🪩 Es bleiben 3 Tage bis zum Intervision Song Contest. Die Teilnehmer spazieren durch Moskau und genießen die letzten warmen und sonnigen Tage.
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Zwischen Tradition und Moderne
500 Jahre russische Kunst. Zur Eröffnung der Tretjakow-Galerie in Kaliningrad. Ein Besuch
💬"Die Stadt [Kaliningrad] und die gleichnamige Oblast sind seit 2022 ein vielbesuchtes Ziel der aus allen Teilen Russlands kommenden einheimischen Touristen...Im Jahr 2024 verzeichnete die Oblast einen neuen Rekord mit zwei Millionen Besuchern. Die Touristen schätzen besonders die europäische Anmutung, ob nun in Kaliningrad oder den kleineren Städten und den Kurorten an der Ostseeküste. Hier gibt es Vorgärten, Blumen auf Balkonen, alte Alleen an einsamen Landstraßen, altes Straßenpflaster und alte deutsche Häuser aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert."
💬"Am 12. Juni 2025 eröffnete in der Stadt eine Filiale der berühmten Moskauer Tretjakow-Galerie, dem größten Museum für russische Kunst. Der Bau war schon seit dem vorigen Jahr fertiggestellt, die Eröffnung war mit Spannung erwartet worden. Das neue Museum wird als Bereicherung, nicht als Konkurrenz empfunden."
💬"Die Kaliningrader Filiale der Tretjakowka gibt der Geschichte dieses größten Museums für russische Kunst [der Moskauer Tretjakowka] einen eigenen Ausstellungsbereich mit zahlreichen Reproduktionen von Fotos und Dokumenten, Audiostationen und inszenierten Ausstellungselementen. Dabei spart die Geschichtsausstellung auch die politischen Wechsel nicht aus, etwa die Zerstörung von Klöstern zu Sowjetzeiten und die gezielte Bewahrung einiger wichtiger Ikonen durch Mitarbeiter der Tretjakowka."
💬"Etwa 300 Werke präsentiert die Ausstellung »Fünf Jahrhunderte russischer Kunst..."
💬"Die Porträtkunst bleibt eine Hauptaufgabe. Es ist schön, dass die Ausstellung daraus ein bis zum Ende durchgehaltenes Prinzip entwickelt, die Malerei durch plastische Porträts anzureichern und so Blick- und historische Beziehungen zu vertiefen."
💬"Grundsätzlich gilt für die Ausstellung zum 20. Jahrhundert und die sowjetische Kunst das Nebeneinander von Traditionen bis hin zur Ikonenmalerei und Moderne mit großer Selbstverständlichkeit, ältere noch der Wanderer-Prägung neben jüngeren. Hier sind eindrucksvolle Beispiele vertreten, darunter Boris Jakovlew (1890–1972) mit seinem berühmten »Der Transport ist beladen« von 1923. Der Dunst des Tages und der Dampf der Lokomotiven vermitteln durch die Lineatur der Gleise und ihrer Weichen eine mitreißende Aufbruchstimmung. Das Gemälde war in Schulbüchern der DDR abgebildet."
🗞Den Artikel im Wortlaut finden Sie hier
@RusBotschaft
#Kaliningrad #Galerie #Malerei
500 Jahre russische Kunst. Zur Eröffnung der Tretjakow-Galerie in Kaliningrad. Ein Besuch
💬"Die Stadt [Kaliningrad] und die gleichnamige Oblast sind seit 2022 ein vielbesuchtes Ziel der aus allen Teilen Russlands kommenden einheimischen Touristen...Im Jahr 2024 verzeichnete die Oblast einen neuen Rekord mit zwei Millionen Besuchern. Die Touristen schätzen besonders die europäische Anmutung, ob nun in Kaliningrad oder den kleineren Städten und den Kurorten an der Ostseeküste. Hier gibt es Vorgärten, Blumen auf Balkonen, alte Alleen an einsamen Landstraßen, altes Straßenpflaster und alte deutsche Häuser aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert."
💬"Am 12. Juni 2025 eröffnete in der Stadt eine Filiale der berühmten Moskauer Tretjakow-Galerie, dem größten Museum für russische Kunst. Der Bau war schon seit dem vorigen Jahr fertiggestellt, die Eröffnung war mit Spannung erwartet worden. Das neue Museum wird als Bereicherung, nicht als Konkurrenz empfunden."
💬"Die Kaliningrader Filiale der Tretjakowka gibt der Geschichte dieses größten Museums für russische Kunst [der Moskauer Tretjakowka] einen eigenen Ausstellungsbereich mit zahlreichen Reproduktionen von Fotos und Dokumenten, Audiostationen und inszenierten Ausstellungselementen. Dabei spart die Geschichtsausstellung auch die politischen Wechsel nicht aus, etwa die Zerstörung von Klöstern zu Sowjetzeiten und die gezielte Bewahrung einiger wichtiger Ikonen durch Mitarbeiter der Tretjakowka."
💬"Etwa 300 Werke präsentiert die Ausstellung »Fünf Jahrhunderte russischer Kunst..."
💬"Die Porträtkunst bleibt eine Hauptaufgabe. Es ist schön, dass die Ausstellung daraus ein bis zum Ende durchgehaltenes Prinzip entwickelt, die Malerei durch plastische Porträts anzureichern und so Blick- und historische Beziehungen zu vertiefen."
💬"Grundsätzlich gilt für die Ausstellung zum 20. Jahrhundert und die sowjetische Kunst das Nebeneinander von Traditionen bis hin zur Ikonenmalerei und Moderne mit großer Selbstverständlichkeit, ältere noch der Wanderer-Prägung neben jüngeren. Hier sind eindrucksvolle Beispiele vertreten, darunter Boris Jakovlew (1890–1972) mit seinem berühmten »Der Transport ist beladen« von 1923. Der Dunst des Tages und der Dampf der Lokomotiven vermitteln durch die Lineatur der Gleise und ihrer Weichen eine mitreißende Aufbruchstimmung. Das Gemälde war in Schulbüchern der DDR abgebildet."
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#Kaliningrad #Galerie #Malerei
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🗞 Die EU-Außenbeauftragte glaubt, der Westen habe den Zweiten Weltkrieg gewonnen. In weiten Teilen der Welt schaut man entsetzt auf die Führung der EU
Auszüge aus dem Artikel von Professor Gao Jian, Direktor des Zentrums für Britische Studien und Direktor des Zentrums für Europäische Studien an der Shanghai International Studies University, für Berliner Zeitung
💬 „China und Russland haben den Zweiten Weltkrieg gewonnen und die Nazis besiegt? Das ist etwas Neues.“ Niemand geringeres als die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas machte diese brisante Aussage auf der Konferenz des Instituts der Europäischen Union für Sicherheitsstudien vor einer Woche. Es sei ein gefährliches Narrativ, das bei immer mehr Menschen verfange, „die nicht lesen und die sich nicht mehr so sehr an die Geschichte erinnern“, sagte sie.
💬 Zwar gibt es unterschiedliche Darstellungen des Zweiten Weltkriegs, doch selbst rivalisierende politische Mächte würden sich an das grundlegende ethische Prinzip halten: Der Zweite Weltkrieg wurde durch die gemeinsamen Anstrengungen der Nationen gewonnen.
💬 Die Sowjetunion trug die Hauptlast der militärischen Gewalt Nazi-Deutschlands und hatte etwa 27 Millionen Tote unter Soldaten und Zivilisten zu beklagen. China war das erste Land, das sich am antifaschistischen Krieg beteiligte und 14 Jahre lang allein gegen die japanische Aggression Widerstand leistete, wobei mehr als 35 Millionen Soldaten und Zivilisten ums Leben kamen. Die enormen Opfer beider Nationen spielten eine entscheidende Rolle für den endgültigen Sieg des weltweiten antifaschistischen Krieges.
💬 Europa steht heute vor wirtschaftlichen Herausforderungen. Die absurden Äußerungen von Kaja Kallas schaden dem internationalen Ansehen der EU. Mit ihrer selbstgerechten Haltung, die sich von der Geschichte und den sozialen Realitäten abkoppelt, haben die Politiker der EU ihre Rechenschaftspflicht überstrapaziert und gefährden nicht nur den noch möglichen Frieden in Europa, sondern auch das globale Gleichgewicht und die Sicherheit.
💬 Kallas’ Äußerungen verdeutlichen die tiefe Krise innerhalb der demokratischen Institutionen der EU. Wenn sich die Außenbeauftragte so töricht verhält, was können dann andere Regierungen von der EU erwarten? Kann die EU unter einer so schlechten Führung noch ihre supranationalen Ambitionen sichern? Oder wird sie zu einem Schwatzklub verkommen, der niemanden zufriedenstellt, sondern nur die Kohärenz des Blocks und seinen globalen strategischen Einfluss schwächt?
📸 Dursun Aydemir/imago
🔗 Den vollständigen Artikel lesen
Auszüge aus dem Artikel von Professor Gao Jian, Direktor des Zentrums für Britische Studien und Direktor des Zentrums für Europäische Studien an der Shanghai International Studies University, für Berliner Zeitung
💬 „China und Russland haben den Zweiten Weltkrieg gewonnen und die Nazis besiegt? Das ist etwas Neues.“ Niemand geringeres als die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas machte diese brisante Aussage auf der Konferenz des Instituts der Europäischen Union für Sicherheitsstudien vor einer Woche. Es sei ein gefährliches Narrativ, das bei immer mehr Menschen verfange, „die nicht lesen und die sich nicht mehr so sehr an die Geschichte erinnern“, sagte sie.
💬 Zwar gibt es unterschiedliche Darstellungen des Zweiten Weltkriegs, doch selbst rivalisierende politische Mächte würden sich an das grundlegende ethische Prinzip halten: Der Zweite Weltkrieg wurde durch die gemeinsamen Anstrengungen der Nationen gewonnen.
💬 Die Sowjetunion trug die Hauptlast der militärischen Gewalt Nazi-Deutschlands und hatte etwa 27 Millionen Tote unter Soldaten und Zivilisten zu beklagen. China war das erste Land, das sich am antifaschistischen Krieg beteiligte und 14 Jahre lang allein gegen die japanische Aggression Widerstand leistete, wobei mehr als 35 Millionen Soldaten und Zivilisten ums Leben kamen. Die enormen Opfer beider Nationen spielten eine entscheidende Rolle für den endgültigen Sieg des weltweiten antifaschistischen Krieges.
💬 Europa steht heute vor wirtschaftlichen Herausforderungen. Die absurden Äußerungen von Kaja Kallas schaden dem internationalen Ansehen der EU. Mit ihrer selbstgerechten Haltung, die sich von der Geschichte und den sozialen Realitäten abkoppelt, haben die Politiker der EU ihre Rechenschaftspflicht überstrapaziert und gefährden nicht nur den noch möglichen Frieden in Europa, sondern auch das globale Gleichgewicht und die Sicherheit.
💬 Kallas’ Äußerungen verdeutlichen die tiefe Krise innerhalb der demokratischen Institutionen der EU. Wenn sich die Außenbeauftragte so töricht verhält, was können dann andere Regierungen von der EU erwarten? Kann die EU unter einer so schlechten Führung noch ihre supranationalen Ambitionen sichern? Oder wird sie zu einem Schwatzklub verkommen, der niemanden zufriedenstellt, sondern nur die Kohärenz des Blocks und seinen globalen strategischen Einfluss schwächt?
📸 Dursun Aydemir/imago
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Forwarded from Russisches Haus in Berlin
Lust auf eine packende Komödie?🤩🎬
🎞️ Der Film „Schdun“ (Homunculus Loxodontus) erzählt über neugierige Geschwister, die eines Tages Zeugen eines außergewöhnlichen Ereignisses werden: Während eines Meteoritenschauers stürzt ein seltsames Raumschiff🛸 auf die Erde und ein freundlicher Außerirdischer namens Schdun landet plötzlich unter die Menschen und so beginnt eine gefährliche Jagd⚔️…
Russland, 2025
📺 In russischer Sprache mit englischen Untertiteln
🗓️ Am 18. September um 19:00 Uhr
📲 Anmeldung ist erforderlich.
#kino #kinoberlin #komödie #film #russland
🎞️ Der Film „Schdun“ (Homunculus Loxodontus) erzählt über neugierige Geschwister, die eines Tages Zeugen eines außergewöhnlichen Ereignisses werden: Während eines Meteoritenschauers stürzt ein seltsames Raumschiff🛸 auf die Erde und ein freundlicher Außerirdischer namens Schdun landet plötzlich unter die Menschen und so beginnt eine gefährliche Jagd⚔️…
Russland, 2025
📺 In russischer Sprache mit englischen Untertiteln
🗓️ Am 18. September um 19:00 Uhr
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Forwarded from Russisches Haus in Berlin
Vor 100 Jahren begann eine besondere Geschichte: Berlin und Moskau suchten Nähe über Kunst, Wissenschaft und Kultur. Der Kunsthistoriker Dr. Christian Hufen nimmt uns in zwei Vorträgen mit in diese spannende Zeit, voller Begegnungen, Ideen und überraschender Perspektiven.
1️⃣ Am 18. September um 19:00 Uhr: Kulturaustausch oder Einflussnahme?
Wie sah Zusammenarbeit zwischen Deutschland und der Sowjetunion in den 1920er-Jahren aus? Ihr erfahrt, wie eine neu gegründete Gesellschaft in Berlin Vorträge, Ausstellungen und Reisen organisierte und wie sie Künstler und Denker beider Länder zusammenbrachte. Ein Stück lebendige Kulturgeschichte mit vielen Momenten, die heute aktueller wirken, als man denkt.
2️⃣ Am 25. September um 19:00 Uhr: Wissenschaftlicher und künstlerischer Austausch im Dienste des Friedens
Schon kurz nach dem Bürgerkrieg suchte die junge Sowjetunion den Kontakt nach Westen. Der Vortrag zeigt, wie WOKS als Plattform internationale Projekte auf den Weg brachte und ein modernes Bild des Landes prägte. Es geht um den Traum vom Austausch über Grenzen hinweg und darum, wie diese Ideen bis in spätere Jahrzehnte hineinwirkten.
Ein Muss für alle, die sich für Geschichte und Kultur interessieren!🤓
📌 Die Vorträge finden in deutscher Sprache statt.
🌐 Mehr Infos auf der Website
#vortrag #geschichte #kultur #sowjetunion #deutschland #berlinevent
Wie sah Zusammenarbeit zwischen Deutschland und der Sowjetunion in den 1920er-Jahren aus? Ihr erfahrt, wie eine neu gegründete Gesellschaft in Berlin Vorträge, Ausstellungen und Reisen organisierte und wie sie Künstler und Denker beider Länder zusammenbrachte. Ein Stück lebendige Kulturgeschichte mit vielen Momenten, die heute aktueller wirken, als man denkt.
Schon kurz nach dem Bürgerkrieg suchte die junge Sowjetunion den Kontakt nach Westen. Der Vortrag zeigt, wie WOKS als Plattform internationale Projekte auf den Weg brachte und ein modernes Bild des Landes prägte. Es geht um den Traum vom Austausch über Grenzen hinweg und darum, wie diese Ideen bis in spätere Jahrzehnte hineinwirkten.
Ein Muss für alle, die sich für Geschichte und Kultur interessieren!🤓
📌 Die Vorträge finden in deutscher Sprache statt.
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⛰Der russische Kaukasus so wie er auf Gemälden von Künstlern abgebildet wird
Für die Russen sind die kaukasischen Berge ihre Variante der Alpen – und genau diese haben die Vorstellungskraft vieler Künstler und Dichter angeregt.
„Schneebedeckte Gipfel und Gletscher, die sich mal in den wandernden Wolkenmassen verlieren, mal blendend im Blau des Himmels leuchten. Schluchten, Abgründe und Klippen, die im Abendrot der Sonnenuntergangs erstrahlen und das Steppenvorland, was riesigen gefrorenen Wellen ähnelt, die von Azaleen bedeckt sind“, schrieb der berühmte russische Künstler Apollinarij Wasnezow über den Nordkaukasus.
Sein Kollege Boris Kustodijew teilte ebenfalls seine Eindrücke von den kaukasischen Bergen mit: „Vom Fluss aus erkennt man in der Ferne weiße Schlangen auf den Berggipfeln, was sich als Schnee herausstellt; darunter ein ununterbrochener Wald voll mit Platanen, Eichen mit Büschen von roten Rhododendren und Azaleen, die Kopfschmerzen verursachen, und Bäche, die aus bunten Steinen auf dem Boden fließen...“.
Die Russen erkundeten den Kaukasus zu Beginn des 18. Jahrhunderts und mussten ihr Recht auf dieses Land in den folgenden zwei Jahrhunderten in zahlreichen Kriegen gegen das Osmanische Reich und den Iran verteidigen. Hinzu kam der Widerstand schon dort lebender Stämme, denen es zeitweise gelang, mächtige Koalitionen zu bilden, aus welchen starke Führer, wie beispielsweise der Anführer des so genannten nordkaukasischen Imamats, Imam Schamil, hervortraten.
Der Krieg gegen die Hochlandbewohner des Nordkaukasus dauerte fast ein halbes Jahrhundert und endete ungefähr Mitte der 1860er Jahre. Oft waren Künstler in russischen Truppen anwesend, um nicht nur die schöne Natur der Region, sondern auch die grausamen und für die Zukunft bedeutsamen Ereignisse in ihren Bildern festzuhalten.
Quelle: Russia Beyond
@RusBotschaft
#Kaukasus #Malerei
Für die Russen sind die kaukasischen Berge ihre Variante der Alpen – und genau diese haben die Vorstellungskraft vieler Künstler und Dichter angeregt.
„Schneebedeckte Gipfel und Gletscher, die sich mal in den wandernden Wolkenmassen verlieren, mal blendend im Blau des Himmels leuchten. Schluchten, Abgründe und Klippen, die im Abendrot der Sonnenuntergangs erstrahlen und das Steppenvorland, was riesigen gefrorenen Wellen ähnelt, die von Azaleen bedeckt sind“, schrieb der berühmte russische Künstler Apollinarij Wasnezow über den Nordkaukasus.
Sein Kollege Boris Kustodijew teilte ebenfalls seine Eindrücke von den kaukasischen Bergen mit: „Vom Fluss aus erkennt man in der Ferne weiße Schlangen auf den Berggipfeln, was sich als Schnee herausstellt; darunter ein ununterbrochener Wald voll mit Platanen, Eichen mit Büschen von roten Rhododendren und Azaleen, die Kopfschmerzen verursachen, und Bäche, die aus bunten Steinen auf dem Boden fließen...“.
Die Russen erkundeten den Kaukasus zu Beginn des 18. Jahrhunderts und mussten ihr Recht auf dieses Land in den folgenden zwei Jahrhunderten in zahlreichen Kriegen gegen das Osmanische Reich und den Iran verteidigen. Hinzu kam der Widerstand schon dort lebender Stämme, denen es zeitweise gelang, mächtige Koalitionen zu bilden, aus welchen starke Führer, wie beispielsweise der Anführer des so genannten nordkaukasischen Imamats, Imam Schamil, hervortraten.
Der Krieg gegen die Hochlandbewohner des Nordkaukasus dauerte fast ein halbes Jahrhundert und endete ungefähr Mitte der 1860er Jahre. Oft waren Künstler in russischen Truppen anwesend, um nicht nur die schöne Natur der Region, sondern auch die grausamen und für die Zukunft bedeutsamen Ereignisse in ihren Bildern festzuhalten.
Quelle: Russia Beyond
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#Kaukasus #Malerei
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Forwarded from Russisches Haus in Berlin
Zum ersten Mal öffnet das Russische Haus in Berlin seine Türen für die Literatur-Challenge – eine Veranstaltung, die Spaß macht, herausfordert und euch tiefer in die Welt der russischen Bücher eintauchen lässt.📚
Hier geht es nicht um trockene Prüfungen, sondern um den Nervenkitzel des Wiedererkennens, das Staunen über vergessene Details und die Entdeckung neuer literarischer Stimmen.🔍
👩🎓 Mitmachen können alle: ob Schüler, Studierende oder Erwachsene, die einfach Freude an Literatur haben.
🖊 Euch erwarten Fragen, mal leicht, mal knifflig, inspiriert von Klassikern und moderner Prosa.
🌍 Und das Beste: Ihr werdet Teil einer internationalen Community, die sich für Sprache, Kultur und Bücher begeistert!😍
Kommt am 27. September um 12:00 Uhr vorbei, testet euer Wissen und erlebt Literatur einmal ganz anders.
Vielleicht werdet ihr die nächsten Champions der Berliner Literatur-Challenge!🏆🤩
📲 Anmeldung
#literatur #russischeklassik #bildung #challenge #berlinevents
Hier geht es nicht um trockene Prüfungen, sondern um den Nervenkitzel des Wiedererkennens, das Staunen über vergessene Details und die Entdeckung neuer literarischer Stimmen.🔍
👩🎓 Mitmachen können alle: ob Schüler, Studierende oder Erwachsene, die einfach Freude an Literatur haben.
🖊 Euch erwarten Fragen, mal leicht, mal knifflig, inspiriert von Klassikern und moderner Prosa.
🌍 Und das Beste: Ihr werdet Teil einer internationalen Community, die sich für Sprache, Kultur und Bücher begeistert!😍
Kommt am 27. September um 12:00 Uhr vorbei, testet euer Wissen und erlebt Literatur einmal ganz anders.
Vielleicht werdet ihr die nächsten Champions der Berliner Literatur-Challenge!🏆🤩
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Forwarded from Russische Botschaft Wien🇷🇺
✨ Musik verbindet Kontinente!
Am 16. September fand in Moskau eine Pressekonferenz statt, die dem Internationalen Musikwettbewerb „Intervision“ gewidmet war.
🎤 In diesem Jahr nehmen Künstler aus 23 Ländern teil – von Kuba und China bis Indien und Serbien.
📅 Das große Finale steigt am 20. September in der Live Arena, der größten Bühne Moskaus.
📡 Die Live-Übertragung wird Zuschauer auf allen Kontinenten erreichen.
🗣 Russlands Außenminister, Sergej Lawrow, betonte:
🌍 „Intervision“ wird zum Symbol der kulturellen Vielfalt und zeigt: Gerade in schwierigen Zeiten ist es die Musik, die Barrieren überwindet und Herzen verbindet.
#Intervision #Kultur #Musik #Russland #InternationalerDialog
Am 16. September fand in Moskau eine Pressekonferenz statt, die dem Internationalen Musikwettbewerb „Intervision“ gewidmet war.
🎤 In diesem Jahr nehmen Künstler aus 23 Ländern teil – von Kuba und China bis Indien und Serbien.
📅 Das große Finale steigt am 20. September in der Live Arena, der größten Bühne Moskaus.
📡 Die Live-Übertragung wird Zuschauer auf allen Kontinenten erreichen.
🗣 Russlands Außenminister, Sergej Lawrow, betonte:
„Intervision ist nicht nur Musik. Es ist ein gleichberechtigter Dialog, Respekt vor den nationalen Traditionen und der kulturellen Identität. Es ist ein Raum, in dem verschiedene Völker einander hören und verstehen können.“
🌍 „Intervision“ wird zum Symbol der kulturellen Vielfalt und zeigt: Gerade in schwierigen Zeiten ist es die Musik, die Barrieren überwindet und Herzen verbindet.
#Intervision #Kultur #Musik #Russland #InternationalerDialog
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Der russische Außenminister Sergej Lawrow:
💬 Die westlichen Staaten ignorieren die Prinzipien der UN-Charta. Nie hat der Westen die souveräne Gleichheit der Staaten berücksichtigt, indem er sich stets über andere stellte. Daher kommt auch der Ausdruck "goldene Milliarde“ sowie die bekannte Äußerung des ehemaligen Hohen Vertreters der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, Josep Borrell: Laut dem Politiker sei Europa ein „Eden“ und der Rest der Welt ein „Dschungel“. Dazu, zu dieser Mentalität gehören auch die vielen im Gedächtnis gebliebenen Worte des ehemaligen US-Außenministers Antony Blinken, dass diejenigen, die keinen Platz am demokratischen Tisch bekämen, „auf dem Menü“ stünden.
💬 Selbst wenn der Westen auf das eine oder andere Prinzip verweist, um sein Handeln zu rechtfertigen, tut er das selektiv und wählt nur diejenigen Prinzipien, die ihm in jedem konkreten Fall von Vorteil sind. Im Fall Kosovo sagte man, dass man das Selbstbestimmungsrecht der Völker auch ohne jegliches Referendum gewähre, indem man einseitig die Unabhängigkeit erklärte. In anderen Fällen, wie zum Beispiel auf der Krim, als mehr als 95 % der Bewohner ganz offen und transparent für die Wiedervereinigung mit Russland abstimmten, erklärte der Westen, dass er in diesem Fall das Selbstbestimmungsrecht der Völker nicht anerkenne und forderte stattdessen die Beachtung des Prinzips der territorialen Integrität. Diese Doppelmoral kennen wir gut.
🔗 Im Wortlaut lesen
@RusBotschaft
💬 Die westlichen Staaten ignorieren die Prinzipien der UN-Charta. Nie hat der Westen die souveräne Gleichheit der Staaten berücksichtigt, indem er sich stets über andere stellte. Daher kommt auch der Ausdruck "goldene Milliarde“ sowie die bekannte Äußerung des ehemaligen Hohen Vertreters der EU für Außen- und Sicherheitspolitik, Josep Borrell: Laut dem Politiker sei Europa ein „Eden“ und der Rest der Welt ein „Dschungel“. Dazu, zu dieser Mentalität gehören auch die vielen im Gedächtnis gebliebenen Worte des ehemaligen US-Außenministers Antony Blinken, dass diejenigen, die keinen Platz am demokratischen Tisch bekämen, „auf dem Menü“ stünden.
💬 Selbst wenn der Westen auf das eine oder andere Prinzip verweist, um sein Handeln zu rechtfertigen, tut er das selektiv und wählt nur diejenigen Prinzipien, die ihm in jedem konkreten Fall von Vorteil sind. Im Fall Kosovo sagte man, dass man das Selbstbestimmungsrecht der Völker auch ohne jegliches Referendum gewähre, indem man einseitig die Unabhängigkeit erklärte. In anderen Fällen, wie zum Beispiel auf der Krim, als mehr als 95 % der Bewohner ganz offen und transparent für die Wiedervereinigung mit Russland abstimmten, erklärte der Westen, dass er in diesem Fall das Selbstbestimmungsrecht der Völker nicht anerkenne und forderte stattdessen die Beachtung des Prinzips der territorialen Integrität. Diese Doppelmoral kennen wir gut.
🔗 Im Wortlaut lesen
@RusBotschaft
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🎙 Der russische Außenminister Sergej Lawrow
💬 Die Nationalisten, die im Februar 2014 infolge eines verfassungswidrigen Staatsstreichs in Kiew an die Macht kamen, gelangten dorthin als Resultat eines Verstoßes gegen einen Grundsatz der UN-Charta, nämlich das Prinzip der Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten eines souveränen Staates. Die Tatsache, dass der Staatsstreich von den USA organisiert wurde, haben solche Vertreter der amerikanischen Regierung – wie die ehemalige stellvertretende Außenministerin Victoria Nuland – nicht einmal verheimlicht. In einem Hearing im US-Senat erklärte sie stolz, die USA haben nicht umsonst fünf Milliarden Dollar für den Machtwechsel in der Ukraine ausgegeben.
💬 Nachdem die Nationalisten die legitime Regierung gestürzt hatten, entfesselten sie gegen die mit ihrer Politik nicht einverstandenen Einwohner der Krim und der südöstlichen Regionen der Ukraine einen blutigen Krieg. Dabei setzten sie die Armee, einschließlich Artillerie und Kampfflieger, gegen Zivilisten und Objekte ziviler Infrastruktur ein. Die fast ein Jahr andauernden Kampfhandlungen konnten durch die Unterzeichnung des Minsker Maßnahmenkomplexes gestoppt werden, der durch eine Resolution des UN-Sicherheitsrats einstimmig in Kraft gesetzt wurde. Aber wie wir jetzt gut wissen, und wie Spitzenpolitiker jener Zeit aus Deutschland und Frankreich später einräumten, hatte man weder im Westen noch in Kiew die Absicht, diese Minsker Abkommen einzuhalten. Von Anfang an hatten sie den Kurs auf die Unterminierung dieses Dokuments eingeschlagen, und dann zugaben, dass sie damit lediglich die Zeit zu gewinnen suchten, um das militärische Potenzial des Kiewer Regimes aufzustocken.
@RusBotschaft
#Lawrow #Ukraine #Russland #Westen
🔗 Rede des Ministers im Wortlaut
💬 Die Nationalisten, die im Februar 2014 infolge eines verfassungswidrigen Staatsstreichs in Kiew an die Macht kamen, gelangten dorthin als Resultat eines Verstoßes gegen einen Grundsatz der UN-Charta, nämlich das Prinzip der Nichteinmischung in die inneren Angelegenheiten eines souveränen Staates. Die Tatsache, dass der Staatsstreich von den USA organisiert wurde, haben solche Vertreter der amerikanischen Regierung – wie die ehemalige stellvertretende Außenministerin Victoria Nuland – nicht einmal verheimlicht. In einem Hearing im US-Senat erklärte sie stolz, die USA haben nicht umsonst fünf Milliarden Dollar für den Machtwechsel in der Ukraine ausgegeben.
💬 Nachdem die Nationalisten die legitime Regierung gestürzt hatten, entfesselten sie gegen die mit ihrer Politik nicht einverstandenen Einwohner der Krim und der südöstlichen Regionen der Ukraine einen blutigen Krieg. Dabei setzten sie die Armee, einschließlich Artillerie und Kampfflieger, gegen Zivilisten und Objekte ziviler Infrastruktur ein. Die fast ein Jahr andauernden Kampfhandlungen konnten durch die Unterzeichnung des Minsker Maßnahmenkomplexes gestoppt werden, der durch eine Resolution des UN-Sicherheitsrats einstimmig in Kraft gesetzt wurde. Aber wie wir jetzt gut wissen, und wie Spitzenpolitiker jener Zeit aus Deutschland und Frankreich später einräumten, hatte man weder im Westen noch in Kiew die Absicht, diese Minsker Abkommen einzuhalten. Von Anfang an hatten sie den Kurs auf die Unterminierung dieses Dokuments eingeschlagen, und dann zugaben, dass sie damit lediglich die Zeit zu gewinnen suchten, um das militärische Potenzial des Kiewer Regimes aufzustocken.
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🔗 Rede des Ministers im Wortlaut
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🎥 Never to Be Forgotten. The History of Colonialism
Heute veröffentlichen wir eine weitere Folge der Videoreihe über Kolonialismus. Die Serie beschäftigt sich mit der Geschichte des Kolonialismus und dem Kampf der Völker um nationale Befreiung gegen koloniale Unterdrückung.
Namibia – der erste Völkermord des 20. Jahrhunderts
Zwischen 1904 und 1908 wurden im damaligen „Deutsch-Südwestafrika“ Zehntausende Menschen Opfer der kolonialen Gewalt. Etwa 60.000 Menschen wurden von den deutschen Kolonialherren vernichtet – rund 80 % der Herero und 50 % der Nama. Die Überlebenden wurden in Lager getrieben, zur Zwangsarbeit gezwungen und unter unmenschlichen Bedingungen festgehalten. Dieser Völkermord gilt als eines der ersten systematischen Vernichtungsverbrechen des 20. Jahrhunderts.
➡️ Erfahren Sie mehr im Video.
#Kolonialismus #Geschichte
Heute veröffentlichen wir eine weitere Folge der Videoreihe über Kolonialismus. Die Serie beschäftigt sich mit der Geschichte des Kolonialismus und dem Kampf der Völker um nationale Befreiung gegen koloniale Unterdrückung.
Namibia – der erste Völkermord des 20. Jahrhunderts
Zwischen 1904 und 1908 wurden im damaligen „Deutsch-Südwestafrika“ Zehntausende Menschen Opfer der kolonialen Gewalt. Etwa 60.000 Menschen wurden von den deutschen Kolonialherren vernichtet – rund 80 % der Herero und 50 % der Nama. Die Überlebenden wurden in Lager getrieben, zur Zwangsarbeit gezwungen und unter unmenschlichen Bedingungen festgehalten. Dieser Völkermord gilt als eines der ersten systematischen Vernichtungsverbrechen des 20. Jahrhunderts.
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Namibia – der erste Völkermord des 20. Jahrhunderts
Namibia – der erste Völkermord des 20. Jahrhunderts. Zwischen 1904 und 1908 wurden im damaligen „Deutsch-Südwestafrika“ Zehntausende Menschen Opfer der kolonialen Gewalt. Etwa 60.000 Menschen wurden von den deutschen Kolonialherren vernichtet – rund 80 %…
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