◼️ Kasimir Malewitsch: 7 wichtige Fakten über das „Schwarze Quadrat“
Diese Fakten über eines der berühmtesten Werke der russischen Kunst sind ebenso seltsam und kurios wie das „Schwarzes Quadrat“ selbst.
Der ursprüngliche Titel von Kasimir Malewitschs berühmtestem Gemälde lautet eigentlich nicht „Schwarzes Quadrat“, sondern „Schwarzes suprematistisches Quadrat“. Doch das ist noch längst nicht die einzige kuriose Tatsache über dieses Meisterwerk…
1. Es ist kein Quadrat und es ist nicht schwarz
▫️Malewitschs „Schwarzes Quadrat“ ist eigentlich gar kein Quadrat. Keine seiner Seiten verläuft parallel zueinander oder zum Rahmen des Gemäldes. Streng genommen handelt es sich also eher um ein Rechteck.
▪️ Und schwarz ist es auch nicht. Malewitsch verwendete eine spezielle Farbmischung, in der kein einziger schwarzer Farbton vorkam. Daher entspricht der Name des Gemäldes nicht ganz der Realität.
2. Das Gemälde hat zwei Entstehungsdaten
▫️ Das „Schwarze suprematistische Quadrat“ wurde von Kasimir Malewitsch eigentlich schon 1913 „erfunden“ – als Teil eines Bühnenvorhang-Entwurfs für die russische futuristische bzw. kubofuturistische Oper „Sieg über die Sonne“. Dem Künstler selbst war das genaue Entstehungsdatum seines Werkes allerdings nicht besonders wichtig. Das berühmte „Schwarze Quadrat“ entstand in seiner bekannten Gemäldeform erst 1915 für die Ausstellung „Die letzte futuristische Ausstellung der Bilder 0,10“, die vom 19. Dezember 1915 bis zum 17. Januar 1916 in Petrograd stattfand. Dort wurde es zusammen mit anderen suprematistischen Werken gezeigt. Als Malewitsch das Bild im Juni 1915 malte, schrieb er dennoch „1913“ auf die Rückseite der Leinwand, um zu betonen, dass das Werk ursprünglich 1913 entstanden, aber erst 1915 gemalt worden war. Der Künstler nannte sein Werk stets „Das zentrale suprematistische Element. Quadrat. 1913“.
3. Es ist eigentlich Teil eines Triptychons
▪️ Als das Werk 1915 zum ersten Mal ausgestellt wurde, wurde es zusammen mit zwei anderen „wichtigen suprematistischen Formen“ gezeigt – dem „Schwarzen Kreis“ und dem „Schwarzen Kreuz“, die weniger bekannt sind als das „Schwarze Quadrat“.
👉 Weiterlesen: https://de.gw2ru.com/kultur/21158-7-wichtige-fakten-uber-malewitschs-schwarzes-quadrat
🔗 Quelle: Fenster nach Russland
@RusBotschaft
#Kultur #Kunst
Diese Fakten über eines der berühmtesten Werke der russischen Kunst sind ebenso seltsam und kurios wie das „Schwarzes Quadrat“ selbst.
Der ursprüngliche Titel von Kasimir Malewitschs berühmtestem Gemälde lautet eigentlich nicht „Schwarzes Quadrat“, sondern „Schwarzes suprematistisches Quadrat“. Doch das ist noch längst nicht die einzige kuriose Tatsache über dieses Meisterwerk…
1. Es ist kein Quadrat und es ist nicht schwarz
▫️Malewitschs „Schwarzes Quadrat“ ist eigentlich gar kein Quadrat. Keine seiner Seiten verläuft parallel zueinander oder zum Rahmen des Gemäldes. Streng genommen handelt es sich also eher um ein Rechteck.
▪️ Und schwarz ist es auch nicht. Malewitsch verwendete eine spezielle Farbmischung, in der kein einziger schwarzer Farbton vorkam. Daher entspricht der Name des Gemäldes nicht ganz der Realität.
2. Das Gemälde hat zwei Entstehungsdaten
▫️ Das „Schwarze suprematistische Quadrat“ wurde von Kasimir Malewitsch eigentlich schon 1913 „erfunden“ – als Teil eines Bühnenvorhang-Entwurfs für die russische futuristische bzw. kubofuturistische Oper „Sieg über die Sonne“. Dem Künstler selbst war das genaue Entstehungsdatum seines Werkes allerdings nicht besonders wichtig. Das berühmte „Schwarze Quadrat“ entstand in seiner bekannten Gemäldeform erst 1915 für die Ausstellung „Die letzte futuristische Ausstellung der Bilder 0,10“, die vom 19. Dezember 1915 bis zum 17. Januar 1916 in Petrograd stattfand. Dort wurde es zusammen mit anderen suprematistischen Werken gezeigt. Als Malewitsch das Bild im Juni 1915 malte, schrieb er dennoch „1913“ auf die Rückseite der Leinwand, um zu betonen, dass das Werk ursprünglich 1913 entstanden, aber erst 1915 gemalt worden war. Der Künstler nannte sein Werk stets „Das zentrale suprematistische Element. Quadrat. 1913“.
3. Es ist eigentlich Teil eines Triptychons
▪️ Als das Werk 1915 zum ersten Mal ausgestellt wurde, wurde es zusammen mit zwei anderen „wichtigen suprematistischen Formen“ gezeigt – dem „Schwarzen Kreis“ und dem „Schwarzen Kreuz“, die weniger bekannt sind als das „Schwarze Quadrat“.
👉 Weiterlesen: https://de.gw2ru.com/kultur/21158-7-wichtige-fakten-uber-malewitschs-schwarzes-quadrat
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🎙 Deutscher Dokumentarfilmer, Regisseur und Schriftsteller Moritz Enders zur Nord-Stream-Sprengung: „Wir jagen die Maus, aber übersehen den Elefanten“
💬 In meinem neuen Film „Nordstream – die Sprengung“ geht es nicht nur um die Frage, wer den Anschlag auf die Pipelines vor Ort durchgeführt hat, sondern auch darum, wer davon besonders profitiert. Mit anderen Worten: Welche wirtschaftlichen sowie geo- und machtpolitischen Motive können für die Tat bestanden haben? Spoiler-Warnung: Mein Kollege Gunther Merz und ich sind zu der Auffassung gelangt, dass auf die eine oder andere Weise die USA dahinterstecken und auch die Hauptverantwortlichen sind.
Die Seymour-Hersh-These besagt, dass die USA die Pipelines gesprengt haben und zwar auf folgende Weise: Während des BALTOPS-Manövers – BALTOPS steht für Baltic Operations – im Juni 2022 brachten speziell ausgebildete Taucher im Auftrag der USA die Sprengsätze an den Pipelines an. Diese wurden dann im September über eine Sonarboje, die akustische Signale aussendet, ferngezündet. Doch anstatt diese Spur ernst zu nehmen und sie weiter zu verfolgen, haben sich die deutschen Ermittler auf die sogenannte „Andromeda-These“ fokussiert und halten nach wie vor an ihr fest: Es soll also eine Handvoll Taucher gewesen sein, die von einem Segelboot – der Andromeda – aus in die Tiefe getaucht ist und die mit einem Zeitzünder versehene Bomben an den Pipelines angebracht hat.
☝️ Denn sollte sich die deutsche Politik mit der Frage auseinandersetzen, ob die Seymour-Hersh-These stimmt und die USA hinter den Anschlägen stecken, dann müsste sie auch in Erwägung ziehen, dass ihr vermeintlich wichtigster Verbündeter einen kriegerischen Akt gegen ihr eigenes Land durchgeführt hat. Und – falls ja – müssten wir wohl unser aktuelles Bündnissystem, inklusive NATO, infrage stellen.
Schon bevor wir mit dem Film angefangen haben, hatte ich mich gefragt, wie es möglich sein soll, von einem kleinen Segelboot aus einen derartig groß angelegten Anschlag durchzuführen? Wie viel Ausrüstung müssten diese Leute mitgenommen haben, wie schwer müssten die Bomben gewesen sein, wie hätten sie diese zu Wasser gelassen, wie hätte das Segelboot die exakten Stellen finden und seine Position halten können, ohne abzudriften oder hätten sie dafür eine schwere Ankerkette benötigt?
📉 Die Folgen des Anschlags sind verheerend. Es liegt ja auf der Hand, dass die deutsche Industrie ohne den Zugang zu billiger Energie nicht wettbewerbsfähig ist. Der De-Industrialisierungsprozess ist bereits in vollem Gange, er dürfte aber noch weiter an Fahrt aufnehmen. Das ist – natürlich – ein wirtschaftliches Problem, denn es raubt künftigen Generationen Wohlstand und Entfaltungsmöglichkeiten. Es ist aber auch ein politisches und geopolitisches Problem, denn es zwingt Deutschland und die gesamte EU in eine noch stärkere energiepolitische Abhängigkeit von den USA.
👉 Die Sprengung der Pipelines war für Deutschland und die EU – oder sagen wir: für den allergrößten Teil ihrer Bewohner – sicherlich ein schwerer Schlag in die Magengrube. Doch wir sollten den Anschlag nicht isoliert als reine „Wer-hat-es-getan“-Frage betrachten, sondern die ökonomischen, geopolitischen und strategischen Interessen externer Akteure erkennen, die sich dahinter verbergen. Unser Film möchte dazu beitragen, diese Zusammenhänge sichtbar zu machen.
🔗 Quelle
@RusBotschaft
💬 In meinem neuen Film „Nordstream – die Sprengung“ geht es nicht nur um die Frage, wer den Anschlag auf die Pipelines vor Ort durchgeführt hat, sondern auch darum, wer davon besonders profitiert. Mit anderen Worten: Welche wirtschaftlichen sowie geo- und machtpolitischen Motive können für die Tat bestanden haben? Spoiler-Warnung: Mein Kollege Gunther Merz und ich sind zu der Auffassung gelangt, dass auf die eine oder andere Weise die USA dahinterstecken und auch die Hauptverantwortlichen sind.
Die Seymour-Hersh-These besagt, dass die USA die Pipelines gesprengt haben und zwar auf folgende Weise: Während des BALTOPS-Manövers – BALTOPS steht für Baltic Operations – im Juni 2022 brachten speziell ausgebildete Taucher im Auftrag der USA die Sprengsätze an den Pipelines an. Diese wurden dann im September über eine Sonarboje, die akustische Signale aussendet, ferngezündet. Doch anstatt diese Spur ernst zu nehmen und sie weiter zu verfolgen, haben sich die deutschen Ermittler auf die sogenannte „Andromeda-These“ fokussiert und halten nach wie vor an ihr fest: Es soll also eine Handvoll Taucher gewesen sein, die von einem Segelboot – der Andromeda – aus in die Tiefe getaucht ist und die mit einem Zeitzünder versehene Bomben an den Pipelines angebracht hat.
☝️ Denn sollte sich die deutsche Politik mit der Frage auseinandersetzen, ob die Seymour-Hersh-These stimmt und die USA hinter den Anschlägen stecken, dann müsste sie auch in Erwägung ziehen, dass ihr vermeintlich wichtigster Verbündeter einen kriegerischen Akt gegen ihr eigenes Land durchgeführt hat. Und – falls ja – müssten wir wohl unser aktuelles Bündnissystem, inklusive NATO, infrage stellen.
Schon bevor wir mit dem Film angefangen haben, hatte ich mich gefragt, wie es möglich sein soll, von einem kleinen Segelboot aus einen derartig groß angelegten Anschlag durchzuführen? Wie viel Ausrüstung müssten diese Leute mitgenommen haben, wie schwer müssten die Bomben gewesen sein, wie hätten sie diese zu Wasser gelassen, wie hätte das Segelboot die exakten Stellen finden und seine Position halten können, ohne abzudriften oder hätten sie dafür eine schwere Ankerkette benötigt?
📉 Die Folgen des Anschlags sind verheerend. Es liegt ja auf der Hand, dass die deutsche Industrie ohne den Zugang zu billiger Energie nicht wettbewerbsfähig ist. Der De-Industrialisierungsprozess ist bereits in vollem Gange, er dürfte aber noch weiter an Fahrt aufnehmen. Das ist – natürlich – ein wirtschaftliches Problem, denn es raubt künftigen Generationen Wohlstand und Entfaltungsmöglichkeiten. Es ist aber auch ein politisches und geopolitisches Problem, denn es zwingt Deutschland und die gesamte EU in eine noch stärkere energiepolitische Abhängigkeit von den USA.
👉 Die Sprengung der Pipelines war für Deutschland und die EU – oder sagen wir: für den allergrößten Teil ihrer Bewohner – sicherlich ein schwerer Schlag in die Magengrube. Doch wir sollten den Anschlag nicht isoliert als reine „Wer-hat-es-getan“-Frage betrachten, sondern die ökonomischen, geopolitischen und strategischen Interessen externer Akteure erkennen, die sich dahinter verbergen. Unser Film möchte dazu beitragen, diese Zusammenhänge sichtbar zu machen.
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🌍 Politik
Glückwunschschreiben des Präsidenten Russlands Wladimir Putin an den US-Präsidenten Donald Trump anlässlich des 250. Jahrestages der Unabhängigkeit der Vereinigten Staaten von Amerika
Aus dem Kommentar des Beraters des Präsidenten der Russischen Föderation, Juri Uschakow, zum Telefonat des Präsidenten Wladimir Putin mit dem US-Präsidenten Donald Trump, 4. Juli 2026
Auszüge aus der Pressemitteilung des Pressebüros des Auslandsnachrichtendienstes der Russischen Föderation (SWR)
Aus der Stellungnahme der Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa im Zusammenhang mit dem NATO-Gipfel
Aus dem Interview des Pressesprechers des Präsidenten Russlands Dmitri Peskow für das Schweizer Magazin Die Weltwoche
Deutscher Dokumentarfilmer, Regisseur und Schriftsteller Moritz Enders zur Nord-Stream-Sprengung: „Wir jagen die Maus, aber übersehen den Elefanten“
📆 Kalenderblatt der Geschichte
Am 8. Juli wird in Russland der Tag der Familie, der Liebe und der Treue gefeiert
Am 5. Juli jährt sich der Geburtstag von Sergej Obraszow (1901–1992)
📃 Neues aus der Botschaft
Stellungnahme der Pressestelle der Botschaft der Russischen Föderation in Deutschland zur Beseitigung illegaler Schriftzüge vom Alexander-Puschkin-Denkmal in Jena
🖼 Kultur
Kasimir Malewitsch: 7 wichtige Fakten über das „Schwarze Quadrat“
🤝 Gesellschaft
Visum für Personen, die traditionelle russische Werte teilen
🏊 Sport
Russland gewinnt den Medaillenspiegel bei der Junioren-Europameisterschaft im Synchronschwimmen in München
🚗 Reisen
Baschkortostan – das wilde Herz des Urals
@RusBotschaft
#Russland #Politik #Kultur #Gesellschaft #Sport #Reisen
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Aus der Stellungnahme der Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa im Zusammenhang mit dem NATO-Gipfel
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🌸 Sommerliche Atmosphäre im Park Pokrowskij Bereg in Moskau
Fotos: Ekaterina Katunowa
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#Moskau
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🎶 Vor 80 Jahren wurde Walentina Tolkunowa geboren
Am 12. Juli 2026 jährt sich der Geburtstag der sowjetischen und russischen Sängerin Walentina Wassiljewna Tolkunowa (1946–2010) zum 80. Mal.
Als Volkskünstlerin der RSFSR, Trägerin des Lenin-Komsomol-Preises und eine der beliebtesten Interpretinnen der sowjetischen Musikgeschichte prägte Tolkunowa über mehr als vier Jahrzehnte die russische Liedkultur. Während ihrer 44-jährigen künstlerischen Laufbahn nahm sie über 800 Lieder auf. Ihr Repertoire umfasste vor allem Lieder über Liebe, Familie, Mutterschaft, das alltägliche Leben und die Erinnerung an den Großen Vaterländischen Krieg. Viele ihrer Interpretationen wurden zu Klassikern und erfreuen sich bis heute großer Beliebtheit.
Geboren wurde Walentina Tolkunowa in Armawir. Nach ihrem Studium am Moskauer Staatlichen Institut für Kultur begann sie ihre Laufbahn als Solistin des von Juri Saulski geleiteten Vokal-Instrumental-Orchesters WIO-66. Anfang der 1970er-Jahre startete ihre erfolgreiche Solokarriere. Mit Liedern wie „Serebrjanyje swadby“ („Silberne Hochzeit“), „Pogowori so mnoju, mama“ („Sprich mit mir, Mama“) oder „Ja ne mogu inatsche“ („Ich kann nicht anders“) wurde sie zu einer der bekanntesten Stimmen des Landes.
Besonders eindrucksvoll ist ihre Interpretation des Liedes „Esli b ne bylo wojny“ („Wenn es den Krieg nicht gegeben hätte“), das sie seit 1981 sang. Das Werk erzählt vom Schicksal einer Frau, deren Leben durch den Krieg unwiderruflich geprägt wurde. Tolkunowa bezeichnete das Lied als eine wahre „Gesangsdarstellung“ und arbeitete monatelang an seiner Interpretation, um der emotionalen Tiefe des Textes gerecht zu werden. Ihre bewegende Darbietung machte das Lied zu einem der bedeutendsten russischen musikalischen Erinnerungswerke über den Krieg.
Walentina Tolkunowa verstand es wie kaum eine andere, ihren Liedern Aufrichtigkeit und Menschlichkeit zu verleihen. Sie selbst bezeichnete den roten Faden ihres Schaffens als „Gespräch mit einer Frau“ – Geschichten über Hoffnung, Liebe, Verlust und die Kraft des menschlichen Herzens. Gerade diese Nähe zum Publikum machte sie über Jahrzehnte hinweg zu einer der beliebtesten Sängerinnen ihres Landes.
Auch heute leben ihre Lieder weiter. Sie erklingen in Konzertsälen, im Radio und im Familienkreis und erinnern an eine außergewöhnliche Künstlerin, deren Stimme für viele Menschen bis heute ein Symbol von Wärme, Güte und Aufrichtigkeit geblieben ist.
🔗 Eine Auswahl ihrer bekanntesten Aufnahmen finden Sie in dieser YouTube-Sammlung.
Am 12. Juli 2026 jährt sich der Geburtstag der sowjetischen und russischen Sängerin Walentina Wassiljewna Tolkunowa (1946–2010) zum 80. Mal.
Als Volkskünstlerin der RSFSR, Trägerin des Lenin-Komsomol-Preises und eine der beliebtesten Interpretinnen der sowjetischen Musikgeschichte prägte Tolkunowa über mehr als vier Jahrzehnte die russische Liedkultur. Während ihrer 44-jährigen künstlerischen Laufbahn nahm sie über 800 Lieder auf. Ihr Repertoire umfasste vor allem Lieder über Liebe, Familie, Mutterschaft, das alltägliche Leben und die Erinnerung an den Großen Vaterländischen Krieg. Viele ihrer Interpretationen wurden zu Klassikern und erfreuen sich bis heute großer Beliebtheit.
Geboren wurde Walentina Tolkunowa in Armawir. Nach ihrem Studium am Moskauer Staatlichen Institut für Kultur begann sie ihre Laufbahn als Solistin des von Juri Saulski geleiteten Vokal-Instrumental-Orchesters WIO-66. Anfang der 1970er-Jahre startete ihre erfolgreiche Solokarriere. Mit Liedern wie „Serebrjanyje swadby“ („Silberne Hochzeit“), „Pogowori so mnoju, mama“ („Sprich mit mir, Mama“) oder „Ja ne mogu inatsche“ („Ich kann nicht anders“) wurde sie zu einer der bekanntesten Stimmen des Landes.
Besonders eindrucksvoll ist ihre Interpretation des Liedes „Esli b ne bylo wojny“ („Wenn es den Krieg nicht gegeben hätte“), das sie seit 1981 sang. Das Werk erzählt vom Schicksal einer Frau, deren Leben durch den Krieg unwiderruflich geprägt wurde. Tolkunowa bezeichnete das Lied als eine wahre „Gesangsdarstellung“ und arbeitete monatelang an seiner Interpretation, um der emotionalen Tiefe des Textes gerecht zu werden. Ihre bewegende Darbietung machte das Lied zu einem der bedeutendsten russischen musikalischen Erinnerungswerke über den Krieg.
Walentina Tolkunowa verstand es wie kaum eine andere, ihren Liedern Aufrichtigkeit und Menschlichkeit zu verleihen. Sie selbst bezeichnete den roten Faden ihres Schaffens als „Gespräch mit einer Frau“ – Geschichten über Hoffnung, Liebe, Verlust und die Kraft des menschlichen Herzens. Gerade diese Nähe zum Publikum machte sie über Jahrzehnte hinweg zu einer der beliebtesten Sängerinnen ihres Landes.
Auch heute leben ihre Lieder weiter. Sie erklingen in Konzertsälen, im Radio und im Familienkreis und erinnern an eine außergewöhnliche Künstlerin, deren Stimme für viele Menschen bis heute ein Symbol von Wärme, Güte und Aufrichtigkeit geblieben ist.
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🎤 10 russische Lieder, die jeder beim Karaoke singt!
🎶 Schuki – „Батарейка“ („Batareika“)
In diesem Lied aus dem Jahr 1999 heißt es, dass „das Liebesakku leer ist“. Das Geheimnis seiner Beliebtheit ist einfach: eine unprätentiöse Melodie und ein einfacher Text, den selbst jemand ohne Russischkenntnisse mitsingen kann. Übrigens ist dieses Lied nicht nur beim Karaoke beliebt, sondern auch bei Partys oder am Lagerfeuer mit Gitarre, da die Akkorde ebenfalls sehr einfach sind.
🎸 Smyslowyje Galljuzinazii – „Вечно молодой“ („Wetschno molodoi“)
Dieser Song wurde landesweit zum Hit, nachdem er im Kultfilm „Bruder 2“ („Брат 2“) verwendet wurde. Seitdem ist er eine wahre Legende des russischen Rocks.
🎧 Kombinazija – „Бухгалтер“ („Buchhalter“)
Einer der größten Hits in jeder Diskothek der 90er. Ein mitreißender Tanzsong, in dem die Frauen der Band einem einfachen Buchhalter (russisch: „buchgalter“) ihre Liebe gestehen und ihn preisen, anstatt dem „Ausländer und Millionärssohn“, von dem alle anderen träumen. Achtung: Der Song geht sofort ins Ohr!
🎵 Semljane – „Трава у дома“ („Trawa u doma“)
Das 1983 erschienene Lied „Трава у дома“ („Gras in der Nähe des Hauses“) ist besser bekannt als „Земля В Иллюминаторе“ („Erde im Bullauge“) und gilt als inoffizielle Hymne der Kosmonauten. Die gefühlvollen Texte über die Mutter und die Heimat werden von kraftvollen Rockgitarrenklängen untermalt.
🪗 Ljube – „Конь“ („Kon’“)
Das ist wohl das bekannteste Lied, das Russen beim Karaoke singen. Viele halten es sogar für ein Volkslied. Die erste Strophe lautet: „Ich geh mit meinem Pferd nachts aufs Feld…“ Es ist der Inbegriff der geheimnisvollen russischen Seele. Man kann es sogar a cappella singen, Hauptsache, man singt es mit Gefühl!
🔗 Weiterlesen: https://de.gw2ru.com/kultur/251886-10-russische-lieder-die-jeder-beim-karaoke-singt
Quelle: Fenster nach Russland
@RusBotschaft
🎶 Schuki – „Батарейка“ („Batareika“)
In diesem Lied aus dem Jahr 1999 heißt es, dass „das Liebesakku leer ist“. Das Geheimnis seiner Beliebtheit ist einfach: eine unprätentiöse Melodie und ein einfacher Text, den selbst jemand ohne Russischkenntnisse mitsingen kann. Übrigens ist dieses Lied nicht nur beim Karaoke beliebt, sondern auch bei Partys oder am Lagerfeuer mit Gitarre, da die Akkorde ebenfalls sehr einfach sind.
🎸 Smyslowyje Galljuzinazii – „Вечно молодой“ („Wetschno molodoi“)
Dieser Song wurde landesweit zum Hit, nachdem er im Kultfilm „Bruder 2“ („Брат 2“) verwendet wurde. Seitdem ist er eine wahre Legende des russischen Rocks.
🎧 Kombinazija – „Бухгалтер“ („Buchhalter“)
Einer der größten Hits in jeder Diskothek der 90er. Ein mitreißender Tanzsong, in dem die Frauen der Band einem einfachen Buchhalter (russisch: „buchgalter“) ihre Liebe gestehen und ihn preisen, anstatt dem „Ausländer und Millionärssohn“, von dem alle anderen träumen. Achtung: Der Song geht sofort ins Ohr!
🎵 Semljane – „Трава у дома“ („Trawa u doma“)
Das 1983 erschienene Lied „Трава у дома“ („Gras in der Nähe des Hauses“) ist besser bekannt als „Земля В Иллюминаторе“ („Erde im Bullauge“) und gilt als inoffizielle Hymne der Kosmonauten. Die gefühlvollen Texte über die Mutter und die Heimat werden von kraftvollen Rockgitarrenklängen untermalt.
🪗 Ljube – „Конь“ („Kon’“)
Das ist wohl das bekannteste Lied, das Russen beim Karaoke singen. Viele halten es sogar für ein Volkslied. Die erste Strophe lautet: „Ich geh mit meinem Pferd nachts aufs Feld…“ Es ist der Inbegriff der geheimnisvollen russischen Seele. Man kann es sogar a cappella singen, Hauptsache, man singt es mit Gefühl!
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Quelle: Fenster nach Russland
@RusBotschaft
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🎙Aus dem Interview des Pressesprechers des Präsidenten Russlands Dmitri Peskow für das Schweizer Magazin Die Weltwoche
💬 Das Kiewer Regime wurde zum Mittelpunkt der antirussischen Bemühungen Europas und der USA. Die Ukraine sollte der NATO beitreten und zum Stationierungsort ausländischer Truppen werden. Sie sollte zu einem Staat werden, der sein Territorium für die Stationierung jeglicher gegen Russland gerichteter Waffen zur Verfügung stellt.
Auf diese Bedrohung haben wir schon längst hingewiesen – lange vor Beginn der militärischen Sonderoperation. Doch niemand wollte uns zuhören. Keine einzige europäische Hauptstadt hat uns zugehört.
💬 Selbstverständlich hätten wir es von Anfang an vorgezogen, die bestehenden Probleme auf politischem und diplomatischem Wege zu lösen. Leider wurde uns diese Möglichkeit jedoch verwehrt. Als wir dies erkannt haben, wurde die richtige Entscheidung getroffen, die militärische Sonderoperation einzuleiten.
Im April 2022 standen wir kurz vor einer Einigung mit der ukrainischen Seite. Das entsprechende Dokument war ausgearbeitet, abgestimmt und von allen Beteiligten geprüft worden. Dann hat sich jedoch London eingemischt. Die britische Seite setzte sich mit Selenskij in Verbindung und forderte ihn auf, das Dokument nicht zu unterzeichnen. Dies stellte eine unmittelbare Einmischung Großbritanniens dar. Es war zugleich das erste Mal, dass ein europäischer Staat sich offen als Befürworter des Krieges und nicht des Friedens positionierte.
💬 Danach wurden zahlreiche europäische Staaten direkt oder indirekt in den Konflikt hineingezogen. Sie liefern Waffen, versorgen das Kiewer Regime mit Munition, entsenden Militärberater und stellen Satellitenaufklärungsdaten bereit. De facto stellen sie dem Kiewer Regime ihre Satellitenkapazitäten uneingeschränkt zur Verfügung und unterstützen die Zielerfassung ukrainischer Waffensysteme. Darüber hinaus setzen sie künstliche Intelligenz ein, um dem Kiewer Regime die Kampfhandlungen zu erleichtern.
❓Wenn das keine direkte Beteiligung ist – was dann?
Was als militärische Sonderoperation der Streitkräfte Russlands in der Ukraine begann, hat sich unter dem Einfluss der europäischen Staaten zu einem umfassenden Krieg entwickelt.
☝️ Die europäischen Staaten glauben immer noch, Russland besiegen, Russland eine strategische Niederlage zufügen zu können. Das ist ihr größter Irrtum.
Quelle
@RusBotschaft
#Ukraine #EU #USA
💬 Das Kiewer Regime wurde zum Mittelpunkt der antirussischen Bemühungen Europas und der USA. Die Ukraine sollte der NATO beitreten und zum Stationierungsort ausländischer Truppen werden. Sie sollte zu einem Staat werden, der sein Territorium für die Stationierung jeglicher gegen Russland gerichteter Waffen zur Verfügung stellt.
Auf diese Bedrohung haben wir schon längst hingewiesen – lange vor Beginn der militärischen Sonderoperation. Doch niemand wollte uns zuhören. Keine einzige europäische Hauptstadt hat uns zugehört.
💬 Selbstverständlich hätten wir es von Anfang an vorgezogen, die bestehenden Probleme auf politischem und diplomatischem Wege zu lösen. Leider wurde uns diese Möglichkeit jedoch verwehrt. Als wir dies erkannt haben, wurde die richtige Entscheidung getroffen, die militärische Sonderoperation einzuleiten.
Im April 2022 standen wir kurz vor einer Einigung mit der ukrainischen Seite. Das entsprechende Dokument war ausgearbeitet, abgestimmt und von allen Beteiligten geprüft worden. Dann hat sich jedoch London eingemischt. Die britische Seite setzte sich mit Selenskij in Verbindung und forderte ihn auf, das Dokument nicht zu unterzeichnen. Dies stellte eine unmittelbare Einmischung Großbritanniens dar. Es war zugleich das erste Mal, dass ein europäischer Staat sich offen als Befürworter des Krieges und nicht des Friedens positionierte.
💬 Danach wurden zahlreiche europäische Staaten direkt oder indirekt in den Konflikt hineingezogen. Sie liefern Waffen, versorgen das Kiewer Regime mit Munition, entsenden Militärberater und stellen Satellitenaufklärungsdaten bereit. De facto stellen sie dem Kiewer Regime ihre Satellitenkapazitäten uneingeschränkt zur Verfügung und unterstützen die Zielerfassung ukrainischer Waffensysteme. Darüber hinaus setzen sie künstliche Intelligenz ein, um dem Kiewer Regime die Kampfhandlungen zu erleichtern.
❓Wenn das keine direkte Beteiligung ist – was dann?
Was als militärische Sonderoperation der Streitkräfte Russlands in der Ukraine begann, hat sich unter dem Einfluss der europäischen Staaten zu einem umfassenden Krieg entwickelt.
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Forwarded from Fenster nach Russland
Warum streicheln in Moskau Tausende Menschen täglich die Nase eines Hundes? 🐕 🚇
Die Metrostation Ploschtschad Rewoljuzii (Platz der Revolution) gehört zu den berühmtesten Stationen der Moskauer Metro – und das nicht nur wegen ihrer prachtvollen Architektur🙄
Die 1938 eröffnete Station ist mit 76 Bronzefiguren geschmückt, die Menschen aus den unterschiedlichsten Berufen und Lebensbereichen der Sowjetunion darstellen: Studenten, Matrosen, Arbeiter, Sportler, Bauern und viele mehr.
👉 Am beliebtesten ist jedoch die Skulptur eines Grenzsoldaten mit seinem Hund. Der Volksglaube besagt: Wer die Nase des Hundes berührt, hat Glück. Deshalb glänzt sie heute wie poliertes Gold – täglich streichen Tausende Fahrgäste darüber.
#welcometoRussia #Russland #DiscoverRussia
📸 Mos.ru
🪆 Fenster nach Russland
Die Metrostation Ploschtschad Rewoljuzii (Platz der Revolution) gehört zu den berühmtesten Stationen der Moskauer Metro – und das nicht nur wegen ihrer prachtvollen Architektur
Die 1938 eröffnete Station ist mit 76 Bronzefiguren geschmückt, die Menschen aus den unterschiedlichsten Berufen und Lebensbereichen der Sowjetunion darstellen: Studenten, Matrosen, Arbeiter, Sportler, Bauern und viele mehr.
#welcometoRussia #Russland #DiscoverRussia
📸 Mos.ru
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