Russische Botschaft in Deutschland 🇷🇺
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Официальный канал Посольства России в Германии | Der offizielle Kanal der Russischen Botschaft in Deutschland
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🇩🇪 Am Mittwoch feierte man in Deutschland 70 Jahre NATO-Mitgliedschaft. Doch nicht alle feiern mit.

🎬 Regisseur Moritz Enders wirft in seinem Film „Toxic NATO“ einen kritischen Blick auf die Rolle des Bündnisses – insbesondere bei der Bombardierung Jugoslawiens.

Im Interview spricht er über die Reaktionen auf den Film und erklärt, warum er die NATO-Mitgliedschaft als Gefahr für Deutschlands nationale Interessen sieht.

Hier einige Auszüge aus dem Gespräch lesen:

• Zu dem Bombardement von Jugoslawien seitens der NATO

Ich denke es ging damals in den 90er Jahren darum, auch Russland zu schwächen und den Balkan rauszubrechen aus der russischen Einflusssphäre. Jugoslawien war eigentlich ein recht erfolgreiches Modell als blockfreies Land. Zwischen Ost und West war es auch wirtschaftlich relativ erfolgreich. Letzten Endes hat man da einen Scherbenhaufen hinterlassen.

• Zur NATO-Mitgliedschaft Deutschlands

Langfristig ist eine einseitige Bindung an die USA für Deutschland nicht von Vorteil, weil wir dadurch keinen diplomatischen Spielraum haben. Das Gegenmodell wäre eben, sich mit den BRICS ins Vernehmen zu setzen. Das heißt, offen nach Osten und Westen zu sein. Die logische Konsequenz wäre…zwischen den USA und China…einen dritten Pool zu bilden. Das wäre dann sozusagen eine Verbindung zwischen Westeuropa und Russland. Der Wirtschaftsraum von Lissabon nach Wladiwostok wäre langfristig im deutschen Interesse.

• Zur aktuellen Lage der deutschen Wirtschaft

Die Friedensdividende, die wir bisher hatten seit den 90er-Jahren und die wir eingestrichen haben, eine florierende Wirtschaft aufzubauen, die geht jetzt langsam flöten. Zusätzlich kommt noch hinzu, dass wir keinen Zugang zu billigem Gas mehr haben. Nord Stream ist gesprengt worden. Das zwingt die deutsche Industrie in die Knie. Wir haben eine kollabierende Wirtschaft. Vor diesem Hintergrund soll aber mächtig aufgerüstet werden. Das kann nur in die Katastrophe führen. Deswegen glaube ich, dass wir uns neu sortieren müssen. Natürlich gute Beziehungen zu den USA bewahren, aber auch die Beziehung zu Russland aufbauen und zu versuchen, unabhängig von den USA als Europäer agieren zu können.

• Zur NATO-Expansion nach Osten

Es gab die ganze Zeit diese NATO-Expansion nach Osten. Das ging ja los mit Polen, Tschechien, Ungarn, dann die baltischen Staaten und so weiter. Und letzten Endes ist die NATO immer weiter Richtung Osten expandiert.

• Zum möglichen NATO-Beitritt der Ukraine

Jedenfalls ist das für Russland ein No-Go. Man hatte den Beschuss der Zivilbevölkerung in Donbass. Dann hatten sie auch den Ruf nach Atomwaffen seitens der Ukraine auf der Münchner Sicherheitskonferenz. Das ist erst mal eine Expansion nach Osten.

• Zur deutschen Kriegstüchtigkeit und der Rüstungsindustrie

Ich halte das für vollkommen unrealistisch, dass Russland irgendwie die NATO angreifen könnte. Aus russischer Perspektive, klingt das ja wie eine Drohung, wenn jetzt Pistorius sagt, Deutschland soll bis 2029 kriegstüchtig werden. Das könnte man ja so verstehen: Im Moment sind wir ein bisschen schwach aber 2029 gibt es Krieg. Darüber müsste man dann noch mal nachdenken, ob das jetzt eine besonders sinnvolle Aussage ist. Natürlich steckt dahinter, dass man die Rüstungsindustrie füttern will. Natürlich steckt auch dahinter, dass man über die äußere Bedrohung letzten Endes den Zentralstaat der EU auch weiter zusammenschweißen kann. Wenn sie ein höheres Rüstungsbudget haben, stehen wieder die Eurobonds im Raum: Anleihen, um Rüstung zu finanzieren. Die Macht wandert aus den Nationalstaaten ab Richtung Brüssel. Insofern ist dieser Konflikt mit Russland aus Brüsseler Sicht willkommen. Letzten Endes zementiert das die Macht in Brüssel, die sonst möglicherweise zerfallen würde.

@RusBotschaft

#NATO #Russland #Deutschland #USA #China #BRICS #EU
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🇺🇳 🏛 Die Schulgan-Tasch-Höhle in der Republik Baschkortostan wurde zum UNESCO-Welterbe erklärt

🔹 Die Entscheidung wurde auf der 47. Sitzung des UNESCO-Welterbekomitees getroffen, die derzeit in Paris stattfindet. Die einzigartige Höhle, in der Felszeichnungen von Urmenschen entdeckt wurden, befindet sich im Burzjaner Rajon der Republik Baschkortostan. Sie ist die größte mehrstöckige Karsthöhle im südlichen Ural. Die erforschten Gänge der Höhle haben eine Länge von über 3 Kilometern. Mehr als 200 Felszeichnungen aus der Zeit des späten Paläolithikums sind hier erhalten geblieben.

🔹 Im Jahr 2022 wurde der historische und museale Komplex „Schulgan-Tasch“ zwei Kilometer vom Eingang der Höhle entfernt, in der Gegend Murat-Tugai, eröffnet. Auf einer Fläche von 4000 Quadratmetern befindet sich eine umfangreiche Ausstellung, die die Geschichte der Erforschung der Höhle durch Archäologen, Paläontologen und Höhlenforscher erzählt.

🔹 Das archäologische Denkmal in Baschkirien ist das 34. UNESCO-Welterbe auf dem Gebiet Russlands.

🔹 Die vollständige Liste der UNESCO-Welterbestätten in Russland finden Sie unter folgendem Link.
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Forwarded from Russian MFA 🇷🇺
📸 #FamilyPhoto

Russia’s Foreign Minister Sergey Lavrov took part in a photo ceremony together with Foreign Ministers of the #SCO Member States

📍 Tianjin, July 15
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🌍 E-Visum nach Russland: Einfach und bequem! 🇷🇺

Liebe Freunde! 💫

Viele von Ihnen wissen bereits, dass seit dem 1. August 2023 Bürger von 55 Staaten einheitliche E-Visa nach Russland bekommen können.

🛂 Mit dem einheitlichen E-Visum nach Russland werden Sie als ausländische Staatsbürger auf einem einfachen und bequemen Weg berechtigt, sich 16 Tage lang auf dem gesamten Gebiet Russlands aufzuhalten.

Wie kann man das E-Visum nach Russland beantragen? 📝

1️⃣ Füllen Sie den E-Visumantrag aus (https://electronic-visa.kdmid.ru/index_en.html) Warten Sie ab, bis Sie über die Ausstellung des E-Visums auf der Webseite oder per E-Mail benachrichtigt werden.

2️⃣ Drucken Sie die Benachrichtigung aus oder speichern Sie diese auf Ihrem Smartphone.

3️⃣ Zeigen Sie die Benachrichtigung dem Mitarbeiter des Beförderungsunternehmens vor.

4️⃣ Zeigen Sie die Benachrichtigung dem Grenzschutzbeamten am Grenzübergang vor.

Dem Antrag sind folgende Unterlagen beizufügen: 📄

-ein digitales Passbild des Antragstellers;
-die eingescannte erste Seite des Reisepasses, die Datenkarte, mit maschinenlesbarer Zone. Bitte beachten Sie, dass der Reisepass mindestens sechs Monate nach der Antragsstellung gültig sein muss.

❗️ Um ein E-Visum zu erhalten, benötigen Sie keine weiteren Dokumente, auch keine Einladungen, keine Reisevouchers und keine Nachweise über Hotelbuchungen.

Es sei darauf hingewiesen, dass Sie mit dem E-Visum nur über bestimmte Grenzübergänge nach Russland einreisen und Russland verlassen können. Die vollständige Liste dieser Grenzübergangsstellen finden Sie unter https://electronic-visa.kdmid.ru/index_en.html 🌉

📆 Sie können den E-Visumantrag frühestens vierzig Tage und spätestens vier Tage vor der geplanten Einreise nach Russland stellen, Wochenend- und Feiertage eingerechnet. Für die Antragstellung brauchen Sie weder bei einer russischen Konsularstelle noch bei einem Visazentrum vorzusprechen.

🛫 Das E-Visum berechtigt Sie zur einmaligen Einreise nach Russland. Es ist 60 Tage nach Ausstellungsdatum gültig und kann binnen dieser Frist für einen Aufenthalt von höchstens 16 Tagen ab Ausstellungsdatum verwendet werden. Dabei hat der Antragsteller die Möglichkeit, ein neues E-Visum zu beantragen, gleich nachdem das alte genutzt worden ist.

Freuen Sie sich über die einfache und bequeme Visavergabe für Ihre künftigen Russland-Reisen! 🎉🇷🇺

👇 Mehr Informationen finden Sie unter diesem Link.
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⚡️ Zum historischen Projekt “Linie des Bruchs”

📍 Wir präsentieren Ihnen das historische Projekt „Linie des Bruchs“ – eine einzigartige Mischung aus dokumentarisch-historischer Website und künstlerischem Film.

📍 In anschaulicher und zugänglicher Form erzählt das Projekt von den wahren Ursachen des Konflikts in der Ukraine, ermöglicht es, historische Zusammenhänge nachzuvollziehen und zeigt, wie vergangene Ereignisse die heutigen Beziehungen zwischen den Ländern beeinflussen.

📍 Im Zentrum der Erzählung stehen zentrale historische Wendepunkte: der Erste Weltkrieg, der Bürgerkrieg, der Große Vaterländische Krieg sowie der nachkriegszeitliche Banderismus. Jeder dieser Zeitabschnitte wird einerseits als aufklärerisches dokumentarisches Spezialprojekt vermittelt und andererseits als künstlerischer Spielfilm – die Geschichte zweier Freunde, eines Russen und eines Ukrainers – dargestellt.

📍 Das Projekt wird von der Mediengruppe „Komsomolskaja Prawda“ in Partnerschaft mit der Autonomen Nichtregierungsorganisation „Zentrum Noosphäre“ und mit Unterstützung der Präsidentenstiftung für kulturelle Initiativen umgesetzt.

🔗 Mehr über das Projekt
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🗣 Aus dem Pressestatement des Außenministers der Russischen Föderation Sergej Lawrow nach dem SOZ-Außenministertreffen in Tianjin am 15. Juli 2025

💬 Wladimir Selenskiy sagte, dass die Verhandlungen in Istanbul "nicht ernst zu nehmen" seien. Das Argument war einfach: Dort würden nur humanitäre Fragen behandelt (Gefangenenaustausch, Rückführung der Leichen gefallener Soldaten und Rückkehr verwundeter Soldaten). Aber wenn sie glauben, dass dieses Format erschöpft ist, dann bestätigt das nur einmal mehr ihre gleichgültige Haltung gegenüber den eigenen Bürgern. Das ist das "wahre Gesicht" des ukrainischen Regimes.

💬 Man darf aber nicht vergessen, dass sie nicht ehrlich sind. Neben humanitären Fragen hat unsere Delegation in der zweiten Runde der Istanbul-Verhandlungen einen Vertragsentwurf in Form eines Memorandums übergeben. Und die Ukrainer haben ihrerseits ebenfalls einen Entwurf eines Memorandums überreicht. Wenn sie jetzt erklären, dass das Format "erschöpft" sei, bedeutet das nicht nur Gleichgültigkeit gegenüber ihren Bürgern, sondern auch, dass sie kein Interesse an einer Einigung haben.
Die Europäer fordern einen sofortigen und bedingungslosen Waffenstillstand.

💬 Doch der französische Präsident Emmanuel Macron sagte noch vor einigen Monaten ganz offen, dass das nicht bedeute, die Waffenlieferungen an die Ukraine einzustellen. Das heißt: In Europa will man, dass wir unsere Offensive stoppen und der Ukraine und ihren Sponsoren eine Pause geben, damit sie sich neu bewaffnen können.

💬 Beispielsweise sagt der Leiter des Lagezentrums Ukraine im deutschen Verteidigungsministerium, Christian Freuding, ganz offen, dass man der Ukraine möglichst weitreichende Raketen und Waffensysteme geben muss, „die weit auch in die Tiefe des russischen Raumes reichen".
Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz sagte kürzlich, dass die NATO der Ukraine eine bestmögliche militärische Ausgangslage verschaffen müsse, damit Verhandlungen beginnen könnten. Mit anderen Worten: Niemand verbirgt etwas: „Stoppt das Feuer, wir pumpen sie mit Waffen voll und dann wird alles gut.“

🔗 Quelle: Foreign Minister Sergey Lavrov’s remarks following the SCO Foreign Ministers Council Meeting, Tianjin, July 15, 2025

@RusBotschaft

#Russland #Deutschland #Frankreich #Istanbul #Verhandlungen #Ukraine
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🚀 Am 15. Juli 1975 begann von den Raumfahrtzentren Baikonur und Cape Canaveral ein weltgeschichtlicher gemeinsamer Experimentalflug in den Weltraum: Das sowjetische Raumschiff „Sojus 19“ und das amerikanische „Apollo“ starteten zu einer gemeinsamen Mission. An Bord der „Sojus 19“ befanden sich die Kosmonauten Alexei Leonow und Waleri Kubassow. Die Besatzung der „Apollo“ bestand aus Thomas Stafford, Donald Slayton und Vance Brand.

Noch nie zuvor hatten Vertreter verschiedener Länder einen gemeinsamen Raumflug unternommen. Am 17. Juli um 19 Uhr Moskauer Zeit trafen sich erstmals in der Geschichte Kosmonauten und Astronauten im Orbit der Erde und führten eine Andockung durch.

🤝 Der legendäre Handschlag der Kommandanten Alexei Leonow und Thomas Stafford im Weltraum wurde live in die ganze Welt übertragen und wurde zum Symbol der Entspannung in den sowjetisch-amerikanischen Beziehungen.

Zu den Hauptzielen des Programms „Sojus – Apollo“ gehörten die Entwicklung eines vielversprechenden universellen Rettungssystems, die Erprobung technischer Systeme und gemeinsamer Flugsteuerungsverfahren sowie die Durchführung wissenschaftlicher Forschungen und Experimente.

👨‍🚀 Die gesamte Andockzeit betrug 46 Stunden und 54 Minuten. In dieser Zeit unternahmen die Kosmonauten und Astronauten mehrere Übergänge zwischen den Raumschiffen, führten Rundgänge durch, organisierten zahlreiche Fernsehübertragungen, Film- und Fotoaufnahmen sowie eine gemeinsame Pressekonferenz.

Auch nach dem historischen Flug hielten die Teilnehmer lange Zeit Kontakt zueinander und trafen sich regelmäßig. Alexei Leonow und Tom Stafford blieben bis zu ihrem Lebensende enge Freunde.

🛰 Dank des Programms „Sojus – Apollo“ wurde der Grundstein für die internationale Zusammenarbeit im Weltraum gelegt. Direkte Fortsetzungen waren die Programme „Mir–Shuttle“ und die Internationale Raumstation (ISS).
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🎙 Aus dem Q&A des Außenministers der Russischen Föderation Sergej Lawrow nach dem SOZ-Außenministertreffen in Tianjin am 15. Juli 2025

💬 Unsere Linie zur Stärkung der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit (SOZ) als einer der tragenden Säulen einer gerechteren, multipolaren Weltordnung bleibt unverändert. Es besteht unter allen Mitgliedern der Organisation ein gemeinsames Verständnis für die wachsende Bedeutung ihres Potenzials – sowohl auf regionaler als auch auf globaler Ebene. Zwar bleiben Unterschiede in den nationalen Herangehensweisen bestehen, doch die grundlegenden Tendenzen zu einer weiteren Konsolidierung der SOZ und zur Stärkung ihrer Rolle auf der internationalen Bühne geben Anlass zur Zuversicht.

💬 Das geografische Wirkungsgebiet unserer Struktur umfasst einen bedeutenden Teil des eurasischen Kontinents. Die Zusammenarbeit im Rahmen der SOZ trägt objektiv zur Schaffung einer Architektur gleicher und unteilbarer Sicherheit in ganz Eurasien bei. Als sozioökonomische Grundlage dafür sehen wir die Große Eurasische Partnerschaft, die auf der Kooperation bestehender multilateraler Zusammenschlüsse in der Region beruht. Wir berücksichtigen das chinesische Projekt „Ein Gürtel, eine Straße“ („Belt and Road Initiative“), einschließlich der bestehenden Vereinbarungen zwischen diesem Projekt und der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAWU). Im Rahmen der von uns dargelegten Herangehensweise wurde die Bereitschaft bekräftigt, auch künftig eine enge Koordinierung des Vorgehens innerhalb der Vereinten Nationen sicherzustellen.

💬 Wir haben uns für eine weitere Vertiefung der Zusammenarbeit der SOZ mit externen Akteuren ausgesprochen. Ein neuer Schritt in diese Richtung werden die bevorstehenden hochrangigen Treffen im Format „SOZ+“ sein, die erstmals am 1. September 2025 im Rahmen des Gipfels in Tianjin stattfinden. Wir erwarten die Teilnahme von Vertretern aus rund 30 Staaten und multilateralen Zusammenschlüssen. Dies ist ein Ausdruck der wachsenden konstruktiven Agenda der SOZ und ihrer Attraktivität für die Länder des Globalen Südens und der globalen Mehrheit.

@RusBotschaft

#Lawrow #Russland #China #SOZ

🔗 Q&A des Außenministers im Wortlaut
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📆 80 Jahre Potsdamer Konferenz

Die Konferenz fand vom 17. Juli bis zum 2. August 1945 im Schloss Cecilienhof in Potsdam statt – unter Beteiligung von Josef Stalin, Harry Truman und Winston Churchill (und ab dem 28. Juli Clement Attlee). Es war das letzte Treffen der führenden Staatschefs der Antihitler-Koalition.

Nach der Niederlage und Kapitulation Nazi-Deutschlands stand die Weltgemeinschaft vor einer Reihe wichtiger Aufgaben: die völkerrechtliche Verankerung des Sieges, den die Sowjetunion und ihre Alliierten errungen hatten, die Neuordnung Europas nach dem Krieg, ein Programm für einen gerechten und dauerhaften Frieden, die Vermeidung neuer Kriegsgefahren und die Koordinierung der Politik gegenüber den früheren Verbündeten des Nazi-Staates.

Zur Lösung dieser Fragen wurde die Potsdamer Konferenz einberufen. Den Vorschlag für eine baldige Durchführung hatte der britische Premierminister Winston Churchill in einem Schreiben vom 12. Mai 1945 an den US-Präsidenten Harry Truman unterbreitet. Eine endgültige Einigung über das neue Treffen der „Großen Drei“ wurde bei Gesprächen zwischen der sowjetischen Führung und Trumans Sondergesandtem Harry Hopkins in Moskau erzielt.

Noch vor Beginn der Konferenz hatten sich die Beziehungen zwischen den drei Alliierten verschlechtert. In den politischen Kreisen der USA und Großbritanniens gewannen antikommunistische und antisowjetische Tendenzen zunehmend an Stärke. Die Regierungen dieser Länder versuchten, ihre eigenen Vorstellungen für die Nachkriegsordnung durchzusetzen – sogar unter Erwägung eines Krieges gegen die UdSSR. London hielt gefangengenommene deutsche Divisionen in Bereitschaft und lehnte den Abzug der anglo-amerikanischen Truppen aus der sowjetischen Besatzungszone ab.

Die Ziele der USA gingen über die der Briten hinaus: Washington strebte eine weltweite Vorherrschaft an und setzte auf sein neues Atomwaffenarsenal. Damit begann die amerikanische „Atom-Diplomatie“. Doch ein Diktat kam nicht zustande – es gelang den Beteiligten, zu gegenseitig akzeptablen Vereinbarungen zu kommen.

🕊 Die Konferenz legte damit den Grundstein für eine gerechte Friedensregelung in Europa nach dem Zweiten Weltkrieg.

@RusBotschaft

#80JahreBefreiung #Geschichte #ZweiterWeltkrieg
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