnet hatten, um Zeit zu gewinnen, aufzurüsten und Kampfhandlungen zu beginnen.

💬 Ich möchte daran erinnern, dass der Internationale Gerichtshof der Vereinten Nationen in der Kosovo-Frage entschieden hat, dass ein Gebiet, das seine Unabhängigkeit erklärt, sich nicht an die Zentralbehörden des Landes wenden muss, zu dem es gehört. So lautete die Entscheidung des Internationalen Gerichtshofs der Vereinten Nationen. Und deshalb hat der Kosovo nach Auffassung des Gerichtshofs richtig gehandelt.

💬 Genauso richtig haben damals aber auch die Donezker und die Lugansker Volksrepubliken gehandelt. Wir haben ihre Unabhängigkeit lange nicht anerkannt. Dann wurde uns bewusst, dass eine Einigung zwischen all diesen Parteien unmöglich ist und man uns im Grunde betrügt, und wir haben die Unabhängigkeit und Souveränität dieser Entitäten doch anerkannt.

💬 Hatten wir das Recht, sie anzuerkennen? Ja, das hatten wir, und wir haben es getan. Das steht nicht im Widerspruch zur UN-Charta. Konnten wir mit ihnen einen Vertrag über Freundschaft, Zusammenarbeit und gegenseitigen Beistand schließen? Natürlich, und wir haben das getan. Er wurde vom russischen Parlament ratifiziert. Sie haben uns um Hilfe gebeten. Wir haben gesagt, dass wir im Rahmen dieses Vertrags helfen werden.

Im Wortlaut auf Englisch lesen

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🎙Pressesprecherin des Außenministeriums Russlands Maria Sacharowa:

💬 Am 6. Juni, am Geburtstag des großen russischen Dichters Alexander Puschkin, wird traditionell der Tag der russischen Sprache begangen. Ich möchte daran erinnern, dass die russische Sprache nicht nur unser nationales Kulturgut ist. Sie ist eine Weltsprache, eine Sprache der Zivilisation und eine Amtssprache der Vereinten Nationen.

💬 Für das Kiewer Regime jedoch, das allem Russischen den Krieg erklärt hat, und vor allem der russischen Sprache, gilt Alexander Puschkin als persönlicher Feind. Denkmäler für den großen Dichter werden in der Ukraine mit geradezu manischer Konsequenz zerstört. Selbst das Denkmal in Odessa blieb nicht verschont, obwohl es sich innerhalb der Grenzen eines UNESCO-Welterbeobjekts befindet und Ende des 19. Jahrhunderts mit Mitteln der Stadtbewohner errichtet wurde, worauf die Inschrift verweist: „Für Alexander Puschkin – von den Bürgern Odessas“. Dies ist ein wahrer Akt des Barbarentums im 21. Jahrhundert.

💬 Unter dem Zeichen der „Entpuschkinisierung“ wird ein Kampf gegen Kultur, gegen die russische Sprache und Literatur sowie gegen das historische Gedächtnis geführt. Vor Kurzem untersagte ein Gericht in Odessa die Tätigkeit der Organisation „Ismailer Puschkin-Gesellschaft“, die sich mit der Erforschung des Werks des Dichters, der russischen Literatur und der slawischen Kultur beschäftigte. Die Organisation bestand 29 Jahre lang, ihr war zudem ein „Klub junger Puschkin-Forscher“ angeschlossen. Der Stadtrat von Poltawa führte darüber hinaus ein Verbot für Inhalte in russischer Sprache im öffentlichen Raum der Stadt ein. Gemeint ist das Verbot der öffentlichen Nutzung russischsprachiger Filme, musikalischer Werke, Bücher und Theateraufführungen.

💬 Vor Kurzem wurde in Kiew zudem das Denkmal für den großen russischen Schriftsteller Michail Bulgakow in der Nähe des berühmten „Hauses der Turbins“ demontiert – jenes Ortes, an dem er in seiner Jugend lebte und an dem sich heute sein Literatur- und Gedenkmuseum befindet. Die Werke Bulgakows wurden aus dem Schulprogramm gestrichen. In den vergangenen Jahren wurden in der Ukraine – allein nach offiziellen ukrainischen Angaben – mehr als elf Millionen Bücher in russischer Sprache vernichtet.

💬 Ihre Haltung gegenüber der diskriminierenden Politik der Kiewer Behörden, die darauf abzielt, alles Russische auszulöschen, haben russischsprachige Einwohner Kiews unmissverständlich zum Ausdruck gebracht. Im Namen von Millionen ihrer Landsleute veröffentlichten sie in sozialen Netzwerken eine Videobotschaft zum Tag der russischen Sprache in ihrer Muttersprache und riefen das Kiewer Regime dazu auf, die Vernichtung russischer Bürger der Ukraine zu beenden. Eine andere Reaktion könnte es nicht geben.

🔗 Quelle

@RusBotschaft

#Ukraine #Russland
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