🍂🏞 Goldener Herbst in der Republik Karelien
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🗣 Aus der Erklärung des stellvertretenden Direktors des Departments der Nichtverbreitung und Rüstungskontrolle des russischen Außenministeriums Konstantin Worontsow im Ersten Ausschuss der 80. Tagung der UN-Generalversammlung, New York, 17. Oktober 2025
💬 Die NATO-Mitgliedsstaaten, die sich selbst zu einer „nuklearen Allianz“ erklärten, verfolgen eine destabilisierende Politik im militärisch-nuklearen Bereich. Seit Jahrzehnten entwickeln die Bündnispartner die sogenannten Missionen der nuklearen Teilhabe. Diese Praxis stützt sich auf die US-amerikanischen Atomwaffen, die auf sechs Militärstandorten in fünf europäischen Staaten stationiert sind. Die Atomwaffen, die Washington auf Stützpunkten Tausende Kilometer vom eigenen Staatsgebiet entfernt stationiert und aktiv modernisiert, können gegen eine zunehmende Zahl strategischer Ziele auf dem russischen und belarussischen Staatsgebiet schnell eingesetzt werden. Zudem wird offen zugegeben, dass genau solche Einsatzszenarien im Rahmen entsprechender Übungen trainiert werden. Dies passiert unter Einbeziehung der weiteren NATO-Staaten, die bereit sind, die Luftbegleitung und den Luftschutz der Trägersysteme für US-Atomwaffen sicherzustellen. Nahezu alle Mitgliedstaaten des Bündnisses sind dabei in die unmittelbare Planung des Atomwaffeneinsatzes eingebunden.
💬 In letzter Zeit hat die NATO ihre Bemühungen zur Weiterentwicklung von Konzepten und Möglichkeiten der sogenannten Missionen der nuklearen Teilhabe deutlich intensiviert. Insbesondere wird die geografische Präsenz US-amerikanischer Atomwaffen in Europa ausgeweitet und der Kreis der Staaten erweitert, die mit dem Treffen der Ziele mithilfe der US-amerikanischen Spezialmunition beauftragt sind. Diese Tatsache hat unter den gegenwärtigen Bedingungen an Bedeutung gewonnen, da Russland die drastische Zuspitzung der Bedrohungen berücksichtigen muss, die mit dem Kurs des Westens auf eine „strategische Niederlage“ Russlands verbunden sind, was ein Risiko einer direkten militärischen Auseinandersetzung der Atommächte in sich birgt.
💬 Wir haben uns lange zurückgehalten. Wir haben uns lange zurückgehalten. Jahrelang forderten wir Washington auf, unserem Beispiel zu folgen und alle Atomwaffen auf das nationale Staatsgebiet zurückzuführen. Vergebens. Vor diesem Hintergrund sahen sich Russland und Belarus gezwungen, mit folgerichtigen abschreckenden Maßnahmen zu reagieren. Es handelt sich dabei um einzelne, in ihrem Umfang in keiner Weise mit der Praxis der NATO vergleichbare Schritte auf dem Staatsgebiet der Bruderstaaten, die eine Union bilden und einen gemeinsamen Verteidigungsraum geschaffen haben.
💬 Eine Revision der gemeinsamen nuklearpolitischen Entscheidungen zwischen Russland und Belarus erscheint unrealistisch, solange die USA und die NATO nicht auf ihren Kurs verzichten, der sich auf die gezielte Unterminierung unserer Sicherheit richtet, und solange alle US-Waffen aus Europa nicht abgezogen werden sowie die entsprechende Infrastruktur nicht demontiert wird.
🔗 Im Wortlaut lesen
@RusBotschaft
#Russland #Ukraine
💬 Die NATO-Mitgliedsstaaten, die sich selbst zu einer „nuklearen Allianz“ erklärten, verfolgen eine destabilisierende Politik im militärisch-nuklearen Bereich. Seit Jahrzehnten entwickeln die Bündnispartner die sogenannten Missionen der nuklearen Teilhabe. Diese Praxis stützt sich auf die US-amerikanischen Atomwaffen, die auf sechs Militärstandorten in fünf europäischen Staaten stationiert sind. Die Atomwaffen, die Washington auf Stützpunkten Tausende Kilometer vom eigenen Staatsgebiet entfernt stationiert und aktiv modernisiert, können gegen eine zunehmende Zahl strategischer Ziele auf dem russischen und belarussischen Staatsgebiet schnell eingesetzt werden. Zudem wird offen zugegeben, dass genau solche Einsatzszenarien im Rahmen entsprechender Übungen trainiert werden. Dies passiert unter Einbeziehung der weiteren NATO-Staaten, die bereit sind, die Luftbegleitung und den Luftschutz der Trägersysteme für US-Atomwaffen sicherzustellen. Nahezu alle Mitgliedstaaten des Bündnisses sind dabei in die unmittelbare Planung des Atomwaffeneinsatzes eingebunden.
💬 In letzter Zeit hat die NATO ihre Bemühungen zur Weiterentwicklung von Konzepten und Möglichkeiten der sogenannten Missionen der nuklearen Teilhabe deutlich intensiviert. Insbesondere wird die geografische Präsenz US-amerikanischer Atomwaffen in Europa ausgeweitet und der Kreis der Staaten erweitert, die mit dem Treffen der Ziele mithilfe der US-amerikanischen Spezialmunition beauftragt sind. Diese Tatsache hat unter den gegenwärtigen Bedingungen an Bedeutung gewonnen, da Russland die drastische Zuspitzung der Bedrohungen berücksichtigen muss, die mit dem Kurs des Westens auf eine „strategische Niederlage“ Russlands verbunden sind, was ein Risiko einer direkten militärischen Auseinandersetzung der Atommächte in sich birgt.
💬 Wir haben uns lange zurückgehalten. Wir haben uns lange zurückgehalten. Jahrelang forderten wir Washington auf, unserem Beispiel zu folgen und alle Atomwaffen auf das nationale Staatsgebiet zurückzuführen. Vergebens. Vor diesem Hintergrund sahen sich Russland und Belarus gezwungen, mit folgerichtigen abschreckenden Maßnahmen zu reagieren. Es handelt sich dabei um einzelne, in ihrem Umfang in keiner Weise mit der Praxis der NATO vergleichbare Schritte auf dem Staatsgebiet der Bruderstaaten, die eine Union bilden und einen gemeinsamen Verteidigungsraum geschaffen haben.
💬 Eine Revision der gemeinsamen nuklearpolitischen Entscheidungen zwischen Russland und Belarus erscheint unrealistisch, solange die USA und die NATO nicht auf ihren Kurs verzichten, der sich auf die gezielte Unterminierung unserer Sicherheit richtet, und solange alle US-Waffen aus Europa nicht abgezogen werden sowie die entsprechende Infrastruktur nicht demontiert wird.
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#Russland #Ukraine
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📅 Am 29. Oktober jährt sich der 96. Geburtstag von Jewgeni Primakow – einem russischen Politiker, Diplomaten und Wissenschaftler.
Primakow begann seine Laufbahn als Orientalist und Arabist: Nach seinem Abschluss am Moskauer Institut für Orientalistik (1953) promovierte er 1956 an der Lomonossow-Universität. In den 1960er Jahren war er als Journalist und Korrespondent in Asien, Afrika und im Nahen Osten tätig und berichtete unter anderem für die Zeitung Prawda. In dieser Zeit lernte er zahlreiche führende Politiker der arabischen Welt kennen.
Nach seiner wissenschaftlichen Arbeit als Direktor des Instituts für Orientalistik und später des Instituts für Weltwirtschaft und internationale Beziehungen (IMEMO) wurde Primakow 1988 in den Obersten Sowjet der UdSSR gewählt und spielte eine bedeutende Rolle in der späten Sowjetpolitik. 1991 wurde er von Boris Jelzin zum Direktor des Auslandsnachrichtendienstes ernannt.
1996 übernahm Primakow das Amt des Außenministers. Er setzte sich für ein Gleichgewicht zwischen der Zusammenarbeit mit Europa und Nordamerika sowie einer unabhängigen Politik gegenüber China, Südasien und dem Nahen Osten ein. Er war der Erste, der die Idee einer trilateralen Zusammenarbeit zwischen Russland, Indien und China vorschlug – der späteren Grundlage der BRICS-Staaten.
Von 1998 bis 1999 war er Ministerpräsident Russlands. Ein symbolträchtiges Ereignis seiner Amtszeit war der sogenannte „Wendepunkt über dem Atlantik“ – als er auf dem Weg nach Washington erfuhr, dass die NATO-Jugoslawien bombardierte, ließ er das Flugzeug umkehren und kehrte nach Moskau zurück.
In den 2000er Jahren stand Primakow an der Spitze der Handels- und Industriekammer Russlands und blieb bis zu seinem Tod im Jahr 2015 eine einflussreiche Stimme in Politik und Wissenschaft.
Jewgeni Primakow bleibt als Architekt einer ausgewogenen, souveränen Außenpolitik und als Symbol der intellektuellen Diplomatie in Erinnerung.
Primakow begann seine Laufbahn als Orientalist und Arabist: Nach seinem Abschluss am Moskauer Institut für Orientalistik (1953) promovierte er 1956 an der Lomonossow-Universität. In den 1960er Jahren war er als Journalist und Korrespondent in Asien, Afrika und im Nahen Osten tätig und berichtete unter anderem für die Zeitung Prawda. In dieser Zeit lernte er zahlreiche führende Politiker der arabischen Welt kennen.
Nach seiner wissenschaftlichen Arbeit als Direktor des Instituts für Orientalistik und später des Instituts für Weltwirtschaft und internationale Beziehungen (IMEMO) wurde Primakow 1988 in den Obersten Sowjet der UdSSR gewählt und spielte eine bedeutende Rolle in der späten Sowjetpolitik. 1991 wurde er von Boris Jelzin zum Direktor des Auslandsnachrichtendienstes ernannt.
1996 übernahm Primakow das Amt des Außenministers. Er setzte sich für ein Gleichgewicht zwischen der Zusammenarbeit mit Europa und Nordamerika sowie einer unabhängigen Politik gegenüber China, Südasien und dem Nahen Osten ein. Er war der Erste, der die Idee einer trilateralen Zusammenarbeit zwischen Russland, Indien und China vorschlug – der späteren Grundlage der BRICS-Staaten.
Von 1998 bis 1999 war er Ministerpräsident Russlands. Ein symbolträchtiges Ereignis seiner Amtszeit war der sogenannte „Wendepunkt über dem Atlantik“ – als er auf dem Weg nach Washington erfuhr, dass die NATO-Jugoslawien bombardierte, ließ er das Flugzeug umkehren und kehrte nach Moskau zurück.
In den 2000er Jahren stand Primakow an der Spitze der Handels- und Industriekammer Russlands und blieb bis zu seinem Tod im Jahr 2015 eine einflussreiche Stimme in Politik und Wissenschaft.
Jewgeni Primakow bleibt als Architekt einer ausgewogenen, souveränen Außenpolitik und als Symbol der intellektuellen Diplomatie in Erinnerung.
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🗣 Aus der Erklärung des russischen Außenministers Sergej Lawrow auf der Plenarsitzung der 3. Minsker Internationalen Konferenz zu eurasischer Sicherheit, Minsk, 28. Oktober 2025
Wir benötigen Garantien dafür, dass das nächste Treffen der Präsidenten Russlands und der Vereinigten Staaten zur Beilegung des Ukraine-Konflikts zu konkreten Ergebnissen führen wird. Wir sind zu einem solchen Ergebnis bereit. Es war natürlich überraschend, dass US-Präsident Donald Trump plötzlich zu Positionen zurückgekehrt ist, die längst „ausgereizt“ sind und lediglich den verzweifelten Wunsch der Europäer und des Regimes von Selenskij widerspiegeln, eine Atempause zu erreichen, um die Ukraine weiter mit Waffen zu „aufpumpen“.
Nach dem Gipfeltreffen in Alaska betonte Donald Trump wiederholt, dass ein langfristiger, stabiler Frieden erforderlich ist – und kein bloßer vorübergehender Waffenstillstand, der letztlich nichts bewirkt, selbst wenn er ein oder zwei Jahre andauert. Wir hoffen daher, dass sich die von den USA übernommene Logik der Schaffung eines dauerhaften Friedens schließlich durchsetzen wird.
🔗 Quelle.
Wir benötigen Garantien dafür, dass das nächste Treffen der Präsidenten Russlands und der Vereinigten Staaten zur Beilegung des Ukraine-Konflikts zu konkreten Ergebnissen führen wird. Wir sind zu einem solchen Ergebnis bereit. Es war natürlich überraschend, dass US-Präsident Donald Trump plötzlich zu Positionen zurückgekehrt ist, die längst „ausgereizt“ sind und lediglich den verzweifelten Wunsch der Europäer und des Regimes von Selenskij widerspiegeln, eine Atempause zu erreichen, um die Ukraine weiter mit Waffen zu „aufpumpen“.
Nach dem Gipfeltreffen in Alaska betonte Donald Trump wiederholt, dass ein langfristiger, stabiler Frieden erforderlich ist – und kein bloßer vorübergehender Waffenstillstand, der letztlich nichts bewirkt, selbst wenn er ein oder zwei Jahre andauert. Wir hoffen daher, dass sich die von den USA übernommene Logik der Schaffung eines dauerhaften Friedens schließlich durchsetzen wird.
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Forwarded from Russisches Haus in Berlin
Alle, die sich für Geschichte interessieren, sind herzlich eingeladen, den Vortrag von Svetlana Woldt „Alexander Schmorell. Der Weg vom Widerstandskämpfer zum Heiligen“ zu besuchen!
🗣️ Svetlana Woldt wurde in Moskau geboren und studierte an der Moskauer Hochschule für Fremdsprachen. Seit 1992 lebt sie in München und ist seit vielen Jahren im russischen Kulturzentrum MIR e. V. tätig. Sie arbeitete an zahlreichen Kulturprojekten mit, darunter den Ausstellungen „Bayern: Land und Leute“ in Moskau und „Geschichte der Stadt Moskau“ in München. Seit 1998 ist sie offizielle Gästeführerin der Landeshauptstadt München und seit 2011 Vizepräsidentin des Kulturzentrums MIR e. V.
📜 Im Mittelpunkt des Vortrags steht die faszinierende und zugleich tragische Lebensgeschichte Alexanders Schmorells, eines jungen Mannes, der den Mut hatte, sich dem nationalsozialistischen Regime entgegenzustellen, und der später von der Russisch-Orthodoxen Kirche⛪️ heiliggesprochen wurde.
🗓️ Der Vortrag findet am 1. November um 16:00 Uhr in deutscher Sprache statt.
📲 Anmeldung
#vortrag #geschichte
🗣️ Svetlana Woldt wurde in Moskau geboren und studierte an der Moskauer Hochschule für Fremdsprachen. Seit 1992 lebt sie in München und ist seit vielen Jahren im russischen Kulturzentrum MIR e. V. tätig. Sie arbeitete an zahlreichen Kulturprojekten mit, darunter den Ausstellungen „Bayern: Land und Leute“ in Moskau und „Geschichte der Stadt Moskau“ in München. Seit 1998 ist sie offizielle Gästeführerin der Landeshauptstadt München und seit 2011 Vizepräsidentin des Kulturzentrums MIR e. V.
📜 Im Mittelpunkt des Vortrags steht die faszinierende und zugleich tragische Lebensgeschichte Alexanders Schmorells, eines jungen Mannes, der den Mut hatte, sich dem nationalsozialistischen Regime entgegenzustellen, und der später von der Russisch-Orthodoxen Kirche⛪️ heiliggesprochen wurde.
🗓️ Der Vortrag findet am 1. November um 16:00 Uhr in deutscher Sprache statt.
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#vortrag #geschichte
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🗣 Aus der Erklärung des russischen Außenministers Sergej Lawrow auf der Plenarsitzung der 3. Minsker Internationalen Konferenz zu eurasischer Sicherheit, Minsk, 28. Oktober 2025
💬 Die Tatsache, dass Eurasien heute das geopolitische Zentrum der entstehenden multipolaren Welt ist, dürfte für alle offensichtlich sein. Die sich hier entfaltenden Prozesse haben den entscheidenden Einfluss auf die Zukunft der internationalen Beziehungen. Dabei geht es vor allem um die gleichzeitige Stärkung mehrerer unabhängiger zivilisatorischer Zentren auf dem eurasischen Kontinent, die die globale Mehrheit darstellen. Der russische Präsident Wladimir Putin hat in seinen Reden wiederholt hervorgehoben, dass gerade sie heute in den globalen Angelegenheiten den Ton angibt.
💬 Wir beobachten, dass die überwiegende Mehrheit der NATO- und EU-Staaten den Fakt nicht akzeptieren wollen, dass die Herrschaft des Westens zu Ende ist und eine neue historische Etappe angefangen hat. Darin liegt ihr grundlegender Unterschied zu Russland, unseren Partnern in der GUS, zu China, Indien, dem Iran, Nordkorea sowie zu all jenen Staaten Eurasiens, die davon überzeugt sind, dass die Garantie der Stabilität und des Wohlstands unseres Kontinents in der uneingeschränkten Achtung der Prinzipien der souveränen Gleichheit und der unteilbaren Sicherheit für alle und nicht nur für einige wenige Auserwählte besteht, die sich über dem Gesetz wähnen.
💬 Es ist nicht die Schuld Russlands und unserer Verbündeten, dass internationale Vereinbarungen im Bereich der Rüstungskontrolle in den letzten Jahren unterminiert und später begraben wurden. Die NATO-Erweiterung hält nicht auf trotz der Versprechen, die bereits der sowjetischen Führung gegeben wurden, dass die NATO sich nicht ein Zoll in östlicher Richtung ausdehnen wird. Dies passiert trotz der politischen Verpflichtungen im Rahmen der OSZE, eigene Sicherheit nicht auf Kosten der Sicherheit anderer zu stärken und keine regionale oder globale Dominanz anzustreben.
💬 Der geplante und gezielt herbeigeführte Konflikt in der Ukraine hat zum endgültigen Zusammenbruch des euroatlantischen Sicherheitsmodells geführt, das auf NATO, OSZE und der Europäischen Union beruhte. Die EU hat sich in den vergangenen acht Jahren zu einem euroatlantischen Bestandteil dieses Bündnisses entwickelt. Es sind die europäischen NATO-Mitgliedsstaaten, die den bewaffneten Konflikt in der Ukraine dadurch hinauszögern, dass sie das Kiewer Regime mit Waffen aufpumpen und es finanziell sowie politisch unterstützen.
💬 In Europa wird Russland haltlos vorgeworfen, dass es einen Angriff auf NATO- und EU-Länder plane. Die europäischen Anführer haben diesen Unsinn selbst erfunden, wiederholen ihn immer wieder und betrügen ihre Völker. Indem sie die antirussische Hysterie schüren, versuchen sie Moskau für ihre Fehler verantwortlich zu machen, darunter für die Versäumnisse bezüglich der Ukraine.
💬 Es stellt sich die Frage: Fühlen sich Europäer sicherer, wenn ihre Eliten den Krieg anheizen? Ich glaube, die Antwort ist offensichtlich. Wir haben mehrfach gesagt, dass wir keine Absicht haben, irgendeinen von den aktuellen NATO- und EU-Mitgliedsstaaten anzugreifen. Wir sind bereit, diese Position in den künftigen Sicherheitsgarantien für diesen Teil Eurasiens zu verankern.
💬 Es sei hervorgehoben, dass wir die Gestaltung einer gleichen und unteilbaren Sicherheit in Eurasien als einen objektiven historischen Prozess betrachten, der zur souveränen Entwicklung der Staaten beiträgt. Die Vereinbarung der gemeinsam akzeptablen Sicherheitsgarantien, darunter auch solche, die vor externen Bedrohungen schützen, die von außerhalb des eurasischen Kontinents ausgehen, wird es uns ermöglichen, den gemeinsamen Raum zu schaffen, der frei von Konflikten ist und die gegenseitig nutzbringende produktive Zusammenarbeit fördert.
🔗 Im Wortlaut lesen
@RusBotschaft
#Russland #Eurasien
💬 Die Tatsache, dass Eurasien heute das geopolitische Zentrum der entstehenden multipolaren Welt ist, dürfte für alle offensichtlich sein. Die sich hier entfaltenden Prozesse haben den entscheidenden Einfluss auf die Zukunft der internationalen Beziehungen. Dabei geht es vor allem um die gleichzeitige Stärkung mehrerer unabhängiger zivilisatorischer Zentren auf dem eurasischen Kontinent, die die globale Mehrheit darstellen. Der russische Präsident Wladimir Putin hat in seinen Reden wiederholt hervorgehoben, dass gerade sie heute in den globalen Angelegenheiten den Ton angibt.
💬 Wir beobachten, dass die überwiegende Mehrheit der NATO- und EU-Staaten den Fakt nicht akzeptieren wollen, dass die Herrschaft des Westens zu Ende ist und eine neue historische Etappe angefangen hat. Darin liegt ihr grundlegender Unterschied zu Russland, unseren Partnern in der GUS, zu China, Indien, dem Iran, Nordkorea sowie zu all jenen Staaten Eurasiens, die davon überzeugt sind, dass die Garantie der Stabilität und des Wohlstands unseres Kontinents in der uneingeschränkten Achtung der Prinzipien der souveränen Gleichheit und der unteilbaren Sicherheit für alle und nicht nur für einige wenige Auserwählte besteht, die sich über dem Gesetz wähnen.
💬 Es ist nicht die Schuld Russlands und unserer Verbündeten, dass internationale Vereinbarungen im Bereich der Rüstungskontrolle in den letzten Jahren unterminiert und später begraben wurden. Die NATO-Erweiterung hält nicht auf trotz der Versprechen, die bereits der sowjetischen Führung gegeben wurden, dass die NATO sich nicht ein Zoll in östlicher Richtung ausdehnen wird. Dies passiert trotz der politischen Verpflichtungen im Rahmen der OSZE, eigene Sicherheit nicht auf Kosten der Sicherheit anderer zu stärken und keine regionale oder globale Dominanz anzustreben.
💬 Der geplante und gezielt herbeigeführte Konflikt in der Ukraine hat zum endgültigen Zusammenbruch des euroatlantischen Sicherheitsmodells geführt, das auf NATO, OSZE und der Europäischen Union beruhte. Die EU hat sich in den vergangenen acht Jahren zu einem euroatlantischen Bestandteil dieses Bündnisses entwickelt. Es sind die europäischen NATO-Mitgliedsstaaten, die den bewaffneten Konflikt in der Ukraine dadurch hinauszögern, dass sie das Kiewer Regime mit Waffen aufpumpen und es finanziell sowie politisch unterstützen.
💬 In Europa wird Russland haltlos vorgeworfen, dass es einen Angriff auf NATO- und EU-Länder plane. Die europäischen Anführer haben diesen Unsinn selbst erfunden, wiederholen ihn immer wieder und betrügen ihre Völker. Indem sie die antirussische Hysterie schüren, versuchen sie Moskau für ihre Fehler verantwortlich zu machen, darunter für die Versäumnisse bezüglich der Ukraine.
💬 Es stellt sich die Frage: Fühlen sich Europäer sicherer, wenn ihre Eliten den Krieg anheizen? Ich glaube, die Antwort ist offensichtlich. Wir haben mehrfach gesagt, dass wir keine Absicht haben, irgendeinen von den aktuellen NATO- und EU-Mitgliedsstaaten anzugreifen. Wir sind bereit, diese Position in den künftigen Sicherheitsgarantien für diesen Teil Eurasiens zu verankern.
💬 Es sei hervorgehoben, dass wir die Gestaltung einer gleichen und unteilbaren Sicherheit in Eurasien als einen objektiven historischen Prozess betrachten, der zur souveränen Entwicklung der Staaten beiträgt. Die Vereinbarung der gemeinsam akzeptablen Sicherheitsgarantien, darunter auch solche, die vor externen Bedrohungen schützen, die von außerhalb des eurasischen Kontinents ausgehen, wird es uns ermöglichen, den gemeinsamen Raum zu schaffen, der frei von Konflikten ist und die gegenseitig nutzbringende produktive Zusammenarbeit fördert.
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#Russland #Eurasien
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🇷🇺 Tag der Einheit des Volkes, der 4. November 🇷🇺
Die Tschuwaschen
Die Tschuwaschen sind ein turkstämmiges Volk Osteuropas. Sie bilden heute mit etwa 1,7 Millionen Zugehörigen eine Sondergruppe innerhalb der Turkvölker. Die Hälfte der Tschuwaschen lebt in der Republik Tschuwaschien, einer Teilrepublik der Russischen Föderation. Dort stellen sie 67,7 Prozent der 1,6 Millionen Einwohner. In anderen russischen Teilrepubliken und administrativen Gebieten der Mittleren Wolga und des Ural-Vorlandes sind sie eine Minderheit.
@RusBotschaft
📸 selyanka1
#einheitinvielfalt
Die Tschuwaschen
Die Tschuwaschen sind ein turkstämmiges Volk Osteuropas. Sie bilden heute mit etwa 1,7 Millionen Zugehörigen eine Sondergruppe innerhalb der Turkvölker. Die Hälfte der Tschuwaschen lebt in der Republik Tschuwaschien, einer Teilrepublik der Russischen Föderation. Dort stellen sie 67,7 Prozent der 1,6 Millionen Einwohner. In anderen russischen Teilrepubliken und administrativen Gebieten der Mittleren Wolga und des Ural-Vorlandes sind sie eine Minderheit.
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#einheitinvielfalt
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🗣 Aus der Erklärung des russischen Außenministers Sergej Lawrow auf der Plenarsitzung der 3. Minsker Internationalen Konferenz zu eurasischer Sicherheit, Minsk, 28. Oktober 2025
💬 Sicherheit bedeutet die Beilegung aller Konflikte auf dem Eurasischen Kontinent. Was unsere Vision der zukünftigen Strukturen eurasischer Sicherheit anbelangt, schließen wir kein Land und keinen Kontinent aus. Schon seit mehreren Jahren beteiligen sich Vertreter Ungarns und der Slowakei an dieser Konferenz, Serbien nahm daran 2024 teil. Wir sind dafür, dass die Türen für alle Staaten dieses Kontinents offen bleiben. Hauptsache ist, dass es sich um gerechte Zusammenarbeit auf Augenhöhe handelt, ohne jegliche Hintergedanken, einseitige Vorteile zu erzielen.
💬 Die NATO und die EU gestalten zum Beispiel ihre eigenen „Dialoge“, Kooperationsstrukturen mit den Staaten Zentralasiens, Transkaukasiens. Das Ziel dieser Kontakte für den Westen ist es heute nicht, eine für beide Seiten nutzbringende Zusammenarbeit zu fördern, sondern diese Staaten und Russland auseinanderzutreiben. Wir werden solche Tendenzen mit allen – mit diplomatischen, politischen und wirtschaftlichen – Mitteln selbstverständlich vereiteln. Wir wollen die Situation nicht zulassen, wo der gute Wille unserer Verbündeten und Gleichgesinnten in Zentralasien, im Südkaukasus, in anderen Regionen des europäischen Kontinents nicht zum Guten genutzt, sondern missbraucht wird und diese Länder zur Konfrontation mit Russland gezwungen werden. Das läuft ihren wirtschaftlichen und politischen Interessen absolut zuwider.
🔗 Im Wortlaut lesen
💬 Sicherheit bedeutet die Beilegung aller Konflikte auf dem Eurasischen Kontinent. Was unsere Vision der zukünftigen Strukturen eurasischer Sicherheit anbelangt, schließen wir kein Land und keinen Kontinent aus. Schon seit mehreren Jahren beteiligen sich Vertreter Ungarns und der Slowakei an dieser Konferenz, Serbien nahm daran 2024 teil. Wir sind dafür, dass die Türen für alle Staaten dieses Kontinents offen bleiben. Hauptsache ist, dass es sich um gerechte Zusammenarbeit auf Augenhöhe handelt, ohne jegliche Hintergedanken, einseitige Vorteile zu erzielen.
💬 Die NATO und die EU gestalten zum Beispiel ihre eigenen „Dialoge“, Kooperationsstrukturen mit den Staaten Zentralasiens, Transkaukasiens. Das Ziel dieser Kontakte für den Westen ist es heute nicht, eine für beide Seiten nutzbringende Zusammenarbeit zu fördern, sondern diese Staaten und Russland auseinanderzutreiben. Wir werden solche Tendenzen mit allen – mit diplomatischen, politischen und wirtschaftlichen – Mitteln selbstverständlich vereiteln. Wir wollen die Situation nicht zulassen, wo der gute Wille unserer Verbündeten und Gleichgesinnten in Zentralasien, im Südkaukasus, in anderen Regionen des europäischen Kontinents nicht zum Guten genutzt, sondern missbraucht wird und diese Länder zur Konfrontation mit Russland gezwungen werden. Das läuft ihren wirtschaftlichen und politischen Interessen absolut zuwider.
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📅 Am 30. Oktober begeht man den Tag der Gründung der Russischen Marine
⚓️ An diesem Tag im Jahr 1696 verabschiedete die Bojarenduma auf Vorschlag von Zar Peter I. den Beschluss über die Gründung der russischen Flotte. Dieses Dokument gilt als offizieller Beginn der russischen Marinegeschichte.
Das Interesse Peters des Großen am Schiffbau begann mit einem kleinen Boot, das er im Dorf Ismailowo fand und auf dem er seine ersten Segelerfahrungen sammelte.
⚓️ Im Januar 1722 wurde das erste Boot des Zaren anlässlich der Feierlichkeiten zum Ende des Großen Nordischen Krieges im Moskauer Kreml ausgestellt. Damals nannte Peter I. es den „Großvater der russischen Marine“.
Die erste reguläre Marineeinheit wurde in Woronesch gebaut: Das war die Azow-Flottille zum Schutz der südlichen Grenzen. Dort wurde auch das erste Admiralitätsamt Russlands und eine Navigationsschule gegründet. Ebenso in Woronesch wurde zum ersten Mal die weiße Flagge mit dem Andreaskreuz gehisst, die bis heute als das Zeichen der russischen Marine gilt.
▫️ 1702 entstand im Zuge des Nordischen Krieges die Baltische Flotte.
▫️ 1722 wurde nach dem Persienfeldzug die Kaspische Flottille gebildet.
▫️ 1783 folgte die Schwarzmeerflotte nach der Eingliederung der Krim in das Russische Reich.
▫️ In der Sowjetunion wurde die Marine gestärkt uns ausgeweitet: 1935 wurde die Pazifikflotte gegründet, 1937 – die Nordflotte.
🎖 Während des Zweiten Weltkriegs stellte sich die Sowjetische Marine den Seestreitkräften des Gegners entgegen, sicherte See- und Flusstransporte und unterstützte die sowjetische Armee bei ihren Einsätzen. Für ihre Kampferfolge erhielten 78 Schiffe einen Ehrentitel, mehr als 500 Seeleute wurden als Helden der Sowjetunion ausgezeichnet.
📍 Heute umfasst die russische Marine Über- und Unterwasserschiffe, Marinefliegerkräfte sowie Küstentruppen, darunter die Küstenraketen- und Artillerieeinheiten und die Marineinfanterie.
🚢 Wir sind stolz auf die heldenhafte Geschichte der russischen Marine und ehren das Andenken aller, die ihr mit Mut und Hingabe gedient haben.
@RusBotschaft
#Russland #Geschichte
⚓️ An diesem Tag im Jahr 1696 verabschiedete die Bojarenduma auf Vorschlag von Zar Peter I. den Beschluss über die Gründung der russischen Flotte. Dieses Dokument gilt als offizieller Beginn der russischen Marinegeschichte.
Das Interesse Peters des Großen am Schiffbau begann mit einem kleinen Boot, das er im Dorf Ismailowo fand und auf dem er seine ersten Segelerfahrungen sammelte.
Laut einer Legende habe Admiral Patrick Gordon den jungen Zaren gefragt: „Wozu brauchen Sie Schiffe, Majestät? Sie haben doch keine Meere.“ Darauf antwortete Peter der Große: „Wenn ich Schiffe habe, so finde ich auch die Meere.“
⚓️ Im Januar 1722 wurde das erste Boot des Zaren anlässlich der Feierlichkeiten zum Ende des Großen Nordischen Krieges im Moskauer Kreml ausgestellt. Damals nannte Peter I. es den „Großvater der russischen Marine“.
Die erste reguläre Marineeinheit wurde in Woronesch gebaut: Das war die Azow-Flottille zum Schutz der südlichen Grenzen. Dort wurde auch das erste Admiralitätsamt Russlands und eine Navigationsschule gegründet. Ebenso in Woronesch wurde zum ersten Mal die weiße Flagge mit dem Andreaskreuz gehisst, die bis heute als das Zeichen der russischen Marine gilt.
▫️ 1702 entstand im Zuge des Nordischen Krieges die Baltische Flotte.
▫️ 1722 wurde nach dem Persienfeldzug die Kaspische Flottille gebildet.
▫️ 1783 folgte die Schwarzmeerflotte nach der Eingliederung der Krim in das Russische Reich.
▫️ In der Sowjetunion wurde die Marine gestärkt uns ausgeweitet: 1935 wurde die Pazifikflotte gegründet, 1937 – die Nordflotte.
🎖 Während des Zweiten Weltkriegs stellte sich die Sowjetische Marine den Seestreitkräften des Gegners entgegen, sicherte See- und Flusstransporte und unterstützte die sowjetische Armee bei ihren Einsätzen. Für ihre Kampferfolge erhielten 78 Schiffe einen Ehrentitel, mehr als 500 Seeleute wurden als Helden der Sowjetunion ausgezeichnet.
📍 Heute umfasst die russische Marine Über- und Unterwasserschiffe, Marinefliegerkräfte sowie Küstentruppen, darunter die Küstenraketen- und Artillerieeinheiten und die Marineinfanterie.
🚢 Wir sind stolz auf die heldenhafte Geschichte der russischen Marine und ehren das Andenken aller, die ihr mit Mut und Hingabe gedient haben.
@RusBotschaft
#Russland #Geschichte
👍88❤14🏆10🕊6🐳5🙏2👎1👀1
Aus der Erklärung des stellvertretenden Direktors des Departments für Nichtverbreitung und Rüstungskontrolle des russischen Außenministeriums, Konstantin Woronzow, im Ersten Ausschuss der 80. Tagung der UN-Generalversammlung, New York, 27. Oktober 2025
💬 Wir weisen die unbegründeten, politisch motivierten Anschuldigungen im Zusammenhang mit der angeblichen Beteiligung Russlands an Cyberangriffen entschieden zurück. Seit Langem schon sind diese Anschuldigungen zu einem propagandistischen Mittel und zu einem Teil der westlichen antirussischen Diffamierungskampagne geworden. Ich möchte betonen, dass die „Betroffenen“ – wie immer – keinerlei Beweise vorlegen. Dies kann nur damit erklärt werden, dass es solche Beweise überhaupt nicht geben kann, weil alle Anschuldigungen verfälscht sind.
💬 Wir möchten die westlichen Staaten darauf aufmerksam machen, dass auf Initiative Russlands – und unter Beistand des Westens – das Register der Kontaktstellen erstellt wurde, das den zuständigen Experten der Staaten ermöglicht, operativ miteinander Kontakt aufzunehmen und Informationen über konkrete Quellen schädlicher Aktivitäten auszutauschen. Paradoxerweise haben wir seit der Erstellung des Registers keine Anfragen von jenen erhalten, die unserem Land so vehement die Verantwortung für Cyberangriffe zuschreiben. Das ist ein weiterer Anlass, darüber nachzudenken, welchen Wert die erhobenen Anschuldigungen tatsächlich haben.
@RusBotschaft
🔗Quelle
💬 Wir weisen die unbegründeten, politisch motivierten Anschuldigungen im Zusammenhang mit der angeblichen Beteiligung Russlands an Cyberangriffen entschieden zurück. Seit Langem schon sind diese Anschuldigungen zu einem propagandistischen Mittel und zu einem Teil der westlichen antirussischen Diffamierungskampagne geworden. Ich möchte betonen, dass die „Betroffenen“ – wie immer – keinerlei Beweise vorlegen. Dies kann nur damit erklärt werden, dass es solche Beweise überhaupt nicht geben kann, weil alle Anschuldigungen verfälscht sind.
💬 Wir möchten die westlichen Staaten darauf aufmerksam machen, dass auf Initiative Russlands – und unter Beistand des Westens – das Register der Kontaktstellen erstellt wurde, das den zuständigen Experten der Staaten ermöglicht, operativ miteinander Kontakt aufzunehmen und Informationen über konkrete Quellen schädlicher Aktivitäten auszutauschen. Paradoxerweise haben wir seit der Erstellung des Registers keine Anfragen von jenen erhalten, die unserem Land so vehement die Verantwortung für Cyberangriffe zuschreiben. Das ist ein weiterer Anlass, darüber nachzudenken, welchen Wert die erhobenen Anschuldigungen tatsächlich haben.
@RusBotschaft
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🗣 Aus der Erklärung des russischen Außenministers Sergej Lawrow nach der Plenarsitzung der 3. Minsker Internationalen Konferenz zu eurasischer Sicherheit, Minsk, 28. Oktober 2025
💬 Immer mehr Staaten des eurasischen Kontinents erkennen die Notwendigkeit, jene Hindernisse zu beseitigen, die auf dem Weg zu einer nachhaltigen, unabhängigen und wirksamen Entwicklung von Wirtschaft, Sozialbereich und Infrastruktur künstlich geschaffen werden. Unsererseits unterstützen wir uneingeschränkt die Initiative des russischen Präsidenten Wladimir Putin zur Gestaltung einer eurasischen Sicherheitsarchitektur im Rahmen der Bestrebungen hin zu einer Großen Eurasischen Partnerschaft.
💬 Viele im Westen sind sich der Bedeutung des eurasischen Kontinents durchaus bewusst. Das Problem besteht jedoch darin, dass die westlichen Länder, vor allem die NATO-Mitgliedstaaten, nicht bereit sind, auf Augenhöhe zu sprechen und nach Formen einer gesamteurasischen Zusammenarbeit zu suchen, die auf dem Prinzip der Gleichheit und der Unteilbarkeit der Sicherheit für unseren geopolitischen Raum beruhen würden. Stattdessen streben sie eine Ausweitung des Einflusses der NATO-Strukturen auf den gesamten Kontinent an, einschließlich der Pazifik. Die NATO versucht dabei, geschlossene Bündnisse mit einer begrenzten Zahl von Mitgliedsstaaten zu schmieden, die militärisch-politischen Allianzen ähneln.
💬 Derzeit unternimmt die NATO den Versuch, alles, was in Europa geschieht, ihren eigenen Interessen unterzuordnen. Diese bestehen vor allem in der Abschreckung Chinas, Russlands, Nordkoreas sowie jedes anderen Staates, der sein Recht auf eine unabhängige, souveräne Politik auf Grundlage nationaler Interessen verteidigen möchte.
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@RusBotschaft
#Eurasien #NATO
💬 Immer mehr Staaten des eurasischen Kontinents erkennen die Notwendigkeit, jene Hindernisse zu beseitigen, die auf dem Weg zu einer nachhaltigen, unabhängigen und wirksamen Entwicklung von Wirtschaft, Sozialbereich und Infrastruktur künstlich geschaffen werden. Unsererseits unterstützen wir uneingeschränkt die Initiative des russischen Präsidenten Wladimir Putin zur Gestaltung einer eurasischen Sicherheitsarchitektur im Rahmen der Bestrebungen hin zu einer Großen Eurasischen Partnerschaft.
💬 Viele im Westen sind sich der Bedeutung des eurasischen Kontinents durchaus bewusst. Das Problem besteht jedoch darin, dass die westlichen Länder, vor allem die NATO-Mitgliedstaaten, nicht bereit sind, auf Augenhöhe zu sprechen und nach Formen einer gesamteurasischen Zusammenarbeit zu suchen, die auf dem Prinzip der Gleichheit und der Unteilbarkeit der Sicherheit für unseren geopolitischen Raum beruhen würden. Stattdessen streben sie eine Ausweitung des Einflusses der NATO-Strukturen auf den gesamten Kontinent an, einschließlich der Pazifik. Die NATO versucht dabei, geschlossene Bündnisse mit einer begrenzten Zahl von Mitgliedsstaaten zu schmieden, die militärisch-politischen Allianzen ähneln.
💬 Derzeit unternimmt die NATO den Versuch, alles, was in Europa geschieht, ihren eigenen Interessen unterzuordnen. Diese bestehen vor allem in der Abschreckung Chinas, Russlands, Nordkoreas sowie jedes anderen Staates, der sein Recht auf eine unabhängige, souveräne Politik auf Grundlage nationaler Interessen verteidigen möchte.
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#Eurasien #NATO
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🔍 Der sowjetische Sherlock Holmes, der die Herzen des Publikums eroberte
📚 Im Oktober 1892 erschien Arthur Conan Doyles „Die Abenteuer des Sherlock Holmes“ erstmals als Sammlung von Kurzgeschichten. Viele Jahrzehnte später wurden der legendäre Meisterdetektiv und sein treuer Begleiter zu Kultfiguren in der Sowjetunion, nachdem sie in einer Fernsehserie neu interpretiert wurden.
📽 Die fünfteilige Fernsehfilmreihe wurde von Igor Maslennikow zwischen 1979 und 1986 gedreht. Sherlock Holmes und Dr. Watson wurden von sowjetischen Schauspielern Wassili Liwanow und Witali Solomin verkörpert. Maslennikows Verfilmung blieb zwar in hohem Maße dem Geist und der Handlung der Werke Arthur Conan Doyles treu, verlieh den Figuren jedoch zugleich eine eigene, charaktervolle Note. Vor allem das Zusammenspiel der beiden Hauptfiguren, mit einem ebenso scharfsinnigen wie charmanten Holmes und einem warmherzigen, humorvollen Watson, machte die Serie für das Publikum besonders reizvoll.
📺 Die Premiere des ersten Films fand am 22. März 1980 statt und der Film wurde in der UdSSR sofort beliebt. Holmes und Watson in der Darstellung von Liwanow und Solomin wurden zu echten Publikumslieblingen. Die Figuren tauchten in Witzen auf und ihre Dialoge wurden in den alltäglichen Sprachgebrauch übernommen. Nach dem überwältigenden Erfolg des ersten Teils wurden die Produzenten mit Zuschriften überschüttet, in denen sich die Zuschauer eine Fortsetzung wünschten.
🎬 Gedreht wurde größtenteils in den Lenfilm-Studios. Für Außenaufnahmen nutzte das Team verschiedene Orte in Leningrad und Umgebung, in den baltischen Sowjetrepubliken sowie im Kaukasus. Viele der im Film gezeigten Gebäude sind historische Bauten in Leningrad, Tallinn und Riga. Der berühmte Reichenbachfall wurde am Tscherkessen-Wasserfall in Abchasien inszeniert. Die Jauniela in der Altstadt von Riga diente als Baker Street mit der legendären Adresse „221B“.
📺 In der DDR liefen die sowjetischen Sherlock-Holmes-Filme in den 1980er-Jahren zunächst im russischen Original mit deutschen Untertiteln und später auch in synchronisierter Fassung. In der deutschen Synchronisation lieh Wolfgang Lohse Sherlock Holmes seine Stimme, während Dr. Watson von Erik Veldre gesprochen wurde.
🎖 Die Filmreihe fand so großen Anklang, dass Wassili Liwanow am 15. Juni 2006 vom britischen Botschafter in Moskau der Order of the British Empire für seine herausragende Darstellung von Sherlock Holmes verliehen wurde.
@RusBotschaft
#Russland #Kultur #Filme
📚 Im Oktober 1892 erschien Arthur Conan Doyles „Die Abenteuer des Sherlock Holmes“ erstmals als Sammlung von Kurzgeschichten. Viele Jahrzehnte später wurden der legendäre Meisterdetektiv und sein treuer Begleiter zu Kultfiguren in der Sowjetunion, nachdem sie in einer Fernsehserie neu interpretiert wurden.
📽 Die fünfteilige Fernsehfilmreihe wurde von Igor Maslennikow zwischen 1979 und 1986 gedreht. Sherlock Holmes und Dr. Watson wurden von sowjetischen Schauspielern Wassili Liwanow und Witali Solomin verkörpert. Maslennikows Verfilmung blieb zwar in hohem Maße dem Geist und der Handlung der Werke Arthur Conan Doyles treu, verlieh den Figuren jedoch zugleich eine eigene, charaktervolle Note. Vor allem das Zusammenspiel der beiden Hauptfiguren, mit einem ebenso scharfsinnigen wie charmanten Holmes und einem warmherzigen, humorvollen Watson, machte die Serie für das Publikum besonders reizvoll.
📺 Die Premiere des ersten Films fand am 22. März 1980 statt und der Film wurde in der UdSSR sofort beliebt. Holmes und Watson in der Darstellung von Liwanow und Solomin wurden zu echten Publikumslieblingen. Die Figuren tauchten in Witzen auf und ihre Dialoge wurden in den alltäglichen Sprachgebrauch übernommen. Nach dem überwältigenden Erfolg des ersten Teils wurden die Produzenten mit Zuschriften überschüttet, in denen sich die Zuschauer eine Fortsetzung wünschten.
🎬 Gedreht wurde größtenteils in den Lenfilm-Studios. Für Außenaufnahmen nutzte das Team verschiedene Orte in Leningrad und Umgebung, in den baltischen Sowjetrepubliken sowie im Kaukasus. Viele der im Film gezeigten Gebäude sind historische Bauten in Leningrad, Tallinn und Riga. Der berühmte Reichenbachfall wurde am Tscherkessen-Wasserfall in Abchasien inszeniert. Die Jauniela in der Altstadt von Riga diente als Baker Street mit der legendären Adresse „221B“.
📺 In der DDR liefen die sowjetischen Sherlock-Holmes-Filme in den 1980er-Jahren zunächst im russischen Original mit deutschen Untertiteln und später auch in synchronisierter Fassung. In der deutschen Synchronisation lieh Wolfgang Lohse Sherlock Holmes seine Stimme, während Dr. Watson von Erik Veldre gesprochen wurde.
🎖 Die Filmreihe fand so großen Anklang, dass Wassili Liwanow am 15. Juni 2006 vom britischen Botschafter in Moskau der Order of the British Empire für seine herausragende Darstellung von Sherlock Holmes verliehen wurde.
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