Russische Botschaft in Deutschland 🇷🇺
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Официальный канал Посольства России в Германии | Der offizielle Kanal der Russischen Botschaft in Deutschland
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🎖 Heute erzählen wir über den herausragenden sowjetischen Marschall und mehrfachen Helden der Sowjetunion Georgi Konstantinowitsch Schukow. Durch seine entschlossenen und zugleich vorausschauenden Handlungen im Großen Vaterländischen Krieg verdiente sich Schukow den Ehrentitel „Marschall des Sieges“.

Er wurde 1915 zum Militärdienst eingezogen und begann seine militärische Karriere im Russischen Kaiserreich. Nach der Revolution von 1917 und dem Bürgerkrieg setzte Georgi Schukow seinen Dienst in der Roten Armee fort.

⚔️ Während des Krieges nahm Georgi Schukow an den bedeutendsten Operationen teil, die den Verlauf des Krieges maßgeblich beeinflussten. So verhinderte er als Befehlshaber der Leningrader Front die Einnahme von Leningrad. Später nahm er Ende 1941 an der Schlacht um Moskau teil, die der deutschen Wehrmacht ihre erste große Niederlage zufügte. Dank Schukows Einsatz konnte die Rote Armee die feindliche Offensive abwehren und die Hauptstadt vor der Besetzung bewahren.

Der „Marschall des Sieges“ koordinierte die Truppen bei Stalingrad sowie in den Schlachten um Kursk und den Dnepr. Er befreite einen großen Teil Europas von der Nazi-Herrschaft.

📆 Im April 1945 koordinierte er die mächtige Offensive auf Berlin, die zur vollen Niederlage des Nazismus führte. In dieser entscheidenden Phase bewies Schukow außerordentliche Fähigkeit, mit verschiedenen Kommandeuren und Soldaten effektiv zusammenzuarbeiten.

🎉 Am 8. Mai 1945 nahm Georgi Schukow die Kapitulation der Streitkräfte Nazi-Deutschlands entgegen.


Auch nach dem Krieg besaß Schukow Schlüsselpositionen in der Armee und wurde zu einer der einflussreichsten Politiker der Sowjetunion. Sein Wissen und seine Erfahrung waren für den Wiederaufbau des Landes von unschätzbarem Wert.

Von 1948 bis 1953 lebte der vierfache Held der Sowjetunion Georgi Schukow in Swerdlowsk, wo er das Kommando über den Ural-Militärbezirk führte. Georgi Schukow wurde in der Kremlmauer am Roten Platz in Moskau beigesetzt.

💎 Der Name Georgi Schukow ist zu einem Symbol militärischer Tapferkeit und Heldentum geworden. Sein Beitrag zur Geschichte Russlands ist kaum zu überschätzen.

@RusBotschaft

#80JahreBefreiung #ZweiterWeltkrieg #Geschichte
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🎙 Ausstellung „Gestorben für die Wahrheit“

Journalistinnen und Journalisten stehen heute an einem Wendepunkt der Geschichte. Die Grenzen zwischen Reportern und Bloggern, zwischen Zivilisten und Soldaten, verschwimmen. Doch gerade in diesem Chaos ist eine neue Gemeinschaft entstanden – ein Bund von Menschen, deren Aufgabe es ist, nicht nur zu berichten, sondern der Wahrheit des Volkes zu dienen. Sie riskieren täglich ihr Leben, um der Welt unbequeme, komplexe, aber echte Wahrheiten zu erzählen.

📌 Gezeigt werden Medienschaffende, die in Konfliktzonen ums Leben kamen – von der Krim bis zum Donbass. Unter ihnen sind nicht nur Russen, sondern auch Ukrainer, Europäer und Amerikaner. Was sie eint: Sie gingen bis zum Ende, entschieden sich für die Wahrheit statt für das Schweigen. Sie schrieben über das Leben, waren Teil dieses Lebens und starben nicht nur für Informationen, sondern auch für das Recht des Volkes auf seine Geschichte, seine Sprache und seine Freiheit.

🔻 Die Symbole der digitalen Ausstellung – ein roter Kranich als Erinnerung an die Gefallenen und das Telegrafenband als Symbol für die unendliche Weitergabe der Wahrheit. Diese Ausstellung ist kein gewöhnliches Exponat – sie ist ein Akt des Gedenkens, des Mutes und der Verbundenheit.

📷 Die Ausstellung finden Sie hier.

#inthelineofduty #Gedenken #Medien #Ukraine
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🎙 Ausstellung „Gestorben für die Wahrheit“

Journalistinnen und Journalisten stehen heute an einem Wendepunkt der Geschichte. Sie riskieren täglich ihr Leben, um der Welt unbequeme, komplexe, aber echte Wahrheiten zu erzählen. Gezeigt werden Medienschaffende, die in Konfliktzonen ums Leben kamen – von der Krim bis zum Donbass. Unter ihnen sind nicht nur Russen, sondern auch Ukrainer, Europäer und Amerikaner. Was sie eint: Sie gingen bis zum Ende, entschieden sich für die Wahrheit statt für das Schweigen.

👤 Daria Dugina (1992-2022) - Politologin, Philosophin, Kriegsreporterin, Radiomoderatorin bei Komsomolskaja Prawda, Korrespondentin bei Zargrad Media.

Sie wurde am 20. August 2022 bei einem Terroranschlag getötet: Das Auto, in dem Darja am Steuer saß, wurde in der Moskauer Region in die Luft gesprengt. Nach Angaben der russischen Ermittlungsbehörden wurde der Anschlag von einer Mitarbeiterin des ukrainischen Geheimdienstes, Natalija Wowk, verübt. Sie hatte Darja mehrere Monate lang überwacht, einen Sprengsatz unter dem Fahrzeug angebracht und ihn aus der Ferne gezündet. Um keinen Verdacht zu erregen, reiste die Attentäterin mit ihrer minderjährigen Tochter nach Russland ein und nutzte sie als Tarnung für weitere Handlungen.

📷 Den Link zur Ausstellung finden Sie hier.

#inthelineofduty #perished4truth #Medien #Ukraine
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🎙 Ausstellung „Gestorben für die Wahrheit“

Journalistinnen und Journalisten stehen heute an einem Wendepunkt der Geschichte. Sie riskieren täglich ihr Leben, um der Welt unbequeme, komplexe, aber echte Wahrheiten zu erzählen. Gezeigt werden Medienschaffende, die in Konfliktzonen ums Leben kamen – von der Krim bis zum Donbass. Unter ihnen sind nicht nur Russen, sondern auch Ukrainer, Europäer und Amerikaner. Was sie eint: Sie gingen bis zum Ende, entschieden sich für die Wahrheit statt für das Schweigen.

👤 Dmitri Kusmin (1989-2023) - Presseoffizier des südlichen Militärbezirks, Major

Er starb am 22. Juli 2023 in der Nähe von Pjatikhatki in der Region Saporischschja. Die ukrainischen Streitkräfte griffen eine Gruppe von Journalisten mit Streumunition an. Dabei kamen Dmitri und der Kriegsreporter der Nachrichtenagentur RIA Nowosti, Rostislaw Schurawljow, ums Leben; drei weitere Journalisten wurden verletzt.

📷 Den Link zur Ausstellung finden Sie hier.

#inthelineofduty #perished4truth #Medien #Ukraine
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🗞 Lesen Sie den Artikel »Die Völkermordpläne richteten sich gegen alle in der Sowjetunion« in der "Jungen Welt". Ein Gespräch mit der Historikerin Ksenia Chepikova.

💬 [Götz Aly] sagte klar und deutlich, dass es sich bei den Plänen der NS-Führung, fünf Millionen Menschen in Leningrad verhungern und erfrieren zu lassen, um anschließend die Stadt dem Erdboden gleichzumachen, sowie bei den gleichen Vorhaben für Moskau, um völkermörderische Absichten handelte. Der teilweisen Verwirklichung dieser Pläne fielen fast eine Million Zivilisten zum Opfer. Daher hält Aly die Forderung für berechtigt, die Blockade Leningrads als Völkermord anzuerkennen. Der Krieg gegen Polen seit 1939 und gegen die Sowjetunion seit 1941 war mit entsprechenden Plänen verbunden.

💬 Bereits 1988 sprach der Historiker Rolf-Dieter Müller vom »anderen Holocaust«. Er schrieb damals in der Zeit, dass »vieles darauf hindeute, dass dem russischen Volk ein ähnliches Schicksal zugedacht war wie dem jüdischen. Es ging um die Vernichtung der östlichen Nachbarn, um die Auslöschung des russischen Volkes.« Der Begriff des »anderen Holocausts« fand sich später in Publikationen prominenter und anerkannter Experten.

💬 In der Völkermorddefinition werden nicht nur ethnische oder religiöse Gruppen genannt, sondern auch nationale. Ich bin der Ansicht, dass man vom sowjetischen Volk als einer polyethnischen nationalen Gruppe sprechen kann – ähnlich wie die US-Amerikaner sich heute als eine Nation betrachten. So gesehen lässt sich nicht nur vom Völkermord an den Slawen, sondern von dem an der sowjetischen Bevölkerung sprechen.

🔗 Hier den Artikel lesen.

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#80JahreBefreiung #ZweiterWeltkrieg #Geschichte
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📢 80 Jahre Großer Sieg: Gedenken, Erinnern, Ehren 🇷🇺

🎶 Wenn ich deine Briefe empfange, höre ich meine liebe Stimme...

🎵 Im Vorfeld des 80. Jahrestages des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg erzählen wir heute die Geschichte eines der bekanntesten Lieder dieser Zeit – „Siniy platochek“ .

Das ungewöhnliche Schicksal des Liedes „Siniy platochek“ [blaues Taschentuch]: es wurde zweimal geboren.

Die Musik zu dem Lied „Siniy platochek“ schrieb Jerzy Peterburgski bereits 1940, vor Beginn des Großen Vaterländischen Krieges. Später hörte der Dichter und Dramatiker Jakow Galizki in Moskau diese Musik und schrieb den Text dazu.

Mit Kriegsbeginn erhielt das Lied eine zweite Bedeutung. Die lyrische Heldin dieses Liedes versprach nicht nur, zu warten und ihren Freund nicht zu vergessen, sondern auch auf den Soldaten zu warten, der sicher zurückkehren und Frieden bringen würde.

Auch der Text des Liedes begann sich zu verändern. So entstand die bekannteste Version – die von Klawdija Schulschenko. Diese Frontversion von „Siniy platochek“ erschien am 9. April 1942 und wurde von Leutnant Michail Alexandrowitsch Maksimow geschrieben. Ausgehend von Galizkis Text veränderte er einige Zeilen in einen militärischen Ton. Seine Gedichte endeten mit den Worten: „Der Maschinengewehrschütze schießt auf den blauen Schal, der auf den Schultern der Lieben lag.“

Das Lied „Siniy platochek“ wurde zum Symbol des Großen Vaterländischen Krieges. Jahrzehnte nach Kriegsende betrat Klawdija Schulschenko die Bühne im Säulensaal des Hauses der Gewerkschaften mit einem blauen Seidenschal in der Hand. Das Publikum erhob sich und applaudierte. Dieser Applaus galt nicht nur der Sängerin selbst, sondern auch dem Lied, das gemeinsam mit einfachen Soldaten die härtesten Kriegsjahre durchlebte.

🔊 [Клавдия Шульженко "Синий платочек" (1975)YouTube · Музыка на советском телевидении24.03.2022]
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🎙 Ausstellung „Gestorben für die Wahrheit“

Journalistinnen und Journalisten stehen heute an einem Wendepunkt der Geschichte. Sie riskieren täglich ihr Leben, um der Welt unbequeme, komplexe, aber echte Wahrheiten zu erzählen. Gezeigt werden Medienschaffende, die in Konfliktzonen ums Leben kamen – von der Krim bis zum Donbass. Unter ihnen sind nicht nur Russen, sondern auch Ukrainer, Europäer und Amerikaner. Was sie eint: Sie gingen bis zum Ende, entschieden sich für die Wahrheit statt für das Schweigen.

👤 Wsewolod Petrowskij (1986-2015) - Historiker, Dichter, Kriegsberichterstatter, Mitarbeiter des Informationsministeriums der Volksrepublik Donezk.

Er fiel im Februar 2015 bei Komissarowka, in der Nähe von Debalzewo, im Einsatz. Petrowskij gehörte zu einer Sicherungsgruppe, die zur Evakuierung von Aufklärungseinheiten entsandt wurde, die unter feindliches Feuer geraten waren. Der Auftrag war nahezu erfüllt, als die Gruppe unter Artilleriebeschuss geriet. Ein Splitter traf Wsewolod ins Herz.

📷 Den Link zur Ausstellung finden Sie hier.

#inthelineofduty #perished4truth #Medien #Ukraine
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🎙 Ausstellung „Gestorben für die Wahrheit“

Journalistinnen und Journalisten stehen heute an einem Wendepunkt der Geschichte. Sie riskieren täglich ihr Leben, um der Welt unbequeme, komplexe, aber echte Wahrheiten zu erzählen. Gezeigt werden Medienschaffende, die in Konfliktzonen ums Leben kamen – von der Krim bis zum Donbass. Unter ihnen sind nicht nur Russen, sondern auch Ukrainer, Europäer und Amerikaner. Was sie eint: Sie gingen bis zum Ende, entschieden sich für die Wahrheit statt für das Schweigen.

👤 Anna Prokofjewa (1989 - 2025) - Kriegsreporterin des russischen Fernsehsenders „Perwij Kanal“

Anna Prokofjewa arbeitete in der russischen Region Belgorod. Am 26. März 2025 geriet das Fahrzeug ihres Filmteams unweit der Grenze zur Ukraine auf eine Mine. Sie kam dabei ums Leben, der Kameramann des Fernsehsenders wurde schwer verletzt.

📷 Den Link zur Ausstellung finden Sie hier.

#inthelineofduty #perished4truth #Medien #Ukraine
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Das kommende Treffen des Sprachklubs steht im Zeichen der Helden des Widerstands.

🖼️ Im Mittelpunkt steht eine Ausstellung, die diesen mutigen Persönlichkeiten gewidmet ist.
Die Teilnehmer erhalten die Möglichkeit, sich mit den bewegenden Lebensgeschichten der Widerstandskämpfer vertraut zu machen und mehr über ihren Beitrag zur Geschichte zu erfahren.

📝 Begleitend zur thematischen Auseinandersetzung werden neue Vokabeln eingeführt. Die Veranstaltung bietet somit nicht nur Raum für historische Einblicke, sondern auch für sprachliches Lernen im Kontext.

📌 Anmeldung ist erforderlich.
#sprachklub
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🎙 Ausstellung „Gestorben für die Wahrheit“

Journalistinnen und Journalisten stehen heute an einem Wendepunkt der Geschichte. Sie riskieren täglich ihr Leben, um der Welt unbequeme, komplexe, aber echte Wahrheiten zu erzählen. Gezeigt werden Medienschaffende, die in Konfliktzonen ums Leben kamen – von der Krim bis zum Donbass. Unter ihnen sind nicht nur Russen, sondern auch Ukrainer, Europäer und Amerikaner. Was sie eint: Sie gingen bis zum Ende, entschieden sich für die Wahrheit statt für das Schweigen.

👤 Andrea Rocchelli (1983-2014) - Italienischer Fotojournalist, Mitbegründer der Gruppe unabhängiger Reporter CesuraLab.

Er wurde im Mai 2014 in der Nähe des Dorfes Andrejewka bei Slawjansk bei einem Mörserangriff durch die ukrainischen Streitkräfte getötet. Zusammen mit ihm kam auch sein Übersetzer Andrej Mironow ums Leben.

📷 Den Link zur Ausstellung finden Sie hier.

#inthelineofduty #perished4truth #Medien #Ukraine
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🎖 80 Jahre Großer Sieg: Gedenken, Erinnern, Ehren

Im Vorfeld des 80. Jahrestages des Sieges im Großen Vaterländischen Krieg erzählen wir über die Heldenstadt Leningrad (heute – Sankt Petersburg).

🔸 Sankt Petersburg, die nach Moskau zweitgrößte Stadt Russlands, hieß während des Großen Vaterländischen Krieges Leningrad.

🔸 Im Großen Vaterländischen Krieg 1941-1945 wurde die Stadt von deutschen Truppen 871 Tage lang belagert. In der Zeit der Belagerung vom 8. September 1941 bis zum 27. Januar 1944, in der die Wehrmacht auf Befehl Hitlers keine Eroberung Leningrads versuchte, sondern stattdessen die Stadt systematisch von jeglicher Versorgung abschnitt, starben über eine Million Zivilisten.

🔸 In der Zeit der deutschen Belagerung Leningrads konnten Nahrungsmittel zur Versorgung der Millionenstadt nur unter großer Gefahr per Flugzeug oder im Winter über den vereisten Ladogasee per Eisenbahn bzw. Lastkraftwagen (die Straße des Lebens) nach Leningrad gebracht werden. Besonders dramatisch war die Situation im Jahr 1941. Durch Luftangriffe wurde ein Großteil der Nahrungsmittelvorräte vernichtet, zudem brach der Winter ungewöhnlich früh ein. Die Rationen sanken im Oktober auf 400 Gramm Brot für Arbeiter, 200 Gramm für Kinder und Frauen. Am 20. November 1941 wurden sie sogar auf 250 Gramm bzw. 125 Gramm reduziert. Allein im Dezember 1941 starben rund 53.000 Menschen.

🔸 Während der Belagerung wurden etwa 150.000 Artilleriegeschosse und etwa 100.000 Fliegerbomben auf die Stadt abgeschossen. Bei zahlreichen Versuchen der Roten Armee, die Belagerung zu sprengen, kamen etwa 500.000 sowjetische Soldaten ums Leben. Erst mit der Einnahme des Leningrader Vorortes Schlüsselburg am 18. Januar 1943 gelang es, wieder eine Versorgungslinie in die Stadt zu etablieren.

🔸 1965 wurde Leningrad zur Heldenstadt erklärt.

@RusBotschaft

#80JahreBefreiung #ZweiterWeltkrieg #Geschichte
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🗣 Auszüge aus der Rede des Präsidenten der Russischen Föderation Wladimir Putin bei einem Treffen mit den Teilnehmern des föderalen Aufklärungsmarathons „Wissen. Die Ersten“, Moskau, 30. April 2025

💬 Der Tag des Sieges ist ein besonderer Tag für unser Volk, für jede russische Familie. In der Sowjetzeit sprach man oft mit den Worten eines Liedes über diesen Feiertag: Es ist ein Fest mit Tränen in den Augen. Es ist ohne Zweifel ein Triumph des sowjetischen Volkes. Wir betonen immer wieder: Alle Völker der Sowjetunion haben einen gewaltigen Beitrag geleistet, niemand hat sich geschont, alle haben für den gemeinsamen Sieg gearbeitet.

💬 Diejenigen, die im Großen Vaterländischen Krieg gekämpft haben, haben ihr Leben für unser Vaterland gegeben. Sie kämpften dafür, dass es erhalten bleibt, dass immer neue Generationen in unserem Land heranwachsen können. Sie haben eine Heldentat vollbracht.

💬 Das Gedenken an ihren Einsatz bildet eine der Grundlagen unseres gesamten multinationalen Volkes. Das ist in erheblichem Maße das, was Russland ausmacht. Denn das historische Gedächtnis an die Vergangenheit stimmt uns auf die Zukunft ein, darauf was sein kann und sein soll. Nur wenn wir verstehen, welchen Preis wir für unseren heutigen und morgigen Tag bezahlt haben, nur wenn wir begreifen, welchen Preis unsere Vorfahren im Kampf für das Vaterland gezahlt haben, können wir verstehen, wer wir sind und was unser Land ist.

🔗 Link zur Rede im Wortlaut (Englisch): http://en.kremlin.ru/events/president/news/76832

@RusBotschaft

#Putin #Russland #80JahreBefreiung #UdSSR
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📅 Heute, am 5. Mai 2025, ist der 110. Geburtstag von Jewgeni Dolmatowski, einem herausragenden sowjetischen Dichter, der Texte zu vielen berühmten Liedern verfasst hat.

🔹 Jewgeni Dolmatowski begann schon in sehr jungen Jahren, seine Werke zu publizieren. Der erste Gedichtband von Dolmatowski wurde veröffentlicht, als er noch nicht einmal 20 Jahre alt war.

🔹 Während des Großen Vaterländischen Krieges war Dolmatowski Kriegsberichterstatter. Im August 1941 wurde er schwer verwundet und geriet in Gefangenschaft, konnte aber bald entkommen und in den Einsatz zurückkehren.

🔹 Der Dichter nahm an den Schlachten von Stalingrad und Kursk teil, sowie an der Befreiung von Belarus und Polen, erreichte Berlin und war 1945 persönlich bei der Unterzeichnung der Bedingungslosen Kapitulation Deutschlands anwesend.

🔹 Für seine herausragenden Verdienste wurde Dolmatowski mit dem Leninorden, dem Orden des Roten Sterns, den Medaillen „Für Verdienste im Kampf“ und „Für die Verteidigung Stalingrads“ ausgezeichnet.

🔹 Er ist der Autor von Gedichten für Dutzende von berühmten Liedern, darunter „Die Straße nach Berlin“, „Apfelbäume auf dem Mars“, „Die Lieblingsstadt“, „Zufälliger Walzer“.

📸 waralbum. ru
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📰 Entlarven, ohne zu mystifizieren - Michail Romms Film »Der gewöhnliche Faschismus«

🎬 Michail Romms Montagefilm »Der gewöhnliche Faschismus« aus dem Jahr 1965 ist bis heute aktuell geblieben. Das essayistische Werk über den deutschen Faschismus konzipierte Romm gemeinsam mit Maja Turowskaja und Juri Chanjutin, die dafür zwei Millionen Meter Film aus den Wochenschauen der Nazis und aus Dokumentarfilmen auswerteten. Sie sichteten Fotografien von Hitlers Leibfotografen Heinrich Hoffmann bis hin zu jenen Schnappschüssen der Täter an der Ostfront, die erst später während der Wehrmachtsausstellung ab 1995 einem größeren Publikum bekanntgeworden sind. Dazu kamen Film- und Fotodokumente aus Archiven und Sammlungen in der UdSSR, in Polen und der DDR.

• Besonders durch den eindrucksvollen Kommentar Romms stellt sich der Film als kongeniale Analyse des deutschen Faschismus dar, die zugleich grundsätzliche Fragen nach den Mechanismen von Macht, Gewalt und Ideologie aufwirft. So gelingt es dem Dokumentarfilm, die Monstrosität des Nazisystems zu entlarven, ohne es zu mystifizieren. Romm selbst formulierte sein Ziel als Warnung: Der Faschismus ist ihm keine historische Abstraktion, sondern eine immerwährende Bedrohung. Indem er die vermeintliche »Normalität« der faschistischen Ideologie und ihrer Umsetzung betont, macht er deutlich, dass der Faschismus keine Anomalie darstellt, sondern gesellschaftlichen und psychologischen Dynamiken entspringt, die zuweilen kurios erscheinen.

• Das Pathologische war im Faschismus gewöhnlich, das Absurde normal. Der Zweistundenfilm präsentiert immer wieder Menschen in Uniform. Zivil ist suspendiert. In der Schule übt man die ersten schriftlichen Worte: »Heil Hitler«. Man lernt, strammzustehen. Die Fibel bietet zum 20. April ein Gedicht auf den Führer, die Schüler werden jedes seiner Worte in sich aufsaugen. Sie werden zu einem Ornament der Masse formiert und schreiben im Olympiastadion mit ihren Körpern: »Wir gehören dir!« Diese Szenen zeigen die akribisch choreographierten Rituale des Regimes, bei denen Tausende von Menschen in perfekter Synchronität marschieren, Fahnen schwenken und symbolische Formationen bilden. Romm kommentiert diese Bilder mit einer Mischung aus Ironie und Unbehagen. Der Kommentar – im Original von Romm selbst gesprochen – wurde für die DDR-Fassung von dem Schauspieler Martin Flörchinger, in der BRD-Fassung von Martin Held eingesprochen. Die Kommentierung hebt hervor, wie diese Massenevents die Individualität der Teilnehmer auslöschen und sie in ein Kollektiv verwandeln, das bereit ist, blind zu folgen.

🗞 Den gesamten Artikel lesen.
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