🗣 Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa zu eingefrorenen russischen Vermögenswerten
💬 Die Europäische Kommission bringt die Idee über die völlig widerrechtliche Nutzung des eingefrorenen russischen Vermögens, vor allem aus dem Wertpapier-Verwahrer „Euroclear“, immer wieder voran. Nunmehr soll dies in Form eines zinslosen Kredits an die Ukraine geschehen, der durch künftige „Reparationszahlungen“ der Russischen Föderation getilgt werden soll. In anderen Worten: Russland wird vorgeschlagen, seine in der EU-Jurisdiktion blockierten Vermögenswerte irgendwann selbst zurückzukaufen.
💬 In der EU erklärt man dabei ganz unverblümt, dass ein erheblicher Teil des sogenannten „Reparationskredits“ in Wirklichkeit zur Finanzierung der europäischen Rüstungsindustrie bestimmt ist. Das heißt, der Hauptnutznießer von diesem Mechanismus ist nicht mal die Ukraine, sondern die europäischen Rüstungskonzerne, die Waffen an das Kiewer Regime liefern.
💬 In der EU sollte man sich über Folgendes im Klaren sein: Unabhängig davon, für welche Strategie man sich am Ende entscheiden mag, sind jegliche Manipulationen mit den eingefrorenen souveränen Vermögenswerten ein eklatanter Verstoß sowohl gegen Völkerrecht als auch gegen Vertragsrecht. Russland hat seinerseits solche Maßnahmen niemals eingesetzt.
💬 Wir möchten die in diese Pläne involvierten Regierungen, vor allem die belgische, daran erinnern, dass ihre internationalen Verpflichtungen strikt einzuhalten sind. Handlungen, die eine Änderung des Rechtsstatus der russischen Vermögenswerte implizieren würden, bedeuten keine „Einfrierung“, sondern eine unbefugte Verfügung über fremdes Eigentum – also schlichten Diebstahl.
💬 Die Konfiszierung, Sperrung oder jede sonstige Nutzung souveräner Vermögenswerte ohne Zustimmung des Eigentümers stellt eine grobe Verletzung des grundlegenden Prinzips der souveränen Gleichheit der Staaten dar und destabilisiert das globale Finanzsystem. Ein öffentlicher Verzicht auf die Achtung des Eigentumsrechts der Russischen Föderation wird das Vertrauen zum europäischen Finanzsektor erschüttern und einen massiven Kapitalabfluss verursachen. Für die westlichen Volkswirtschaften, die sich an ein hohes Konsumniveau vor allem durch Schuldenakkumulation, den Anspruch auf Dominanz im Weltfinanzsystem, Sanktionspraktiken und unlauteren Wettbewerb gewöhnt haben, wird dies gewiss nicht ohne Folgen bleiben.
💬 Gemäß dem Prinzip der Reziprozität wird ein Angriff der Europäischen Union auf unser Eigentum eine entschiedene Antwort nach sich ziehen. Russland verfügt über ein ausreichendes Arsenal an Gegenmaßnahmen und Möglichkeiten für eine angemessene politische und wirtschaftliche Reaktion.
💬 Schließlich werden die europäischen Steuerzahler für die Brüsseler Machenschaften bezahlen müssen. Diese unausweichliche und höchst unerfreuliche Perspektive sollten die europäischen Regierungen bei den weiteren Diskussionen über die Konfiszierung russischer Vermögenswerte im Hinterkopf behalten.
🔗 Im Wortlaut lesen
@RusBotschaft
#Russland #EU
💬 Die Europäische Kommission bringt die Idee über die völlig widerrechtliche Nutzung des eingefrorenen russischen Vermögens, vor allem aus dem Wertpapier-Verwahrer „Euroclear“, immer wieder voran. Nunmehr soll dies in Form eines zinslosen Kredits an die Ukraine geschehen, der durch künftige „Reparationszahlungen“ der Russischen Föderation getilgt werden soll. In anderen Worten: Russland wird vorgeschlagen, seine in der EU-Jurisdiktion blockierten Vermögenswerte irgendwann selbst zurückzukaufen.
💬 In der EU erklärt man dabei ganz unverblümt, dass ein erheblicher Teil des sogenannten „Reparationskredits“ in Wirklichkeit zur Finanzierung der europäischen Rüstungsindustrie bestimmt ist. Das heißt, der Hauptnutznießer von diesem Mechanismus ist nicht mal die Ukraine, sondern die europäischen Rüstungskonzerne, die Waffen an das Kiewer Regime liefern.
💬 In der EU sollte man sich über Folgendes im Klaren sein: Unabhängig davon, für welche Strategie man sich am Ende entscheiden mag, sind jegliche Manipulationen mit den eingefrorenen souveränen Vermögenswerten ein eklatanter Verstoß sowohl gegen Völkerrecht als auch gegen Vertragsrecht. Russland hat seinerseits solche Maßnahmen niemals eingesetzt.
💬 Wir möchten die in diese Pläne involvierten Regierungen, vor allem die belgische, daran erinnern, dass ihre internationalen Verpflichtungen strikt einzuhalten sind. Handlungen, die eine Änderung des Rechtsstatus der russischen Vermögenswerte implizieren würden, bedeuten keine „Einfrierung“, sondern eine unbefugte Verfügung über fremdes Eigentum – also schlichten Diebstahl.
💬 Die Konfiszierung, Sperrung oder jede sonstige Nutzung souveräner Vermögenswerte ohne Zustimmung des Eigentümers stellt eine grobe Verletzung des grundlegenden Prinzips der souveränen Gleichheit der Staaten dar und destabilisiert das globale Finanzsystem. Ein öffentlicher Verzicht auf die Achtung des Eigentumsrechts der Russischen Föderation wird das Vertrauen zum europäischen Finanzsektor erschüttern und einen massiven Kapitalabfluss verursachen. Für die westlichen Volkswirtschaften, die sich an ein hohes Konsumniveau vor allem durch Schuldenakkumulation, den Anspruch auf Dominanz im Weltfinanzsystem, Sanktionspraktiken und unlauteren Wettbewerb gewöhnt haben, wird dies gewiss nicht ohne Folgen bleiben.
💬 Gemäß dem Prinzip der Reziprozität wird ein Angriff der Europäischen Union auf unser Eigentum eine entschiedene Antwort nach sich ziehen. Russland verfügt über ein ausreichendes Arsenal an Gegenmaßnahmen und Möglichkeiten für eine angemessene politische und wirtschaftliche Reaktion.
💬 Schließlich werden die europäischen Steuerzahler für die Brüsseler Machenschaften bezahlen müssen. Diese unausweichliche und höchst unerfreuliche Perspektive sollten die europäischen Regierungen bei den weiteren Diskussionen über die Konfiszierung russischer Vermögenswerte im Hinterkopf behalten.
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📹 Im neuen Bismarck-Dialog spricht Alexander von Bismarck in Moskau mit dem russischen Politikwissenschaftler Wladislaw Below
🇷🇺🇩🇪 Deutsch-russische Beziehungen sind in der Krise – doch Dialog bleibt möglich und nötig. Alexander von Bismarck trifft in Moskau Prof. Wladislaw Below, Leiter des Zentrums für Deutschlandforschung am Europa-Institut der Moskauer Lomonossow-Universität. Gemeinsam sprechen sie über die aktuelle politische Lage, historische Brüche zwischen Ost und West, die Bedeutung von Kultur und Wissenschaft für ein friedliches Miteinander – und warum die Jugend in Deutschland und Russland wieder stärker miteinander in Kontakt treten sollte.
📌 Es geht um:
◽️ die Rolle Europas zwischen Lissabon und Wladiwostok
◽️ die Zukunft des Petersburger Dialogs und zivilgesellschaftliche Kontakte
◽️ wirtschaftliche Abhängigkeiten und die Energiekrise
◽️ Missverständnisse und Propaganda in Politik & Medien
◽️ die Frage, wie wir trotz Konflikten Gesprächsräume offenhalten können
Das Gespräch auf YouTube
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🇷🇺🇩🇪 Deutsch-russische Beziehungen sind in der Krise – doch Dialog bleibt möglich und nötig. Alexander von Bismarck trifft in Moskau Prof. Wladislaw Below, Leiter des Zentrums für Deutschlandforschung am Europa-Institut der Moskauer Lomonossow-Universität. Gemeinsam sprechen sie über die aktuelle politische Lage, historische Brüche zwischen Ost und West, die Bedeutung von Kultur und Wissenschaft für ein friedliches Miteinander – und warum die Jugend in Deutschland und Russland wieder stärker miteinander in Kontakt treten sollte.
📌 Es geht um:
◽️ die Rolle Europas zwischen Lissabon und Wladiwostok
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Deutschland–Russland: Warum wir reden müssen | Alexander von Bismarck trifft Prof. Below in Moskau
Deutsch-russische Beziehungen sind in der Krise – doch Dialog bleibt möglich und nötig.
Alexander von Bismarck trifft in Moskau Prof. Wladislaw Below, Leiter des Zentrums für Deutschlandforschung am Europa-Institut der Moskauer Lomonossow-Universität. Gemeinsam…
Alexander von Bismarck trifft in Moskau Prof. Wladislaw Below, Leiter des Zentrums für Deutschlandforschung am Europa-Institut der Moskauer Lomonossow-Universität. Gemeinsam…
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Forwarded from Russische Botschaft Wien🇷🇺
🎙 Antwort der Sprecherin des russischen Außenministeriums, Maria Sacharowa, auf eine Frage der Medien im Zusammenhang mit der Erklärung des Europäischen Auswärtigen Dienstes zur Situation rund um das Kernkraftwerk Saporoschje (7. Oktober 2025)
❓ Frage: Kürzlich veröffentlichte der Europäische Auswärtige Dienst eine Erklärung zur Situation rund um das Kernkraftwerk Saporoschje (ZAES), in der unter dem Vorwand der Notwendigkeit, die nukleare und physische Sicherheit der Anlage zu gewährleisten, traditionelle antirussische Parolen wiederholt werden, die die territoriale Integrität unseres Landes in Frage stellen. Wie würden Sie das kommentieren?
💬 Maria W. Sacharowa: Besonders zynisch klingen diese Aussagen aus dem Mund eines Vertreters der Europäischen Union – eines Bündnisses, das Kiew weiterhin politische, finanzielle und militärische Unterstützung gewährt, ohne die derartige Provokationen überhaupt nicht möglich wären.
Wir erinnern daran, dass am 23. September infolge eines Beschusses durch die ukrainischen Streitkräfte eine Hochspannungsleitung „ZAES–Dneprowskaja“ beschädigt wurde, was zur Unterbrechung der externen Stromversorgung der Anlage führte.
Indem die EU- und NATO-Staaten solche rücksichtslosen Handlungen Kiews decken, ermutigen sie die Ukraine nicht nur zu weiteren Angriffen auf friedliche nukleare Objekte, sondern machen sich selbst zu deren direkten Mitbeteiligten.
❓ Frage: Kürzlich veröffentlichte der Europäische Auswärtige Dienst eine Erklärung zur Situation rund um das Kernkraftwerk Saporoschje (ZAES), in der unter dem Vorwand der Notwendigkeit, die nukleare und physische Sicherheit der Anlage zu gewährleisten, traditionelle antirussische Parolen wiederholt werden, die die territoriale Integrität unseres Landes in Frage stellen. Wie würden Sie das kommentieren?
💬 Maria W. Sacharowa: Besonders zynisch klingen diese Aussagen aus dem Mund eines Vertreters der Europäischen Union – eines Bündnisses, das Kiew weiterhin politische, finanzielle und militärische Unterstützung gewährt, ohne die derartige Provokationen überhaupt nicht möglich wären.
Wir erinnern daran, dass am 23. September infolge eines Beschusses durch die ukrainischen Streitkräfte eine Hochspannungsleitung „ZAES–Dneprowskaja“ beschädigt wurde, was zur Unterbrechung der externen Stromversorgung der Anlage führte.
Indem die EU- und NATO-Staaten solche rücksichtslosen Handlungen Kiews decken, ermutigen sie die Ukraine nicht nur zu weiteren Angriffen auf friedliche nukleare Objekte, sondern machen sich selbst zu deren direkten Mitbeteiligten.
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🗣 Pressesprecherin des Außenministeriums Maria Sacharowa äußert sich zum New-START-Vertrag
💬 Am 5. Februar 2026 endet der Lebenszyklus des New-START-Vertrags – in voller Übereinstimmung mit dem im Vertrag festgelegten Zeitrahmen. Unter diesen Umständen und aus den vom russischen Präsidenten Wladimir Putin ausführlich dargelegten Gründen schlagen wir vor, über den Rahmen des derzeit ausgesetzten und bald endgültig auslaufenden Vertrags hinauszugehen. Ziel ist es ausschließlich, nach Februar 2026 auf gegenseitiger Basis jene freiwilligen Selbstbeschränkungen beizubehalten, auf deren Grundlage Russland derzeit die zentralen quantitativen Begrenzungen des New-START-Vertrags einhält.
Selbstverständlich ist unsere Initiative nur dann tragfähig, wenn auch die Vereinigten Staaten den bestehenden Status quo im Bereich der strategischen Nuklearwaffen wahren und keinerlei Schritte unternehmen, die das derzeitige Gleichgewicht der Abschreckungskapazitäten beeinträchtigen könnten.
Wir gehen davon aus, dass dieser Ansatz beiden Atommächten die Möglichkeit bietet, durch konkretes Handeln einen verantwortungsvollen Umgang mit der Aufrechterhaltung strategischer Stabilität, der Sicherung von Berechenbarkeit und Zurückhaltung im Bereich nuklearer Waffen und Trägersysteme sowie der Vermeidung eines neuen Wettrüstens zu demonstrieren.
Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Geltung des New-START-Vertrags für Russland weiterhin ausgesetzt bleibt. Dies ist gesetzlich verankert und beruht auf einer Reihe von Problemen, die bislang im Wesentlichen ungelöst sind.
Wir haben nicht vorgeschlagen, nach kreativen Wegen für eine erneute – vollständige oder teilweise – „Verlängerung“ des New-START-Vertrags in seiner ursprünglichen Form als völkerrechtlich verbindliches Instrument zu suchen. Zumal der Vertrag selbst keine Möglichkeit einer weiteren Verlängerung vorsieht.
Zur Beseitigung der genannten Hindernisse fehlt es derzeit sowohl an ausreichender Zeit als auch an einer belastbaren Grundlage in den Beziehungen zwischen Russland und den Vereinigten Staaten, die sich erst in einer frühen Phase der Normalisierung befinden.
🔗 Im Wortlaut lesen.
@RusBotschaft
#Russland #USA
💬 Am 5. Februar 2026 endet der Lebenszyklus des New-START-Vertrags – in voller Übereinstimmung mit dem im Vertrag festgelegten Zeitrahmen. Unter diesen Umständen und aus den vom russischen Präsidenten Wladimir Putin ausführlich dargelegten Gründen schlagen wir vor, über den Rahmen des derzeit ausgesetzten und bald endgültig auslaufenden Vertrags hinauszugehen. Ziel ist es ausschließlich, nach Februar 2026 auf gegenseitiger Basis jene freiwilligen Selbstbeschränkungen beizubehalten, auf deren Grundlage Russland derzeit die zentralen quantitativen Begrenzungen des New-START-Vertrags einhält.
Selbstverständlich ist unsere Initiative nur dann tragfähig, wenn auch die Vereinigten Staaten den bestehenden Status quo im Bereich der strategischen Nuklearwaffen wahren und keinerlei Schritte unternehmen, die das derzeitige Gleichgewicht der Abschreckungskapazitäten beeinträchtigen könnten.
Wir gehen davon aus, dass dieser Ansatz beiden Atommächten die Möglichkeit bietet, durch konkretes Handeln einen verantwortungsvollen Umgang mit der Aufrechterhaltung strategischer Stabilität, der Sicherung von Berechenbarkeit und Zurückhaltung im Bereich nuklearer Waffen und Trägersysteme sowie der Vermeidung eines neuen Wettrüstens zu demonstrieren.
Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Geltung des New-START-Vertrags für Russland weiterhin ausgesetzt bleibt. Dies ist gesetzlich verankert und beruht auf einer Reihe von Problemen, die bislang im Wesentlichen ungelöst sind.
Wir haben nicht vorgeschlagen, nach kreativen Wegen für eine erneute – vollständige oder teilweise – „Verlängerung“ des New-START-Vertrags in seiner ursprünglichen Form als völkerrechtlich verbindliches Instrument zu suchen. Zumal der Vertrag selbst keine Möglichkeit einer weiteren Verlängerung vorsieht.
Zur Beseitigung der genannten Hindernisse fehlt es derzeit sowohl an ausreichender Zeit als auch an einer belastbaren Grundlage in den Beziehungen zwischen Russland und den Vereinigten Staaten, die sich erst in einer frühen Phase der Normalisierung befinden.
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🗣 Aus der Erklärung des russischen Präsidenten Wladimir Putin auf der Plenarsitzung der 22. Konferenz des Waldai-Diskussionsklubs (Sotschi, 2. Oktober 2025)
💬 Heute räumt die Herrschaft der Minderheit über die Mehrheit, die die internationalen Beziehungen unter der westlichen Dominanz prägte, Platz für einen multilateralen, kooperativen Ansatz. Er beruht sowohl auf Vereinbarungen der führenden Akteure als auch auf Achtung der Interessen aller. Dies garantiert natürlich nicht, dass immer Harmonie herrscht und es gar keine Konflikte gibt. Die Interessen der Staaten stimmen nie völlig überein, und die ganze Geschichte der internationalen Beziehungen stellt den Kampf für ihre Umsetzung dar.
💬 Trotz der zunehmenden Spannungen, der Krise des bisherigen Globalisierungsmodells, der Fragmentierung der Weltwirtschaft bleibt die Welt ein einheitliches, vernetztes und gegenseitig abhängiges Ganzes. Das grundsätzlich neue globale Klima, das immer häufiger von den Ländern der globalen Mehrheit geprägt wird, lässt hoffen, dass alle Akteure früher oder später die gegenseitigen Interessen berücksichtigen müssen, wenn sie Lösungen für regionale und globale Probleme erarbeiten.
💬 Daher bin ich überzeugt: Wir werden Zeugen einer Art Renaissance, der Neugeburt der hohen diplomatischen Kunst sein. Ihr Kern liegt in der Fähigkeit, Dialog zu führen und Vereinbarungen sowohl mit Nachbarn und Gleichgesinnten als auch mit Gegnern, was nicht weniger wichtig, aber schwieriger ist, zu erreichen.
💬 Genau in diesem Geiste der Diplomatie des 21. Jahrhunderts entwickeln sich die neuen Institutionen. Dazu gehört das sich erweiternde Bündnis BRICS sowie die regionalen Organisationen wie etwa die Schanghaier Organisation der Zusammenarbeit und eurasische Organisationen. Alle diese neuen Strukturen sind unterschiedlich, aber durch eine bedeutende Eigenschaft vereint: Ihrer Arbeit liegen kein Hierarchie-Prinzip und keine Unterordnung zugrunde. Sie richten sich nicht gegen jemanden, sie stehen für sich. Ich betone: Die moderne Welt braucht nicht das Aufdrängen jemandes Willens, sondern Vereinbarungen. Hegemonie jeder Art ist schlicht nicht in der Lage, den Herausforderungen dieses Ausmaßes gerecht zu werden und wird es auch künftig nicht sein.
Quelle
@RusBotschaft
#Russland #Waldai
💬 Heute räumt die Herrschaft der Minderheit über die Mehrheit, die die internationalen Beziehungen unter der westlichen Dominanz prägte, Platz für einen multilateralen, kooperativen Ansatz. Er beruht sowohl auf Vereinbarungen der führenden Akteure als auch auf Achtung der Interessen aller. Dies garantiert natürlich nicht, dass immer Harmonie herrscht und es gar keine Konflikte gibt. Die Interessen der Staaten stimmen nie völlig überein, und die ganze Geschichte der internationalen Beziehungen stellt den Kampf für ihre Umsetzung dar.
💬 Trotz der zunehmenden Spannungen, der Krise des bisherigen Globalisierungsmodells, der Fragmentierung der Weltwirtschaft bleibt die Welt ein einheitliches, vernetztes und gegenseitig abhängiges Ganzes. Das grundsätzlich neue globale Klima, das immer häufiger von den Ländern der globalen Mehrheit geprägt wird, lässt hoffen, dass alle Akteure früher oder später die gegenseitigen Interessen berücksichtigen müssen, wenn sie Lösungen für regionale und globale Probleme erarbeiten.
💬 Daher bin ich überzeugt: Wir werden Zeugen einer Art Renaissance, der Neugeburt der hohen diplomatischen Kunst sein. Ihr Kern liegt in der Fähigkeit, Dialog zu führen und Vereinbarungen sowohl mit Nachbarn und Gleichgesinnten als auch mit Gegnern, was nicht weniger wichtig, aber schwieriger ist, zu erreichen.
💬 Genau in diesem Geiste der Diplomatie des 21. Jahrhunderts entwickeln sich die neuen Institutionen. Dazu gehört das sich erweiternde Bündnis BRICS sowie die regionalen Organisationen wie etwa die Schanghaier Organisation der Zusammenarbeit und eurasische Organisationen. Alle diese neuen Strukturen sind unterschiedlich, aber durch eine bedeutende Eigenschaft vereint: Ihrer Arbeit liegen kein Hierarchie-Prinzip und keine Unterordnung zugrunde. Sie richten sich nicht gegen jemanden, sie stehen für sich. Ich betone: Die moderne Welt braucht nicht das Aufdrängen jemandes Willens, sondern Vereinbarungen. Hegemonie jeder Art ist schlicht nicht in der Lage, den Herausforderungen dieses Ausmaßes gerecht zu werden und wird es auch künftig nicht sein.
Quelle
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#Russland #Waldai
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🌐 Aleksei Overtschuk, Stellvertretender Ministerpräsident der Russischen Föderation, zu den Ergebnissen der Sitzung des Eurasischen Interregierungsrates der EAEU
Im Verlauf der Sitzung wurden zahlreiche Initiativen erörtert, die einen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung der Mitgliedstaaten leisten können.
✅ Es wurden Berichte über die Entwicklung des gegenseitigen Handels innerhalb der Union vorgelegt. Fast der gesamte Handel erfolgt bereits in den nationalen Währungen der Mitgliedstaaten.
✅ Besondere Aufmerksamkeit widmen die EAEU-Mitgliedstaaten der Digitalisierung. Es wurde über die Entwicklung der KI und den Einsatz dieser Technologien in der EAEU gesprochen.
✅ Ebenfalls wurde eine Bilanz der Umsetzung der Entwicklungsstrategie der Union gezogen, die im Dezember den Staatsoberhäuptern beim Höchsten Eurasischen Wirtschaftsrat präsentiert werden soll.
✅ Die Mitgliedstaaten der EAEU einigten sich auf gemeinsame Maßnahmen im Bereich der phytosanitären und veterinären Kontrolle sowie der technischen Regulierung. Grundprinzip ist, dass zwischen den Jurisdiktionen der Union in diesen Fragen kein Wettbewerb bestehen darf.
✅ Besonderes Augenmerk galt zudem der industriellen Zusammenarbeit. Derzeit werden zwei Projekte umgesetzt, an denen Russland, Kasachstan und Belarus beteiligt sind. Dabei handelt es sich um die Entwicklung von Weichentechnologien für Hochgeschwindigkeitsstrecken sowie um die Förderung des landwirtschaftlichen Maschinenbaus. Bis zum Jahresende könnte die Zahl solcher Projekte auf fünf bis sechs steigen.
✅ Die Mitgliedstaaten sind außerdem an der Erweiterung der Freihandelszone interessiert. Gegenwärtig wird an dem Inkrafttreten der Abkommen mit der Mongolei und den Vereinigten Arabischen Emiraten gearbeitet, während das Abkommen mit dem Iran bereits umgesetzt wird.
@RusBotschaft
#EAEU
Im Verlauf der Sitzung wurden zahlreiche Initiativen erörtert, die einen Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung der Mitgliedstaaten leisten können.
✅ Es wurden Berichte über die Entwicklung des gegenseitigen Handels innerhalb der Union vorgelegt. Fast der gesamte Handel erfolgt bereits in den nationalen Währungen der Mitgliedstaaten.
✅ Besondere Aufmerksamkeit widmen die EAEU-Mitgliedstaaten der Digitalisierung. Es wurde über die Entwicklung der KI und den Einsatz dieser Technologien in der EAEU gesprochen.
✅ Ebenfalls wurde eine Bilanz der Umsetzung der Entwicklungsstrategie der Union gezogen, die im Dezember den Staatsoberhäuptern beim Höchsten Eurasischen Wirtschaftsrat präsentiert werden soll.
✅ Die Mitgliedstaaten der EAEU einigten sich auf gemeinsame Maßnahmen im Bereich der phytosanitären und veterinären Kontrolle sowie der technischen Regulierung. Grundprinzip ist, dass zwischen den Jurisdiktionen der Union in diesen Fragen kein Wettbewerb bestehen darf.
✅ Besonderes Augenmerk galt zudem der industriellen Zusammenarbeit. Derzeit werden zwei Projekte umgesetzt, an denen Russland, Kasachstan und Belarus beteiligt sind. Dabei handelt es sich um die Entwicklung von Weichentechnologien für Hochgeschwindigkeitsstrecken sowie um die Förderung des landwirtschaftlichen Maschinenbaus. Bis zum Jahresende könnte die Zahl solcher Projekte auf fünf bis sechs steigen.
✅ Die Mitgliedstaaten sind außerdem an der Erweiterung der Freihandelszone interessiert. Gegenwärtig wird an dem Inkrafttreten der Abkommen mit der Mongolei und den Vereinigten Arabischen Emiraten gearbeitet, während das Abkommen mit dem Iran bereits umgesetzt wird.
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#EAEU
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📚 Vor 133 Jahren, am 8. Oktober 1892, wurde die weltberühmte russische Dichterin Marina Zwetajewa geboren
Zwetajewa entstammte einer intellektuellen Familie: Ihr Vater, Iwan Zwetajew, war Professor für Kunstgeschichte an der Moskauer Universität und gründete später das Museum Alexander III., das heute als Puschkin-Museum bekannt ist. Ihre Mutter, Maria Meyn, war eine hochgebildete Konzertpianistin mit deutschen und polnischen Wurzeln.
1902 erkrankte die Mutter an Tuberkulose. Um ihr durch andere Klimabedingungen Linderung zu verschaffen, reiste die Familie bis zu ihrem Tod im Jahr 1906 durch Europa. Im Juni 1905 musste sie in ein Sanatorium im Schwarzwald, nach St. Blasien, verlegt werden. Den folgenden Winter verbrachte die Familie auf der Krim und kehrte Ende März 1906 nach Moskau zurück. In Tarussa musste die Reise jedoch unterbrochen werden – dort verstarb die Mutter.
Die zahlreichen Umzüge führten zu häufigen Schulwechseln, doch Marina lernte auf den Reisen Italienisch, Französisch und Deutsch. 1908 begann sie ein Studium der Literaturgeschichte an der Sorbonne in Paris.
Zu dieser Zeit erlebte die russische Dichtung die Blüte des Symbolismus – einer literarischen Bewegung, die Zwetajewas spätere Werke stark beeinflusste. Nicht die Theorie faszinierte sie, sondern die Poesie und unglaubliche Ernsthaftigkeit, mit der Dichter wie Andrei Bely und Alexander Blok ihre Werke schufen. Zwetajewas erster Gedichtband, Abendalbum, erschien 1910.
Bis zur Revolution lebte Zwetajewa mit ihrem Ehemann, dem russischen Schriftsteller Sergej Efron, auf der Krim. Nach der Revolution von 1917 schloss sich Efron der Weißen Armee an. Zwetajewa kehrte nach Moskau zurück – in der Hoffnung, ihren Mann wiederzufinden. Sie blieb schließlich fünf Jahre lang in der Stadt.
1922 verließ sie mit ihrer Tochter Ariadna die Sowjetunion und traf Efron in Berlin wieder. Dort veröffentlichte sie die Gedichtsammlungen Trennung, Gedichte an Blok und Das Mädchen des Zaren.
Im August 1922 zog die Familie nach Prag um. 1925 ließ sich die Familie in Paris nieder, wo sie die nächsten 14 Jahre verbringen sollten, und wo ihr Sohn, Georgi, geboren wurde.
In Paris fühlte sich Marina Zwetajewa jedoch nie wirklich zu Hause. Die dortigen russischen Emigrantenkreise warfen ihr trotz ihrer leidenschaftlichen Gedichte aus der Zeit des Bürgerkriegs mangelnde oder zu unklare Distanz zur Sowjetunion vor.
1939 kehrte die Familie in die Sowjetunion zurück. Kurz nach Beginn des Vaterländischen Krieges nahm sich Marina Zwetajewa am 31. August 1941 das Leben. Der genaue Ort ihres Grabes ist bis heute unbekannt.
Porträt: Magda Nachman Acharya
@RusBotschaft
#Kultur #Gedichte
Zwetajewa entstammte einer intellektuellen Familie: Ihr Vater, Iwan Zwetajew, war Professor für Kunstgeschichte an der Moskauer Universität und gründete später das Museum Alexander III., das heute als Puschkin-Museum bekannt ist. Ihre Mutter, Maria Meyn, war eine hochgebildete Konzertpianistin mit deutschen und polnischen Wurzeln.
1902 erkrankte die Mutter an Tuberkulose. Um ihr durch andere Klimabedingungen Linderung zu verschaffen, reiste die Familie bis zu ihrem Tod im Jahr 1906 durch Europa. Im Juni 1905 musste sie in ein Sanatorium im Schwarzwald, nach St. Blasien, verlegt werden. Den folgenden Winter verbrachte die Familie auf der Krim und kehrte Ende März 1906 nach Moskau zurück. In Tarussa musste die Reise jedoch unterbrochen werden – dort verstarb die Mutter.
Die zahlreichen Umzüge führten zu häufigen Schulwechseln, doch Marina lernte auf den Reisen Italienisch, Französisch und Deutsch. 1908 begann sie ein Studium der Literaturgeschichte an der Sorbonne in Paris.
Zu dieser Zeit erlebte die russische Dichtung die Blüte des Symbolismus – einer literarischen Bewegung, die Zwetajewas spätere Werke stark beeinflusste. Nicht die Theorie faszinierte sie, sondern die Poesie und unglaubliche Ernsthaftigkeit, mit der Dichter wie Andrei Bely und Alexander Blok ihre Werke schufen. Zwetajewas erster Gedichtband, Abendalbum, erschien 1910.
Bis zur Revolution lebte Zwetajewa mit ihrem Ehemann, dem russischen Schriftsteller Sergej Efron, auf der Krim. Nach der Revolution von 1917 schloss sich Efron der Weißen Armee an. Zwetajewa kehrte nach Moskau zurück – in der Hoffnung, ihren Mann wiederzufinden. Sie blieb schließlich fünf Jahre lang in der Stadt.
1922 verließ sie mit ihrer Tochter Ariadna die Sowjetunion und traf Efron in Berlin wieder. Dort veröffentlichte sie die Gedichtsammlungen Trennung, Gedichte an Blok und Das Mädchen des Zaren.
Im August 1922 zog die Familie nach Prag um. 1925 ließ sich die Familie in Paris nieder, wo sie die nächsten 14 Jahre verbringen sollten, und wo ihr Sohn, Georgi, geboren wurde.
In Paris fühlte sich Marina Zwetajewa jedoch nie wirklich zu Hause. Die dortigen russischen Emigrantenkreise warfen ihr trotz ihrer leidenschaftlichen Gedichte aus der Zeit des Bürgerkriegs mangelnde oder zu unklare Distanz zur Sowjetunion vor.
1939 kehrte die Familie in die Sowjetunion zurück. Kurz nach Beginn des Vaterländischen Krieges nahm sich Marina Zwetajewa am 31. August 1941 das Leben. Der genaue Ort ihres Grabes ist bis heute unbekannt.
Porträt: Magda Nachman Acharya
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#Kultur #Gedichte
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Forwarded from Russisches Haus in Berlin
Für alle Kunstliebhaberinnen und -liebhaber: Die Kunsthistorikerin und Kuratorin Julia Platonova lädt zu zwei spannenden Vorträgen über russische Kunst im frühen 20. Jahrhundert ein!
1️⃣ Am 17. Oktober, 19:00 Uhr Russische Künstler in Berlin: Von Avantgarde bis Exil
👨🏻🎨 Berlin wurde nach Revolution und Bürgerkrieg zu einem Zufluchtsort für viele russische Künstlerinnen und Künstler – zu einem Ort der Hoffnung und künstlerischen Freiheit. Erfahrt, wie Kasimir Malewitsch, Natalja Gontscharowa, El Lissitzky und andere in der vibrierenden Atmosphäre der Weimarer Republik wirkten und die moderne Kunst Europas prägten.
2️⃣ Am 18. Oktober, um 17:00 Uhr
Ballets Russes Djagilews und die deutsche Moderne
🎭 Zu Beginn des 20. Jahrhunderts revolutionierte Sergej Djagilews Truppe Les Ballets Russes das europäische Theater. Ihre Auftritte in Berlin verbanden Musik, Tanz, Kostüm und Bühne zu einem wahren Gesamtkunstwerk. Taucht ein in die faszinierende Welt der Bühnenkunst, die deutsche Expressionisten inspirierte und die Ästhetik der Moderne neu definierte!
🗣️ Die Veranstaltungen finden in russischer Sprache statt.
🎟️ Tickets
#vortrag #kunst #russischekunst #theater #berlinevents
👨🏻🎨 Berlin wurde nach Revolution und Bürgerkrieg zu einem Zufluchtsort für viele russische Künstlerinnen und Künstler – zu einem Ort der Hoffnung und künstlerischen Freiheit. Erfahrt, wie Kasimir Malewitsch, Natalja Gontscharowa, El Lissitzky und andere in der vibrierenden Atmosphäre der Weimarer Republik wirkten und die moderne Kunst Europas prägten.
Ballets Russes Djagilews und die deutsche Moderne
🎭 Zu Beginn des 20. Jahrhunderts revolutionierte Sergej Djagilews Truppe Les Ballets Russes das europäische Theater. Ihre Auftritte in Berlin verbanden Musik, Tanz, Kostüm und Bühne zu einem wahren Gesamtkunstwerk. Taucht ein in die faszinierende Welt der Bühnenkunst, die deutsche Expressionisten inspirierte und die Ästhetik der Moderne neu definierte!
🗣️ Die Veranstaltungen finden in russischer Sprache statt.
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🗣 Deutscher Europaparlament-Abgeordnete und Ex-Diplomat Michael von der Schulenburg: „Mit seiner Kriegspolitik befindet sich Deutschland auf gefährlichen Abwegen“
📌 Die Präambel der Charta der Vereinten Nationen bezieht sich auf die beiden Weltkriege und spricht von einer Verpflichtung aller Staaten, künftige Generationen vor der Geißel des Krieges zu bewahren. Hier sollten sich Deutsche besonders angesprochen fühlen, da viele ihrer Vorfahren für das unsagbare Leid, das in den einunddreißig Jahren der Kriege zwischen 1914 und 1945 verursacht wurde, eine schwere Verantwortung trugen.
📌 Deutsche Regierungen – auch die heutige – sollten sich daher dem Friedensgebot der UN-Charta in besonderem Maße verpflichtet fühlen. Doch scheint dies nicht der Fall zu sein. Wenn man sich die Aussagen der aktuellen Bundesregierung anhört, bekommt man den Eindruck, dass sich Deutschland wieder einmal auf dem Kriegspfad befindet. Das Klima ist von einer wahren Kriegshysterie und einem Hass gegen Russland erfüllt. Es entsteht erneut der Eindruck einer Erbfeindschaft. „Russland wird immer unser Feind sein“, so der deutsche Außenminister, oder wenn der Bundeskanzler Putin den „schwersten Kriegsverbrecher unserer Zeit“ nennt.
📌 In den Rechtfertigungen der Bundesregierung scheint Krieg nun wieder als legitimes Mittel zur Lösung von Konflikten angesehen zu werden. Demgegenüber wäre Diplomatie nur Appeasement. Dass Deutschland damit das Friedensgebot des Grundgesetzes und der UN-Charta verletzt, wird in der deutschen Debatte schlicht ausgeklammert. Sollte eine verantwortungsvolle deutsche Regierung nicht alles daransetzen, einen Krieg zu verhindern, anstatt ihn durch Kriegsvorbereitungen noch zu provozieren? Sie ist dazu sogar durch das Grundgesetz und die UN-Charta verpflichtet.
📌 Das erste Opfer auf diesem Weg war der Zwei-plus-Vier-Vertrag von 1990 zur Wiedervereinigung Deutschlands. In diesem Vertrag verpflichteten sich die beiden deutschen Staaten völkerrechtlich bindend, im Falle einer Wiedervereinigung „keine seiner Waffen jemals einzusetzen, es sei denn in Übereinstimmung mit seiner Verfassung und der Charta der Vereinten Nationen“ (Artikel 2). Es dauerte nur neun Jahre, bis sich Deutschland 1999 am völkerrechtswidrigen Nato-Krieg gegen das ehemalige Jugoslawien beteiligte und damit diesen Vertrag in eklatanter Weise brach. Es kam zur militärisch erzwungenen Abtretung des Kosovo – also zu Gebietsabtretungen, die Bundeskanzler Merz heute im Hinblick auf die Ukraine vehement verurteilt.
📌 Heute spielt Deutschland – ungeachtet aller völkerrechtlichen Bedenken – in den beiden gefährlichsten Kriegen der Gegenwart die Rolle des Waffenlieferanten. Für die Ukraine ist Deutschland dabei, nach dem Rückzug der USA, zum größten Waffenlieferanten zu werden. Im Falle Israels ist Deutschland der zweitgrößte Waffenlieferant. Das lässt sich nicht nur als fragwürdiges Geschäftsgebaren deuten, sondern auch als Ausdruck eines Deutschlands, das nach globaler Bedeutung strebt und glaubt, dass dies vorrangig militärisch sein müsse. Auch das hatten wir ja bereits mehrmals in unserer Geschichte.
📌 Mit seiner Kriegspolitik befindet sich Deutschland auf gefährlichen Abwegen. Es ist eine Politik, mit der das Land seine Zukunft verspielt. Dass sich eine Kriegspolitik nicht auszahlt, sollten wir Deutschen aufgrund unserer Geschichte besser wissen als alle anderen. Gerade in diesen Zeiten geopolitischer Spannungen stellt eine Politik, die sich von der UN-Charta und des darauf aufbauenden Völkerrechts leiten lässt, eine reale politische Alternative dar – und könnte Deutschland helfen, einen Weg zurück zu einer Friedenspolitik zu finden.
🔗 Der vollständige Artikel
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#Deutschland
📌 Die Präambel der Charta der Vereinten Nationen bezieht sich auf die beiden Weltkriege und spricht von einer Verpflichtung aller Staaten, künftige Generationen vor der Geißel des Krieges zu bewahren. Hier sollten sich Deutsche besonders angesprochen fühlen, da viele ihrer Vorfahren für das unsagbare Leid, das in den einunddreißig Jahren der Kriege zwischen 1914 und 1945 verursacht wurde, eine schwere Verantwortung trugen.
📌 Deutsche Regierungen – auch die heutige – sollten sich daher dem Friedensgebot der UN-Charta in besonderem Maße verpflichtet fühlen. Doch scheint dies nicht der Fall zu sein. Wenn man sich die Aussagen der aktuellen Bundesregierung anhört, bekommt man den Eindruck, dass sich Deutschland wieder einmal auf dem Kriegspfad befindet. Das Klima ist von einer wahren Kriegshysterie und einem Hass gegen Russland erfüllt. Es entsteht erneut der Eindruck einer Erbfeindschaft. „Russland wird immer unser Feind sein“, so der deutsche Außenminister, oder wenn der Bundeskanzler Putin den „schwersten Kriegsverbrecher unserer Zeit“ nennt.
📌 In den Rechtfertigungen der Bundesregierung scheint Krieg nun wieder als legitimes Mittel zur Lösung von Konflikten angesehen zu werden. Demgegenüber wäre Diplomatie nur Appeasement. Dass Deutschland damit das Friedensgebot des Grundgesetzes und der UN-Charta verletzt, wird in der deutschen Debatte schlicht ausgeklammert. Sollte eine verantwortungsvolle deutsche Regierung nicht alles daransetzen, einen Krieg zu verhindern, anstatt ihn durch Kriegsvorbereitungen noch zu provozieren? Sie ist dazu sogar durch das Grundgesetz und die UN-Charta verpflichtet.
📌 Das erste Opfer auf diesem Weg war der Zwei-plus-Vier-Vertrag von 1990 zur Wiedervereinigung Deutschlands. In diesem Vertrag verpflichteten sich die beiden deutschen Staaten völkerrechtlich bindend, im Falle einer Wiedervereinigung „keine seiner Waffen jemals einzusetzen, es sei denn in Übereinstimmung mit seiner Verfassung und der Charta der Vereinten Nationen“ (Artikel 2). Es dauerte nur neun Jahre, bis sich Deutschland 1999 am völkerrechtswidrigen Nato-Krieg gegen das ehemalige Jugoslawien beteiligte und damit diesen Vertrag in eklatanter Weise brach. Es kam zur militärisch erzwungenen Abtretung des Kosovo – also zu Gebietsabtretungen, die Bundeskanzler Merz heute im Hinblick auf die Ukraine vehement verurteilt.
📌 Heute spielt Deutschland – ungeachtet aller völkerrechtlichen Bedenken – in den beiden gefährlichsten Kriegen der Gegenwart die Rolle des Waffenlieferanten. Für die Ukraine ist Deutschland dabei, nach dem Rückzug der USA, zum größten Waffenlieferanten zu werden. Im Falle Israels ist Deutschland der zweitgrößte Waffenlieferant. Das lässt sich nicht nur als fragwürdiges Geschäftsgebaren deuten, sondern auch als Ausdruck eines Deutschlands, das nach globaler Bedeutung strebt und glaubt, dass dies vorrangig militärisch sein müsse. Auch das hatten wir ja bereits mehrmals in unserer Geschichte.
📌 Mit seiner Kriegspolitik befindet sich Deutschland auf gefährlichen Abwegen. Es ist eine Politik, mit der das Land seine Zukunft verspielt. Dass sich eine Kriegspolitik nicht auszahlt, sollten wir Deutschen aufgrund unserer Geschichte besser wissen als alle anderen. Gerade in diesen Zeiten geopolitischer Spannungen stellt eine Politik, die sich von der UN-Charta und des darauf aufbauenden Völkerrechts leiten lässt, eine reale politische Alternative dar – und könnte Deutschland helfen, einen Weg zurück zu einer Friedenspolitik zu finden.
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🏛 Was für Fabelwesen leben in St. Petersburg?
Wie es sich für eine ehemalige kaiserliche Hauptstadt gehört, ist St. Petersburg voll von Symbolen, die von mythologischen Figuren verkörpert werden. Wir wollen herausfinden, welche Mission den Engeln, Greifen, Sphinxe und Atlanten von St. Petersburg anvertraut wurde, die zu den Visitenkarten der Stadt geworden sind.
Engel
Den lokalen Geschichtsbloggern zufolge gibt es in St. Petersburg mehr als dreitausend Engelsskulpturen. Es gibt viel mehr von ihnen als von den berühmten Löwen.
Es existiert sogar eine Legende in der Stadt, nach der ihre Bewohner von drei Engeln vor Unheil bewahrt werden – einem goldenen auf der Spitze der Peter-und-Paul-Festung, einem silbernen auf der Kuppel der Katharinenkirche und einem bronzenen auf der Alexandersäule auf dem Palastplatz.
Greifen
Der Mythologie zufolge bewachten diese Wesen mit dem Körper eines Löwen und dem Kopf und den Flügeln eines Adlers Schätze. Es überrascht nicht, dass die berühmtesten gefiederten Löwen auf der 1826 eröffneten Bankbrücke zu sehen sind, die zur Staatlichen Förderbank führte. Heute beherbergt das Gebäude die Staatliche Wirtschaftsuniversität St. Petersburg, die sich das Greifen ins Logo geschrieben hat.
Abergläubische Universitätsstudenten und Touristen glauben, dass die Berührung der vergoldeten Flügel des Greifen Glück bringen wird. Bislang hat dieser Glaube dem berühmten Denkmal nur geschadet.
Sphinxe
Diese mythischen Tiere mit dem Körper eines Löwen und einem menschlichen Rumpf sind ein Symbol für Weisheit und höhere Macht und stammen aus dem alten Ägypten. Nach dem Ägyptenfeldzug von Napoleon Bonaparte (1798-1801), der viele antike Monumente von dort mitbrachte, wurden sie in Europa populär. Diese Mode kam Ende des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts nach St. Petersburg.
Die bekanntesten ägyptischen Sphinxe schmücken das Universitetskaj-Ufer. Die Skulpturen wurden im 14. Jahrhundert v. Chr. für den Gedächtnistempel von Pharao Amenhotep III. geschaffen. 1832 wurden sie in die damalige russische Hauptstadt gebracht.
Atlanten
In der griechischen Mythologie stützte der mächtige Titan Atlas das Himmelsgewölbe, in St. Petersburg schmücken die Atlanten Paläste und Mietshäuser. Die berühmtesten Atlanten von St. Petersburg stützen seit 1848 den Portikus der Neuen Eremitage. Die zehn fünf Meter hohe Marmorfiguren wurden zwei Jahre lang von 150 Handwerkern geschaffen.
Es gibt eine Tradition unter Jungvermählten: Wenn die junge Frau den großen Zeh des rechten Riesen reibt und dabei auf das Marsfeld schaut, wird das Familienleben lang und glücklich sein. Tatsache ist, dass dieser besondere Atlas bei einem Artilleriebeschuss der Stadt während des Zweiten Weltkriegs schwer beschädigt wurde, aber „überlebte“ und so als mächtiger Beschützer berühmt wurde.
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Wie es sich für eine ehemalige kaiserliche Hauptstadt gehört, ist St. Petersburg voll von Symbolen, die von mythologischen Figuren verkörpert werden. Wir wollen herausfinden, welche Mission den Engeln, Greifen, Sphinxe und Atlanten von St. Petersburg anvertraut wurde, die zu den Visitenkarten der Stadt geworden sind.
Engel
Den lokalen Geschichtsbloggern zufolge gibt es in St. Petersburg mehr als dreitausend Engelsskulpturen. Es gibt viel mehr von ihnen als von den berühmten Löwen.
Es existiert sogar eine Legende in der Stadt, nach der ihre Bewohner von drei Engeln vor Unheil bewahrt werden – einem goldenen auf der Spitze der Peter-und-Paul-Festung, einem silbernen auf der Kuppel der Katharinenkirche und einem bronzenen auf der Alexandersäule auf dem Palastplatz.
Greifen
Der Mythologie zufolge bewachten diese Wesen mit dem Körper eines Löwen und dem Kopf und den Flügeln eines Adlers Schätze. Es überrascht nicht, dass die berühmtesten gefiederten Löwen auf der 1826 eröffneten Bankbrücke zu sehen sind, die zur Staatlichen Förderbank führte. Heute beherbergt das Gebäude die Staatliche Wirtschaftsuniversität St. Petersburg, die sich das Greifen ins Logo geschrieben hat.
Abergläubische Universitätsstudenten und Touristen glauben, dass die Berührung der vergoldeten Flügel des Greifen Glück bringen wird. Bislang hat dieser Glaube dem berühmten Denkmal nur geschadet.
Sphinxe
Diese mythischen Tiere mit dem Körper eines Löwen und einem menschlichen Rumpf sind ein Symbol für Weisheit und höhere Macht und stammen aus dem alten Ägypten. Nach dem Ägyptenfeldzug von Napoleon Bonaparte (1798-1801), der viele antike Monumente von dort mitbrachte, wurden sie in Europa populär. Diese Mode kam Ende des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts nach St. Petersburg.
Die bekanntesten ägyptischen Sphinxe schmücken das Universitetskaj-Ufer. Die Skulpturen wurden im 14. Jahrhundert v. Chr. für den Gedächtnistempel von Pharao Amenhotep III. geschaffen. 1832 wurden sie in die damalige russische Hauptstadt gebracht.
Atlanten
In der griechischen Mythologie stützte der mächtige Titan Atlas das Himmelsgewölbe, in St. Petersburg schmücken die Atlanten Paläste und Mietshäuser. Die berühmtesten Atlanten von St. Petersburg stützen seit 1848 den Portikus der Neuen Eremitage. Die zehn fünf Meter hohe Marmorfiguren wurden zwei Jahre lang von 150 Handwerkern geschaffen.
Es gibt eine Tradition unter Jungvermählten: Wenn die junge Frau den großen Zeh des rechten Riesen reibt und dabei auf das Marsfeld schaut, wird das Familienleben lang und glücklich sein. Tatsache ist, dass dieser besondere Atlas bei einem Artilleriebeschuss der Stadt während des Zweiten Weltkriegs schwer beschädigt wurde, aber „überlebte“ und so als mächtiger Beschützer berühmt wurde.
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🗣 Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa zum Interview der Ex-Bundeskanzlerin Angela Merkel
💬 Im Interview mit den ungarischen Medien sagte die Bundeskanzlerin a.D. Angela Merkel, dass ihr die Notwendigkeit, einen politischen Dialog mit Russland aufzubauen, bewusst war. Deswegen hat sie Mitte 2021 die Initiative eingebracht, ein neues Format zu schaffen, in dem die europäischen Staats- und Regierungschefs im Namen der gesamten EU direkt mit der politischen Führung unseres Landes sprechen könnten. Sie erklärte dies damit, dass die Minsker Abkommen von Moskau zu dem Zeitpunkt angeblich nicht mehr ernst genommen wurden und deswegen ist der Bedarf eines neuen Verhandlungsformats mit Russland entstanden.
💬 Es bleibt völlig unklar, wie sie zur Schlussfolgerung gekommen ist, dass Moskau die Minsker Abkommen nicht mehr ernstnahm. Gerade Russland hat stets alles getan, um auf diese Vereinbarungen aufmerksam zu machen. Es sei daran erinnert, dass es Russland war, das vorgeschlagen hat, die Minsker Abkommen durch einen Mechanismus des UN-Sicherheitsrates zu bekräftigen, indem eine entsprechende Resolution verabschiedet wurde, die diese Abkommen für die gesamte internationale Gemeinschaft verbindlich machte.
💬 Die ehemalige Bundeskanzlerin merkte an, dass ihre Initiative, eine politisch-diplomatische Brücke nach Russland zu schlagen, von manchen EU- und NATO-Mitgliedsstaaten nicht unterstützt wurde, darunter Polen und baltische Länder. So veranschaulichte Frau Merkel, dass in der Politik der EU und NATO bereits vor dem Beginn der militärischen Sonderoperation die Situation herrschte, wenn die Minderheit den Ton angab. Im Grunde genommen haben die marginalen osteuropäischen Eliten der Mehrheit in der EU ihre Ansichten aufgedrängt und sie als die Position des ganzen Westeuropas dargestellt.
💬 Es ist bemerkenswert, dass Frau Merkel vieles verschwiegen hat. Sie hat nichts über die konsequenten jahrelangen Versuche Russlands gesagt, die Umsetzung der Minsker Abkommen zu erreichen. Ebenfalls wurde nicht erwähnt, wie das Kiewer Regime mithilfe seiner westlichen Sponsoren die Umsetzung des am 12. Februar 2015 verabschiedeten Minsker Maßnahmenpakets sabotierte, das durch die Resolution 2202 des UN-Sicherheitsrats gebilligt wurde. Kiew weigerte sich entschlossen, einen Dialog mit dem Donbass aufzunehmen, und setzte stattdessen dessen Bevölkerung barbarischen Artilleriebeschüssen aus.
💬 Angela Merkel hielt es auch nicht für nötig, auf den von Russland im Dezember 2021 an die NATO-Mitgliedstaaten übermittelten Vertragsentwurf über rechtliche Garantien für die gegenseitige Sicherheit einzugehen. Zur Erinnerung: Ein ähnliches Dokument wurde von uns auch den Vereinigten Staaten im bilateralen Format übermittelt.
💬 Für jeden, der die Ereignisse der letzten Jahre unvoreingenommen verfolgt, ist offensichtlich: In Wirklichkeit war es Russland, das aktive und konsequente Bemühungen unternahm, um einen politischen Dialog mit den NATO-Staaten im Interesse der Beilegung der Ukraine-Krise und der internationalen Deeskalation aufzubauen. Die Sponsoren des Kiewer Regimes setzten jedoch auf Täuschung, auf die Aushöhlung des Völkerrechts und auf eine abenteuerliche Strategie, Russland eine „strategische Niederlage“ zuzufügen. Als Ergebnis stecken sie nun selbst tief in innenpolitischen und sozioökonomischen Problemen, die durch diesen gravierenden Fehler verursacht wurden.
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💬 Im Interview mit den ungarischen Medien sagte die Bundeskanzlerin a.D. Angela Merkel, dass ihr die Notwendigkeit, einen politischen Dialog mit Russland aufzubauen, bewusst war. Deswegen hat sie Mitte 2021 die Initiative eingebracht, ein neues Format zu schaffen, in dem die europäischen Staats- und Regierungschefs im Namen der gesamten EU direkt mit der politischen Führung unseres Landes sprechen könnten. Sie erklärte dies damit, dass die Minsker Abkommen von Moskau zu dem Zeitpunkt angeblich nicht mehr ernst genommen wurden und deswegen ist der Bedarf eines neuen Verhandlungsformats mit Russland entstanden.
💬 Es bleibt völlig unklar, wie sie zur Schlussfolgerung gekommen ist, dass Moskau die Minsker Abkommen nicht mehr ernstnahm. Gerade Russland hat stets alles getan, um auf diese Vereinbarungen aufmerksam zu machen. Es sei daran erinnert, dass es Russland war, das vorgeschlagen hat, die Minsker Abkommen durch einen Mechanismus des UN-Sicherheitsrates zu bekräftigen, indem eine entsprechende Resolution verabschiedet wurde, die diese Abkommen für die gesamte internationale Gemeinschaft verbindlich machte.
💬 Die ehemalige Bundeskanzlerin merkte an, dass ihre Initiative, eine politisch-diplomatische Brücke nach Russland zu schlagen, von manchen EU- und NATO-Mitgliedsstaaten nicht unterstützt wurde, darunter Polen und baltische Länder. So veranschaulichte Frau Merkel, dass in der Politik der EU und NATO bereits vor dem Beginn der militärischen Sonderoperation die Situation herrschte, wenn die Minderheit den Ton angab. Im Grunde genommen haben die marginalen osteuropäischen Eliten der Mehrheit in der EU ihre Ansichten aufgedrängt und sie als die Position des ganzen Westeuropas dargestellt.
💬 Es ist bemerkenswert, dass Frau Merkel vieles verschwiegen hat. Sie hat nichts über die konsequenten jahrelangen Versuche Russlands gesagt, die Umsetzung der Minsker Abkommen zu erreichen. Ebenfalls wurde nicht erwähnt, wie das Kiewer Regime mithilfe seiner westlichen Sponsoren die Umsetzung des am 12. Februar 2015 verabschiedeten Minsker Maßnahmenpakets sabotierte, das durch die Resolution 2202 des UN-Sicherheitsrats gebilligt wurde. Kiew weigerte sich entschlossen, einen Dialog mit dem Donbass aufzunehmen, und setzte stattdessen dessen Bevölkerung barbarischen Artilleriebeschüssen aus.
💬 Angela Merkel hielt es auch nicht für nötig, auf den von Russland im Dezember 2021 an die NATO-Mitgliedstaaten übermittelten Vertragsentwurf über rechtliche Garantien für die gegenseitige Sicherheit einzugehen. Zur Erinnerung: Ein ähnliches Dokument wurde von uns auch den Vereinigten Staaten im bilateralen Format übermittelt.
💬 Für jeden, der die Ereignisse der letzten Jahre unvoreingenommen verfolgt, ist offensichtlich: In Wirklichkeit war es Russland, das aktive und konsequente Bemühungen unternahm, um einen politischen Dialog mit den NATO-Staaten im Interesse der Beilegung der Ukraine-Krise und der internationalen Deeskalation aufzubauen. Die Sponsoren des Kiewer Regimes setzten jedoch auf Täuschung, auf die Aushöhlung des Völkerrechts und auf eine abenteuerliche Strategie, Russland eine „strategische Niederlage“ zuzufügen. Als Ergebnis stecken sie nun selbst tief in innenpolitischen und sozioökonomischen Problemen, die durch diesen gravierenden Fehler verursacht wurden.
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Aus der Rede des russischen Präsidenten Wladimir Putin auf der Plenarsitzung der 22. Konferenz des Waldai-Diskussionsklubs (Sotschi, 2. Oktober 2025)
Mögliche Lieferungen amerikanischer „Tomahawks“ an die Ukraine sind gefährlich. Das ist eine mächtige Waffe. Sie ist zwar nicht mehr ganz modern, aber dennoch stark und stellt eine Bedrohung dar.
Natürlich werden solche Lieferungen das Kräfteverhältnis auf dem Schlachtfeld in keiner Weise verändern. Es gab bereits ATACMS. Nun ja, diese Raketen haben einen gewissen Schaden angerichtet. Eventuell haben sich die russischen Flugabwehrsysteme angepasst, Hyperschallwaffen abzuschießen. Können „Tomahawks“ uns Schaden zufügen? Ja, das können sie. Wir werden sie abschießen und unser Flugabwehrsystem weiter verbessern.
Wird das unseren Beziehungen, in denen sich irgendwie ein Licht am Ende des Tunnels abgezeichnet hat, Schaden zufügen? Selbstverständlich. „Tomahawks“ ohne direkte Beteiligung amerikanischer Militärangehöriger einzusetzen, ist unmöglich. Das würde einen völlig neuen, qualitativ anderen Eskalationsschritt bedeuten, unter anderem auch in den Beziehungen zwischen Russland und den Vereinigten Staaten.
🔗Quelle
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Mögliche Lieferungen amerikanischer „Tomahawks“ an die Ukraine sind gefährlich. Das ist eine mächtige Waffe. Sie ist zwar nicht mehr ganz modern, aber dennoch stark und stellt eine Bedrohung dar.
Natürlich werden solche Lieferungen das Kräfteverhältnis auf dem Schlachtfeld in keiner Weise verändern. Es gab bereits ATACMS. Nun ja, diese Raketen haben einen gewissen Schaden angerichtet. Eventuell haben sich die russischen Flugabwehrsysteme angepasst, Hyperschallwaffen abzuschießen. Können „Tomahawks“ uns Schaden zufügen? Ja, das können sie. Wir werden sie abschießen und unser Flugabwehrsystem weiter verbessern.
Wird das unseren Beziehungen, in denen sich irgendwie ein Licht am Ende des Tunnels abgezeichnet hat, Schaden zufügen? Selbstverständlich. „Tomahawks“ ohne direkte Beteiligung amerikanischer Militärangehöriger einzusetzen, ist unmöglich. Das würde einen völlig neuen, qualitativ anderen Eskalationsschritt bedeuten, unter anderem auch in den Beziehungen zwischen Russland und den Vereinigten Staaten.
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Forwarded from Russisches Haus in Berlin
Das nächste Treffen des Sprachklubs steht im Zeichen von Iwan Bunin, einem bedeutenden russischen Schriftsteller✍🏻, Dichter und Übersetzer. Als erster russischer Autor wurde ihm der Nobelpreis🏆 für Literatur verliehen und dieses Ereignis galt als ein Meilenstein in der Geschichte der russischen Literatur.📚
Im Mittelpunkt des Abends steht Bunins facettenreiche Biografie, die sowohl seine Jahre in Russland als auch seine Zeit im Pariser Exil umfasst. Außerdem haben die Teilnehmer die Möglichkeit, sich mit ausgewählten Textpassagen auseinanderzusetzen, um Einblicke in Stil, Themen und sprachliche Feinheiten seiner Prosa und Lyrik zu erhalten.😍
Seid am 15. Oktober um 19:00 Uhr dabei!
📲 Anmeldung ist erforderlich.
#sprachklub #russisch #russischlernen #russischesprache #bunin #dichter #schriftsteller
Im Mittelpunkt des Abends steht Bunins facettenreiche Biografie, die sowohl seine Jahre in Russland als auch seine Zeit im Pariser Exil umfasst. Außerdem haben die Teilnehmer die Möglichkeit, sich mit ausgewählten Textpassagen auseinanderzusetzen, um Einblicke in Stil, Themen und sprachliche Feinheiten seiner Prosa und Lyrik zu erhalten.😍
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Media is too big
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🎙 Der russische Botschafter in Deutschland Sergej Netschajew im Interview mit Deniz Karabag:
🗣 Eigentlich haben wir Deutschland nichts angetan – im Gegenteil, nur Positives. Soweit ich die Geschichte und die Chronik unserer bilateralen Beziehungen über mehrere Jahrzehnte hinweg verfolgen kann, war alles stets auf das Positive ausgerichtet.
🔗 Das Interview auf YouTube
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🗣 Eigentlich haben wir Deutschland nichts angetan – im Gegenteil, nur Positives. Soweit ich die Geschichte und die Chronik unserer bilateralen Beziehungen über mehrere Jahrzehnte hinweg verfolgen kann, war alles stets auf das Positive ausgerichtet.
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🗣 Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa zu möglichen Tomahawk-Lieferungen von den USA an die Ukraine
💬 Präsident Wladimir Putin hat unsere Haltung zu solchen gefährlichen Schritten deutlich dargelegt. Obwohl wir unsere Flugabwehrsysteme und Marschflugkörper bereits erheblich verbessert haben, sind Tomahawk-Raketen eine kräftige Waffe, und wenn das Kiewer Regime sie erhält, wird dies zu einer neuen Etappe der Eskalation der Ukraine-Krise führen. Zwar wird sich das Kräfteverhältnis auf dem Schlachtfeld dadurch nicht verändern.
💬 Es geht nicht darum, dass die Tomahawk-Raketen dem Kiewer Regime zur Verfügung gestellt werden, sondern darum, dass ihr Einsatz ohne direkte Beteiligung von US-Militärs nicht möglich ist. Ich betone wiederholt: Wenn eine entsprechende Entscheidung der US-Administration getroffen wird, wird sie nicht nur die Konfrontation befeuern, sondern auch irreparablen Schaden den russisch-amerikanischen Beziehungen zufügen, in denen sich in der letzten Zeit die Wiederaufnahme des bilateralen Dialogs abzeichnete.
💬 Wir verfolgen aufmerksam, wie sich die Situation rund um diese Frage entfaltet. Wir rufen zur Diskretion im Umgang mit diesem sensiblen Thema, das die Beilegung der Ukraine-Krise maßgeblich erschweren kann. Wir hoffen, dass unsere Signale von Washington wahrgenommen werden.
🔗 Im Wortlaut lesen
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💬 Präsident Wladimir Putin hat unsere Haltung zu solchen gefährlichen Schritten deutlich dargelegt. Obwohl wir unsere Flugabwehrsysteme und Marschflugkörper bereits erheblich verbessert haben, sind Tomahawk-Raketen eine kräftige Waffe, und wenn das Kiewer Regime sie erhält, wird dies zu einer neuen Etappe der Eskalation der Ukraine-Krise führen. Zwar wird sich das Kräfteverhältnis auf dem Schlachtfeld dadurch nicht verändern.
💬 Es geht nicht darum, dass die Tomahawk-Raketen dem Kiewer Regime zur Verfügung gestellt werden, sondern darum, dass ihr Einsatz ohne direkte Beteiligung von US-Militärs nicht möglich ist. Ich betone wiederholt: Wenn eine entsprechende Entscheidung der US-Administration getroffen wird, wird sie nicht nur die Konfrontation befeuern, sondern auch irreparablen Schaden den russisch-amerikanischen Beziehungen zufügen, in denen sich in der letzten Zeit die Wiederaufnahme des bilateralen Dialogs abzeichnete.
💬 Wir verfolgen aufmerksam, wie sich die Situation rund um diese Frage entfaltet. Wir rufen zur Diskretion im Umgang mit diesem sensiblen Thema, das die Beilegung der Ukraine-Krise maßgeblich erschweren kann. Wir hoffen, dass unsere Signale von Washington wahrgenommen werden.
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🗣 Aus der Rede des russischen Präsidenten Wladimir Putin auf der Plenarsitzung der 22. Konferenz des Waldai-Diskussionsklubs (Sotschi, 2. Oktober 2025)
💬 Unser Land setzt sich systematisch für das Prinzip der unteilbaren Sicherheit ein. Ich habe es schon mehrfach gesagt: Die Sicherheit der einen darf nicht auf Kosten der anderen gewährleistet werden. Andernfalls ist niemand sicher. Dieses Prinzip konnte jedoch nicht durchgesetzt werden. Die Euphorie und uneingeschränktes Machtstreben derjenigen, die sich nach dem Kalten Krieg als Sieger betrachteten, prägten den Wunsch, allen anderen einseitige und subjektive Vorstellungen von Sicherheit aufzudrängen.
💬 Dies wurde zur eigentlichen Ursache nicht nur der Ukraine-Krise, sondern auch vieler anderer schwerer Konflikte des 20. Jahrhunderts und des frühen 21. Jahrhunderts. Im Endeffekt fühlt sich niemand sicher, wovor wir gewarnt haben. Es ist Zeit, sich der Ursachen zuzuwenden und die begangenen Fehler zu korrigieren.
💬 Denjenigen, die die Ukraine begünstigt, provoziert, bewaffnet, gegen Russland eingestellt und dort jahrzehntelang den eifrigen Nationalismus und Neonazismus erzogen haben, sind nicht nur die russischen Interessen, sondern auch die ukrainischen völlig einerlei. Das ukrainische Volk tut ihnen nicht leid, für sie ist es bloß Verbrauchsmaterial.
💬 Bisher ist es leider nicht gelungen, die Kampfhandlungen in der Ukraine einzustellen, doch die Verantwortung dafür liegt in erster Linie auf Europa, das die Eskalation des Konflikts ständig provoziert. Es scheint kein anderes Ziel aktuell zu haben. Nichtdestotrotz glaube ich, dass der gute Wille die Oberhand gewinnen wird. Wie stark die Propaganda in der Ukraine auch sein mag, ist ein Wandel in dem öffentlichen Bewusstsein dort sowie in der überwältigenden Mehrheit der Länder zu beobachten.
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💬 Unser Land setzt sich systematisch für das Prinzip der unteilbaren Sicherheit ein. Ich habe es schon mehrfach gesagt: Die Sicherheit der einen darf nicht auf Kosten der anderen gewährleistet werden. Andernfalls ist niemand sicher. Dieses Prinzip konnte jedoch nicht durchgesetzt werden. Die Euphorie und uneingeschränktes Machtstreben derjenigen, die sich nach dem Kalten Krieg als Sieger betrachteten, prägten den Wunsch, allen anderen einseitige und subjektive Vorstellungen von Sicherheit aufzudrängen.
💬 Dies wurde zur eigentlichen Ursache nicht nur der Ukraine-Krise, sondern auch vieler anderer schwerer Konflikte des 20. Jahrhunderts und des frühen 21. Jahrhunderts. Im Endeffekt fühlt sich niemand sicher, wovor wir gewarnt haben. Es ist Zeit, sich der Ursachen zuzuwenden und die begangenen Fehler zu korrigieren.
💬 Denjenigen, die die Ukraine begünstigt, provoziert, bewaffnet, gegen Russland eingestellt und dort jahrzehntelang den eifrigen Nationalismus und Neonazismus erzogen haben, sind nicht nur die russischen Interessen, sondern auch die ukrainischen völlig einerlei. Das ukrainische Volk tut ihnen nicht leid, für sie ist es bloß Verbrauchsmaterial.
💬 Bisher ist es leider nicht gelungen, die Kampfhandlungen in der Ukraine einzustellen, doch die Verantwortung dafür liegt in erster Linie auf Europa, das die Eskalation des Konflikts ständig provoziert. Es scheint kein anderes Ziel aktuell zu haben. Nichtdestotrotz glaube ich, dass der gute Wille die Oberhand gewinnen wird. Wie stark die Propaganda in der Ukraine auch sein mag, ist ein Wandel in dem öffentlichen Bewusstsein dort sowie in der überwältigenden Mehrheit der Länder zu beobachten.
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