Russische Botschaft in Deutschland 🇷🇺
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Официальный канал Посольства России в Германии | Der offizielle Kanal der Russischen Botschaft in Deutschland
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🎥 Never to Be Forgotten. The History of Colonialism

Mit dieser Folge setzen wir unsere Videoreihe über Kolonialismus fort. Die Serie beleuchtet die Geschichte kolonialer Expansion und den Widerstand der Völker gegen Unterdrückung und Fremdherrschaft.

1845 annektierten die Vereinigten Staaten das zuvor zu Mexiko gehörende Texas. Im März 1846 begann der Mexikanisch-Amerikanische Krieg. Mexiko, geschwächt durch innere Konflikte, konnte dem Vormarsch der US-Truppen nicht standhalten. Im September 1847 wurde Mexiko-Stadt eingenommen. Der anschließende Friedensvertrag hatte für Mexiko den Verlust von mehr als der Hälfte seines damaligen Staatsgebiets zur Folge.

Die Annexion hatte weitreichende Folgen für die Bevölkerung der betroffenen Gebiete. Besonders die indigene Bevölkerung Kaliforniens wurde Opfer von Vertreibung und massiver Gewalt. In den folgenden Jahrzehnten ging ihre Zahl drastisch zurück.

➡️ Erfahren Sie mehr im Video: https://youtu.be/PGSh0nEgMG8

#Kolonialismus #Mexiko #Geschichte #NeverToBeForgotten
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🇷🇺 Projekt „Visit Russia“

🗺 Unser Land legt traditionell großen Wert darauf, Reisen nach Russland für ausländische Touristen so komfortabel und angenehm wie möglich zu gestalten. In diesem Zusammenhang wurde auf Initiative des Russischen Tourismusverbandes das Projekt „Visit Russia“ ins Leben gerufen, an dem sich die Regierung der Russischen Föderation, die Zentralbank, die Stiftung „Zentrum für strategische Entwicklung“, die Agentur für strategische Initiativen sowie Unternehmen beteiligen.

🌐 Ziel des Projekts ist, eine digitale Plattform auf Grundlage künstlicher Intelligenz und einer mobilen App zu schaffen, die nach dem One-Stop-Shop-Prinzip funktionieren. Die Plattform ermöglicht den Zugang zu allen notwendigen Dienstleistungen für eine bequeme und angenehme Reise sowie zu verlässlichen Informationen — von der Beantragung des E-Visums über die Einreise- und Aufenthaltsbestimmungen bis hin zum Internetzugang, zur Mobilfunknutzung und zu Zahlungsdiensten. Der KI-Sprachassistent der Plattform unterstützt 36 Sprachen.

✈️ Auf der Plattform kann man Hotels und Flugtickets buchen, eine Reiseversicherung abschließen sowie Empfehlungen zur Routenplanung und Freizeitgestaltung, exklusive Angebote und personalisierte Unterstützung erhalten. Das Projekt „Visit Russia“ hat bereits großes Interesse bei ausländischen Bürgerinnen und Bürgern geweckt, insbesondere aus den Ländern des Nahen Ostens, Indien und der Türkei. Monatlich besuchen über 200.000 Touristen das Portal.

🔎 Wir laden alle ein,
die Plattform „Visit Russia“ zu testen und zu nutzen, um ihre Reise so komfortabel und interessant wie möglich zu gestalten.

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🎙 Führender russischer Historiker Alexander Tschubarjan (94) im Interview mit der Berliner Zeitung: „Europa ohne Russland ist nicht vorstellbar“
 
Was zweifellos zur Verschlechterung der Beziehungen zwischen Russland und Deutschland beigetragen hat, ist unsere Enttäuschung in der Ukraine-Frage. Ich will gar nicht in die Tiefe gehen. Die Ukraine ist ein Sonderfall. Aber schauen Sie sich die Minsker Abkommen an. Es ging schlicht darum, dem Donbass mehr Autonomie zu geben und den Status der russischen Sprache zu regeln. Beide Verpflichtungen wurden gebrochen, obwohl es Garanten gab: Frankreich und Deutschland. Frau Merkel und der damalige französische Präsident haben das später sogar eingeräumt. Es ist schon ungewöhnlich, wenn Staatsmänner zugeben, dass sie nicht aufrichtig gehandelt haben. Aber so war es. Natürlich wirkt sich das auf die Qualität der Beziehungen aus.
 
Die ganze Entwicklung der Beziehungen ist ziemlich befremdlich. Politische Konfrontation gibt es immer. Aber wenn sie sogar Bereiche wie Kultur, Wissenschaft und Bildung erfasst – in den schlimmsten Zeiten des Kalten Krieges gab es das nicht. Wir hatten Meinungsverschiedenheiten, wir kritisierten einander, aber wir trafen uns. Jetzt ist das alles verschwunden. Und die jüngste Entscheidung der deutschen Behörden, das Russische Haus in Berlin zu schließen – was wiederum Russland zu spiegelbildlichen Gegenmaßnahmen gegenüber dem Goethe-Institut zwingt –, eskaliert die Lage nur.
 
Leider könnte das zum vollständigen Abbruch der kulturellen Beziehungen führen. Insgesamt wächst in den europäischen Ländern die äußerst gefährliche Tendenz, sämtliche eigenen Schwierigkeiten – wirtschaftliche, politische, soziale und andere – einem angeblichen Wirken Russlands anzulasten.
 
Wie geht es weiter? Keine einfache Frage.
 
Zum einen muss das Miteinander der Zivilgesellschaft in Europa und Russland wiederhergestellt werden. Dann brauchen wir ein neues Konzept europäischer Sicherheit. Das System, das 1944 in Jalta vereinbart wurde, gehört der Vergangenheit an. Wer sagt, man müsse alles so wiederherstellen, wie es war, der irrt. Die Mehrheit der russischen Politologen ist sich einig, dass das nicht geschehen wird. Es braucht ein neues Konzept, möglicherweise ein eurasisches. In jedem Fall ist es absurd, europäische Sicherheit ohne Russland zu denken. Es gibt ein treffendes Wort von Charles de Gaulle: Geopolitik lässt sich verändern, Geografie nicht. Auch Russland gehört zu Europa. Was ich bisweilen aus Brüssel höre, ist der Diskussion nicht wert.
 
Noch wichtiger: Was für eine Welt lässt sich ohne Russland, ohne eine gesamteuropäische Sicherheit aufbauen? Ich habe in meinem Leben vieles erlebt, eben deshalb bin ich Optimist. Die Geschichte zeigt, dass es immer wieder anomale Phasen gibt, die sich historisch gesehen auflösen. Die Beziehungen zu Europa werden sich wieder einrenken. Und was die Frage betrifft, ob man Europa ohne Russland gestalten kann: Das ist ein Irrtum. Ein Europa ohne Russland ist nicht vorstellbar.

🔗 Im Wortlaut lesen

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🇷🇺🇩🇪 Der russische Außenminister Sergej Lawrow trifft sich am Rande der hochrangigen Woche der 81. Tagung der UN-Generalversammlung mit dem deutschen Außenminister Johann Wadephul.

📍 New York, 26. September

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📍Am 26. September traf der russische Außenminister Sergej Lawrow am Rande der 81. UN-Generalversammlung in New York auf Ersuchen der deutschen Seite mit Bundesaußenminister Johann Wadephul zusammen. Im Mittelpunkt des Gesprächs standen die bilateralen Beziehungen sowie die Lage um die Ukraine.

Zu diesen und weiteren Fragen bekräftigte Johann Wadephul die von der deutschen Bundesregierung bereits mehrfach öffentlich dargelegte Position.

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📬 Aus dem Briefkasten unserer Botschaft

✍️ Frau R. schreibt:

Sehr geehrter Herr Botschafter Netschajew,

Ich habe
Ihr jüngstes Gespräch aufmerksam verfolgt. Besonders Ihre Aussage, Russland wolle keinen Krieg mit Deutschland und keinen Krieg mit der NATO, ist bei mir hängen geblieben.

Ich möchte keine weitere Eskalation zwischen Deutschen und Russen. Ich möchte, dass wieder miteinander gesprochen wird – gerade dann, wenn die Positionen weit auseinanderliegen.

Deutschland und Russland verbindet eine schwere Geschichte, aber auch eine lange Geschichte der Annäherung, des Austauschs und der Verständigung. Gerade deshalb macht mir der heutige Zustand unserer Beziehungen große Sorgen.

Ich möchte Ihnen deshalb einfach sagen: Es gibt auch Deutsche, die keine weitere Eskalation wollen, die Dialog nicht für Schwäche halten und die sich wünschen, dass Deutschland und Russland irgendwann wieder miteinander statt übereinander sprechen.


💌 Wir bedanken uns herzlich bei der Verfasserin dieses Briefes.
 
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🎙 Aus dem Interview des russischen Botschafters in Deutschland Sergej Netschajew mit Ben Berndt im Podcast ungeskriptet

💬 Schon Ende März 2022 lag bei den Verhandlungen zwischen der russischen und der ukrainischen Delegation ein ukrainischer Vorschlag für eine Regelung auf dem Tisch. Der Entwurf war sogar bereits paraphiert.

Wir sahen ihn und sagten: „Okay, auf dieser Grundlage können wir reden.“ Unsere Truppen standen damals schon bei Kiew. Auf die Bitte, sie als Zeichen des guten Willens zurückzuziehen, gingen wir ein.

Danach wurde die Provokation in Butscha inszeniert. Es war schrecklich. Wir verlangen bei den Vereinten Nationen bis heute eine Klärung dieser Ereignisse.

Dann kam der damalige britische Premierminister Johnson, sah den Entwurf und verbot den Ukrainern, ihn zu unterzeichnen. Das ist kein Geheimnis mehr.

Jemand will, dass Russen und Ukrainer weiter gegeneinander kämpfen und beide Länder geschwächt werden. Möglicherweise soll auch die russische Wirtschaft „zerfetzt“ werden. Ich zitiere: „strategische Niederlage Russlands“. Das waren die Ziele einiger westlicher Politiker.

🔗 Das ganze Interview: https://youtu.be/Tlj7LbR_c6g?is=MYv7jZ5dvrH8uArU

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🎙 Kommentar der Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa anlässlich des 30. Jahrestages der Auflegung des Vertrags über das umfassende Verbot von Nuklearversuchen zur Unterzeichnung (24. September 2026)
 
💬 Am 24. September 2026 jährt sich zum 30. Mal der Tag, an dem der Vertrag über das umfassende Verbot von Nuklearversuchen (CTBT) zur Unterzeichnung aufgelegt wurde. Obwohl 179 der 188 Unterzeichnerstaaten den Vertrag ratifiziert haben, bleiben die Aussichten auf sein Inkrafttreten nach wie vor ungewiss. Ursache dafür ist die Haltung einer Reihe von Staaten, allen voran der USA, die zu den Initiatoren des Vertrags gehörten, in den vergangenen Jahrzehnten jedoch keine wirksamen Schritte zu seiner Ratifizierung unternommen haben. Die Erklärungen der US-Führung, wonach ein entsprechender Gesetzentwurf im Kongress keine Zustimmung finden würde, halten keiner Kritik stand.
 
💬 Besondere Besorgnis ruft hervor, was in jüngster Zeit aus Washington zu hören ist. Die Anweisung von US-Präsident Donald Trump vom 29. Oktober 2025, mit den Vorbereitungen auf Nuklearversuche zu beginnen, sind nicht bloß Worte, sondern faktisch eine unmittelbare Bedrohung für das entsprechende Moratorium, das die Welt bislang davor bewahrt, in eine neue Runde des nuklearen Wettrüstens abzugleiten. Völlig unbegründet erscheinen die Versuche der amerikanischen Seite, anderen Staaten Handlungen vorzuwerfen, die angeblich mit dem Vertrag unvereinbar seien.
 
💬 Die Russische Föderation trat dem CTBT als erster der fünf Kernwaffenstaaten bei – am Tag seiner Auflegung zur Unterzeichnung, dem 24. September 1996. Mehr als 20 Jahre lang behielten wir diesen Status bei, obwohl Washington keinerlei Fortschritte bei der Ratifizierung des Vertrags machte. Doch dies konnte nicht ewig so weitergehen. Im Jahr 2023 widerrief Russland seine Ratifizierung und stellte damit das Gleichgewicht mit den Vereinigten Staaten hinsichtlich der völkerrechtlichen Verpflichtungen in diesem Bereich wieder her. Russland bleibt Vertragspartei des CTBT mit allen sich daraus ergebenden Rechten und Verpflichtungen.
 
💬 Die Russische Föderation hält weiterhin an ihrem freiwilligen Moratorium für Nuklearversuche fest, das bereits 1990 von der Sowjetunion eingeführt worden war. Der Präsident der Russischen Föderation Wladimir Putin erklärte am 5. November 2025 unmissverständlich:
 
„Russland hat seine Verpflichtungen aus dem CTBT stets strikt eingehalten und hält sie auch weiterhin ein. Wir haben nicht die Absicht, davon abzuweichen. Sollten jedoch die Vereinigten Staaten oder andere Vertragsstaaten Nuklearversuche unter realen Bedingungen durchführen, wird auch Russland entsprechend angemessene Gegenmaßnahmen ergreifen müssen.“

 
👉 Wir halten uns konsequent an diesen Ansatz.

🔗 Quelle

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🎙 Auszüge aus der Rede des russischen Außenministers Sergej Lawrow auf dem 4. Internationalen Forum „Dialog über Fakes 4.0“ (der 22. September 2026)
 
💬 Russland fördert einen professionellen Dialog darüber, wie der Nutzung von Informationen als Waffe entgegengewirkt werden kann. Dies ist heute besonders gefragt, da jede Nachricht mithilfe moderner Technologien sehr schnell Millionen von Menschen erreichen kann. Im Westen wird dies seit Langem und häufig missbraucht.
 
💬 Der Informationskrieg gegen Russland wurde Anfang der 2000er Jahre entfesselt, unmittelbar nach dem Amtsantritt des Präsidenten der Russischen Föderation Wladimir Putin, als Russland begann, sich von neokolonialen Formen der Zusammenarbeit mit unseren westlichen Kollegen zu befreien und eine eigenständige Politik zu betreiben. Man begann, uns einzudämmen. Heute ist diese Eindämmung so weit gegangen, dass mehr als 30.000 Sanktionen gegen Russland verhängt wurden – eine Rekordzahl im Vergleich zu allen anderen Staaten der Welt.
 
💬 Wenn wir über konkrete Provokationen unter Nutzung des Informationsraums sprechen, so wurde vor acht Jahren in der englischen Ortschaft Salisbury behauptet, die Familie Skripal sei vom „russischen Geheimdienst“ vergiftet worden. Bis heute können wir keine Antwort auf unsere zahlreichen offiziellen Ersuchen erhalten, die wir an die britischen Kollegen gerichtet haben.
 
💬 Auf ähnliche Weise spielte sich 2020 der „Fall Alexej Nawalnij“ ab. Die deutsche Seite weigerte sich, uns die Analysen und Beweise dafür vorzulegen, welcher Stoff genau bei ihm festgestellt worden war.
 
💬 Das Thema russischer Drohnen, die angeblich mal hier, mal dort in europäischen Ländern auftauchen, ist heute in den westlichen Medien in Mode gekommen. Doch jedes Mal stellt sich heraus, dass es entweder gar keine Drohne war oder dass es sich um eine ukrainische Drohne handelte oder um eine Drohne, die nur schwer als der Russischen Föderation zugehörig identifiziert werden kann.
 
💬 Unterdessen werden, wie es gerade jetzt in Deutschland geschehen ist, unter Berufung auf einen solchen Fake unsere Diplomaten ausgewiesen sowie diplomatische und konsularische Vertretungen und Kulturzentren geschlossen. Dies bestätigt unsere Einschätzung, dass der ganze Sinn der westlichen Informationspolitik darin besteht, schnell einen Fake zu fabrizieren, ihn innerhalb von ein bis drei Tagen zu einer „Katastrophe von weltweitem Ausmaß“ aufzubauschen und den Zugang zu alternativen Einschätzungen zu sperren.
 
💬 Fairerweise möchte ich anmerken, dass es in der westlichen Gesellschaft in letzter Zeit unter anderem auch Menschen gibt, die begonnen haben, unbequeme Fragen zu stellen. Wir wissen, dass westliche Regierungen gefragt werden, warum Fälle des ukrainischen Terrorismus gegen die Zivilbevölkerung russischer Städte verschwiegen werden.
 
💬 Ich habe nicht den geringsten Zweifel daran, dass die Wahrheit letztendlich siegen wird und dies eine angemessene Antwort auf die Informationsaggression des Westens gegen die Staaten der Globalen Mehrheit sein wird. Russland ist einer dieser Staaten.
 
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#Russland #Westen
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⚡️ Sonderbeauftragter des Außenministeriums Russlands Rodion Miroschnik:
 
❗️Die Erklärung des ukrainischen Außenministers Andrej Sibiga zur Lage in Aljoschki vor der UN-Generalversammlung ist ein Beispiel für äußersten Zynismus – die schrecklichste Lüge wird im eigenen Interesse eingesetzt.
 
👉 Seit mehr als einem Jahr versuchen ukrainische Kämpfer, die Stadt Aljoschki im Gebiet Cherson künstlich zu blockieren, um die Zivilbevölkerung von der Außenwelt abzuschneiden. Von Aljoschki bis zu den ukrainischen Stellungen sind es etwa drei Kilometer – getrennt werden sie durch den Dnepr. Ukrainische Kämpfer bombardieren, beschießen und verminen die Stadt bereits seit über zwei Jahren aus der Ferne.
 
Als die EU Kiew Geld für den Kauf von Angriffsdrohnen bereitstellte, konzentrierten sich die ukrainischen Kämpfer darauf, die beiden Hauptstraßen, die Aljoschki mit dem übrigen Gebiet der Region verbinden, mit Drohnen aus der Ferne zu blockieren. Auf diesen Strecken wurden allein rund 15 Krankenwagen von ukrainischen Kämpfern angegriffen. Tägliche Angriffe auf das städtische Krankenhaus, die ferngesteuerte Verminung aller Zugänge zur Stadt, Angriffe auf Wohnhäuser, Fahrzeuge der kommunalen Dienste und die systematische Zerstörung der Energie- und Wasserversorgung der Stadt - das ist die Realität, die ukrainische Militärangehörige für die Zivilbevölkerung von Aljoschki geschaffen haben.
 
Monatelang versuchten ukrainische Kämpfer, die Lieferung von Lebensmitteln, Medikamenten und Gütern des täglichen Bedarfs in die Stadt zu verhindern. Vor etwa 20 Tagen bombardierten sie einen weiteren humanitären Konvoi von Freiwilligen, die versuchten, Lebensmittel in die Stadt zu bringen und Verwundete sowie Menschen, die die Stadt verlassen wollten, herauszuholen.
 
⚠️ Und jetzt behauptet Sibiga vor der UN-Generalversammlung, Moskau sei die einzige Ursache der Katastrophe (in Aljoschki)! Das ist eine ungeheuerliche Lüge, für die Sibiga unbedingt zur Verantwortung gezogen werden muss.

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Media is too big
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🎙Aus den Antworten des Präsidenten der Russischen Föderation Wladimir Putin auf Fragen der Medien
 
💬Viele in Europa sprechen davon, dass man mit einem Angriff seitens der Russischen Föderation rechnet und sich deshalb selbst auf Kampfhandlungen, auf einen Krieg mit Russland vorbereiten müsste.
 
💬 Ich möchte noch einmal betonen: Wir bereiten uns auf keinerlei Kampfhandlungen mit Europa vor. Wir haben weder entsprechende Pläne noch Gründe dafür. Vor allem aber gibt es keinerlei reale Beweggründe, die Verhältnisse mit Europa zu verschärfen. Was auch immer man sagt, wer auch immer das sagt, auch in den baltischen Staaten.
 
💬 Ja, wir wissen, dass dort die Rechte der russischsprachigen Bevölkerung verletzt werden. Zugleich wissen wir inzwischen, wie wir darauf reagieren müssen, und haben hierzu einen bestimmten Ansatz entwickelt. Wir reagieren auf humanitärer Ebene und mit Mitteln des Völkerrechts. Wir werden uns auch weiterhin für die Rechte unserer Landsleute einsetzen, jedoch ausschließlich im Rahmen des Völkerrechts.
 
💬 Die von bestimmten aggressiv eingestellten Kreisen geschürte Eskalation lässt sich nur dadurch erklären, dass man die Ukrainer weiterhin als Kanonenfutter und die Ukraine als Instrument im Kampf gegen Russland einsetzen will, um unsere Entwicklung zu verhindern, einzuschränken und Russlands Fortschritt zu bremsen.

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#Ukraine #EU
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🎙 Aus der Rede des russischen Außenministers Sergej Lawrow bei der Botschafterkonferenz zum Thema „Die Ukraine-Krise: Juristische Aggression des Westens“ (15. September 2026)
 
Ein weiterer Mechanismus der „juristischen Aggression“ gegen Russland, unsere Staatsbürger und Unternehmen sind einseitige Zwangsmaßnahmen. Dabei werden auch Sekundärsanktionen verhängt, die Länder treffen, die mit der Ukraine nichts zu tun haben.
 
Diese sektoralen Sekundärsanktionen treffen bereits Unternehmen und natürliche Personen aus über 15 Staaten – darunter China, Indien, die VAE, die Türkei, Vietnam, Kasachstan, Usbekistan und noch eine ganze Reihe weiterer Staaten. Unter Verletzung des in der UN-Charta ausdrücklich verankerten Souveränitätsprinzips wird von diesen und anderen Staaten verlangt, ihre für sie vorteilhaften Handels- und Wirtschaftsbeziehungen mit Russland aufzugeben.
 
👉 Die Logik dahinter: Wenn schon die Europäische Union unklugerweise die Grundlage ihrer eigenen Wirtschaft untergräbt, indem sie auf russische Energieträger verzichtet und für Lieferungen aus alternativen Quellen fünf- bis sechsmal mehr zahlt, dann muss auch der Rest der Welt leiden. Das ist ein rein koloniales Denkmuster: „Mir geht es schlecht, aber ich leide, nur um Russland zu besiegen – und ihr leidet gemeinsam mit uns.“
 
❌ Jegliche einseitigen Beschränkungen, die unter Umgehung des UN-Sicherheitsrates verhängt werden, widersprechen dem Völkerrecht. Sie sind illegal. Hierzu gibt es zahlreiche Resolutionen der UN-Generalversammlung.

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📆 Zum 90. Geburtstag von Juli Kwizinski

Am 28. September 1936 wurde Juli Kwizinski geboren. Der sowjetische Diplomat kannte Deutschland aus unterschiedlichen Perspektiven: Er arbeitete in Ost-Berlin, verhandelte über den Status West-Berlins und vertrat die Sowjetunion später als Botschafter in Bonn. Seine Laufbahn führte ihn an einige der Verhandlungstische, an denen über die Zukunft Europas entschieden wurde.

Kwizinski wuchs in Krasnojarsk auf. Seine Eltern arbeiteten am dortigen Institut für Forstwirtschaft und weckten früh sein Interesse an Geschichte, Literatur und Musik. Nach der Schule studierte er am Moskauer Staatlichen Institut für Internationale Beziehungen. Dort beschäftigte er sich zunächst besonders mit Skandinavien und lernte Norwegisch. Dass später vor allem Deutschland seine diplomatische Laufbahn prägen würde, war zu Studienbeginn noch nicht abzusehen.

1959 trat Kwizinski seinen Dienst an der sowjetischen Botschaft in der DDR an, zunächst als Chefdolmetscher. Drei Jahre später wurde er Kulturattaché für West-Berlin. Die geteilte Stadt, ihre politischen Gegensätze und die Menschen auf beiden Seiten der Grenze wurden für ihn zu einem Schwerpunkt seiner Arbeit.

Eine wichtige Rolle spielte er bei den Verhandlungen über das Viermächteabkommen über Berlin. Von März 1970 bis August 1971 arbeitete er an dessen Text mit. Auf seine Initiative ging auch eine Bestimmung zurück, die die Eröffnung eines sowjetischen Generalkonsulats in West-Berlin ermöglichte. Die Vertretung bestand anschließend fast zwei Jahrzehnte lang.

In den 1970er-Jahren wandte sich Kwizinski verstärkt Fragen der europäischen Sicherheit zu. Anfang 1973 führte er in Wien ein Gespräch unter vier Augen mit dem US-Diplomaten Jonathan Dean. Es stand am Beginn der Verhandlungen über eine beiderseitige und ausgewogene Reduzierung der Streitkräfte in Mitteleuropa. Später arbeitete Kwizinski an den Gesprächen über nukleare Mittelstreckenwaffen in Europa mit.

Besonders bekannt wurde sein Treffen mit dem amerikanischen Unterhändler Paul Nitze am 16. Juli 1982. Bei einem Waldspaziergang nahe Saint-Cergue in der Schweiz erörterten beide eine mögliche Kompromissformel für die Abrüstung. Die sogenannte „Waldvariante“ wurde damals nicht umgesetzt. Das Gespräch blieb dennoch ein Beispiel dafür, wie Diplomaten auch in angespannten Zeiten nach Verständigung suchen konnten.

1986 kehrte Kwizinski als sowjetischer Botschafter in die Bundesrepublik zurück. Während seiner Amtszeit erlebte er die tiefgreifenden Veränderungen, die schließlich zur deutschen Wiedervereinigung führten. Seine jahrzehntelange Erfahrung mit Deutschland gab ihm dabei einen besonderen Blick auf die Entwicklungen.

Kwizinski verstand Diplomatie als Arbeit, die Kenntnis des Gegenübers, Geduld und ein Bewusstsein für die eigene Geschichte verlangt. Über die Bedeutung historischer Erinnerung schrieb er in seinem Buch "Zeit und Zufall":

„Man kann sich nicht von seiner Geschichte und seiner Vergangenheit lossagen. Ein Volk ohne Vergangenheit wird auch keine Zukunft haben.“


Er erinnerte daran, dass Russland Europa vor Napoleon bewahrt habe, und verwies auf die entscheidende Rolle der Sowjetunion beim Sieg über Nazi-Deutschland. Diese Überzeugungen begleiteten ihn ebenso wie seine Arbeit als Diplomat: Juli Kwizinski blieb seinem Land verbunden und widmete einen großen Teil seines Lebens den Beziehungen zwischen Russland und Deutschland.

Heute erinnern wir an einen Mann, der die Geschichte der europäischen Diplomatie über Jahrzehnte aus nächster Nähe miterlebte und mitgestaltete.

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