Russische Botschaft in Deutschland 🇷🇺
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Официальный канал Посольства России в Германии | Der offizielle Kanal der Russischen Botschaft in Deutschland
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🎙 Aus dem Interview des russischen Botschafters in Deutschland Sergej Netschajew mit der Zeitung „Iswestija“, 22. Juni 2026

💬 Jahrzehntelang haben zuverlässige und günstige Energielieferungen aus Russland den Wohlstand Deutschlands und seiner Bürger gesichert. Doch die Regierung hält beharrlich daran fest, sämtliche Energiebeziehungen zu unserem Land abzubauen. Diese Politik hat dazu geführt, dass die Strompreise in Deutschland nach wie vor zu den höchsten in Europa zählen. Das belastet nicht nur die privaten Haushalte, sondern entzieht dem Wirtschaftsstandort auch einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil.  Die anhaltende Rezession belegt dies deutlich.

💬 Am Rande des Internationalen Wirtschaftsforums 2026 in Sankt Petersburg hat der russische Präsident im Gespräch mit den Leitern führender internationaler Nachrichtenagenturen erneut unterstrichen, dass unser Land für eine konstruktive und respektvolle Zusammenarbeit mit allen vernünftigen internationalen Partnern weiterhin offen bleibt.

🔗 Quelle

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🎙 Aus der Rede des russischen Außenministers Sergej Lawrow auf dem XII. Internationalen Wissenschafts- und Expertenforum „Primakow-Lesungen“, Moskau, 24. Juni 2026

💬 Die NATO weigert sich kategorisch, nicht nur ihre – wie sie es selbst nennen – mündlichen Versprechen gegenüber der Führung der UdSSR und Russlands, sondern auch die rechtlichen und politischen Verpflichtungen einzuhalten, die schriftlich festgehalten und von den höchsten Vertretern der westlichen Länder gemeinsam mit uns auf den Gipfeltreffen der OSZE unterzeichnet wurden.

💬 Vor allem lehnen sie den Grundsatz der gleichen und unteilbaren Sicherheit kategorisch ab. Die Sicherheit ist diesem Prinzip zufolge, wie es in den genannten Dokumenten festgeschrieben ist, unteilbar. Niemand hat das Recht, seine eigene Sicherheit auf Kosten der Sicherheit anderer zu stärken. Kein Land, keine Ländergruppe oder Organisation hat das Recht, eine Vormachtstellung im euro-atlantischen Raum zu beanspruchen.

💬 Russland hat es bereits seit vielen Jahren mit dem verantwortungslosen Kurs der „atlantischen Gemeinschaft“ auf geopolitische Expansion nach Osten bis unmittelbar an unsere Grenzen heran zu tun. Aber auch die gefährlichen Bestrebungen der NATO, globale militärische und militärtechnologische Überlegenheit zu erlangen und ihre Einflusssphäre auf ganz Eurasien und den asiatisch-pazifischen Raum aggressiv auszuweiten, lassen uns nicht gleichgültig.

💬 Wenn aggressive, offensive Vorstöße auf ein Hindernis stoßen oder in eine Sackgasse geraten, erinnert man sich im Westen an Diplomatie und die Suche nach Kompromissen sowie gegenseitig vorteilhaften Lösungen.

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🎙 Aus der Rede des russischen Außenministers Sergej Lawrow am botschafterlichen Runden Tisch zum Thema „Die Ukraine-Krise. Wahre Ziele und die Rolle des Westens“ (Moskau, 23. Juni 2026)

💬 Da die ukrainischen Streitkräfte auf dem Schlachtfeld täglich an Positionen verlieren, setzt man in Europa auf die offen terroristischen Methoden des Kiewer Regimes unter Wladimir Selenskij, die darin bestehen, Angriffe – auch tief auf russischem Territorium – gegen rein zivile Objekte durchzuführen, darunter medizinische Einrichtungen, Wohnhäuser, Studentenwohnheime und sogar Kinder. Dies geschieht in der Hoffnung, Unzufriedenheit und Panik unter unserer Bevölkerung zu schüren und die russische Gesellschaft zu spalten.

💬 Das wahre Ziel des Westens besteht unter dem Deckmantel der Forderung nach Verhandlungen darin, das Selenskij-Regime zu retten und die Ukraine als Brückenkopf für die Fortsetzung des Kampfes gegen Russland zu erhalten. Zu diesem Zweck wollen sie einen sofortigen Waffenstillstand erreichen, um die russische Offensive zu stoppen und erneut Zeit für die weitere Aufrüstung des Kiewer Regimes sowie für die Stationierung von Besatzungstruppen mit antirussischem Mandat unter dem Banner der „Koalition der Willigen“ auf dem von ihm kontrollierten Gebiet zu gewinnen.

💬 Die Europäische Union ist hier der Vorreiter. Die EU und London verkünden mit Stolz ihre Pläne, neue moderne Waffensysteme der Ukraine zu liefern, erklären offen, dass sie sich auf die Teilnahme am Krieg gegen Russland vorbereiten und drohen mit Angriffen auf die Region Kaliningrad und die Halbinsel Kola.

💬 Was die Vereinigten Staaten angeht, so lässt sich ihrem Vorgehen entnehmen, dass sie ihre Ansprüche auf die Rolle eines objektiven Vermittlers aufgeben und denselben Kurs der Verschärfung des Sanktionsdrucks auf Russland verfolgen. Neben der Verlängerung aller unter Joe Biden verhängten Sanktionen hat die Regierung von Donald Trump eine große Sanktionsrunde gegen Russland beschlossen. Die sofort nach dem Treffen in Anchorage gemachten Aussagen des Präsidenten der USA, in der Ukraine müsse es den Frieden nicht für ein Paar Jahre sondern langjährig geben und der Gipfel in Alaska habe einen Grundstein für die Bewegung in diese Richtung gelegt, wurden vergessen. Vor kurzem hat die stellvertretende ständige Vertreterin der USA bei den Vereinten Nationen einen sofortigen Waffenstillstand gefordert. Nichts mehr. Über eine langfristige Regelung hat sie kein Wort verloren.

💬 Trotz aller Winkelzüge werden alle Ziele und Aufgaben der militärischen Spezialoperation erreicht werden. Der neutrale, blockfreie und kernwaffenfreie Status der Ukraine muss tatsächlich gewährleistet werden. Gerade dieser Status ist in der Unabhängigkeitserklärung der Ukraine verankert und gerade in diesem Status hat Russland und alle anderen den ukrainischen Staat anerkannt. Es muss die Abschaffung der diskriminierenden Gesetze gegen die russische Sprache und die kanonische Orthodoxe Kirche gewährleistet werden, neue geopolitische Realitäten als Ergebnis der freien Willensäußerung der Einwohner der Krim, des Donbass und Noworossijas anerkannt werden.

💬 Jedes Mal, wenn der russische Präsident Wladimir Putin zum ukrainischen Thema spricht, betont er, dass wir eine politisch-diplomatische Regelung eindeutig bevorzugen. Die Eckpunkte der Regelung wurden im Wesentlichen in Alaska besprochen und vereinbart. Vor fast einem Jahr, als amerikanische Verhandler ihr Programm vorgelegt haben, haben wir diesem zugestimmt. Dessen Realisierung sah den Beginn der Verhandlungen zu Details der politischen Beilegung vor. Ich möchte nicht einmal vermuten, dass Alaska – ebenso wie die europäischen Maßnahmen – darauf abzielte, Zeit für die Aufrüstung des Kiewer Regimes zu gewinnen. Ich möchte nicht einmal daran denken, doch am Ende ist es genau so gekommen.

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🎙 Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa

💬 Wir gehen davon aus, dass der Einsatz von hochtechnologischen westlichen Waffen durch Kiew, darunter die britisch-französischen Langstrecken-Marschflugkörper Storm Shadow/SCALP, ohne direkte Beteiligung ausländischer Spezialisten, die deren Betrieb und Zielerfassung gewährleisten, sowie ohne die Bereitstellung der erforderlichen Aufklärungsdaten an die ukrainischen Streitkräfte durch einzelne NATO-Staaten nicht möglich ist.

💬 Über diplomatische Kanäle und öffentlich wurden die wichtigsten westlichen Unterstützer des Regimes von Wladimir Selenskij, darunter London und Paris, vor ihrer direkten Verantwortung für die Eskalation und die Verlängerung der Kampfhandlungen in der Ukraine gewarnt, was in Verbindung mit der „Freigabe“ für Angriffe mit Langstreckenwaffen tief ins russische Territorium hinein diese Länder de facto zu einer Konfliktpartei macht.

💬 Der amerikanischen Seite ist auch die Haltung der Russischen Föderation in Bezug auf militärische Hilfe und Lieferungen tödlicher Waffen sowie die Unterstützung und Weitergabe von Geheimdienstinformationen an die ukrainischen Streitkräfte durch die US-Streitkräfte wohlbekannt. In den Kontakten mit Washington wurde wiederholt darauf hingewiesen, dass die Weitergabe von Militärgütern an das Kiewer Regime unvorhersehbare Folgen für die regionale und internationale Sicherheit nach sich ziehen könnte. Wir betonen, dass unser Land solche Konvois als legitimes militärisches Ziel betrachtet.

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#Russland #Ukraine #USA #Westen
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🎞️ Bugun-bylyr (Heute und damals) - Komödie in jakutischer Sprache mit russischen Untertiteln

Wassja arbeitet als Wachmann in einem jakutischen Museum und führt ein völlig gewöhnliches Leben, bis ihn eines Tages eine unerklärliche Kraft in die ferne Vergangenheit versetzt – in den Stamm des Tujmaada-Tals. Dort muss er begreifen, warum er genau hier gelandet ist, wie das Leben der alten Bewohner aussieht und wie er den Weg zurück nach Hause findet…
Endlose Abenteuer, die Kultur Jakutiens und viel Humor begleiten ihn auf seiner Reise durch die Zeit ⏳

🗓️30. Juni
🕖 19:00
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🕯 Tag des Gedenkens und der Trauer

22. Juni – Tag des Gedenkens und der Trauer. Das tragischste Datum in der Geschichte unseres Landes und der gesamten Menschheit.

Erklärung der Außenminister der Mitgliedstaaten der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (OVKS) anlässlich des 85. Jahrestages des Beginns des Großen Vaterländischen Krieges 1941–1945

Gedenkaktion "Kerze des Andenkens"

Zum 85. Jahrestag des Beginns des Großen Vaterländischen Krieges veröffentlichen wir die Online-Ausstellung „22.06.1941. Tragödie. Mut. Heldentum“

Am 22. Juni 2026 fand eine Gedenkzeremonie mit Kranz- und Blumenniederlegung am sowjetischen Ehrenfriedhof in Eisenhüttenstadt (Brandenburg) statt.

Am 23. Juni 2026 beteiligten sich der Botschafter Russlands in Deutschland Sergej Netschajew, der russische Verteidigungsattaché Oberst Alexei Andrejew, Mitarbeiter der russischen diplomatischen Vertretung, darunter auch des Büros für Kriegsgräberfürsorge und Gedenkarbeit, an der Gedenkzeremonie auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers Buchenwald.

Am 23. Juni 2026 fand anlässlich des 85. Jahrestages des heimtückischen Überfalls Nazideutschlands auf die Sowjetunion eine Gedenkzeremonie mit Kranz- und Blumenniederlegung auf dem Sowjetischen Ehrenfriedhof im Ilmpark in Weimar (Thüringen) statt.

🌍 Politik

Erklärung des russischen Außenministeriums zur Absichtserklärung zwischen den USA und dem Iran

Aus der Rede des Außenministers Russlands Sergej Lawrow auf der Pressekonferenz im Anschluss an die Gespräche mit dem Außenminister von Belarus Maxim Ryzhenkov (Minsk, 15. Juni 2026)

Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa im Interview mit RIA Nowosti, 22. Juni 2026

Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa zur US-Finanzierung von Biolaboren im Ausland

Aus der Rede des russischen Präsidenten Wladimir Putin beim Treffen mit Absolventen der Militärhochschulen, 23. Juni 2026

Pressebüro des Auslandsnachrichtendienstes der Russischen Föderation (SWR)

Aus der Rede des russischen Außenministers Sergej Lawrow am botschafterlichen Runden Tisch zum Thema „Die Ukraine-Krise. Wahre Ziele und die Rolle des Westens“ (Moskau, 23. Juni 2026)

Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa

📆 Kalenderblatt der Geschichte

Vor 81 Jahren, am 20. Juni 1945, wurde das Siegesbanner aus Berlin nach Moskau gebracht – jenes Banner, das in der Nacht zum 1. Mai 1945 von den Rotarmisten der 150. Schützendivision, Michail Jegorow, Meliton Kantarija und Alexej Berest, auf dem zerstörten Reichstag gehisst wurde.

Am 22. Juni 1941 begann die heldenhafte Verteidigung der Brester Festung

85 Jahre Sowjetisches Informationsbüro

72 Jahre des ersten Kernkraftwerks der Welt in Obninsk

📃 Neues aus der Botschaft

Aus dem Interview des russischen Botschafters in Deutschland Sergej Netschajew mit der Zeitung „Iswestija“, 22. Juni 2026

🖼 Kultur

Wassili Surikow – ein Meister der Historienmalerei


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Historische Gassen, der Duft frisch gebackener Köstlichkeiten und eine Atmosphäre absoluter, heiterer Glückseligkeit: Der Sommer in Kolomna ist wie geschaffen, um dem Alltagstrubel zu entfliehen 🥐 ☀️

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🏅Die Besten der Bildungsaktion „Russische Schreibkundigkeit für alle“ 2026 wurden ausgezeichnet. Urkunden und Gutscheine zum Erwerb russischsprachiger Bücher im Buchhandlung „MnogoKnig“ erhielten diejenigen Teilnehmer, die den Diktattext fehlerfrei und ohne jegliche Beanstandungen geschrieben hatten.

Zu den Ausgezeichneten gehörte auch Johanna Lömke, die das Quiz TruD für Russischlernende erfolgreich absolvierte. Johanna besucht Russischkurse im Bildungszentrum und erzielt dabei bemerkenswerte Fortschritte.
Für viele Teilnehmer waren die hervorragenden Ergebnisse nicht nur eine Bestätigung ihrer Sprachkompetenz, sondern auch eine Motivation, ihr hohes Niveau der russischen Schreibkundigkeit zu bewahren und im kommenden Jahr erneut an der Bildungsaktion „Russische Schreibkundigkeit für alle“ teilzunehmen. 😊
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🏛 Am 27. Juni 1754 genehmigte die russische Kaiserin Jelisaweta Petrowna den Entwurf für den Winterpalast in Sankt Petersburg, der vom italienischen Architekten Francesco Bartolomeo Rastrelli vorgelegt worden war.

Der Bau dauerte acht Jahre. Der Palast wurde im Barockstil in Form eines geschlossenen Vierecks mit einem weitläufigen Innenhof und Fassaden errichtet, die zur Newa, zur Admiralität und zum Palastplatz hin ausgerichtet sind.

Zu den berühmtesten Innenräumen des Winterpalasts zählt die repräsentative Jordantreppe, die sich in der nordöstlichen Ecke des Gebäudes befindet und mit reichhaltigen Verzierungen geschmückt ist.

Neben den Prunksälen befanden sich die Wohnräume der Mitglieder der kaiserlichen Familie im zweiten Stock. Das Erdgeschoss wurde von Wirtschafts- und Diensträumen eingenommen. Im obersten Stockwerk befanden sich die Wohnungen der Höflinge.

Lange Zeit war der Winterpalast die Residenz der russischen Kaiser. Während der Revolution von 1917 hatte die Provisorische Regierung im Winterpalast ihren Sitz, während alle Wertgegenstände und Sammlungen der Eremitage nach Moskau gebracht und im Kreml sowie im Historischen Museum versteckt wurden.

Am 7. November 1917 wurde der Winterpalast von Rotgardisten, Soldaten und Matrosen eingenommen. Durch einen direkten Treffer eines Geschosses, das von einer Kanone der Peter-und-Paul-Festung abgefeuert worden war, wurden die ehemaligen Gemächer von Alexander III. beschädigt. Erst einige Tage später erklärte die sowjetische Regierung den Winterpalast und die Eremitage zu staatlichen Museen und stellte die Gebäude unter Schutz. Im Jahr 1918 wurde ein Teil und im Jahr 1922 das gesamte Gebäude des Winterpalasts an die Staatliche Eremitage übergeben.

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📍Das Kloster Neu-Jerusalem ist eine einzigartige Stätte der Russisch-Orthodoxen Kirche in der Stadt Istra im Moskauer Gebiet.

🔎 Es wurde 1656 von Patriarch Nikon mit dem grandiosen Vorhaben gegründet, bei Moskau ein genaues Abbild des Heiligen Landes Palästina mit all seinen wichtigsten christlichen Heiligtümern zu erschaffen.

Die Hauptkirche des Klosters ist dem Vorbild der Grabeskirche in Jerusalem nachempfunden.

📆 In diesem Jahr begeht das Kloster das 370-jährige Jubiläum seiner Gründung.

📸 Margarita Taranjuk

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Das Festival „Purpurrote Segel“ («Алые паруса») in Sankt Petersburg!

Jedes Jahr finden in der Stadt die Abschlussfeiern (Abi-Feiern) vor der Kulisse einer so spektakulären Show statt ⛵️ 🎉

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🎙 Aus der Rede des russischen Außenministers Sergej Lawrow auf dem XII. Internationalen Wissenschafts- und Expertenforum „Primakow-Lesungen“, Moskau, 24. Juni 2026

💬 Der Westen ist nach wie vor nicht bereit, die allgemein anerkannten Normen des Völkerrechts, wie sie in der Charta der Vereinten Nationen verankert sind, einzuhalten – ebenso wenig, wie er dies jemals in vollem Umfang getan hat. Dazu gehören die souveräne Gleichheit der Staaten, die Nichteinmischung in ihre inneren Angelegenheiten, die Achtung des Selbstbestimmungsrechts der Völker sowie die Wahrung und Gewährleistung der Menschenrechte unabhängig von Rasse, Geschlecht, Sprache oder Religion. All diese Grundsätze werden vom Westen entweder missachtet oder lediglich selektiv angewandt, um jeweils eigene Interessen durchzusetzen – in der Regel zum Nachteil anderer Akteure der internationalen Beziehungen sowie der Integrität des Völkerrechtssystems.

💬  Als das Kosovo ohne jegliches Referendum seine Unabhängigkeit erklärte, wurde dies als begrüßenswert dargestellt. Als jedoch die Bewohner der Krim als Reaktion auf den Staatsstreich in der Ukraine sowie auf die Entsendung bewaffneter Kämpfer zum Sturm auf das Gebäude des Obersten Rates der Krim ein Referendum abhielten und den Beschluss zur Wiedervereinigung mit Russland fassten, wurde dies kategorisch zurückgewiesen. Zur Begründung hieß es, es gehe in diesem Fall nicht um das Selbstbestimmungsrecht der Völker, sondern um den Grundsatz der territorialen Integrität.

💬  Der Westen versucht, seine schwindenden Positionen vor allem durch das Heranziehen anderer Staaten auf seine Seite sowie durch Sanktionen, Verbote, Drohungen und andere illegitime Maßnahmen zu festigen. Auf diese Weise zwingt er die Staaten der Weltmehrheit, sich seinem Spiel zu fügen. Kennzeichnend für die gegenwärtige Situation ist zudem, dass der Westen nicht davor zurückschreckt, selbst die von ihm propagierten „Regeln“, mit denen er noch vor Kurzem das Völkerrecht zu ersetzen versuchte, je nach Bedarf kurzfristig zu ändern. Als im Westen erkannt wurde, dass freier Handel, fairer Wettbewerb, die Unantastbarkeit des Eigentums und der freie Kapitalverkehr zur Stärkung neuer Entwicklungszentren in Asien, Afrika und Lateinamerika beitrugen, wurden der Dollar und andere Weltwährungen umgehend zu Waffen gemacht. Es folgten Sanktions- und Zollkriege sowie die Beschlagnahmung von Gold- und Devisenreserven und anderen materiellen Vermögenswerten. Indem der Westen die Errungenschaften und die Zukunft seines eigenen Projekts der wirtschaftlichen Globalisierung aufs Spiel setzt, untergräbt er zugleich die Grundlagen des über Jahrzehnte aufgebauten internationalen Sicherheitssystems.

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🎙 Aus der Rede des russischen Außenministers Sergej Lawrow beim Runden Tisch der Botschafter zum Thema „Die Ukraine-Krise. Die wahren Ziele und die Rolle des Westens“ (Moskau, 23. Juni 2026)

💬 Heute pumpen sowohl Großbritannien als auch die EU-Staaten das Kiewer Regime weiter mit Waffen und Geld voll und bereiten seinen offen terroristischen Aktionen den Boden. Sie gehen sogar so weit, sämtliche Verbrechen des Kiewer Regimes zu rechtfertigen, und machen insbesondere Russland dafür verantwortlich, dass ukrainische Drohnen mehrfach die Grenzen von EU-Ländern verletzen.

💬 Die EU maßt sich hartnäckig an, mit all ihren Handlungen, Argumenten, Drohungen und Versprechungen im Ukraine-Konflikt den gesamten Westen – einschließlich der USA – zu vertreten. Zugleich sind sich Brüssel und die anderen europäischen Hauptstädte einig, dass Europa keine Absicht hat, die Rolle eines unparteiischen Vermittlers zu übernehmen, weil es auf der Seite der Ukraine steht. Zudem heißt es, die Europäer würden ihre Unterstützung für Kiew keinesfalls – auch nicht nach der Krise – aufgeben.

💬 Was heute aus Brüssel, London, Paris, Berlin und den übrigen europäischen Hauptstädten zu vernehmen ist, bedeutet im Klartext: Von Moskau wird die Kapitulation verlangt. Genau darum geht es im Kern der Erklärung, die der französische Präsident Macron, Bundeskanzler Merz und der britische Premierminister Starmer nach ihrer Kungelrunde mit Selenskij am 7. Juni 2026 in London abgegeben haben. Die Botschafter dieser drei Länder ersuchten wenige Tage später eigens um einen Termin in unserem Außenministerium, nur um das Londoner Ultimatum zu bestätigen. Andere Vorschläge wurden nicht vorgebracht.

💬 In der Erklärung des G7-Gipfels von Évian geht es erneut um bedingungslose Unterstützung für das Kiewer Regime, um Hilfe beim Ausbau seines militärischen Potenzials, um die Ausweitung westlicher Waffenlieferungen und um die Notwendigkeit, den Sanktionsdruck auf die Wirtschaft unseres Landes zu erhöhen. Begriffe wie „Frieden“ oder „Beilegung“ kommen in der Erklärung nicht vor. Die Europäer frohlockten, Europa habe es in Évian geschafft, Präsident Trump von der Fehlerhaftigkeit der Alaska-Vereinbarungen vom August 2025 zu überzeugen und die Position Washingtons zu verändern. Sie rühmten sich also, den US-Präsidenten angeblich vom Friedensweg abgebracht und auf den Kriegspfad geführt zu haben. Trotz der wiederholten Erklärungen Trumps, dass ein Hineinziehen der Ukraine in die NATO inakzeptabel sei, betont NATO-Generalsekretär Rutte unermüdlich, die Tür der NATO bleibe für Kiew offen.

💬 Wenn sich Europa daher regelrecht in die Verhandlungen über eine Beilegung des Ukraine-Konflikts drängt, auf seinen eigenen Positionen beharrt und all die Ansätze gesunden Menschenverstands mit Füßen tritt, die die Regierung Donald Trumps nach ihrer Rückkehr ins Weiße Haus an den Tag gelegt hatte, machen wir uns keinerlei Illusionen über die wahren Pläne der Europäer.

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