♟So extrem beliebt war Schach in der UdSSR
▪️Schach war ein Lieblingsspiel in fast jeder sowjetischen Familie. In Schulen und Pionierpalästen wurden Schachsektionen eingerichtet, in den Parks Schachtische aufgestellt. Abends versammelten sich oft mehrere Dutzend Spieler um sie herum.
▫️Selbst der kalte Winter konnte die Menschen in der Sowjetunion nicht vom Schachspielen abhalten – die Tische wurden dann in speziell für diesen Zweck entworfene Schachpavillons verlegt. Es war die absolute Vorherrschaft des Schachs über jede andere Sportart. So ist es nicht verwunderlich, dass die besten Schachspieler der Welt aus der UdSSR kamen. Aber warum gerade Schach?
▪️Die Massenbegeisterung für Schach begann unmittelbar nach der bolschewistischen Revolution. Davor war das Schachspiel das Hobby einiger weniger. Peter I. nahm nicht nur ein Schachspiel mit auf seine Reisen, sondern sogar seine gewohnten Spielgegner. Auch Katharina II. und die anderen Romanows liebten das Schachspiel. Doch die Kommunisten beschlossen, auch hier das Image des Elitären zu bekämpfen – Wladimir Lenin gab die Mode für das Schachspiel vor.
▫️Schach für die Massen hieß die neue Losung. Außerdem war es nicht nur ein Hobby, das eines Kommunisten würdig war. Nikolai Krylenko, Oberbefehlshaber der sowjetischen Armee, erklärte 1924 auf dem Allunions-Schachkongress unverblümt, dass er „die Schachkunst als politisches Mittel“ betrachte.
▪️Er begründete dies damit, dass Schach der einzige Sport sei, der strategisches Denken lehre. Eine Eigenschaft, die für einen Kämpfer äußerst wichtig ist. Genau aus diesem Grund wurden keine Kosten für das Schachspiel gescheut, es wurde aktiv beworben und auch den „Eisernen Vorhang“ gab es für die Schachspieler nicht. Sie waren die ersten sowjetischen Sportler, denen Stalin Mitte der 1930er Jahre die Teilnahme an internationalen Turnieren erlaubte. Nicht einmal den Fußballern gewährte man diese Möglichkeit.
▫️Für den durchschnittlichen Sowjetmenschen war der Kampf um den Weltschachtitel so aufregend wie für uns heute das Endspiel in einer Fußball-WM.
▪️Mit dem Zusammenbruch der UdSSR erlosch dieses Interesse fast völlig. In russischen Familien wissen viele immer noch, wie man Schach spielt und bringen es ihren Kindern bei, aber es ist nichts mehr von der früheren Besessenheit zu spüren.
📷 Russia Beyond
@RusBotschaft
#Schach #UdSSR
▪️Schach war ein Lieblingsspiel in fast jeder sowjetischen Familie. In Schulen und Pionierpalästen wurden Schachsektionen eingerichtet, in den Parks Schachtische aufgestellt. Abends versammelten sich oft mehrere Dutzend Spieler um sie herum.
▫️Selbst der kalte Winter konnte die Menschen in der Sowjetunion nicht vom Schachspielen abhalten – die Tische wurden dann in speziell für diesen Zweck entworfene Schachpavillons verlegt. Es war die absolute Vorherrschaft des Schachs über jede andere Sportart. So ist es nicht verwunderlich, dass die besten Schachspieler der Welt aus der UdSSR kamen. Aber warum gerade Schach?
▪️Die Massenbegeisterung für Schach begann unmittelbar nach der bolschewistischen Revolution. Davor war das Schachspiel das Hobby einiger weniger. Peter I. nahm nicht nur ein Schachspiel mit auf seine Reisen, sondern sogar seine gewohnten Spielgegner. Auch Katharina II. und die anderen Romanows liebten das Schachspiel. Doch die Kommunisten beschlossen, auch hier das Image des Elitären zu bekämpfen – Wladimir Lenin gab die Mode für das Schachspiel vor.
▫️Schach für die Massen hieß die neue Losung. Außerdem war es nicht nur ein Hobby, das eines Kommunisten würdig war. Nikolai Krylenko, Oberbefehlshaber der sowjetischen Armee, erklärte 1924 auf dem Allunions-Schachkongress unverblümt, dass er „die Schachkunst als politisches Mittel“ betrachte.
▪️Er begründete dies damit, dass Schach der einzige Sport sei, der strategisches Denken lehre. Eine Eigenschaft, die für einen Kämpfer äußerst wichtig ist. Genau aus diesem Grund wurden keine Kosten für das Schachspiel gescheut, es wurde aktiv beworben und auch den „Eisernen Vorhang“ gab es für die Schachspieler nicht. Sie waren die ersten sowjetischen Sportler, denen Stalin Mitte der 1930er Jahre die Teilnahme an internationalen Turnieren erlaubte. Nicht einmal den Fußballern gewährte man diese Möglichkeit.
▫️Für den durchschnittlichen Sowjetmenschen war der Kampf um den Weltschachtitel so aufregend wie für uns heute das Endspiel in einer Fußball-WM.
▪️Mit dem Zusammenbruch der UdSSR erlosch dieses Interesse fast völlig. In russischen Familien wissen viele immer noch, wie man Schach spielt und bringen es ihren Kindern bei, aber es ist nichts mehr von der früheren Besessenheit zu spüren.
📷 Russia Beyond
@RusBotschaft
#Schach #UdSSR
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🎙 Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa äußert sich zur möglichen Beschlagnahme der russischen Vermögenswerte durch westliche Staaten
💬 Wir verfolgen aufmerksam die Erklärungen und Handlungen der belgischen Behörden in Bezug auf die eingefrorenen russischen Vermögenswerte. Die zuständigen russischen Behörden, darunter das Außenministerium, ergreifen alle möglichen Maßnahmen, um die Interessen russischer Staatsbürger und juristischer Personen zu schützen, die von den verhängten illegitimen antirussischen restriktiven Maßnahmen betroffen sind.
💬 Wir wissen auch über die Versuche des „kollektiven Westens“, mit allen Mitteln eine juristische Grundlage für die Konfiszierung – mit anderen Worten: den schlichten Diebstahl – der russischen eingefrorenen Vermögenswerte zu konstruieren.
💬 Es ist offensichtlich, dass im Falle eines Diebstahls russischer Vermögenswerte durch die EU die Folgen für das gesamte globale Finanzsystem äußerst negativ sein werden. Auch für diejenigen, die an einem solchen Verbrechen beteiligt sein werden, wird dies nicht ohne Folgen bleiben.
💬 Wir haben wiederholt erklärt, dass wir entschlossen auf jede unfreundliche Handlung reagieren werden, die mit dem Versuch verbunden ist, Russland seines Eigentumsrechts an seinen souveränen Vermögenswerten zu berauben.
@RusBotschaft
#Sacharowa #Westen #Russland
🔗 Pressekonferenz im Wortlaut
💬 Wir verfolgen aufmerksam die Erklärungen und Handlungen der belgischen Behörden in Bezug auf die eingefrorenen russischen Vermögenswerte. Die zuständigen russischen Behörden, darunter das Außenministerium, ergreifen alle möglichen Maßnahmen, um die Interessen russischer Staatsbürger und juristischer Personen zu schützen, die von den verhängten illegitimen antirussischen restriktiven Maßnahmen betroffen sind.
💬 Wir wissen auch über die Versuche des „kollektiven Westens“, mit allen Mitteln eine juristische Grundlage für die Konfiszierung – mit anderen Worten: den schlichten Diebstahl – der russischen eingefrorenen Vermögenswerte zu konstruieren.
💬 Es ist offensichtlich, dass im Falle eines Diebstahls russischer Vermögenswerte durch die EU die Folgen für das gesamte globale Finanzsystem äußerst negativ sein werden. Auch für diejenigen, die an einem solchen Verbrechen beteiligt sein werden, wird dies nicht ohne Folgen bleiben.
💬 Wir haben wiederholt erklärt, dass wir entschlossen auf jede unfreundliche Handlung reagieren werden, die mit dem Versuch verbunden ist, Russland seines Eigentumsrechts an seinen souveränen Vermögenswerten zu berauben.
@RusBotschaft
#Sacharowa #Westen #Russland
🔗 Pressekonferenz im Wortlaut
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🗣 Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa äußert sich zum 3. Jahrestag des Terroranschlages auf Nord-Stream Pipelines
💬 Am 26. September 2025 jährt sich der Terroranschlag auf die Nord-Stream-Pipelines in der Ostsee zum dritten Mal. In dieser Zeit wurden zahlreiche widersprüchliche Interpretationen des Geschehenen erläutert. Der Zweck dieser Medienmanipulationen liegt dabei auf der Hand: Die Öffentlichkeit in die Irre zu führen.
💬 Aktuell versucht man die internationale Gemeinschaft zu überzeugen, dass die Sabotage eines derart großen Infrastrukturobjektes auf ukrainische Hobby-Taucher zurückzuführen sei. Dabei wird im Westen keine Ausweisung ukrainischer Diplomaten gefordert. Es wird im Westen nicht gefordert, die ukrainischen Botschaften zu schließen. Es werden keine Parallelen gezogen und keine Zusammenhänge mit der subversiven terroristischen Tätigkeit festgestellt, die unmittelbar auf Anweisungen des Kiewer Regimes ausgeführt wird. Solche Handlungen gelten beinahe als Beispiele staatlicher Politik und nationalen Stolzes. Erinnern Sie sich, dass man in der Ukraine anlässlich der Versuche, die Krim-Brücke zu zerstören, Briefmarken herausgegeben hat.
💬 All diese Jahre versucht Russland unablässig, die Wahrheit ans Licht zu bringen, unter anderem auf der Ebene des UN-Sicherheitsrats. Wir fordern konsequent eine vollwertige internationale Ermittlung. Allerdings läuft der Kurs der westlichen Staaten unseren Bemühungen zuwider. Die Behörden Dänemarks und Schwedens stellten die nationalen Ermittlungen eilig ein, obwohl sie noch keine Ergebnisse erreichten. Eine ähnliche Taktik befolgt auch Deutschland, das offensichtlich die Ermittlungen nur pro forma fortsetzt. Geschweige denn, dass sich diese Länder standhaft weigern, mit Russland zusammenzuarbeiten, um die Wahrheit festzustellen.
💬 Das deutet darauf hin, dass der Westen etwas zu verbergen hat und dies aktiv tut. So einer komplexen und umfangreichen Sabotage sind nichtstaatliche Akteure allein schlicht nicht gewachsen. Sie verlangt erhebliche Ressourcen und Ausrüstung, über die nur Geheimdienste einiger Staaten verfügen. Nun versuchen diese offensichtlich mit aller Kraft, sich der Verantwortung zu entziehen.
💬 Russland ist fest entschlossen, Gerechtigkeit zu erlangen. Wir sind überzeugt, dass die Verantwortlichen für den Terroranschlag früher oder später ihre gerechte Strafe erhalten. Und die westlichen Regierungen, die die Wahrheit hartnäckig hinter einem Schleier der Desinformation verbergen, unterminieren damit selbst die Grundlagen ihrer eigenen Sicherheit und Souveränität.
🔗 Im Wortlaut lesen
@RusBotschaft
#NordStream
💬 Am 26. September 2025 jährt sich der Terroranschlag auf die Nord-Stream-Pipelines in der Ostsee zum dritten Mal. In dieser Zeit wurden zahlreiche widersprüchliche Interpretationen des Geschehenen erläutert. Der Zweck dieser Medienmanipulationen liegt dabei auf der Hand: Die Öffentlichkeit in die Irre zu führen.
💬 Aktuell versucht man die internationale Gemeinschaft zu überzeugen, dass die Sabotage eines derart großen Infrastrukturobjektes auf ukrainische Hobby-Taucher zurückzuführen sei. Dabei wird im Westen keine Ausweisung ukrainischer Diplomaten gefordert. Es wird im Westen nicht gefordert, die ukrainischen Botschaften zu schließen. Es werden keine Parallelen gezogen und keine Zusammenhänge mit der subversiven terroristischen Tätigkeit festgestellt, die unmittelbar auf Anweisungen des Kiewer Regimes ausgeführt wird. Solche Handlungen gelten beinahe als Beispiele staatlicher Politik und nationalen Stolzes. Erinnern Sie sich, dass man in der Ukraine anlässlich der Versuche, die Krim-Brücke zu zerstören, Briefmarken herausgegeben hat.
💬 All diese Jahre versucht Russland unablässig, die Wahrheit ans Licht zu bringen, unter anderem auf der Ebene des UN-Sicherheitsrats. Wir fordern konsequent eine vollwertige internationale Ermittlung. Allerdings läuft der Kurs der westlichen Staaten unseren Bemühungen zuwider. Die Behörden Dänemarks und Schwedens stellten die nationalen Ermittlungen eilig ein, obwohl sie noch keine Ergebnisse erreichten. Eine ähnliche Taktik befolgt auch Deutschland, das offensichtlich die Ermittlungen nur pro forma fortsetzt. Geschweige denn, dass sich diese Länder standhaft weigern, mit Russland zusammenzuarbeiten, um die Wahrheit festzustellen.
💬 Das deutet darauf hin, dass der Westen etwas zu verbergen hat und dies aktiv tut. So einer komplexen und umfangreichen Sabotage sind nichtstaatliche Akteure allein schlicht nicht gewachsen. Sie verlangt erhebliche Ressourcen und Ausrüstung, über die nur Geheimdienste einiger Staaten verfügen. Nun versuchen diese offensichtlich mit aller Kraft, sich der Verantwortung zu entziehen.
💬 Russland ist fest entschlossen, Gerechtigkeit zu erlangen. Wir sind überzeugt, dass die Verantwortlichen für den Terroranschlag früher oder später ihre gerechte Strafe erhalten. Und die westlichen Regierungen, die die Wahrheit hartnäckig hinter einem Schleier der Desinformation verbergen, unterminieren damit selbst die Grundlagen ihrer eigenen Sicherheit und Souveränität.
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#NordStream
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📰 Artikel von Wladislaw Below: „Energiepartnerschaft durch Zwang“ – Das Handelsabkommen zwischen den USA und der EU als Instrument zur Umverteilung der Märkte
• Im Juli 2025 unterzeichneten die Europäische Union und die Vereinigten Staaten ein Handelsabkommen, das in seiner Tragweite weit über klassischen Güteraustausch hinausgeht. Es vereint zwei Kernbereiche: finanzielle Investitionsströme und energiepolitische Verpflichtungen.
• Erstens verpflichtete sich Brüssel, innerhalb von fünf Jahren Kapital in Höhe von rund 600 Mrd. US-Dollar in die US-Wirtschaft zu lenken – offiziell unter dem Vorzeichen einer „strategischen Stärkung der transatlantischen Partnerschaft“. Zweitens sagte die EU zu, innerhalb von drei Jahren Kohlenwasserstoffe und Uran im Wert von 750 Mrd. US-Dollar aus den Vereinigten Staaten zu importieren. Begründet wurde dies mit dem Ziel, „vollständig auf russische Energieträger zu verzichten“. Das Lieferportfolio reicht von LNG, Schieferöl und Kohle für Industrie und Energieerzeugung bis hin zu angereichertem Uran und Brennelementen für Kernkraftwerke westlicher Bauart.
• Hinter der Fassade eines Handelsabkommens verbirgt sich ein machtpolitisches Arrangement: Die USA sichern sich einen langfristig garantierten Absatzmarkt von erheblichem Umfang, während die EU politische Rückversicherung in Washington sucht. Offenkundig ist zugleich eine juristische Grauzone: Ob die EU als supranationale Institution tatsächlich über die Kompetenzen verfügt, ein Abkommen dieser Größenordnung abzuschließen und Mitgliedstaaten verbindlich zur Umsetzung zu verpflichten, bleibt umstritten. Schließlich betrifft es unmittelbar nationale Energiehaushalte und die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Unternehmen.
• Faktisch markiert das Abkommen eine Neuausrichtung des transatlantischen Energiemarktes. Die Vereinigten Staaten avancierten bis Anfang 2025 zu einem der zentralen Energielieferanten der EU und sind die Hauptprofiteure des schrittweisen Ausstiegs aus russischen Kohlenwasserstoffen. 2024 belief sich das Importvolumen aus den USA auf rund 75 Mrd. Euro (etwa 81 Mrd. US-Dollar). Der Anteil der USA an den gesamten Energieimporten stieg von 12–14 % im Jahr 2022 auf etwa 23–25 % im Jahr 2024 – eine direkte Folge der Umverteilung von Lieferketten und des politisch erzwungenen Ausschlusses russischer Anbieter.
• Das Importpaket im Wert von 750 Mrd. US-Dollar hat auch klimapolitische Implikationen. Einerseits stärkt es kurzfristig die Versorgungssicherheit und reduziert das Risiko von Engpässen im Zuge des russischen Energieausstiegs. Andererseits zementiert es eine wachsende Abhängigkeit von fossilen Energieträgern – insbesondere vom CO₂-intensiven Schiefergas-LNG – und unterminiert damit die Dekarbonisierungsziele des „European Green Deal“.
• Langfristige Lieferverträge mit US-Anbietern binden finanzielle und infrastrukturelle Ressourcen über 15–20 Jahre. Damit droht der Übergang zu erneuerbaren Energien zu verlangsamen – während sich die EU weiterhin als globaler Vorreiter in der Klimapolitik inszeniert, läuft sie Gefahr, ihre internationale Glaubwürdigkeit in Fragen der Dekarbonisierung zu verlieren.
• Das am 27. Juli 2025 geschlossene Abkommen verdeutlicht in exemplarischer Weise die enge Verflechtung von Zoll- und Energiepolitik im Rahmen der transatlantischen Beziehungen. Es ist weniger ein klassisches Handelsarrangement als vielmehr ein machtpolitisches Instrument zur Umverteilung globaler Energiemärkte – mit hohen Kosten für die strategische Autonomie Europas.
📷 Bid: Reuters
🗞 Quelle.
#USA #EU #Wirtschaft #Energie
• Im Juli 2025 unterzeichneten die Europäische Union und die Vereinigten Staaten ein Handelsabkommen, das in seiner Tragweite weit über klassischen Güteraustausch hinausgeht. Es vereint zwei Kernbereiche: finanzielle Investitionsströme und energiepolitische Verpflichtungen.
• Erstens verpflichtete sich Brüssel, innerhalb von fünf Jahren Kapital in Höhe von rund 600 Mrd. US-Dollar in die US-Wirtschaft zu lenken – offiziell unter dem Vorzeichen einer „strategischen Stärkung der transatlantischen Partnerschaft“. Zweitens sagte die EU zu, innerhalb von drei Jahren Kohlenwasserstoffe und Uran im Wert von 750 Mrd. US-Dollar aus den Vereinigten Staaten zu importieren. Begründet wurde dies mit dem Ziel, „vollständig auf russische Energieträger zu verzichten“. Das Lieferportfolio reicht von LNG, Schieferöl und Kohle für Industrie und Energieerzeugung bis hin zu angereichertem Uran und Brennelementen für Kernkraftwerke westlicher Bauart.
• Hinter der Fassade eines Handelsabkommens verbirgt sich ein machtpolitisches Arrangement: Die USA sichern sich einen langfristig garantierten Absatzmarkt von erheblichem Umfang, während die EU politische Rückversicherung in Washington sucht. Offenkundig ist zugleich eine juristische Grauzone: Ob die EU als supranationale Institution tatsächlich über die Kompetenzen verfügt, ein Abkommen dieser Größenordnung abzuschließen und Mitgliedstaaten verbindlich zur Umsetzung zu verpflichten, bleibt umstritten. Schließlich betrifft es unmittelbar nationale Energiehaushalte und die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Unternehmen.
• Faktisch markiert das Abkommen eine Neuausrichtung des transatlantischen Energiemarktes. Die Vereinigten Staaten avancierten bis Anfang 2025 zu einem der zentralen Energielieferanten der EU und sind die Hauptprofiteure des schrittweisen Ausstiegs aus russischen Kohlenwasserstoffen. 2024 belief sich das Importvolumen aus den USA auf rund 75 Mrd. Euro (etwa 81 Mrd. US-Dollar). Der Anteil der USA an den gesamten Energieimporten stieg von 12–14 % im Jahr 2022 auf etwa 23–25 % im Jahr 2024 – eine direkte Folge der Umverteilung von Lieferketten und des politisch erzwungenen Ausschlusses russischer Anbieter.
• Das Importpaket im Wert von 750 Mrd. US-Dollar hat auch klimapolitische Implikationen. Einerseits stärkt es kurzfristig die Versorgungssicherheit und reduziert das Risiko von Engpässen im Zuge des russischen Energieausstiegs. Andererseits zementiert es eine wachsende Abhängigkeit von fossilen Energieträgern – insbesondere vom CO₂-intensiven Schiefergas-LNG – und unterminiert damit die Dekarbonisierungsziele des „European Green Deal“.
• Langfristige Lieferverträge mit US-Anbietern binden finanzielle und infrastrukturelle Ressourcen über 15–20 Jahre. Damit droht der Übergang zu erneuerbaren Energien zu verlangsamen – während sich die EU weiterhin als globaler Vorreiter in der Klimapolitik inszeniert, läuft sie Gefahr, ihre internationale Glaubwürdigkeit in Fragen der Dekarbonisierung zu verlieren.
• Das am 27. Juli 2025 geschlossene Abkommen verdeutlicht in exemplarischer Weise die enge Verflechtung von Zoll- und Energiepolitik im Rahmen der transatlantischen Beziehungen. Es ist weniger ein klassisches Handelsarrangement als vielmehr ein machtpolitisches Instrument zur Umverteilung globaler Energiemärkte – mit hohen Kosten für die strategische Autonomie Europas.
📷 Bid: Reuters
🗞 Quelle.
#USA #EU #Wirtschaft #Energie
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Forwarded from Russisches Haus in Berlin
Beim bevorstehenden Treffen des Sprachklubs, das am 17. September um 19:00 Uhr stattfindet, werden die Teilnehmer über moderne russische Künstler erfahren. 👨🏻🎨 Viele Russischlernende kennen berühmte Maler, deren Werke in der Tretjakow-Galerie und anderen russischen Museen zu sehen sind.
🖼️ Diese Veranstaltung bietet die Gelegenheit, tiefer in die Welt der zeitgenössischen Kunst einzutauchen. Gemeinsam wird die neue Ausstellung „Public Art“ besucht. Im Anschluss daran besteht die Möglichkeit, Eindrücke auszutauschen und das Gesehene mit der Street-Art-Szene Berlins zu vergleichen. So entsteht ein spannender Dialog über aktuelle künstlerische Entwicklungen in Russland und deren Beziehung zur urbanen Kunst anderer Metropolen.
Seid nächste Woche dabei!
📲 Anmeldung ist erforderlich.
#sprachklub #russisch #russischlernen #russischesprache #eventberlin
🖼️ Diese Veranstaltung bietet die Gelegenheit, tiefer in die Welt der zeitgenössischen Kunst einzutauchen. Gemeinsam wird die neue Ausstellung „Public Art“ besucht. Im Anschluss daran besteht die Möglichkeit, Eindrücke auszutauschen und das Gesehene mit der Street-Art-Szene Berlins zu vergleichen. So entsteht ein spannender Dialog über aktuelle künstlerische Entwicklungen in Russland und deren Beziehung zur urbanen Kunst anderer Metropolen.
Seid nächste Woche dabei!
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#sprachklub #russisch #russischlernen #russischesprache #eventberlin
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Forwarded from Russisches Haus in Berlin
Anlässlich des Geburtstags von Alexander Schmorell, einem Mitbegründer der „Weißen Rose“ und Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus, wird heute die Online-Version der Ausstellung "Die russische Seele der 'Weißen Rose'" geöffnet!🌹🤍
🖼️ Diese Exposition gewährt Einblicke in die Geschichte seiner Familie, seine Kindheit in Orenburg und seine Jugend in Deutschland. Zudem erzählt sie von seinen Freundschaften, der Entstehung und Tätigkeit der „Weißen Rose“ sowie von seinem Einsatz an der Ostfront.
🖼️ Diese Exposition gewährt Einblicke in die Geschichte seiner Familie, seine Kindheit in Orenburg und seine Jugend in Deutschland. Zudem erzählt sie von seinen Freundschaften, der Entstehung und Tätigkeit der „Weißen Rose“ sowie von seinem Einsatz an der Ostfront.
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🪩 Es bleiben 3 Tage bis zum Intervision Song Contest. Die Teilnehmer spazieren durch Moskau und genießen die letzten warmen und sonnigen Tage.
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@RusBotschaft
#Musik #International
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@RusBotschaft
#Musik #International
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Zwischen Tradition und Moderne
500 Jahre russische Kunst. Zur Eröffnung der Tretjakow-Galerie in Kaliningrad. Ein Besuch
💬"Die Stadt [Kaliningrad] und die gleichnamige Oblast sind seit 2022 ein vielbesuchtes Ziel der aus allen Teilen Russlands kommenden einheimischen Touristen...Im Jahr 2024 verzeichnete die Oblast einen neuen Rekord mit zwei Millionen Besuchern. Die Touristen schätzen besonders die europäische Anmutung, ob nun in Kaliningrad oder den kleineren Städten und den Kurorten an der Ostseeküste. Hier gibt es Vorgärten, Blumen auf Balkonen, alte Alleen an einsamen Landstraßen, altes Straßenpflaster und alte deutsche Häuser aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert."
💬"Am 12. Juni 2025 eröffnete in der Stadt eine Filiale der berühmten Moskauer Tretjakow-Galerie, dem größten Museum für russische Kunst. Der Bau war schon seit dem vorigen Jahr fertiggestellt, die Eröffnung war mit Spannung erwartet worden. Das neue Museum wird als Bereicherung, nicht als Konkurrenz empfunden."
💬"Die Kaliningrader Filiale der Tretjakowka gibt der Geschichte dieses größten Museums für russische Kunst [der Moskauer Tretjakowka] einen eigenen Ausstellungsbereich mit zahlreichen Reproduktionen von Fotos und Dokumenten, Audiostationen und inszenierten Ausstellungselementen. Dabei spart die Geschichtsausstellung auch die politischen Wechsel nicht aus, etwa die Zerstörung von Klöstern zu Sowjetzeiten und die gezielte Bewahrung einiger wichtiger Ikonen durch Mitarbeiter der Tretjakowka."
💬"Etwa 300 Werke präsentiert die Ausstellung »Fünf Jahrhunderte russischer Kunst..."
💬"Die Porträtkunst bleibt eine Hauptaufgabe. Es ist schön, dass die Ausstellung daraus ein bis zum Ende durchgehaltenes Prinzip entwickelt, die Malerei durch plastische Porträts anzureichern und so Blick- und historische Beziehungen zu vertiefen."
💬"Grundsätzlich gilt für die Ausstellung zum 20. Jahrhundert und die sowjetische Kunst das Nebeneinander von Traditionen bis hin zur Ikonenmalerei und Moderne mit großer Selbstverständlichkeit, ältere noch der Wanderer-Prägung neben jüngeren. Hier sind eindrucksvolle Beispiele vertreten, darunter Boris Jakovlew (1890–1972) mit seinem berühmten »Der Transport ist beladen« von 1923. Der Dunst des Tages und der Dampf der Lokomotiven vermitteln durch die Lineatur der Gleise und ihrer Weichen eine mitreißende Aufbruchstimmung. Das Gemälde war in Schulbüchern der DDR abgebildet."
🗞Den Artikel im Wortlaut finden Sie hier
@RusBotschaft
#Kaliningrad #Galerie #Malerei
500 Jahre russische Kunst. Zur Eröffnung der Tretjakow-Galerie in Kaliningrad. Ein Besuch
💬"Die Stadt [Kaliningrad] und die gleichnamige Oblast sind seit 2022 ein vielbesuchtes Ziel der aus allen Teilen Russlands kommenden einheimischen Touristen...Im Jahr 2024 verzeichnete die Oblast einen neuen Rekord mit zwei Millionen Besuchern. Die Touristen schätzen besonders die europäische Anmutung, ob nun in Kaliningrad oder den kleineren Städten und den Kurorten an der Ostseeküste. Hier gibt es Vorgärten, Blumen auf Balkonen, alte Alleen an einsamen Landstraßen, altes Straßenpflaster und alte deutsche Häuser aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert."
💬"Am 12. Juni 2025 eröffnete in der Stadt eine Filiale der berühmten Moskauer Tretjakow-Galerie, dem größten Museum für russische Kunst. Der Bau war schon seit dem vorigen Jahr fertiggestellt, die Eröffnung war mit Spannung erwartet worden. Das neue Museum wird als Bereicherung, nicht als Konkurrenz empfunden."
💬"Die Kaliningrader Filiale der Tretjakowka gibt der Geschichte dieses größten Museums für russische Kunst [der Moskauer Tretjakowka] einen eigenen Ausstellungsbereich mit zahlreichen Reproduktionen von Fotos und Dokumenten, Audiostationen und inszenierten Ausstellungselementen. Dabei spart die Geschichtsausstellung auch die politischen Wechsel nicht aus, etwa die Zerstörung von Klöstern zu Sowjetzeiten und die gezielte Bewahrung einiger wichtiger Ikonen durch Mitarbeiter der Tretjakowka."
💬"Etwa 300 Werke präsentiert die Ausstellung »Fünf Jahrhunderte russischer Kunst..."
💬"Die Porträtkunst bleibt eine Hauptaufgabe. Es ist schön, dass die Ausstellung daraus ein bis zum Ende durchgehaltenes Prinzip entwickelt, die Malerei durch plastische Porträts anzureichern und so Blick- und historische Beziehungen zu vertiefen."
💬"Grundsätzlich gilt für die Ausstellung zum 20. Jahrhundert und die sowjetische Kunst das Nebeneinander von Traditionen bis hin zur Ikonenmalerei und Moderne mit großer Selbstverständlichkeit, ältere noch der Wanderer-Prägung neben jüngeren. Hier sind eindrucksvolle Beispiele vertreten, darunter Boris Jakovlew (1890–1972) mit seinem berühmten »Der Transport ist beladen« von 1923. Der Dunst des Tages und der Dampf der Lokomotiven vermitteln durch die Lineatur der Gleise und ihrer Weichen eine mitreißende Aufbruchstimmung. Das Gemälde war in Schulbüchern der DDR abgebildet."
🗞Den Artikel im Wortlaut finden Sie hier
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#Kaliningrad #Galerie #Malerei
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🗞 Die EU-Außenbeauftragte glaubt, der Westen habe den Zweiten Weltkrieg gewonnen. In weiten Teilen der Welt schaut man entsetzt auf die Führung der EU
Auszüge aus dem Artikel von Professor Gao Jian, Direktor des Zentrums für Britische Studien und Direktor des Zentrums für Europäische Studien an der Shanghai International Studies University, für Berliner Zeitung
💬 „China und Russland haben den Zweiten Weltkrieg gewonnen und die Nazis besiegt? Das ist etwas Neues.“ Niemand geringeres als die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas machte diese brisante Aussage auf der Konferenz des Instituts der Europäischen Union für Sicherheitsstudien vor einer Woche. Es sei ein gefährliches Narrativ, das bei immer mehr Menschen verfange, „die nicht lesen und die sich nicht mehr so sehr an die Geschichte erinnern“, sagte sie.
💬 Zwar gibt es unterschiedliche Darstellungen des Zweiten Weltkriegs, doch selbst rivalisierende politische Mächte würden sich an das grundlegende ethische Prinzip halten: Der Zweite Weltkrieg wurde durch die gemeinsamen Anstrengungen der Nationen gewonnen.
💬 Die Sowjetunion trug die Hauptlast der militärischen Gewalt Nazi-Deutschlands und hatte etwa 27 Millionen Tote unter Soldaten und Zivilisten zu beklagen. China war das erste Land, das sich am antifaschistischen Krieg beteiligte und 14 Jahre lang allein gegen die japanische Aggression Widerstand leistete, wobei mehr als 35 Millionen Soldaten und Zivilisten ums Leben kamen. Die enormen Opfer beider Nationen spielten eine entscheidende Rolle für den endgültigen Sieg des weltweiten antifaschistischen Krieges.
💬 Europa steht heute vor wirtschaftlichen Herausforderungen. Die absurden Äußerungen von Kaja Kallas schaden dem internationalen Ansehen der EU. Mit ihrer selbstgerechten Haltung, die sich von der Geschichte und den sozialen Realitäten abkoppelt, haben die Politiker der EU ihre Rechenschaftspflicht überstrapaziert und gefährden nicht nur den noch möglichen Frieden in Europa, sondern auch das globale Gleichgewicht und die Sicherheit.
💬 Kallas’ Äußerungen verdeutlichen die tiefe Krise innerhalb der demokratischen Institutionen der EU. Wenn sich die Außenbeauftragte so töricht verhält, was können dann andere Regierungen von der EU erwarten? Kann die EU unter einer so schlechten Führung noch ihre supranationalen Ambitionen sichern? Oder wird sie zu einem Schwatzklub verkommen, der niemanden zufriedenstellt, sondern nur die Kohärenz des Blocks und seinen globalen strategischen Einfluss schwächt?
📸 Dursun Aydemir/imago
🔗 Den vollständigen Artikel lesen
Auszüge aus dem Artikel von Professor Gao Jian, Direktor des Zentrums für Britische Studien und Direktor des Zentrums für Europäische Studien an der Shanghai International Studies University, für Berliner Zeitung
💬 „China und Russland haben den Zweiten Weltkrieg gewonnen und die Nazis besiegt? Das ist etwas Neues.“ Niemand geringeres als die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas machte diese brisante Aussage auf der Konferenz des Instituts der Europäischen Union für Sicherheitsstudien vor einer Woche. Es sei ein gefährliches Narrativ, das bei immer mehr Menschen verfange, „die nicht lesen und die sich nicht mehr so sehr an die Geschichte erinnern“, sagte sie.
💬 Zwar gibt es unterschiedliche Darstellungen des Zweiten Weltkriegs, doch selbst rivalisierende politische Mächte würden sich an das grundlegende ethische Prinzip halten: Der Zweite Weltkrieg wurde durch die gemeinsamen Anstrengungen der Nationen gewonnen.
💬 Die Sowjetunion trug die Hauptlast der militärischen Gewalt Nazi-Deutschlands und hatte etwa 27 Millionen Tote unter Soldaten und Zivilisten zu beklagen. China war das erste Land, das sich am antifaschistischen Krieg beteiligte und 14 Jahre lang allein gegen die japanische Aggression Widerstand leistete, wobei mehr als 35 Millionen Soldaten und Zivilisten ums Leben kamen. Die enormen Opfer beider Nationen spielten eine entscheidende Rolle für den endgültigen Sieg des weltweiten antifaschistischen Krieges.
💬 Europa steht heute vor wirtschaftlichen Herausforderungen. Die absurden Äußerungen von Kaja Kallas schaden dem internationalen Ansehen der EU. Mit ihrer selbstgerechten Haltung, die sich von der Geschichte und den sozialen Realitäten abkoppelt, haben die Politiker der EU ihre Rechenschaftspflicht überstrapaziert und gefährden nicht nur den noch möglichen Frieden in Europa, sondern auch das globale Gleichgewicht und die Sicherheit.
💬 Kallas’ Äußerungen verdeutlichen die tiefe Krise innerhalb der demokratischen Institutionen der EU. Wenn sich die Außenbeauftragte so töricht verhält, was können dann andere Regierungen von der EU erwarten? Kann die EU unter einer so schlechten Führung noch ihre supranationalen Ambitionen sichern? Oder wird sie zu einem Schwatzklub verkommen, der niemanden zufriedenstellt, sondern nur die Kohärenz des Blocks und seinen globalen strategischen Einfluss schwächt?
📸 Dursun Aydemir/imago
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Forwarded from Russisches Haus in Berlin
Lust auf eine packende Komödie?🤩🎬
🎞️ Der Film „Schdun“ (Homunculus Loxodontus) erzählt über neugierige Geschwister, die eines Tages Zeugen eines außergewöhnlichen Ereignisses werden: Während eines Meteoritenschauers stürzt ein seltsames Raumschiff🛸 auf die Erde und ein freundlicher Außerirdischer namens Schdun landet plötzlich unter die Menschen und so beginnt eine gefährliche Jagd⚔️…
Russland, 2025
📺 In russischer Sprache mit englischen Untertiteln
🗓️ Am 18. September um 19:00 Uhr
📲 Anmeldung ist erforderlich.
#kino #kinoberlin #komödie #film #russland
🎞️ Der Film „Schdun“ (Homunculus Loxodontus) erzählt über neugierige Geschwister, die eines Tages Zeugen eines außergewöhnlichen Ereignisses werden: Während eines Meteoritenschauers stürzt ein seltsames Raumschiff🛸 auf die Erde und ein freundlicher Außerirdischer namens Schdun landet plötzlich unter die Menschen und so beginnt eine gefährliche Jagd⚔️…
Russland, 2025
📺 In russischer Sprache mit englischen Untertiteln
🗓️ Am 18. September um 19:00 Uhr
📲 Anmeldung ist erforderlich.
#kino #kinoberlin #komödie #film #russland
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Forwarded from Russisches Haus in Berlin
Vor 100 Jahren begann eine besondere Geschichte: Berlin und Moskau suchten Nähe über Kunst, Wissenschaft und Kultur. Der Kunsthistoriker Dr. Christian Hufen nimmt uns in zwei Vorträgen mit in diese spannende Zeit, voller Begegnungen, Ideen und überraschender Perspektiven.
1️⃣ Am 18. September um 19:00 Uhr: Kulturaustausch oder Einflussnahme?
Wie sah Zusammenarbeit zwischen Deutschland und der Sowjetunion in den 1920er-Jahren aus? Ihr erfahrt, wie eine neu gegründete Gesellschaft in Berlin Vorträge, Ausstellungen und Reisen organisierte und wie sie Künstler und Denker beider Länder zusammenbrachte. Ein Stück lebendige Kulturgeschichte mit vielen Momenten, die heute aktueller wirken, als man denkt.
2️⃣ Am 25. September um 19:00 Uhr: Wissenschaftlicher und künstlerischer Austausch im Dienste des Friedens
Schon kurz nach dem Bürgerkrieg suchte die junge Sowjetunion den Kontakt nach Westen. Der Vortrag zeigt, wie WOKS als Plattform internationale Projekte auf den Weg brachte und ein modernes Bild des Landes prägte. Es geht um den Traum vom Austausch über Grenzen hinweg und darum, wie diese Ideen bis in spätere Jahrzehnte hineinwirkten.
Ein Muss für alle, die sich für Geschichte und Kultur interessieren!🤓
📌 Die Vorträge finden in deutscher Sprache statt.
🌐 Mehr Infos auf der Website
#vortrag #geschichte #kultur #sowjetunion #deutschland #berlinevent
Wie sah Zusammenarbeit zwischen Deutschland und der Sowjetunion in den 1920er-Jahren aus? Ihr erfahrt, wie eine neu gegründete Gesellschaft in Berlin Vorträge, Ausstellungen und Reisen organisierte und wie sie Künstler und Denker beider Länder zusammenbrachte. Ein Stück lebendige Kulturgeschichte mit vielen Momenten, die heute aktueller wirken, als man denkt.
Schon kurz nach dem Bürgerkrieg suchte die junge Sowjetunion den Kontakt nach Westen. Der Vortrag zeigt, wie WOKS als Plattform internationale Projekte auf den Weg brachte und ein modernes Bild des Landes prägte. Es geht um den Traum vom Austausch über Grenzen hinweg und darum, wie diese Ideen bis in spätere Jahrzehnte hineinwirkten.
Ein Muss für alle, die sich für Geschichte und Kultur interessieren!🤓
📌 Die Vorträge finden in deutscher Sprache statt.
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⛰Der russische Kaukasus so wie er auf Gemälden von Künstlern abgebildet wird
Für die Russen sind die kaukasischen Berge ihre Variante der Alpen – und genau diese haben die Vorstellungskraft vieler Künstler und Dichter angeregt.
„Schneebedeckte Gipfel und Gletscher, die sich mal in den wandernden Wolkenmassen verlieren, mal blendend im Blau des Himmels leuchten. Schluchten, Abgründe und Klippen, die im Abendrot der Sonnenuntergangs erstrahlen und das Steppenvorland, was riesigen gefrorenen Wellen ähnelt, die von Azaleen bedeckt sind“, schrieb der berühmte russische Künstler Apollinarij Wasnezow über den Nordkaukasus.
Sein Kollege Boris Kustodijew teilte ebenfalls seine Eindrücke von den kaukasischen Bergen mit: „Vom Fluss aus erkennt man in der Ferne weiße Schlangen auf den Berggipfeln, was sich als Schnee herausstellt; darunter ein ununterbrochener Wald voll mit Platanen, Eichen mit Büschen von roten Rhododendren und Azaleen, die Kopfschmerzen verursachen, und Bäche, die aus bunten Steinen auf dem Boden fließen...“.
Die Russen erkundeten den Kaukasus zu Beginn des 18. Jahrhunderts und mussten ihr Recht auf dieses Land in den folgenden zwei Jahrhunderten in zahlreichen Kriegen gegen das Osmanische Reich und den Iran verteidigen. Hinzu kam der Widerstand schon dort lebender Stämme, denen es zeitweise gelang, mächtige Koalitionen zu bilden, aus welchen starke Führer, wie beispielsweise der Anführer des so genannten nordkaukasischen Imamats, Imam Schamil, hervortraten.
Der Krieg gegen die Hochlandbewohner des Nordkaukasus dauerte fast ein halbes Jahrhundert und endete ungefähr Mitte der 1860er Jahre. Oft waren Künstler in russischen Truppen anwesend, um nicht nur die schöne Natur der Region, sondern auch die grausamen und für die Zukunft bedeutsamen Ereignisse in ihren Bildern festzuhalten.
Quelle: Russia Beyond
@RusBotschaft
#Kaukasus #Malerei
Für die Russen sind die kaukasischen Berge ihre Variante der Alpen – und genau diese haben die Vorstellungskraft vieler Künstler und Dichter angeregt.
„Schneebedeckte Gipfel und Gletscher, die sich mal in den wandernden Wolkenmassen verlieren, mal blendend im Blau des Himmels leuchten. Schluchten, Abgründe und Klippen, die im Abendrot der Sonnenuntergangs erstrahlen und das Steppenvorland, was riesigen gefrorenen Wellen ähnelt, die von Azaleen bedeckt sind“, schrieb der berühmte russische Künstler Apollinarij Wasnezow über den Nordkaukasus.
Sein Kollege Boris Kustodijew teilte ebenfalls seine Eindrücke von den kaukasischen Bergen mit: „Vom Fluss aus erkennt man in der Ferne weiße Schlangen auf den Berggipfeln, was sich als Schnee herausstellt; darunter ein ununterbrochener Wald voll mit Platanen, Eichen mit Büschen von roten Rhododendren und Azaleen, die Kopfschmerzen verursachen, und Bäche, die aus bunten Steinen auf dem Boden fließen...“.
Die Russen erkundeten den Kaukasus zu Beginn des 18. Jahrhunderts und mussten ihr Recht auf dieses Land in den folgenden zwei Jahrhunderten in zahlreichen Kriegen gegen das Osmanische Reich und den Iran verteidigen. Hinzu kam der Widerstand schon dort lebender Stämme, denen es zeitweise gelang, mächtige Koalitionen zu bilden, aus welchen starke Führer, wie beispielsweise der Anführer des so genannten nordkaukasischen Imamats, Imam Schamil, hervortraten.
Der Krieg gegen die Hochlandbewohner des Nordkaukasus dauerte fast ein halbes Jahrhundert und endete ungefähr Mitte der 1860er Jahre. Oft waren Künstler in russischen Truppen anwesend, um nicht nur die schöne Natur der Region, sondern auch die grausamen und für die Zukunft bedeutsamen Ereignisse in ihren Bildern festzuhalten.
Quelle: Russia Beyond
@RusBotschaft
#Kaukasus #Malerei
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