📺 Genau vor 90 Jahren wurde das Zeichentrickfilmstudio Sojusmultfilm gegründet
📍 Am 10. Juni 1936 nahm das Studio in den Gebäuden zweier ehemaliger Kirchen in Moskau seine Arbeit auf.
🎞 In den Anfangsjahren orientierte sich das Studio am Disney-Modell. 1935 fand in Moskau ein internationales Filmfestival statt, auf dem die Trickfilmreihe „Looney Tunes“ gezeigt wurde. Die sowjetischen Animatoren waren davon tief beeindruckt.
Doch schon bald begannen stilistische und technische Experimente. Bereits ab 1937 wurden Farbfilme produziert, und 1938 beherrschte man die Technik des Éclair-Verfahrens beziehungsweise der Fotoumzeichnung. Mit dieser Technik entstanden berühmte Meisterwerke wie Disneys „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ und „Alice im Wunderland“ sowie der sowjetische Klassiker „Die scharlachrote Blume“. Das Éclair-Verfahren wird bis heute eingesetzt.
🍊 Seit den 1960er Jahren sind Zeichentrickfilme zu einem festen Bestandteil des kulturellen Codes der Sowjetunion geworden. In den 1960er- und 1970er-Jahren wuchs die „Goldene Sammlung“ der sowjetischen Animationskunst rasant. In dieser Zeit entstanden Klassiker wie „Hase und Wolf“ („Nu, pogodi!“), „Krokodil Gena“, „Winnie Puuh“, „Mowgli“, „Bremer Stadtmusikanten“.
Gerade im Studio Sojusmultfilm entstand auch der „Igel im Nebel“ von Juri Norstein, der mehr als 35 nationale und internationale Auszeichnungen erhielt. Der ikonische Zeichentrickfilm über einen Igel, der durch den Nebel wandert, wurde zum Lieblingsfilm des berühmten japanischen Regisseurs und Zeichners Hayao Miyazaki.
👉 In den vergangenen 90 Jahren hat das Studio insgesamt 2943 Werke geschaffen. „Sojusmultfilm“ ist heute ein modernes Medienholding-Unternehmen und das größte Animationsstudio Russlands. Jährlich produziert das Studio mehr als 20 Stunden Animationsinhalte – darunter Serien sowie Spiel- und Kurzfilme.
🔗 Mehr über Geschichte des Studios erfahren: Fenster nach Russland
Fotos: Союзмультфильм
@RusBotschaft
#Kultur
📍 Am 10. Juni 1936 nahm das Studio in den Gebäuden zweier ehemaliger Kirchen in Moskau seine Arbeit auf.
🎞 In den Anfangsjahren orientierte sich das Studio am Disney-Modell. 1935 fand in Moskau ein internationales Filmfestival statt, auf dem die Trickfilmreihe „Looney Tunes“ gezeigt wurde. Die sowjetischen Animatoren waren davon tief beeindruckt.
Doch schon bald begannen stilistische und technische Experimente. Bereits ab 1937 wurden Farbfilme produziert, und 1938 beherrschte man die Technik des Éclair-Verfahrens beziehungsweise der Fotoumzeichnung. Mit dieser Technik entstanden berühmte Meisterwerke wie Disneys „Schneewittchen und die sieben Zwerge“ und „Alice im Wunderland“ sowie der sowjetische Klassiker „Die scharlachrote Blume“. Das Éclair-Verfahren wird bis heute eingesetzt.
Gerade im Studio Sojusmultfilm entstand auch der „Igel im Nebel“ von Juri Norstein, der mehr als 35 nationale und internationale Auszeichnungen erhielt. Der ikonische Zeichentrickfilm über einen Igel, der durch den Nebel wandert, wurde zum Lieblingsfilm des berühmten japanischen Regisseurs und Zeichners Hayao Miyazaki.
👉 In den vergangenen 90 Jahren hat das Studio insgesamt 2943 Werke geschaffen. „Sojusmultfilm“ ist heute ein modernes Medienholding-Unternehmen und das größte Animationsstudio Russlands. Jährlich produziert das Studio mehr als 20 Stunden Animationsinhalte – darunter Serien sowie Spiel- und Kurzfilme.
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🎙 Aus den Erklärungen des russischen Präsidenten Wladimir Putin beim Treffen mit den Leitern internationaler Nachrichtenagenturen (St. Petersburg, 4. Juni 2026)
💬 Zum Zustand der russischen Wirtschaft. Mark Twain scherzte einmal: ‚Die Nachrichten von meinem Tod sind stark übertrieben.‘ Uns hat man bald die Niederlage auf dem Schlachtfeld prophezeit, bald, hieß es, werde die russische Wirtschaft in Stücke gerissen. Aber man darf Wunschdenken nicht für bare Münze nehmen, man muss alles anhand realer Zahlen und des tatsächlichen Zustands der Wirtschaft bewerten.
💬 Um wie viel ist die Wirtschaft der Europäischen Union in den letzten drei Jahren gewachsen? Etwa um drei Prozent. Und um wie viel ist die russische Wirtschaft gewachsen? Um zehn Prozent.
💬 Ja, da gibt es Herausforderungen, die die Wirtschaftslage auf dem makroökonomischen Niveau betreffen. Das ist vor allem steigende Inflation. Wir kämpfen dagegen, und die ergriffenen Maßnahmen zeigen Wirkung. Wir haben uns bewusst für eine Abkühlung der Wirtschaft entschieden. Wir kämpfen um die Gesundheit der russischen Wirtschaft als Ganzes.
💬 Gleichzeitig wächst die Industrieproduktion weiter, die Realeinkommen der Bevölkerung steigen weiter. Wir erfüllen alle sozialen Verpflichtungen gegenüber den Bürgern der Russischen Föderation: Wir passen die Renten an, die Sozialleistungen, den gesetzlichen Mindestlohn, die Unterstützungsleistungen für Familien mit Kindern und so weiter.
Im Wortlaut auf Englisch lesen
@RusBotschaft
💬 Zum Zustand der russischen Wirtschaft. Mark Twain scherzte einmal: ‚Die Nachrichten von meinem Tod sind stark übertrieben.‘ Uns hat man bald die Niederlage auf dem Schlachtfeld prophezeit, bald, hieß es, werde die russische Wirtschaft in Stücke gerissen. Aber man darf Wunschdenken nicht für bare Münze nehmen, man muss alles anhand realer Zahlen und des tatsächlichen Zustands der Wirtschaft bewerten.
💬 Um wie viel ist die Wirtschaft der Europäischen Union in den letzten drei Jahren gewachsen? Etwa um drei Prozent. Und um wie viel ist die russische Wirtschaft gewachsen? Um zehn Prozent.
💬 Ja, da gibt es Herausforderungen, die die Wirtschaftslage auf dem makroökonomischen Niveau betreffen. Das ist vor allem steigende Inflation. Wir kämpfen dagegen, und die ergriffenen Maßnahmen zeigen Wirkung. Wir haben uns bewusst für eine Abkühlung der Wirtschaft entschieden. Wir kämpfen um die Gesundheit der russischen Wirtschaft als Ganzes.
💬 Gleichzeitig wächst die Industrieproduktion weiter, die Realeinkommen der Bevölkerung steigen weiter. Wir erfüllen alle sozialen Verpflichtungen gegenüber den Bürgern der Russischen Föderation: Wir passen die Renten an, die Sozialleistungen, den gesetzlichen Mindestlohn, die Unterstützungsleistungen für Familien mit Kindern und so weiter.
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📺 10 LEGENDÄRE Zeichentrickfilme des sowjetischen Studios „Sojusmultfilm“
Das Studio „Sojusdetmultfilm“ („Union der Kindertrickfilme“), das später in „Sojusmultfilm“ („Union der Trickfilme“) umbenannt wurde, wurde 1936 gegründet.
Sowohl Kinder als auch Erwachsene in Russland kennen diese Zeichentrickfilme auswendig.
🛁 1. „Wasch-mich-sauber“/„Moidodyr“ („Мойдодыр“), 1939
Ein Waschbecken erwacht zum Leben und schimpft einen Jungen aus, weil er ein richtiger Schmutzfink ist. Er droht, seine „Soldaten“ – Schwämme und Seife – zu rufen, um das „schmutzige, ungewaschene Ferkel“ ordentlich zu schrubben.
„Moidodyr“ (wörtlich: „Wasch, bis Löcher da sind“) basiert auf einem Gedicht von Kornei Tschukowski. Die Verfilmung von Iwan Iwanow-Wano wurde für Kinder zu einem echten Schrecken.
🐴 2. „Das bucklige Pferdchen“ („Конёк-Горбунок“), 1947
Ein magisches Pferd wurde häufig in russischen Märchen erwähnt und half meist Iwan dem Narren, dem jüngsten und unglücklichsten der drei Brüder. Die von Peter Jerschow verfasste Fassung des Volksmärchens diente als literarische Grundlage für den Film. Iwan der Narr begegnet dem magischen Buckelpferd, das fliegen kann. Es hilft Iwan bei all seinen Abenteuern und rettet ihm sogar das Leben.
Selbst Walt Disney gab zu, dass ihm der von Iwan Iwanow-Wano inszenierte Zeichentrickfilm gefiel und zeigte ihn sogar seinem Künstlerteam. 1950 erhielt der Animationsfilm einen Spezialpreis der Jury bei den Filmfestspielen von Cannes. 1975 veröffentlichte der Regisseur eine aktualisierte Fassung des Zeichentrickfilms, die Szenen enthielt, die in der Fassung von 1947 fehlten.
🌺 3. „Die feuerrote Blume“ („Die feuerrote Blume“), 1952
Vor seiner langen Seereise fragt ein Kaufmann seine Töchter, was er mitbringen soll. Während die älteren kostbare Geschenke aufzählen, wünscht sich die jüngste, Nastenka, nur eine scharlachrote Blume. In einem Sturm strandet das Schiff des Kaufmanns auf einer fernen Insel, wo ein schreckliches Monster in einem Palast haust…
Regisseur Lew Atamanow nutzte Sergei Aksakows „Die scharlachrote Blume“ (1858) als literarische Vorlage, die lose auf der Volkssage „Die Schöne und das Biest“ basiert. Dieser abendfüllende Zeichentrickfilm sollte dem jungen Zuschauer nicht nur die Volkssage näherbringen, sondern ihm auch das alte Russland mit seinen Jahrmärkten, weißen Kreml und russischer Tracht lebendig werden lassen.
👦 4. „Der Junge und Karlsson“ („Малыш и Карлсон“), 1968
Ein schwedischer Junge, genannt „Kleiner Bruder“ („Malysch“ oder „Junior“), trifft einen ungewöhnlichen kleinen Mann mit einem Propeller, der viele Streiche spielt. Die beiden freunden sich an, doch Malysch gerät wegen Karlsons Unfug immer wieder in Schwierigkeiten. Karlsson lässt den Jungen jedoch nicht im Stich, obwohl dessen Eltern nicht an Karlssons Existenz glauben.
Die Geschichte „Karlsson vom Dach“ stammt ursprünglich von der schwedischen Kinderbuchautorin Astrid Lindgren. Die unglaubliche Popularität des Zeichentrickfilms trug dazu bei, dass sie zeitweise als Lieblingsautorin aller sowjetischen Kinder galt. Regisseur Boris Stepanzew schenkte der Welt einen überaus charmanten Karlsson, der auf einem Motor fliegt und mit seinem Freund Malysch Marmelade isst.
🍊 5. Filmreihe „Tscheburaschka“ (1960-80er Jahre)
Krokodil Gena, arbeitet im Zoo – als Krokodil. Abends kehrt er jedoch nach Hause zurück und verbringt einsame Abende. Deshalb beschließt er, Freunde zu finden. Eines Tages entdeckt Gena in einer Kiste voller Orangen ein unbekanntes Wesen mit großen Ohren – Tscheburaschka! Sie freunden sich an und stellen sich gemeinsam der Boshaftigkeit einer alten Frau namens Schapokljak entgegen.
Eduard Uspenskis Buch „Krokodil Gena und seine Freunde“ (1966) wurde von Roman Katschanow animiert, der insgesamt vier Filme drehte: „Gena, das Krokodil“ (1969), „Tscheburaschka“ (1972), „Schapokljak“ (1974) und „Tscheburaschka geht zur Schule“ (1983).
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Das Studio „Sojusdetmultfilm“ („Union der Kindertrickfilme“), das später in „Sojusmultfilm“ („Union der Trickfilme“) umbenannt wurde, wurde 1936 gegründet.
Sowohl Kinder als auch Erwachsene in Russland kennen diese Zeichentrickfilme auswendig.
🛁 1. „Wasch-mich-sauber“/„Moidodyr“ („Мойдодыр“), 1939
Ein Waschbecken erwacht zum Leben und schimpft einen Jungen aus, weil er ein richtiger Schmutzfink ist. Er droht, seine „Soldaten“ – Schwämme und Seife – zu rufen, um das „schmutzige, ungewaschene Ferkel“ ordentlich zu schrubben.
„Moidodyr“ (wörtlich: „Wasch, bis Löcher da sind“) basiert auf einem Gedicht von Kornei Tschukowski. Die Verfilmung von Iwan Iwanow-Wano wurde für Kinder zu einem echten Schrecken.
🐴 2. „Das bucklige Pferdchen“ („Конёк-Горбунок“), 1947
Ein magisches Pferd wurde häufig in russischen Märchen erwähnt und half meist Iwan dem Narren, dem jüngsten und unglücklichsten der drei Brüder. Die von Peter Jerschow verfasste Fassung des Volksmärchens diente als literarische Grundlage für den Film. Iwan der Narr begegnet dem magischen Buckelpferd, das fliegen kann. Es hilft Iwan bei all seinen Abenteuern und rettet ihm sogar das Leben.
Selbst Walt Disney gab zu, dass ihm der von Iwan Iwanow-Wano inszenierte Zeichentrickfilm gefiel und zeigte ihn sogar seinem Künstlerteam. 1950 erhielt der Animationsfilm einen Spezialpreis der Jury bei den Filmfestspielen von Cannes. 1975 veröffentlichte der Regisseur eine aktualisierte Fassung des Zeichentrickfilms, die Szenen enthielt, die in der Fassung von 1947 fehlten.
🌺 3. „Die feuerrote Blume“ („Die feuerrote Blume“), 1952
Vor seiner langen Seereise fragt ein Kaufmann seine Töchter, was er mitbringen soll. Während die älteren kostbare Geschenke aufzählen, wünscht sich die jüngste, Nastenka, nur eine scharlachrote Blume. In einem Sturm strandet das Schiff des Kaufmanns auf einer fernen Insel, wo ein schreckliches Monster in einem Palast haust…
Regisseur Lew Atamanow nutzte Sergei Aksakows „Die scharlachrote Blume“ (1858) als literarische Vorlage, die lose auf der Volkssage „Die Schöne und das Biest“ basiert. Dieser abendfüllende Zeichentrickfilm sollte dem jungen Zuschauer nicht nur die Volkssage näherbringen, sondern ihm auch das alte Russland mit seinen Jahrmärkten, weißen Kreml und russischer Tracht lebendig werden lassen.
👦 4. „Der Junge und Karlsson“ („Малыш и Карлсон“), 1968
Ein schwedischer Junge, genannt „Kleiner Bruder“ („Malysch“ oder „Junior“), trifft einen ungewöhnlichen kleinen Mann mit einem Propeller, der viele Streiche spielt. Die beiden freunden sich an, doch Malysch gerät wegen Karlsons Unfug immer wieder in Schwierigkeiten. Karlsson lässt den Jungen jedoch nicht im Stich, obwohl dessen Eltern nicht an Karlssons Existenz glauben.
Die Geschichte „Karlsson vom Dach“ stammt ursprünglich von der schwedischen Kinderbuchautorin Astrid Lindgren. Die unglaubliche Popularität des Zeichentrickfilms trug dazu bei, dass sie zeitweise als Lieblingsautorin aller sowjetischen Kinder galt. Regisseur Boris Stepanzew schenkte der Welt einen überaus charmanten Karlsson, der auf einem Motor fliegt und mit seinem Freund Malysch Marmelade isst.
Krokodil Gena, arbeitet im Zoo – als Krokodil. Abends kehrt er jedoch nach Hause zurück und verbringt einsame Abende. Deshalb beschließt er, Freunde zu finden. Eines Tages entdeckt Gena in einer Kiste voller Orangen ein unbekanntes Wesen mit großen Ohren – Tscheburaschka! Sie freunden sich an und stellen sich gemeinsam der Boshaftigkeit einer alten Frau namens Schapokljak entgegen.
Eduard Uspenskis Buch „Krokodil Gena und seine Freunde“ (1966) wurde von Roman Katschanow animiert, der insgesamt vier Filme drehte: „Gena, das Krokodil“ (1969), „Tscheburaschka“ (1972), „Schapokljak“ (1974) und „Tscheburaschka geht zur Schule“ (1983).
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📖 Aus dem vom TV-Sender RT veröffentlichten Buch „Dankbarkeit, die ein Leben lang währt“
Peter Müller, Freital, erzählt:
Das Buch stellt ein einzigartiges Zeitdokument dar – eine Sammlung von Briefen, die von Lesern aus Deutschland an die Redaktion gerichtet wurden. Jeder einzelne ist eine Geschichte aus der Kriegs- und Nachkriegszeit, eine lebendige Erinnerung an die Begegnung mit der Roten Armee. Die Verfasser der Briefe berichten davon, wie die Güte, die Opferbereitschaft und das Mitgefühl der sowjetischen Befreier ein für alle Mal das Bild eines grausamen und unmenschlichen Feindes zerstörten, das von der Nazi-Propaganda so eifrig gezeichnet worden war.
🔗 Das Buch finden Sie unter dem Link
#Dankbarkeit
Peter Müller, Freital, erzählt:
Meine erste Begegnung mit den Soldaten der Roten Armee hatte ich 1947 als 6-Jähriger. Im September 1947 bin ich in der Stadt Chemnitz in die Schule gekommen. Wie allgemein bekannt, hatte auch diese sächsische Industriestadt schwere Schäden durch die Luftangriffe der Royal Air Force vom 6. Februar bis zum 11. April 1945 erlitten. Deshalb führte mein Weg zur Schule an Ruinen links und rechts der Straße vorbei.
An einer belebten Straße beobachtete ich oft den Rotarmisten mitten auf der Kreuzung, der den Verkehr regelte. Bei Wind und Wetter, Hitze und Kälte standen dort diese Regulierer. Als ich einmal nach der Schule an dieser Straßenkreuzung vorbeikam, sah ich viele Leute neben einem russischen Lkw stehen.
Neugierig ging ich näher zu diesem Lkw, um zu erfahren, warum dort so viele Leute sind und was die beiden Rotarmisten auf der Ladefläche des Lkw den Leuten heruntergaben: Brot! Frisch gebackenes und noch duftendes, warmes Brot! Der eine Rotarmist sah mich neben den Erwachsenen, die ihre Hände nach dem Brot ausstreckten, ganz verloren am Rand. Plötzlich zeigte er mit dem Finger auf mich, winkte mich heran und gab mir ein halbes Brot. Glücklich über diese Begegnung und das köstliche Geschenk rannte ich nach Hause und gab das Brot meinen sprachlosen Eltern. Das war im November 1947.
Das Buch stellt ein einzigartiges Zeitdokument dar – eine Sammlung von Briefen, die von Lesern aus Deutschland an die Redaktion gerichtet wurden. Jeder einzelne ist eine Geschichte aus der Kriegs- und Nachkriegszeit, eine lebendige Erinnerung an die Begegnung mit der Roten Armee. Die Verfasser der Briefe berichten davon, wie die Güte, die Opferbereitschaft und das Mitgefühl der sowjetischen Befreier ein für alle Mal das Bild eines grausamen und unmenschlichen Feindes zerstörten, das von der Nazi-Propaganda so eifrig gezeichnet worden war.
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#Dankbarkeit
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🏛UNESCO in Russland
Im Vorfeld des Tags Russlands am 12. Juni stellen wir die kulturelle und natürliche Vielfalt Russlands vor. Heute geht es um die UNESCO-Welterbestätten in Russland.
🔹Die Sowjetunion trat am 12. Januar 1989 dem Übereinkommen zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt bei. Der Beitritt zu diesem einzigartigen internationalen Abkommen eröffnete unserem Land neue Möglichkeiten, der Welt seine herausragenden kulturhistorischen Denkmäler und einzigartigen Naturgebiete zu präsentieren, zusätzliche Garantien für deren Erhalt zu erhalten sowie Zugang zu internationalen Erfahrungen im Bereich ihrer Verwaltung und Bewahrung zu bekommen.
Dem Übereinkommen gehören heute 196 Staaten an. Die Liste des UNESCO-Weltkultur- und Weltnaturerbes umfasst 1223 Stätten in 168 Ländern. Russland belegt mit 11 Natur- und 22 Kulturstätten den neunten Platz weltweit.
📍Auf der Webseite der Botschaft ist eine digitale Übersicht der UNESCO-Welterbestätten Russlands verfügbar.
@RusBotschaft
#Kultur #UNESCO #Natur
Im Vorfeld des Tags Russlands am 12. Juni stellen wir die kulturelle und natürliche Vielfalt Russlands vor. Heute geht es um die UNESCO-Welterbestätten in Russland.
🔹Die Sowjetunion trat am 12. Januar 1989 dem Übereinkommen zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt bei. Der Beitritt zu diesem einzigartigen internationalen Abkommen eröffnete unserem Land neue Möglichkeiten, der Welt seine herausragenden kulturhistorischen Denkmäler und einzigartigen Naturgebiete zu präsentieren, zusätzliche Garantien für deren Erhalt zu erhalten sowie Zugang zu internationalen Erfahrungen im Bereich ihrer Verwaltung und Bewahrung zu bekommen.
Dem Übereinkommen gehören heute 196 Staaten an. Die Liste des UNESCO-Weltkultur- und Weltnaturerbes umfasst 1223 Stätten in 168 Ländern. Russland belegt mit 11 Natur- und 22 Kulturstätten den neunten Platz weltweit.
📍Auf der Webseite der Botschaft ist eine digitale Übersicht der UNESCO-Welterbestätten Russlands verfügbar.
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#Kultur #UNESCO #Natur
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Forwarded from Russisches Haus in Berlin
♟️Kanzler Gortschakow. Simultanschach - Historisch-dokumentarischer Film in russischer Sprache
🎬 Der Film erzählt über den russischen Staatsmann Alexander Gortschakow und wie es ihm nach der schweren Niederlage im Krimkrig gelang, Russland erneut den Status einer Großmacht zu verschaffen, die demütigenden Bestimmungen des Pariser Friedens zu revidieren und die Kontrolle über das Schwarze Meer zurückzugewinnen.
Ein dokumentarisch-fiktionales Drama und intellektueller Thriller, das die europäische Politik des 19. Jahrhunderts als geopolitische Schachpartie darstellt.
🍿Spannend und historisch!
🗓️ 15. Juni
🕖 19:00
📲 Anmeldung auf der Webseite
12+
🎬 Der Film erzählt über den russischen Staatsmann Alexander Gortschakow und wie es ihm nach der schweren Niederlage im Krimkrig gelang, Russland erneut den Status einer Großmacht zu verschaffen, die demütigenden Bestimmungen des Pariser Friedens zu revidieren und die Kontrolle über das Schwarze Meer zurückzugewinnen.
Ein dokumentarisch-fiktionales Drama und intellektueller Thriller, das die europäische Politik des 19. Jahrhunderts als geopolitische Schachpartie darstellt.
🍿Spannend und historisch!
🗓️ 15. Juni
🕖 19:00
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Forwarded from Fenster nach Russland
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Wie Puschkin in verschiedenen Sprachen klingt 🌏 ❤️
Der russische Dichter Alexander Puschkin ist ein wahrer Rekordbrecher! Sein Gedicht „Ein Augenblick, ein wunderschöner…“ wurde in über 210 Sprachen übersetzt!
Ton an!
#Russland #welcometoRussia #RussischeSprache #Russisch
🪆 Fenster nach Russland
Der russische Dichter Alexander Puschkin ist ein wahrer Rekordbrecher! Sein Gedicht „Ein Augenblick, ein wunderschöner…“ wurde in über 210 Sprachen übersetzt!
Ton an!
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Forwarded from Russisches Haus in Berlin
💡Der kulturhistorische Klub lädt ein, die kulturellen Verbindungen zwischen Deutschland und Russland zu entdecken und über deren Hintergründe mehr zu erfahren. Gemeinsam werden die Spuren der Geschichte genauer betrachtet und eine Verknüpfung zu den Orten Berlins hergestellt.
Das zweite von insgesamt vier Treffen steht bevor: Dieses Mal liegt der Fokus auf den sowjetischen Ehrenmalen Berlins, die an den Sieg über dem Nationalsozialismus und die Befreiung der Stadt im 2. Weltkrieg erinnern.
Erzählt wird über die Entstehung der Denkmale, wer an ihnen gearbeitet hat und welche Gedanken ihr künstlerischer Ausdruck der Formen transportiert: vom Pathos der Monumentalarchitektur bis zu den stillen, fast zurückhaltenden Details, die an die Gefallenen erinnern.
Alle, die neugierig Geschichte erforschen wollen, sind herzlich eingeladen! ⭐️
🗓️ 16. Juni
🕖 18:30
📲 Anmeldung direkt hier
Das zweite von insgesamt vier Treffen steht bevor: Dieses Mal liegt der Fokus auf den sowjetischen Ehrenmalen Berlins, die an den Sieg über dem Nationalsozialismus und die Befreiung der Stadt im 2. Weltkrieg erinnern.
Erzählt wird über die Entstehung der Denkmale, wer an ihnen gearbeitet hat und welche Gedanken ihr künstlerischer Ausdruck der Formen transportiert: vom Pathos der Monumentalarchitektur bis zu den stillen, fast zurückhaltenden Details, die an die Gefallenen erinnern.
Alle, die neugierig Geschichte erforschen wollen, sind herzlich eingeladen! ⭐️
🗓️ 16. Juni
🕖 18:30
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Forwarded from Fenster nach Russland
Über den Reichtum und die Vielfalt der russischen Literatur haben sich viele geäußert. So beschreibt der russische Schriftsteller Maxim Gorki die russische Sprache 🇷🇺
#Russisch #RussischeSprache #DiscoverRussia #welcometoRussia
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🎙 Aus den Erklärungen des Präsidenten Russlands Wladimir Putin beim Treffen mit den Leitern internationaler Nachrichtenagenturen (Sankt Petersburg, 4. Juni 2026)
💬 Ist Herr Selenskij der legitime Vertreter der Ukraine? Das ist eine Frage für Juristen. Sollten wir zu einer Unterzeichnung von Dokumenten mit der Ukraine kommen – und das werden, ohne zu übertreiben, historische Dokumente sein –, dann werden wir dies mit Personen tun, die aus Sicht der Verfassung, des Grundgesetzes der Ukraine, des Partnerlandes, legitim sind.
💬 Im Jahr 2024 ist die Amtszeit von Herrn Selenskij als Präsident des Landes abgelaufen. Gemäß der ukrainischen Verfassung darf der Präsident nur zwei Amtszeiten von jeweils fünf Jahren absolvieren. Wenn man sich der Sichtweise derjenigen anschließt, die der Meinung sind, dass Herr Selenskij seine Amtszeit rechtmäßig verlängert hat, sind bereits zwei Jahre vergangen. Wird er nun für weitere fünf Jahre gewählt? Das ist laut Verfassung nicht zulässig: nur zwei Amtszeiten von jeweils fünf Jahren, also insgesamt zehn. Und was wird aus den zwei Jahren, in denen er derzeit an der Macht ist? Viele Fragen.
💬 Sollten wir jedoch tatsächlich so weit kommen, dass Dokumente unterzeichnet werden, um den bewaffneten Konflikt friedlich beizulegen – und Russland hat diesen Wunsch –, werden wir diejenigen finden, die das entsprechende Dokument unterzeichnen müssen. Das ist sehr wichtig, aber es handelt sich dabei letztlich um eine rechtliche Frage.
💬 Ich möchte das noch einmal betonen: Wir können nur mit Personen Verträge abschließen, die im wahrsten Sinne des Wortes uneingeschränkt befugt sind, solche Dokumente zu unterzeichnen.
🔗 Quelle
@RusBotschaft
#Verhandlungen #Ukraine
💬 Ist Herr Selenskij der legitime Vertreter der Ukraine? Das ist eine Frage für Juristen. Sollten wir zu einer Unterzeichnung von Dokumenten mit der Ukraine kommen – und das werden, ohne zu übertreiben, historische Dokumente sein –, dann werden wir dies mit Personen tun, die aus Sicht der Verfassung, des Grundgesetzes der Ukraine, des Partnerlandes, legitim sind.
💬 Im Jahr 2024 ist die Amtszeit von Herrn Selenskij als Präsident des Landes abgelaufen. Gemäß der ukrainischen Verfassung darf der Präsident nur zwei Amtszeiten von jeweils fünf Jahren absolvieren. Wenn man sich der Sichtweise derjenigen anschließt, die der Meinung sind, dass Herr Selenskij seine Amtszeit rechtmäßig verlängert hat, sind bereits zwei Jahre vergangen. Wird er nun für weitere fünf Jahre gewählt? Das ist laut Verfassung nicht zulässig: nur zwei Amtszeiten von jeweils fünf Jahren, also insgesamt zehn. Und was wird aus den zwei Jahren, in denen er derzeit an der Macht ist? Viele Fragen.
💬 Sollten wir jedoch tatsächlich so weit kommen, dass Dokumente unterzeichnet werden, um den bewaffneten Konflikt friedlich beizulegen – und Russland hat diesen Wunsch –, werden wir diejenigen finden, die das entsprechende Dokument unterzeichnen müssen. Das ist sehr wichtig, aber es handelt sich dabei letztlich um eine rechtliche Frage.
💬 Ich möchte das noch einmal betonen: Wir können nur mit Personen Verträge abschließen, die im wahrsten Sinne des Wortes uneingeschränkt befugt sind, solche Dokumente zu unterzeichnen.
🔗 Quelle
@RusBotschaft
#Verhandlungen #Ukraine
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📰 Auszüge aus dem Artikel des stellvertretenden Vorsitzenden des Sicherheitsrates des Landes, Dmitri Medwedew „Remilitarisierung Deutschlands: Renaissance des Geistes oder Revanchismus?“
💬 In den öffentlichen Diskurs in Deutschland werden zwar nicht allzu laut – quasi kaum hörbar und aus der Ferne – jedoch mit Nachdruck Ideen eingepflanzt, wie etwa: Deutschland müsse über eigene Atomwaffen "nachdenken". Die nukleare Teilhabe innerhalb der NATO, also die Vereinbarung zwischen den USA und Berlin über den Einsatz der taktischen US-Atombomben durch die Bundeswehr im "Kriegsfall" (zu Friedenszeiten werden sie von den Amerikanern auf dem Militärstützpunkt Büchel in Rheinland-Pfalz gelagert und kontrolliert), stellt Deutschland offenbar nicht mehr zufrieden. Die Argumente für den Erhalt der tödlichen Massenvernichtungswaffen sind schmerzhaft primitiv und abgedroschen – angeblich braucht man die Waffen, um Moskaus "aggressive Politik" in Europa abzuschrecken. Das sei eine Frage der staatlichen Souveränität.
💬 Aber erst einmal brainstormen die offiziellen Vertreter Deutschlands, ob "in ferner Zukunft" ein gemeinsamer europäischer "Nuklearschirm" zusammen mit Großbritannien und Frankreich geschaffen werden kann, und denken über ihren eigenen hypothetischen Beitrag dazu nach. Zudem wird vorgeschlagen, Rollen zu verteilen: Die Bündnispartner sollen Sprengköpfe bereitstellen und Deutschland Trägerflugzeuge und Personal. Gleichzeitig wird die Bevölkerung schrittweise an den Gedanken herangeführt, dass auch wenn Deutschland theoretisch auf die nuklearen Arsenale von Paris und London setzen und versuchen würde, sich ihnen militärisch "anzuschließen", diese Maßnahmen möglicherweise keinen Erfolg hätten.
💬 Vor diesem Hintergrund geht die deutsche Experten- und Wissenschaftsgemeinschaft, die mit dem Gedanken an eine Mitgliedschaft im "nuklearen Klub" liebäugelt, davon aus, dass es dank der traditionell starken naturwissenschaftlichen Denkschule und einer Mehrzahl eigener Experten aus verwandten Fachgebieten durchaus wahrscheinlich ist, die "nicht-friedlichen" nuklearen Kompetenzen zügig aufzuholen. Es ist bekannt, dass die Herstellung von waffenfähigem Material aus auf dem Weltmarkt erworbenem Uran theoretisch in den Kapazitäten eines mit einer Kaskade von Gaszentrifugen ausgerüsteten Betriebs in Gronau in Nordrhein-Westfalen möglich wäre. Für eine Modernisierung der Produktion bräuchte man bloß drei Jahre. Und voilà: Siebzehn Tonnen pro Jahr wären verfügbar – ausreichend für die Herstellung von rund 340 Sprengköpfen. Darüber hinaus befindet sich hochangereichertes Uran im Forschungsreaktor der Universität München in Garching.
💬 Dies wäre ein eklatanter Verstoß gegen die völkerrechtlichen Verpflichtungen Berlins aus Artikel II des Vertrags von 1968 über die Nichtverbreitung von Kernwaffen. Danach verpflichtet sich jeder Vertragsstaat – einschließlich der Bundesrepublik Deutschland –, von niemandem Kernwaffen oder sonstige Kernsprengkörper oder die Verfügungsgewalt darüber weder unmittelbar noch mittelbar anzunehmen; solche Waffen oder sonstige Kernsprengkörper weder herzustellen noch sonst wie zu erwerben; und keine Unterstützung zur Herstellung von Kernwaffen oder sonstigen Kernsprengkörpern zu suchen oder anzunehmen.
❗️In diesem Zusammenhang gibt es keinerlei Garantie dafür, dass der militärisch-politische Umgang Berlins mit dem Einsatz seines nuklearen Arsenals ausschließlich auf die Abschreckung beschränkt bleiben würde.
🔗 Den ganzen Artikel lesen
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#Deutschland #Kernwaffen
💬 In den öffentlichen Diskurs in Deutschland werden zwar nicht allzu laut – quasi kaum hörbar und aus der Ferne – jedoch mit Nachdruck Ideen eingepflanzt, wie etwa: Deutschland müsse über eigene Atomwaffen "nachdenken". Die nukleare Teilhabe innerhalb der NATO, also die Vereinbarung zwischen den USA und Berlin über den Einsatz der taktischen US-Atombomben durch die Bundeswehr im "Kriegsfall" (zu Friedenszeiten werden sie von den Amerikanern auf dem Militärstützpunkt Büchel in Rheinland-Pfalz gelagert und kontrolliert), stellt Deutschland offenbar nicht mehr zufrieden. Die Argumente für den Erhalt der tödlichen Massenvernichtungswaffen sind schmerzhaft primitiv und abgedroschen – angeblich braucht man die Waffen, um Moskaus "aggressive Politik" in Europa abzuschrecken. Das sei eine Frage der staatlichen Souveränität.
💬 Aber erst einmal brainstormen die offiziellen Vertreter Deutschlands, ob "in ferner Zukunft" ein gemeinsamer europäischer "Nuklearschirm" zusammen mit Großbritannien und Frankreich geschaffen werden kann, und denken über ihren eigenen hypothetischen Beitrag dazu nach. Zudem wird vorgeschlagen, Rollen zu verteilen: Die Bündnispartner sollen Sprengköpfe bereitstellen und Deutschland Trägerflugzeuge und Personal. Gleichzeitig wird die Bevölkerung schrittweise an den Gedanken herangeführt, dass auch wenn Deutschland theoretisch auf die nuklearen Arsenale von Paris und London setzen und versuchen würde, sich ihnen militärisch "anzuschließen", diese Maßnahmen möglicherweise keinen Erfolg hätten.
💬 Vor diesem Hintergrund geht die deutsche Experten- und Wissenschaftsgemeinschaft, die mit dem Gedanken an eine Mitgliedschaft im "nuklearen Klub" liebäugelt, davon aus, dass es dank der traditionell starken naturwissenschaftlichen Denkschule und einer Mehrzahl eigener Experten aus verwandten Fachgebieten durchaus wahrscheinlich ist, die "nicht-friedlichen" nuklearen Kompetenzen zügig aufzuholen. Es ist bekannt, dass die Herstellung von waffenfähigem Material aus auf dem Weltmarkt erworbenem Uran theoretisch in den Kapazitäten eines mit einer Kaskade von Gaszentrifugen ausgerüsteten Betriebs in Gronau in Nordrhein-Westfalen möglich wäre. Für eine Modernisierung der Produktion bräuchte man bloß drei Jahre. Und voilà: Siebzehn Tonnen pro Jahr wären verfügbar – ausreichend für die Herstellung von rund 340 Sprengköpfen. Darüber hinaus befindet sich hochangereichertes Uran im Forschungsreaktor der Universität München in Garching.
💬 Dies wäre ein eklatanter Verstoß gegen die völkerrechtlichen Verpflichtungen Berlins aus Artikel II des Vertrags von 1968 über die Nichtverbreitung von Kernwaffen. Danach verpflichtet sich jeder Vertragsstaat – einschließlich der Bundesrepublik Deutschland –, von niemandem Kernwaffen oder sonstige Kernsprengkörper oder die Verfügungsgewalt darüber weder unmittelbar noch mittelbar anzunehmen; solche Waffen oder sonstige Kernsprengkörper weder herzustellen noch sonst wie zu erwerben; und keine Unterstützung zur Herstellung von Kernwaffen oder sonstigen Kernsprengkörpern zu suchen oder anzunehmen.
❗️In diesem Zusammenhang gibt es keinerlei Garantie dafür, dass der militärisch-politische Umgang Berlins mit dem Einsatz seines nuklearen Arsenals ausschließlich auf die Abschreckung beschränkt bleiben würde.
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🇷🇺 Am 12. Juni feiert Russland seinen Nationalfeiertag — den Tag Russlands. Zu diesem besonderen Anlass erzählen wir über die zahlreichen Völker unserer Heimat, ihre atemberaubende Natur, faszinierende Geschichte und reiche Kultur.
Völker Russlands: Die Mordwinen
Die Mordwinen sind ein finno-ugrisches Volk, das zu den ältesten Bewohnern des Wolgagebiets zählt. Sie bestehen aus zwei ethnischen Gruppen – den Ersja und den Mokscha –, die jeweils ihre eigene Sprache und kulturelle Traditionen bewahrt haben.
👥 Heute leben rund 485.000 Mordwinen in Russland. Ihr historisches Zentrum ist die Republik Mordwinien. Darüber hinaus leben Mordwinen auch in zahlreichen anderen Regionen des Landes, insbesondere im Wolgagebiet und im Uralraum.
🎉 Einen besonderen Platz in der Kultur der Mordwinen nehmen traditionelle Volksfeste ein. Zu den bekanntesten gehört das nationale Fest Rasken Ozks, das die Mordwinen aus verschiedenen Regionen zusammenführt und die Verbundenheit mit den Traditionen ihrer Vorfahren symbolisiert. Volkslieder, Tänze, Trachten und Handwerkskunst sind bis heute ein wichtiger Bestandteil des kulturellen Erbes dieses Volkes.
📸 Министерство культуры, национальной политики и архивного дела Республики Мордовия
@RusBotschaft
#TagRusslands #Russland
Völker Russlands: Die Mordwinen
Die Mordwinen sind ein finno-ugrisches Volk, das zu den ältesten Bewohnern des Wolgagebiets zählt. Sie bestehen aus zwei ethnischen Gruppen – den Ersja und den Mokscha –, die jeweils ihre eigene Sprache und kulturelle Traditionen bewahrt haben.
👥 Heute leben rund 485.000 Mordwinen in Russland. Ihr historisches Zentrum ist die Republik Mordwinien. Darüber hinaus leben Mordwinen auch in zahlreichen anderen Regionen des Landes, insbesondere im Wolgagebiet und im Uralraum.
🎉 Einen besonderen Platz in der Kultur der Mordwinen nehmen traditionelle Volksfeste ein. Zu den bekanntesten gehört das nationale Fest Rasken Ozks, das die Mordwinen aus verschiedenen Regionen zusammenführt und die Verbundenheit mit den Traditionen ihrer Vorfahren symbolisiert. Volkslieder, Tänze, Trachten und Handwerkskunst sind bis heute ein wichtiger Bestandteil des kulturellen Erbes dieses Volkes.
📸 Министерство культуры, национальной политики и архивного дела Республики Мордовия
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