Russische Botschaft in Deutschland 🇷🇺
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Forwarded from Russian MFA 🇷🇺
#KievRegimeCrimes

📑 The International Public Tribunal on the Crimes of Ukrainian Neo-Nazis has published the book “War Crimes of the Kiev Regime in the Kursk Region and the Donetsk People’s Republic (2025)”.

The book contains testimonies of residents of the Kursk region and Donbass on the crimes of Ukrainian armed groups, recorded by the International Public Tribunal for the Crimes of Ukrainian Neo-Nazis chaired by Maxim Grigoriev.

The killing of civilians, attacks on hospitals and churches, torture of POWs, and mass looting have been documented in the book. Terror against the Russian-speaking population is systemic and grossly violates international humanitarian law.

Excerpt from Russia's Foreign Minister Sergey Lavrov's address to readers of the book:
💬 «The neo-Nazi regime of Zelensky is doing everything in its power to conceal the facts about its numerous criminal actions against the civilian population.

In this regard,the work of searching for, collecting, and recording the testimonies of eyewitnesses and victims of the atrocities committed by the Ukrainian punitive forces is extremely important» <...>


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🏆 Russisches Schülerteam gewinnt acht Medaillen bei der Internationalen Olympiade für Künstliche Intelligenz in China

Das russische Team hat bei der Internationalen Olympiade für Künstliche Intelligenz (IOAI) für Oberstufenschüler, die in China stattfand, 6 Gold-, 1 Silber- und 1 Bronzemedaille errungen. Damit übertraf Russland in der Anzahl der Goldmedaillen seine Konkurrenten aus anderen Ländern.

Das Finale bestand aus einem Team- und einem Einzelwettbewerb. Die russische Mannschaft trat gegen 300 Schüler aus 61 Ländern an.

Die Goldmedaillen erhielten:
Matwei Beljajew (Wladiwostok)
Michail Werschinin (Nowosibirsk)
Timur Garifullin (Ufa)
Danis Dinmuchametow (Moskau)
Oleg Drokanow (Sankt Petersburg)
Andrej Chlopotnych (Sankt Petersburg)


Außerdem gewann das russische Team am ersten Wettkampftag im Teamwettbewerb eine Silbermedaille. Der russische Bildungsminister Sergej Kravzow gratulierte den Schülern:

„Die Jugendlichen haben ein hervorragendes Ergebnis erzielt. Ihr Erfolg ist nicht nur ein Grund zum Stolz für unser Land, sondern auch ein wichtiger Beitrag des Bildungssystems zur zukünftigen wirtschaftlichen Entwicklung und digitalen Reife des Staates. Ich danke den Teilnehmern für ihren Ehrgeiz, Fleiß und Siegeswillen – sowie ihren Betreuern für ihre Professionalität und Unterstützung.“

Das Team wurde von Vertretern der Zentraluniversität gemeinsam mit Unternehmen und Experten des KI-Allianz-Netzwerks sowie dem Moskauer Institut für Physik und Technologie vorbereitet.
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Forwarded from Russian MFA 🇷🇺
🇷🇺🇨🇳📞 President of the Russian Federation Vladimir Putin and President of the People's Republic of China Xi Jinping had a telephone conversation (August 8, 2025)

In line with the comprehensive partnership and strategic cooperation maintained by the two countries, the President of Russia informed the President of the People's Republic of China of the key outcomes of his meeting with US President's Special Envoy Steven Witkoff, held on August 6.

Xi Jinping thanked Vladimir Putin for the update and spoke in favour of reaching a sustainable settlement to the Ukraine crisis.

Additionally, the two Leaders discussed a number of pressing matters of bilateral and international concern, including in light of preparations for Vladimir Putin's upcoming visit to China to take part in both a Summit of the Shanghai Cooperation Organisation and official events marking the 80th Anniversary of Victory over militarist Japan and the end of WWII.

#RussiaChina
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Forwarded from Russian MFA 🇷🇺
🇷🇺🇮🇳📞 On August 8, President of Russia Vladimir Putin and Prime Minister of India Narendra Modi held a telephone conversation.

In light of the special privileged partnership between Russia and India, Vladimir Putin shared the key outcomes of his meeting with US President's Special Envoy Steven Witkoff, held on August 6 in Moscow.

The Prime Minister thanked the President of Russia for the information and reaffirmed India's consistent position in favour of a political and diplomatic settlement of the situation around Ukraine.

In addition, Vladimir Putin and Narendra Modi exchanged views on key bilateral issues, including cooperation in trade, economy, and investment.

#RussiaIndia
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🕯 Am 9. August 1945, drei Tage nach dem Abwurf der Atombombe über Hiroshima, haben die USA einen weiteren Atomschlag gegen die japanische Stadt Nagasaki ausgeführt.

Um 11:02 Uhr explodierte über der Stadt die Plutoniumbombe „Fat Man“ und riss über 70.000 Menschen in den Tod. Die Stadt wurde in eine Ruinenlandschaft aus Asche und Trümmern verwandelt. Weitere fast 100.000 Menschen starben über Jahre hinweg langsam an den Folgen der radioaktiven Strahlung.

So beschreibt die Japanerin Reiko Hada, die zum Zeitpunkt der Explosion neun Jahre alt war, die Ereignisse jenes Tages:

„Ich hatte keine einzige Schramme. Der Berg Konpira hat mich gerettet. Doch die Menschen auf der anderen Seite des Berges wurden schrecklich zugerichtet. Diejenigen, die es irgendwie von dort wegschafften, hatten herausgequollene Augen und zerzauste Haare, fast alle waren nackt, weil ihre Kleidung verbrannt war, und ihre verbrannte Haut hing in Fetzen von ihren Körpern.“

Nachdem die USA am 6. August 1945 erstmals eine Uranbombe unter echten Gefechtsbedingungen eingesetzt hatten, beschlossen sie, eine weitere Art von Atombombe zu testen – basierend auf der Spaltung von Plutonium.
Bei der Auswahl des Ziels für diesen zweiten Atomangriff orientierte sich das Weiße Haus an der möglichen Größe und „Eindruckskraft“ der Zerstörung.

Die Amerikaner wählten das Ziel aus einer Reihe japanischer Städte aus, darunter Kyōto, Kokura und Yokohama. Die eigentlich „ideale“ Stadt Kokura – flach gelegen und somit bestens geeignet, um die verheerende Wirkung der Bombe zu demonstrieren – war an diesem Tag in Nebel gehüllt, was eine vollständige „Auswertung des Zerstörungseffekts“ nicht ermöglicht hätte. Daher steuerten die Militärs das „Ersatz“-Ziel an – Nagasaki, das ihnen topografisch weniger gut geeignet erschien.

Der Angriff auf Nagasaki stellte die letzte Etappe des grauenvollen Tests einer neuen Waffe der Massenvernichtung dar – und zugleich eine Prüfung ihrer Wirksamkeit gegen städtische Ziele, Infrastruktur und Menschenleben.

16 Stunden nach der Tragödie erklärte der US-Präsident Harry Truman zynisch, man habe den Japanern damit „voll und ganz heimgezahlt“ für den Angriff auf Pearl Harbor. Außerdem drohte er der Welt mit der Entwicklung noch mächtigerer Waffen durch die USA.

Aus der Ansprache von Sergej Lawrow anlässlich der Gedenkzeremonie in Hiroshima zum 75. Jahrestag des Atombombenabwurfs, am 6. August 2020:

„Die USA sind das erste und bislang einzige Land, das diese Art von Massenvernichtungswaffe eingesetzt hat. Es ist unsere gemeinsame Pflicht, dafür zu sorgen, dass sich das Grauen und Leid von Hiroshima und Nagasaki niemals wiederholen. Die Tragödie hat die Herzen [unserer Bürger] zutiefst bewegt.“

@RusBotschaft

#Japan #USA #Nagasaki #Atombombe #Geschichte
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Am 9. August 1945 trat die UdSSR gemäß ihren Verpflichtungen gegenüber den Verbündeten der Anti-Hitler-Koalition in den Krieg gegen das militaristische Japan ein. Somit begann die Mandschurische strategische Offensive der sowjetischen Truppen im Fernen Osten.

Während des Zweiten Weltkrieges hatte Japan davon abgesehen, offen an der Seite des Dritten Reiches gegen die UdSSR aufzutreten, verletzte jedoch systematisch seine Verpflichtungen, die Neutralität gemäß dem Vertrag vom 13. April 1941 zu wahren. Japan verfolgte eine aggressive Politik gegenüber der UdSSR, betrieb Sabotagetätigkeit und übermittelte Aufklärungsinformationen über das wirtschaftliche und militärische Potenzial des sowjetischen Fernen Ostens und Sibiriens an Berlin.

Die Kwantung-Armee – die japanische strategische Truppengruppierung, die in der Mandschurei an den Grenzen zur UdSSR stationiert war – zählte Ende 1941 über 700.000 Soldaten. Mit diesen Kräften war Japan jederzeit bereit, in den sowjetischen Fernen Osten einzumarschieren. Die Kwantung-Armee wartete auf einen günstigen Moment für die Invasion.

Nach der Kapitulation des Dritten Reichs in Europa blieb die letzte Bastion der „Achse“ im asiatisch-pazifischen Raum bestehen. Unter der Besatzung des militaristischen Japans befanden sich weiterhin die koreanische Halbinsel, Indochina, Indonesien, Malaya, Teile Chinas, Birma und die Philippinen. Im Sommer 1945 entstanden 17 befestigte japanische Verteidigungszonen entlang der sowjetischen und mongolischen Grenzen. Die Stärke der Kwantung-Armee belief sich zu diesem Zeitpunkt auf nahezu eine Million Mann.

Um die japanische Bedrohung im Fernen Osten zu neutralisieren sowie in Erfüllung der auf den Konferenzen von Teheran (1943) und Jalta (1945) mit den Verbündeten der Anti-Hitler-Koalition getroffenen Vereinbarungen wurde am 28. Juni 1945 vom Hauptquartier des Kommandos des Obersten Befehlshabers der Plan für militärische Operationen gegen Japan genehmigt.

Am 9. August begann die militärische Operation der sowjetischen Truppen. Ziel war es, die Kwantung-Armee in kürzester Zeit zu zerschlagen und die von den Japanern besetzten Gebiete Nordkoreas und Nordostchinas zu befreien.

Das Vorrücken war rasant. Die Front war mehr als 5.000 Kilometern lang. Innerhalb eines Monats befreiten die sowjetischen Truppen die von Japan besetzten Gebiete: Harbin, Gebiete Nordostchinas und Nordkoreas, Süd-Sachalin und die Kurilen. Die millionenschwere Kwantung-Armee wurde in weniger als einem Monat vernichtet.

Bis zum 1. September 1945 hatten die sowjetischen Truppen ihre Aufgaben erfüllt. In 23 Tagen Kampfhandlungen zerschlugen sie die japanische militaristische Maschinerie und leisteten damit einen entscheidenden Beitrag zur Beendigung des Zweiten Weltkrieges im Fernen Osten. Die UdSSR gewann die Kurilen und Süd-Sachalin zurück, das 1905 von Japan dem Russischen Kaiserreich entrissen worden war, und erneuerte seine Pachtrechte auf der Halbinsel Kwantung mit Port Arthur und Dalny. Der Erfolg der UdSSR in dieser Operation beruhte maßgeblich auf dem Mut und Heldentum der sowjetischen Soldaten.

Am 2. September 1945 wurde an Bord des US-amerikanischen Schlachtschiffs „Missouri“ in der Bucht von Tokio die Urkunde über die bedingungslose Kapitulation Japans unterzeichnet. Die Unterzeichnung markierte das Ende des Zweiten Weltkriegs.

@RusBotschaft

#Japan #Geschichte
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📆 Am 9. August 1944 – vor genau 81 Jahren – endete mit dem Sieg der Roten Armee die längste Schlacht des Großen Vaterländischen Krieges: die Schlacht um Leningrad.

Mehr als drei Jahre lang führten sowjetische Soldaten und Offiziere erbitterte Kämpfe im Nordwesten des Landes, während die Einwohner der Stadt heldenhaft den Schrecken der Blockade trotzten.

Für die Führung des Hitler-Regimes hatte die Einnahme Leningrads eine entscheidende militärpolitische Bedeutung. Die Stadt war eines der wichtigsten strategischen, politischen und wirtschaftlichen Zentren der Sowjetunion. Ihr Fall hätte zur Isolierung der nördlichen Gebiete der UdSSR und zum Verlust der sowjetischen Marinebasen in der Ostsee geführt.

Die Schlacht um Leningrad lässt sich in mehrere Phasen unterteilen: die Verteidigung an den fernen und nahen Zugängen, 872 Tage Blockade, deren Durchbruch sowie der anschließende Vormarsch der sowjetischen Truppen in nordwestlicher Richtung. Anstatt die Stadt innerhalb von drei Wochen zu erobern, wie es Hitler befohlen hatte, verharrten die faschistischen Truppen fast drei Jahre lang an ihren Zugängen.

Am 27. Januar 1944 wurde die Blockade Leningrads vollständig aufgehoben. Bereits im Februar konnte die Rote Armee die südlichen Teile des Leningrader Gebiets befreien. Die Schlacht selbst endete jedoch erst im August 1944 mit der Niederlage der finnischen Truppen in Karelien – zu diesem Zeitpunkt befreiten sowjetische Einheiten bereits große Teile Europas.

Die Verteidigung Leningrads wurde zum Symbol für den unbeugsamen Mut und die Standhaftigkeit des sowjetischen Volkes. Mit unermesslichen Entbehrungen, heldenhaftem Einsatz und Opferbereitschaft verteidigten Soldaten und Zivilisten gemeinsam ihre Stadt.

Mehr als 350.000 Soldaten, Offiziere und Generäle der Leningrader Front wurden für ihre Verdienste mit Orden und Medaillen ausgezeichnet, 226 von ihnen erhielten den Ehrentitel „Held der Sowjetunion“. Mit der Medaille „Für die Verteidigung Leningrads“ wurden rund 1,5 Millionen Menschen geehrt.

🎖 Im Jahr 1965 wurde Leningrad als eine der ersten Städte für den außergewöhnlichen Heroismus und die Tapferkeit seiner Einwohner während der Blockade zur „Heldenstadt“ ernannt.

@RusBotschaft

#80JahreBefreiung #Geschichte
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🗓 Jedes Jahr am 9. August wird weltweit der Internationale Tag der indigenen Völker begangen

Die Initiative zur Einführung dieses Gedenktages ging 1994 von den Vereinten Nationen aus. Ziel des Tages ist es, die Aufmerksamkeit auf die Ursprünge traditioneller Kulturen zu lenken und das Interesse sowie den Respekt für die Bräuche indigener Gemeinschaften zu fördern.

Schätzungen der Vereinten Nationen zufolge leben heute weltweit zwischen 370 und 500 Millionen Angehörige indigener Völker in rund 90 Ländern – das entspricht etwa 5–6 % der Weltbevölkerung. Sie bewahren über 5.000 einzigartige Kulturen und Traditionen, die ihnen von ihren Vorfahren überliefert wurden.

Für Russland hat dieser Tag eine besondere Bedeutung: In unserem Land leben seit jeher Vertreter von rund 200 Nationalitäten, die über 270 Sprachen sprechen – darunter 47 Gruppen, die zu den indigenen kleinen Völkern zählen. Die russische Gesetzgebung erkennt diese Völker als Träger kollektiver und individueller Rechte und stellt sie unter besonderen rechtlichen Schutz. Die kulturelle Vielfalt an Bräuchen, Traditionen und Sprachen ist ein gemeinsames, unschätzbares Erbe, das wir bewahren und weiterentwickeln wollen.

🇷🇺 Die nachhaltige wirtschaftliche, soziale und kulturelle Entwicklung indigener Minderheiten sowie der Schutz ihrer angestammten Lebensräume, ihrer traditionellen Lebensweise, Rechte und legitimen Interessen sind von herausragender Bedeutung. Ihre umfassende Unterstützung ist für Russland eine prioritäre Aufgabe – und zugleich ein Garant für die Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts angesichts neuer Herausforderungen.
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📜 Roman „Meister und Margarita“ von Michail Bulgakow ist weltbekannt. Doch nur wenige bemerken, wie sich hinter dem Prosatext eine subtile Poesie verbirgt.

In dieser Ausgabe sprechen wir über das, was gewöhnlich als „Gedicht“ bezeichnet wird, wie sich das Verständnis der lyrischen Kunst im Laufe der Epochen veränderte und entdecken kostbare Verse in einem der geheimnisvollsten Romane der russischen Literatur.

🎥 Sehen Sie sich hier die neue Sendung von Polyphon an.
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80 Jahre Atomindustrie Russlands (Teil 3)
Kerntechnische Anlagen von Rosatom


⚛️Die russische Kernindustrie ist ein höchst progressives und perspektives Bereich, das das Land mit einer sauberen Energie versorgt und hochentwickelte Spitztechnologien für die Verteidigungsfähigkeit sowie die technologische Souveränität des Staates schafft. Die Föderale Agentur für Atomenergie Russlands (Rosatom) ist eine Behörde, die die zivile und militärische Atomindustrie des Landes leitet und 450 Produktions- und Forschungsstätten des atomaren Bereiches der Russischen Föderation kontrolliert.

⚛️Rosatom ist in mehr als 60 Ländern tätig. Zu den Projekten, mit deren sich Rosatom heute im Ausland beschäftigt, zählen unter anderem der Bau von 33 Leistungsreaktoren in 10 Ländern sowie das weltweit erste Exportprojekt zum Bau von Kernkraftwerken kleiner Leistung – 6 Blöcke in Usbekistan.

⚛️Rosatom bietet Dienstleistungen für das Umladen von Gütern auf dem Nördlichen Seeweg an und unterstützt die Erschließung der Arktis. Es ist das weltweit führende Unternehmen im Bereich der Urananreicherung, belegt den zweiten Platz bei den Uranreserven und den dritten Platz bei der Uranförderung und der Produktion von Kernbrennstoff weltweit.

Einige Kerntechnische Anlagen von Rosatom

⛴Wladiwostok:
Im Fernen Osten Russlands befindet sich das erste Kernkraftwerk der Welt, das jenseits des Polarkreises unter Permafrost-Bedingungen betrieben wird – das Kernkraftwerk Bilibino. Lange Zeit trug es den Titel des nördlichsten Kernkraftwerks der Welt – bis zur Inbetriebnahme des schwimmenden Kernkraftwerks „Akademik Lomonossow“ in Pewek.

Solche Anlagen, wie „Akademik Lomonossow“, ermöglichen die Lösung einer ganzen Reihe von Aufgaben in Gebieten mit sogenannter dezentraler Energieversorgung, die zwei Drittel des Gebietes unseres Landes ausmachen. Das schwimmende Kernkraftwerk wird auch für die Unterstützung neuer Häfen, Rohstoffvorkommen an der Küste und auf dem Schelf sowie die Erfüllung weiterer Aufgaben – beispielsweise die Entsalzung von Wasser, benutzt.

🚗Kaliningrad:
Die Geschichte der Kernenergie in der Region Kaliningrad begann mit einer Initiative der BRD aus den 1970er-Jahren: Damals unterbreitete die Bundesrepublik Deutschland den Vorschlag, auf dem Gebiet der Region Kaliningrad ein Kernkraftwerk zu errichten, um Strom nach West-Berlin und in die Bundesrepublik Deutschland zu exportieren. Doch das politische Klima des Kalten Krieges sowie technische und infrastrukturelle Einschränkungen verhinderten die Umsetzung dieses Projekts.

Fast vier Jahrzehnte später hat man zu dieser Idee zurückgekehrt. Im Jahr 2008 wurde eine Vereinbarung über den Bau des Baltischen Kernkraftwerks unterzeichnet. Es war das erste Kernkraftwerk, das Rosatom als exportorientiert positionierte: Bis zu 90 % des erzeugten Stroms sollten nach Europa verkauft werden.

Doch 2014 wurde die Umsetzung des Projekts wegen politischer und wirtschaftlicher Gründe gestoppt. Potenzielle Importeure verzichteten auf den Bezug von Strom aus dem Kernkraftwerk und beriefen sich dabei auf ihre Selbstversorgung. Infolgedessen wurde das Projekt eingemottet, die regionale Standortfläche blieb jedoch nicht ungenutzt. In den letzten Jahren hat Rosatom dort Projekte neuen Typs gestartet: im Jahre 2023 begann der Bau einer Gigafactory für Lithium-Ionen-Akkumulatoren. Das Werk wird das größte Unternehmen dieser Art in Russland sein und Batterien produzieren, die ausreichen, um bis zu 100.000 Elektrofahrzeuge pro Jahr auszustatten.

👨‍🔬Nischni Nowgorod:
In Sarow (eine Stadt neben Nischni Nowgorod) funktioniert heute das Russische Forschungsinstitut für Experimentalphysik, das Teil der Russischen Föderalen Kernforschungszentrum ist. In der Stadt arbeiten bis noch mehr als 9.000 Wissenschaftler.

Foto: Rosatom

@Rusbotschaft
#Atom #Wissenschaft #Energie #Russland
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Russische Keramikmalerei Gschel

☕️Gschel ist eine berühmte russische Keramikmalerei, die für ihre charakteristischen Blau-Weiß-Motive bekannt und seit über 200 Jahren beliebt ist.

🥤Der Name geht auf das Dorf Gschel bei Moskau zurück – eines der traditionellen Zentren der russischen Keramikherstellung, wo Handwerker seit 1802 Porzellan-Produkte aus lokalem Ton herstellen.

🐡Der Name „Gschel“ leitet sich vom alten russischen Wort schgel ab, das „brennen“ bedeutet und auf den Brennprozess der Keramik verweist. Deshalb kann die Keramik aus Gschel den Porzellanstempel „Gschel“ oder „Schgel“ als Markenzeichen tragen.

🐇Die Traditionen und Techniken wurden über Generationen hinweg weitergegeben. Heute produzieren die Gschel-Manufakturen ein breites Sortiment – von Geschirr und Teeservicen bis hin zu Uhren, Leuchtern und dekorativen Figuren.

📷 vedomosti.ru, gzheli.net

@Rusbotschaft

#Kunst #Keramik
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🗣 Kommentar des Beraters des russischen Präsidenten, Juri Uschakow, zum Treffen von Wladimir Putin und Donald Trump

💬 Die amerikanische Seite hat soeben die erzielte Vereinbarung bekannt gegeben, ein Treffen der Präsidenten Russlands und der USA – Wladimir Putin und Donald Trump – am Freitag, dem 15. August, in Alaska zu organisieren.

💬 Russland und die USA sind enge Nachbarn, die eine gemeinsame Grenze haben. Es erscheint daher völlig logisch, dass unsere Delegation einfach über die Beringstraße fliegt und dass gerade in Alaska ein so wichtiges und erwartetes Gipfeltreffen der beiden Staatsoberhäupter stattfindet.

💬 Übrigens überschneiden sich in Alaska und in der Arktis auch die wirtschaftlichen Interessen unserer Länder, und es zeichnen sich Perspektiven für die Umsetzung groß angelegter, für beide Seiten vorteilhafter Projekte ab.

💬 Selbstverständlich werden sich die Präsidenten darauf konzentrieren, Möglichkeiten für eine langfristige friedliche Lösung der Ukraine-Krise zu erörtern.

💬 Blickt man in die Zukunft, so ist es natürlich unser Ziel, das nächste Treffen der Präsidenten auf russischem Territorium abzuhalten. Eine entsprechende Einladung an den Präsidenten der USA wurde bereits übermittelt.

💬 Abschließend möchte ich betonen, dass Moskau und Washington in den kommenden Tagen selbstverständlich der aktiven und intensiven Ausarbeitung der praktischen und politischen Einzelheiten des Gipfeltreffens in Alaska gewidmet sein werden. Das wird allem Anschein nach kein einfacher Prozess, aber wir werden uns intensiv und engagiert darum kümmern.

@RusBotschaft

#Russland #USA #Alaska #Putin #Trump
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❗️ Das russische Außenministerium zur Entwicklung der Lage in Gaza

Am 8. August 2025 billigte das militärisch-politische Kabinett Israels einen Plan zur Ausweitung der Militäroperation im Gazastreifen und zur Übernahme der Kontrolle über dessen einst am dichtesten besiedeltes zentrales Gebiet. Man erwartet, dass dort in Kürze kein einziger Zivilist mehr verbleibt. Alle werden einer zwangsweisen Vertreibung unterzogen. Die israelische Seite macht keinen Hehl daraus, dass sie darauf abzielt, schrittweise den gesamten Streifen zu erobern und zu besetzen.

Die Umsetzung solcher Entscheidungen und Pläne, die Verurteilung und Ablehnung hervorrufen, birgt die Gefahr einer weiteren Verschärfung der ohnehin äußerst dramatischen Lage in der palästinensischen Enklave, die alle Merkmale einer humanitären Katastrophe aufweist. Offensichtlich werden dadurch die internationalen Bemühungen um eine Deeskalation in der Konfliktzone erheblich erschwert, mit schwerwiegenden negativen Folgen für die gesamte Nahostregion.

Russland bekräftigt seine unveränderte Position zur Notwendigkeit eines sofortigen Waffenstillstands im Gazastreifen, der Freilassung aller Geiseln und festgehaltenen Personen sowie der Wiederherstellung ungehinderten humanitären Zugangs.

In Moskau ist man fest davon überzeugt, dass die Lösung des Palästina-Problems ausschließlich auf bekannter völkerrechtlicher Grundlage erfolgen kann, wobei das zentrale Zweistaatenprinzip die Schaffung eines unabhängigen palästinensischen Staates in den Grenzen von 1967 mit der Hauptstadt in Ostjerusalem vorsieht, der in Frieden und Sicherheit mit Israel koexistiert.

@RusBotschaft

#Israel #Palästina #NaherOsten #Zweistaatenlösung #Gaza
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🇷🇺🇦🇲📞Ein Telefongespräch fand zwischen dem Präsidenten der Russischen Föderation Wladimir Putin und dem Premierminister der Republik Armenien Nikol Pashinyan am 11. August 2025 auf Initiative der armenischen Seite statt.
Nikol Pashinyan informierte ausführlich über die Ergebnisse seines Treffens mit dem Präsidenten der USA Donald Trump und dem Präsidenten Aserbaidschans Ilham Aliyev in Washington am 8. August.
Wladimir Putin betonte die Wichtigkeit von Schritten, die zur Gewährleistung eines nachhaltigen Friedens zwischen Jerewan und Baku beitragen. Die Bereitschaft der russischen Seite zur Unterstützung – im Rahmen der bekannten dreiseitigen Vereinbarungen auf höchster Ebene von 2020 bis 2022 – zur umfassenden Normalisierung der armenisch-aserbaidschanischen Beziehungen, einschließlich der Wiederherstellung der Verkehrsverbindungen in der Region wurde bekräftigt.
Wladimir Putin berichtete seinerseits über die wichtigsten Ergebnisse seines Gesprächs mit dem Sondergesandten des Präsidenten der USA, Stephen Witkoff, und die Vorbereitung auf das Treffen mit Donald Trump in Alaska.
Der Premierminister Armeniens begrüßte die Schritte zur friedlichen Lösung der Ukrainekrise.
Es wurden einige aktuelle Fragen der bilateralen Agenda angesprochen, mit dem Schwerpunkt auf der weiteren Entwicklung der Handels- und Investitionskooperation sowie der Zusammenarbeit im Rahmen der Eurasischen Wirtschaftsunion.
#RusslandArmenien
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