Russische Botschaft in Deutschland 🇷🇺
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Официальный канал Посольства России в Германии | Der offizielle Kanal der Russischen Botschaft in Deutschland
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🕯 Am 6. September 2025 anlässlich des 80. Jahrestags der Befreiung von Stalag 326 (VI K) Senne fand eine feierliche Gedenkzeremonie am sowjetischen Kriegsehrenmal im Ehrenfriedhof in Schloss Holte-Stukenbrock statt

🔹 An der Veranstaltung beteiligten sich der Botschafter der Russischen Föderation in Deutschland Sergej Netschajew, der Generalkonsul der Russischen Föderation in Bonn Oleg Krasnitskiy, Verteidigungsattaché Aleksej Andreew, der Vorsitzende des Vereins „Blumen für Stukenbrock e.V.“ Hubert Kniesburges, Historiker Prof. Dr. Peter Brandt, der Leiter der Außenstelle der Botschaft Kasachstan in Bonn Ulan Abdybekov, Mitarbeiter der russischen diplomatischen und konsularischen Missionen, unter anderem die Vertreter des Büros für Kriegsgräberfürsorge und Gedenkarbeit, Aktivisten des Vereins „Blumen für Stukenbrock e.V.“, Vertreter der deutschen Öffentlichkeit sowie russischsprachige Landsleute.

🔹 In seiner Ansprache dankte Botschafter Sergej Netschajew den Teilnehmern der Veranstaltung für ihr Bemühen, die Erinnerung an den Großen Vaterländischen Krieg im Ausland zu bewahren, und für die Pflege unserer Kriegsgräber und Gedenkstätten. Der Botschafter betonte:

„Für unser Land ist das Gedenken an die Opfer des Zweiten Weltkrieges ein absoluter moralischer Grundsatz. Das sowjetische Volk hat den höchsten Preis für die Zerschlagung des Nazismus gezahlt“.


🔹Grußworte hielten auch der Vorsitzende des Vereins „Blumen für Stukenbrock e.V.“ Hubert Kniesburges und Historiker Prof. Dr. Peter Brandt.

🔹 Auf der Kriegsgräberstätte in Schloss Holte-Stukenbrock in Nordrhein-Westfalen sind 65 Tausend sowjetische Kriegsgefangene bestattet. Die Gesamtfläche des Friedhofs beträgt etwa 22 Tausend Quadratmeter.

🔹 2014 hat man damit begonnen, die Namen der gestorbenen Gefangenen des Lagers ausfindig zu machen: nach Angaben von 1993 waren nur 773 Namen bekannt. 2016 wurde die Arbeit am Listenabgleich abgeschlossen. Spezialisten konnten die Namen von 15.503 sowjetischen Kriegsgefangenen feststellen. Sie wurden auf Glasstelen verewigt, die auf Betonblöcke angebracht wurden.

🔹 In den Jahren 1941-1945 waren insgesamt etwa 300 Tausend sowjetische Kriegsgefangene in Stalag 326 inhaftiert, einem der größten Stammlager dieser Zeit. Sie wurden zur Zwangsarbeit ins Ruhrgebiet getrieben, litten an Hunger, Krankheiten und starben letztlich daran. Das Mahnmal in Schloss Holte-Stukenbrock wurde von den ehemaligen sowjetischen Kriegsgefangenen selbst und nach ihrem Entwurf auf dem Gelände des Konzentrationslagers Stukenbrock zum Andenken an ihre Kameraden errichtet, die von amerikanischen Truppen befreit worden waren. Es wurde am 2. Mai 1945 feierlich eröffnet.

🔹 Der deutsche Förderverein “Blumen für Stukenbrock e.V.” hat einen großen Beitrag zur Erhaltung und Pflege des Obelisken geleistet.

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#Gedenken #NRW #Russland #Deutschland
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🧧Genau vor 80. Jahren, am 7. September 1945 fand in Berlin eine Parade der alliierten Streitkräfte – der UdSSR, der USA, Großbritannien und Frankreich – statt. Die verbündeten Armeen der Anti-Hitler-Koalition marschierten durch die besiegte Stadt.

📆 Es war die sowjetische Führung, die diesen Festakt initiierte. Ursprünglich ging man davon aus, dass die Oberbefehlshaber aller alliierten Streitkräfte die Parade leiten würden, aber am Vorabend der Veranstaltung haben der amerikanische General Dwight Eisenhower, der britische Feldmarschall Bernard Montgomery und der französische General Jean de Lattre de Tassigny ihre Teilnahme abgesagt und Stellvertreter geschickt. Das war ein offensichtlicher Versuch, die Bedeutung des Festaktes sowie die Rolle der Sowjetunion im Sieg über die Hydra des deutschen Faschismus und des japanischen Militarismus kleinzureden.

🌹 Diese Gedenkparade am Brandenburger Tor war der letzte Symbolakt der Verbündeten der Anti-Hitler-Koalition. Der gemeinsame Festakt wurde zum Vorspiel zum „Kalten Krieg“, deren Anfang nicht lange auf sich warten ließ.

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#80JahreBefreiung #Geschichte
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📚Am 7. September ist der 155. Geburtstag von Alexander Kuprin

🔸"Der Meister, der in wenigen Sätzen starke Gestalten und Landschaften entwarf und mit Assoziationen spielte", - so beschreiben Literaturkritiker den russischen Schriftsteller Alexander Kuprin.

🔸Am 7. September 1870 wurde der weltberühmte russische Schriftsteller Alexander Kuprin geboren. In seiner Jugend träumte er davon, Soldat zu werden. Kuprin kam auf eine Kadettenanstalt und war nach seiner Ausbildung lange beim Militär. Doch das Leben nahm eine andere Wendung – es war ihm nicht bestimmt, eine militärische Karriere zu machen: Nach dem Wehrdienst wurde er in die Kaiserliche Militärakademie nicht immatrikuliert. Dennoch lieferte ihm der Militärdienst reichhaltiges Material für seine zukünftigen Werke.

🔸Bevor es Kuprin zur Kenntnis gelangen war, worin seine wahre Bestimmung bestand, versuchte sich der junge Mann in vielen Bereichen: Er war Reporter, Psalmsänger, spielte am Theater, beschäftigte sich mit dem Tabakanbau, studierte Zahnmedizin, versuchte, Mönch zu werden, arbeitete bei einer Schmiede, unterrichtete bei einer Blindenanstalt usw. Sein Lebenshunger war groß, aber mit einer Beschäftigung hörte Kuprin nie auf — dem Schreiben. Später ist er in die Literaturgeschichte als einer der letzten großen russischen Realisten eingegangen.

🔸Nach der Oktoberrevolution verließ Kuprin Russland und immigrierte nach Frankreich. „Mein Heimweh“, schrieb der Schriftsteller in Paris, „geht nicht vorüber, es stumpft nicht ab, sondern überfällt mich immer häufiger und wird immer tiefer ...“ Ende Mai 1937 kehrte Kuprin in die UdSSR zurück. Selbst Stalin begrüßte seine Heimkehr und leistete ihm seinen Beistand. Die Zeitschrift „Prawda“ meldete groß seine Rückkehr. Da Kuprin schwer erkrankt war, starb er in Leningrad ein Jahr später.

🔸Bis heute bleibt Alexander Kuprin in Russland einer der beliebtesten Schriftsteller. Seine „Granatarmband“ und „Duell“ stehen im Schulprogramm. Viele seine Werke wurden ins Deutsche übersetzt und waren in der DDR beliebt.

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#Literatur #Russland
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✍️ Aus einem Artikel von Marat Berdijew, Sonderbotschafter des russischen Außenministeriums für Angelegenheiten der G20, der APEC und der Großen Eurasischen Partnerschaft, für die Zeitschrift „Eurasischer Dialog“

📈 Die Eurasische Wirtschaftsunion hat sich zu einem starken Kern der Integrationsprozesse entwickelt. In ihrem Rahmen sind die vier Freiheiten, nämlich der freie Verkehr von Personen, Waren, Dienstleistungen und Kapital, bereits verwirklicht. Das gemeinsame BIP der Union beträgt mehr als 2.5 Billionen US-Dollar, und seine Wachstumsraten übertreffen die weltweiten Durchschnittswerte.

🌐 Insgesamt hat sich der Knotenpunkt der sozioökonomischen Entwicklung endgültig nach Eurasien verlagert, wo sich große und sich strukturell wandelnde Volkswirtschaften befinden, darunter China, Indien, Russland, Indonesien, die arabischen Staaten, die Türkei, Iran und andere.

🤝 Auf dem Kontinent hat sich inzwischen ein dichtes Netz an Abkommen, Projekten und Initiativen herausgebildet, die einen konsolidierenden Rahmen schaffen und schöpferische Potenziale zusammenführen. Dazu gehören solche bedeutenden Formate und Mechanismen wie die SOZ, die EAEU, die ASEAN, die Belt and Road Initiative, der Nord-Süd-Korridor, der Nördliche Seeweg, BIMSTEC, die Arabische Liga sowie zahlreiche Freihandels- und Kooperationszonen.

Quelle
Foto: TV BRICS

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#EAEU
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🗣 Aus den Antworten des russischen Präsidenten Wladimir Putin auf Fragen der Journalisten (Peking, der 3. September 2025)

💬 In der ukrainischen Verfassung, wenn man sie aufmerksam liest, sind keine Möglichkeiten zur Verlängerung der Amtszeit des ukrainischen Präsidenten vorgesehen. Man wird für fünf Jahre gewählt, fünf Jahre sind vergangen, das wäre es, die Amtszeit ist vorbei. Es gibt eine Regelung, wonach keine Wahlen im Kriegszustand durchgeführt werden. Das ist wahr. Aber dies bedeutet nicht, dass die Amtszeit des Präsidenten automatisch verlängert wird. Das heißt, dass seine Befugnisse erlöschen und seine Rechte an den Sprecher der Werchowna Rada übergehen, einschließlich seiner Funktion als Oberbefehlshaber der Streitkräfte.

💬 Was sollten also die amtierenden ukrainischen Behörden tun, wenn sie legitim bleiben und vollwertig an der Beilegung der Krise teilnehmen wollen? Sie sollten in erster Linie ein Referendum abhalten: Der ukrainischen Verfassung zufolge können alle Fragen zu Territorien ausschließlich durch ein Referendum geklärt werden. Doch ein Referendum kann im Kriegszustand nicht durchgeführt werden. Dementsprechend muss der Kriegszustand aufgehoben werden, damit ein Referendum abgehalten werden kann. Sobald dies geschehen ist, müssen Wahlen stattfinden.

📎 Im Wortlaut lesen

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#Ukraine #Wahlen
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📅 Der 8. September markiert den 82. Jahrestag der Befreiung des Donbass von den Nazi-Invasoren

🎖 An diesem Tag vor 82 Jahren setzte die Rote Armee ein Ende der faschistischen Besatzung des Donbass und befreite das regionale Zentrum, die Stadt Stalino (heute Donezk). Für den Feind war der Donbass, eine jahrhundertealte Hochburg Russlands, von einer besonderen Bedeutung: Die Region war seit jeher einer der Hauptstandorte der Metallurgie und Kohlenproduktion und verfügte über riesige Agrarflächen.

🎖 Insgesamt war der Donbass 700 Tage lang besetzt. Seine Befreiung wurde durch den unbeugsamen Widerstand Tausender sowjetischer Bürger, Partisanen und Untergrundkämpfer nähergebracht. Dem Gegner wurde eine schwere Niederlage zugefügt: In kurzer Zeit zerschlug die Rote Armee 13 Divisionen der Wehrmacht, darunter zwei Panzerdivisionen. Die Vertreibung der deutsch-faschistischen Besatzer markierte den eindeutigen Sieg der sowjetischen Truppen in der Donbass-Offensive. Daher gilt genau der 8. September als der Tag der Befreiung des gesamten Donbass.

🕯 Beim Rückzug hinterließen die Besatzer nur verbrannte Erde, Ruinen und Asche. Große Industrieunternehmen, Schulen und Krankenhäuser wurden zerstört. So sprengten die Nazis fast alle Maschinen des Werks Asowstal, auch ein Chemiewerk wurde beschädigt. Zu Beginn des Großen Vaterländischen Krieges zählte die Stadt Stalino 507.000 Einwohner, zum Zeitpunkt der Befreiung waren es nur noch 175.000. Nachdem die Rote Armee die Wehrmacht aus der Region Donezk vertrieben hatte, stießen die sowjetischen Soldaten auf zahlreiche Beweise blutiger Verbrechen, die von den Besatzern begangen worden waren. Die Gräueltaten der Faschisten im Donbass waren derart weit verbreitet, dass neue Kriegsverbrechen der Besatzer und ihrer Helfer bis heute ans Licht kommen.

🎖 Nach der Befreiung wurde der Donbass dank der unermüdlichen Arbeit der Bürger aus der ganzen Sowjetunion in Rekordzeit wiederaufgebaut. Bereits 1945 war ein Großteil der Bergwerke und der Industrie in der Region wieder in Betrieb.

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#Geschichte #Donbass #Befreiung
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📆 Am 8. September wird der Internationale Solidaritätstag der Journalisten begangen.

Er wurde 1958 zum Gedenken an den während des Zweiten Weltkriegs von den Nazis hingerichteten tschechoslowakischen Journalisten und antifaschistischen Schriftsteller Julius Fučík ins Leben gerufen.

Dieses Datum wurde als Symbol für den Zusammenhalt und die gegenseitige Unterstützung der weltweiten Journalisten-Community gedacht – sowie als Mahnung an die Gefahren und Risiken, denen Journalisten bei ihrer Arbeit allzu oft ausgesetzt sind, bis hin zu Bedrohungen für Gesundheit und Leben. Die Initiatoren dieses Tages glaubten, dass sich solche Tragödien niemals wiederholen dürften.

Leider wurden diese Hoffnungen im weiteren Verlauf der Geschichte nicht erfüllt. In vielen Ländern – auch in solchen, die sich selbst als Vorbild-Demokratien bezeichnen – kann die ehrliche Ausübung beruflicher Pflichten und die Treue zu eigenen Überzeugungen nach wie vor dazu führen, dass Journalisten Repressionen, Hetze, Zensur, strafrechtlicher Verfolgung oder gar offener Gewalt ausgesetzt werden.

Ein frecher Hohn auf die Ideale dieses Tages sind die gezielten Tötungen russischer Journalisten und Kriegsberichterstatter durch Kämpfer und Unterstützer des Kiewer Regimes. Anstelle der deutschen Nazis stehen nun ukrainische Bandera-Anhänger, und anstelle von Julius Fučík – Dutzende getötete oder verwundete Mitarbeiter russischer Medien.

Vor dem Hintergrund einer aggressiven Säuberung des Informationsraums von allen von der offiziellen Linie abweichenden Meinungen in einer Reihe von Ländern ist das bewusste Nichtstun einschlägiger internationaler Organisationen – darunter die UNESCO, das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte, die OSZE – empörend. Ihr politisch motiviertes Schweigen bedeutet letztlich, dass sie Unrecht und Willkür faktisch Vorschub leisten.

Ebenso bedrückend ist die Spaltung innerhalb der Journalistengemeinschaft selbst. Viele westliche Medienvertreter, ihre Berufsverbände sowie Pseudo-Menschenrechtsorganisationen zogen es – aus Loyalität gegenüber den Regierungen ihrer Länder oder aus unlauterem Wettbewerb um Aufmerksamkeit – vor, über Repressionen gegen ihre Kolleginnen und Kollegen hinwegzusehen oder diese sogar öffentlich zu unterstützen. Dies stellt nichts anderes als einen Verrat am Geist der Solidarität und Einheit dar, auf dem der Internationale Tag beruht.

Trotz allem gratulieren wir allen Korrespondenten, Redakteuren, Foto- und Videojournalisten sowie anderen Medienvertretern, die den Idealen beruflicher Ethik und Humanismus treu bleiben und bereit sind, ihren Kolleginnen und Kollegen in schwierigen Momenten beizustehen, selbst wenn sie unterschiedliche Ansichten vertreten.

Wir werden uns auch weiterhin für das Recht von Journalisten einsetzen, ihre beruflichen Pflichten weltweit ehrlich und gewissenhaft zu erfüllen.

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#Solidarität #Journalist
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🇷🇺 Russlands Präsident Wladimir Putin

🗣 Was mögliche Militärkontingente in der Ukraine betrifft, so ist dies einer der Hauptgründe für die Einbeziehung der Ukraine in die NATO. Sollten in der Ukraine Truppen auftauchen, insbesondere jetzt während der Kampfhandlungen, gehen wir davon aus, dass dies legitime Ziele für deren Bekämpfung sind.

Falls Lösungen gefunden werden, die zu einem dauerhaften Frieden führen, dann sehe ich einfach keinen Sinn in ihrer Anwesenheit auf dem Territorium der Ukraine.

❗️ Wenn Vereinbarungen getroffen werden, kann niemand daran zweifeln, dass Russland diese vollständig umsetzen wird. Wir werden die Sicherheitsgarantien respektieren, die sowohl für Russland, als auch für die Ukraine ausgearbeitet werden müssen. Und ich wiederhole noch einmal: Russland wird diese Vereinbarungen zweifellos umsetzen.

🔗 Quelle.

#Putin #Russland #Ukraine #Sicherheitsgarantien
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Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa äußert sich zum neuen Jahresbericht über Militärausgaben der NATO-Mitgliedsstaaten

🗣️Wir haben den vom NATO-Sekretariat veröffentlichten neuen Jahresbericht über Militärausgaben von Bündnismitgliedern zur Kenntnis genommen. Der Statistik zufolge, setzen die Westler die Militarisierung ihrer Volkswirtschaften konsequent fort.

Laut dem Bericht, werden bis Ende des Jahres alle NATO-Mitgliedstaaten - außer Island, das über keine eigenen Streitkräfte verfügt, - die Militärausgaben in Höhe von 2 Prozent des BIP erreichen. Aus dem Dokument geht hervor, dass die Bündnismitglieder im Jahre 2025 insgesamt ca. 1.588 Billionen US-Dollar für Verteidigungszwecke ausgeben werden - viel mehr, als alle übrigen Staaten der Welt zusammen. Und diese Zahl wächst von Jahr zu Jahr. Alleine die USA haben Militärausgaben in Höhe von 980 Mrd. US-Dollar veranschlagt. Die übrigen 608 Mrd. entfallen auf Westeuropa und Kanada.

Offensichtlich stellt die fortgesetzte verantwortungslose Militarisierung der NATO nicht nur die größte Bedrohung für die globale Sicherheit dar, sondern beeinträchtigt auch die Interessen der Bevölkerung der Bündnismitglieder selbst. Der unbegründete Anstieg der Militärausgaben erfolgt auf Kosten der Lösung der sozialwirtschaftlichen Aufgaben, die in den am Rüstungswettlauf beteiligten Staaten immer drängender werden. Das Bündnis ist längst zu einem Instrument aggressiver Politik geworden. Die NATO-Führung versucht, ihre Dominanz um jeden Preis zu sichern – selbst zum Nachteil des Wohlergehens der Bürger der Mitgliedstaaten.

🔗Quelle

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🕯 Kommentar der russischen Botschaft in Deutschland zum Jahrestag des Beginns der Leningrader Blockade

In diesen Tagen gedenken wir des Beginns der Belagerung Leningrads durch die Kriegshorden des Nazi-Deutschlands und seiner Handlanger. Die Blockade wurde zu einer Tragödie, deren Ausmaß an Brutalität und Unmenschlichkeit in der Geschichte einmalig ist. Nach dem Einmarsch in die UdSSR, den das von der Rassenideologie getriebene nationalsozialistische Regime von vornherein zum Vernichtungskrieg erklärte, machten Hitlers Feldherren deutlich, dass Leningrad total vernichtet werden soll. Am 22. September 1941 unterzeichnete Adolf Hitler eine Direktive „Die Zukunft der Stadt Petersburg“. Dieser zufolge sollte Leningrad blockiert und durch Artillerie- und Bombenangriffe dem Erdboden gleichgemacht werden. Eventuelle Bitten um Aufgabe und Evakuierung der Zivilisten sollten abgelehnt werden. Laut Nazi-Planungen sollten alle Einwohner Leningrads sterben.

Die Stadt hielt jedoch stand. Die Leningrader haben sich nicht ergeben. Für die heroische Verteidigung musste aber ein unheimlicher Preis gezahlt werden. In 900 Tagen und Nächten der Blockade forderten Hunger, Kälte und Bombenangriffe über eine Million Menschenleben. Heute gedenken wir jedes einzelnen von ihnen.

Im Vorfeld dieses tragischen Datums rufen wir die deutsche Seite erneut dazu auf, in Anbetracht der immerwährenden historischen Verantwortung für die Gräueltaten des Nazi-Regimes die Leningrader Blockade und andere Verbrechen des Dritten Reiches und seiner Handlanger auf dem Territorium der UdSSR offiziell als Völkermord anzuerkennen. Darüber hinaus sollte der eklatanten Ungerechtigkeit ein Ende gesetzt werden, indem individuelle Entschädigungen nicht nur auf Personen jüdischer Herkunft, sondern auf alle noch lebenden Blockade-Opfer ausgedehnt werden. Die historische Gerechtigkeit muss wiederhergestellt werden. Umso mehr, wenn man bedenkt, dass es mit jedem Jahr immer weniger Zeitzeugen dieser schrecklichen Ereignisse gibt.

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#Gedenktag #Blockade
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📖 Heute ist der 118. Jahrestag der Gründung der Kaiserlichen Russischen Militärhistorischen Gesellschaft.

🔹 Am 9. September 1907 wurde auf Erlass von Nikolaus II. die Kaiserliche Russische Militärhistorische Gesellschaft gegründet. Ihre Aufgabe bestand darin, das Andenken an die militärischen Heldentaten Russlands zu bewahren, die Kriegsgeschichte zu erforschen und den Patriotismus zu fördern.

🔹 An der Arbeit der Gesellschaft beteiligten sich bekannte Militärs, Historiker und Publizisten. Sie befasste sich mit der Veröffentlichung wissenschaftlicher Werke, der Gründung von Museen, der Organisation von Ausstellungen sowie mit der Errichtung von Denkmälern für die Helden des Vaterländischen Krieges von 1812, der russisch-türkischen Kriege und anderer glorreicher Kapitel der russischen Militärgeschichte.

🔹 Nach der Revolution wurde die Tätigkeit der Gesellschaft unterbrochen. Doch die Idee der sorgfältigen Pflege der Militärgeschichte und des Gedenkens an die Helden verschwand nicht. Im Jahr 2012 wurde auf Erlass des Präsidenten der Russischen Föderation die Russische Militärhistorische Gesellschaft wiedergegründet, die zum geistigen Erben der kaiserlichen Organisation wurde.

🔹 Heute setzt die Russische Militärhistorische Gesellschaft die Traditionen fort: Sie führt wissenschaftliche Forschungen durch, unterstützt Filmprojekte und Verlagsprogramme, befasst sich mit der Errichtung von Denkmälern und mit dem Aufbau militärhistorischer Parks. Eine ihrer wichtigsten Aufgaben besteht darin, das historische und kulturelle Erbe Russlands zu bewahren und zu popularisieren, denn das historische Gedächtnis ist das Fundament der nationalen Identität.
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🎙 Erklärung des Sonderbeauftragten des russischen Außenministers für internationale Zusammenarbeit zur Gewährleistung der Religionsfreiheit Mikhail Melekh zur Situation im religiösen Bereich in der Ukraine

💬 Die Führung der Ukraine setzt die gezielte Zerstörung der geistigen und kulturellen Grundlagen ihres Staates fort, beraubt Millionen von Menschen ihres historischen Gedächtnisses und zerstört ihr Nationalbewusstsein.

💬 Im Anschluss an das 2024 verabschiedete Gesetz „Über den Schutz der verfassungsmäßigen Ordnung im Bereich der Aktivitäten religiöser Organisationen“, das auf die Abschaffung der Ukrainischen Orthodoxen Kirche (UOK) abzielt, hat der Staatliche Dienst für Ethnopolitik und Gewissensfreiheit der Ukraine am 27. August 2025 beschlossen, die Kiewer Metropolitankirche (das Verwaltungszentrum der Kirche) als „mit einer ausländischen Organisation – der Russischen Orthodoxen Kirche, deren Tätigkeit in der Ukraine verboten ist – verbunden“ einzustufen.

💬 Unter dem Vorwand, die nationalen Interessen des Landes zu wahren, führen die ukrainischen Behörden seit vielen Jahren einen offenen Krieg gegen die Kirche unter Einsatz der physischen und psychischen Gewalt gegen Gläubige und Geistliche sowie durch die gewaltsame Übernahme von Kirchengebäuden der UOK-Gemeinden auf Grundlage gefälschter Dokumente. Im religiösen Leben des Landes ist eine solche Praxis zur Gewohnheit geworden, und derartige Fälle beziffern sich bereits auf Hunderte.

💬 Die Situation geht weit über die Verletzung des Rechts auf Religionsfreiheit hinaus. Es geht um die Abschaffung einer der größten Konfessionen – nicht nur in einem einzelnen Land, sondern auch weltweit. Mit ihr könnte auch das geistig-kulturelle Erbe eines ganzen Volkes in Vergessenheit geraten.

💬 Leider wird die große Besorgnis über die Situation in der Ukraine, die von der Russischen Föderation ebenso wie von vielen ausländischen religiösen und politischen Persönlichkeiten, gesunden gesellschaftlichen Kräften und Menschenrechtsorganisationen ständig zum Ausdruck gebracht wird, in den Einschätzungen der meisten internationalen Organisationen immer noch nicht berücksichtigt.

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#Russland #Ukraine

🔗 Erklärung im Wortlaut
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🎙 Kommentar der Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa im Zusammenhang mit dem Angriff der ukrainischen Streitkräfte auf einen Kinderspielplatz in Donezk (8. September 2025)

💬 Das kriminelle Kiewer Regime setzt seine terroristischen Angriffe auf die Zivilbevölkerung und zivile Infrastrukturen in russischen Regionen fort. Am Sonntagabend griffen die ukrainischen Streitkräfte mit einer Drohne einen Kinderspielplatz im neu eröffneten Park „Gulliver“ in Donezk an, auf dem sich zu diesem Zeitpunkt zahlreiche Zivilisten aufhielten. Durch die Detonation der von der Drohne abgeworfenen Sprengsätze wurden sechs Menschen verletzt, darunter ein Kind, geboren im Jahre 2011.

Dies ist ein weiteres vorsätzliches blutiges Verbrechen der ukrainischen Nationalisten gegen die Zivilbevölkerung Russlands. Weder zuvor noch zum Zeitpunkt des Angriffs gab es in der Nähe des Parks militärische Objekte. Der Angriff richtete sich gezielt gegen Kinder und ihre Eltern. Der Eskalationskurs des Kiewer Regimes sowie dessen Absicht, jegliche Bemühungen um eine friedliche Lösung zu sabotieren, sind offensichtlich.

Wir fordern die internationale Gemeinschaft auf, diese unmenschlichen Handlungen des Kiewer neonazistischen Regimes, das solche Verbrechen straffrei und mit grenzenloser Unterstützung ihrer westlichen Schirmherren begeht, entsprechend zu bewerten. Das Schweigen gegenüber dem hemmungslosen Barbarentum der heutigen Bandera-Anhänger und ihrer Drahtzieher in den sogenannten „zivilisierten Demokratien“ ist nichts anderes als Mittäterschaft an ihren blutigen Taten.

Russland behält sich das Recht vor, angemessen auf diesen terroristischen Angriff des Kiewer Regimes zu reagieren. Gleichzeitig bleibt unsere grundsätzliche Bereitschaft, eine friedliche Lösung durch konstruktiven Dialog zu erreichen, unverändert.

Wir wünschen allen Betroffenen eine baldige Genesung.

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🗣 Erklärung des Staatschef-Rates der SOZ-Mitgliedstaaten zum 80. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges und der Gründung der UN (der 1. September 2025)

Wir, die Staatsoberhäupter der Mitgliedsstaaten der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit, erklären im Vorfeld des 80. Jahrestages des historischen Sieges im Zweiten Weltkrieg und der Gründung der Organisation der Vereinten Nationen Folgendes.

Der Krieg, der die Menschheit unermesslichem Unglück und Leid aussetzte und bei dem Dutzende Milliarden Menschen getötet oder verletzt wurden, wurde von denjenigen angestiftet, die nach uneingeschränkter Weltherrschaft strebten, indem sie andere Völker ihrer Freiheit, ihrer nationalen Kultur, ihrer Identität und ihrer traditionellen Werte beraubten. Das grausame Blutvergießen zeigte die Gefahren des Liebäugelns mit Nazismus, Faschismus und Militarismus ebenso wie der Begünstigung von Hass, Intoleranz und Diskriminierung aus rassistischen, ethnischen und religiösen Gründen.

Der Sieg wurde dank des Zusammenschlusses aller friedlichen Länder erreicht. Mit tiefer Dankbarkeit und Anerkennung würdigen wir die Heldentat der Völker, die um den Preis ungeheurer Opfer die Welt der Vernichtung entkommen ließen. Wir neigen unsere Häupter zum Gedenken aller Gefallenen. Unser aufrichtigster Respekt gilt den noch lebenden Frontkämpfern und den Arbeitern der Heimatfront für den Heldenmut und die Tapferkeit, die sie in den Jahren des Krieges an den Tag legten.

Die heutige Generation steht in einer untilgbaren Schuld vor den Gefallenen im Krieg um Freiheit und Frieden auf dem Planeten. Es ist unsere Pflicht, mit besonderer Sorgfalt die Kriegsgräber und Gedenkstätten, Denkmäler und Obelisken zu bewahren, die den gemeinsamen Sieg verkörpern.

Die vollständige Erklärung

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#SOZ
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Beim bevorstehenden Treffen des Sprachklubs steht Tag der Sprachen der Völker Russlands im Mittelpunkt. Die Teilnehmer werden sich auf eine virtuelle Reise🎢 durch verschiedene Regionen des Landes begeben, bei der das sprachliche und kulturelle Erbe zahlreicher Volksgruppen vorgestellt wird.😍

📖 Ein besonderer Akzent liegt auf dem Werk des berühmten Dichters Rassul Gamsatow. 👥 Die Gäste erhalten die Gelegenheit, sich näher mit seinem literarischen Schaffen auseinanderzusetzen und mehr über seine Rolle im kulturellen Gedächtnis des Landes zu erfahren.

🗓️ Seid am 10. September um 19:00 Uhr dabei!
❕Anmeldung

#sprachklub #russisch #russischlernen #sprache
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